Horror-Show in Osterwick
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Alexander Kock zerlegt die Westfalia-Abwehr / TSG Dülmen gewinnt 4:1
Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Osterwick. Nach gut einer Stunde kam Alex und seine Horror-Show! Mit einem Dreierpack zerlegte er die wacklige Defensivabteilung in alle Einzelteile und zementierte den letzten Tabellenplatz des Neu-Bezirksligisten Westfalia Osterwick.
„Der 4:1-Sieg ist sicherlich verdient, aber viel zu hoch ausgefallen“, gab André Bertelsbeck, Trainer des Aufstiegsaspiranten TSG Dülmen, ehrlich zu, „in der ersten Halbzeit waren wir viel zu lethargisch, viel zu pomadig.“ Immerhin gingen die Gäste mit einem 1:0-Zwischenstand in die Kabine. Roland Kortüm hatte kurz vorm Pausenpfiff Florian Schwarz von den Beinen geholt. Tobias Korte ließ dem Osterwicker Torhüter Artjom Leis keine Chance und traf. „Eigentlich“, so Bertelsbeck weiter, „hätten wir deutlicher führen müssen.“
Extra-Massage vorm Topspiel
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick hat Heimrecht im Spitzenspiel gegen TSG Dülmen
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Der hochverdiente Pokalsieg in Lüdinghausen war gut fürs Stimmungsbarometer. „Nun gehen wir mit einem positiven Gefühl in das Spitzenspiel gegen TSG Dülmen“, erklärt Engin Yavuzaslan, der sich gestern noch ganz gemütlich auf die Massagebank gelegt hat: im Reha-Zentrum Scherer in Marl, fast bei ihm vor der Haustüre. „Ich hab’ meine müden Beine durchkneten lassen“, berichtet der Osterwicker Spielertrainer, „mit 34 bin ich ja nicht mehr der Jüngste.“ Denn am Sonntag muss er wieder fit sein.
Es sei „das einfachste Spiel in dieser Saison“, sagt Engin Yavuzaslan. Warum? „Ganz einfach; Die Dülmener wollen mit aller Macht hoch in die Landesliga und haben sich deshalb enorm verstärkt.“ Marcus Fischer, den Promi-Zugang, kennt er gut. „Wir haben früher zusammen beim VfL Bochum gespielt“, erinnert er sich, „Glückwunsch nach Dülmen für so einen Spieler!“
Die Dülmener, so Yavuzaslan weiter, müssen gewinnen. „Wir nicht“, wiederholt er, „denn die TSG ist nicht unsere Messlatte.“
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion (Rasen)
Auf dem Weg der Besserung
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
„Professor“ Yavuzaslan lobt den „Patienten“ Westfalia Osterwick / 2:0-Erfolg
Allgemeine Zeitung Ulrich Hörnemann Osterwick. Des Trainers Diagnose gleich nach dem Schlusspfiff klingt ganz vielversprechend. „Vor 24 Stunden waren wir noch klinisch tot. Jetzt liegen wir auf der Normalstation, und am späten Sonntag werden wir das Krankenhaus endgültig verlassen, hoff’ ich mal!“ Engin Yavuzaslan ist Trainer, doch er hätte auch Mediziner werden können.
Der „Patient“ Westfalia Osterwick, den er in den vergangenen Wochen sportlich betreut hat, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Bester Beweis ist der 2:0-Sieg im Kreispokal gestern Abend beim Sportclub Union Lüdinghausen, aktuell die Nr. 1 in der Kreisliga A.
„Meine Mannschaft war hungrig, konzentriert und zielstrebig“, sagte „Professor“ Yavuzaslan, „diesen Befreiungsschlag haben wir gebraucht für die nächste Aufgabe gegen TSG Dülmen.“
Die Osterwicker, die in der Bezirksliga an manchen Tagen aus dem letzten Loch gepfiffen hatten, waren nicht wiederzuerkennen. „Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert“, freute sich Engin Yavuzaslan, „das war eine Super-Partie gegen einen bärenstarken Gegner, der bis in die Bezirksliga durchmarschieren wird.“
Die 1:0-Führung besorgte Niklas Segbers (32. Minute) nach guter Vorarbeit von Timo Mevenkamp. Im zweiten Durchgang nutzte Engin Yavuzaslan (63.) einen Strafstoß zum 2:0-Endstand.
Die Hausherren wurden im Laufe der Begegnung immer nervöser, bekamen zwei Hinausstellungen (Gelb-Rot und Knallrot). Ihr Trainer Mario Pongrac wurde sogar vom Gelände verwiesen.
U. Lüdinghausen - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Niklas Segbers (32.), 0:2 Engin Yavuzaslan (63.)
Dünne Personaldecke vorm Gastpiel in Lüdinghausen
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: Westfalia Osterwick zu Gast bei der Nr. 1 der A-Liga
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Engin Yavuzaslan macht sich nichts vor. „Es wird das erwartet schwere Spiel“, prophezeit der Trainer des Bezirksligisten Westfalia Osterwick, „Lüdinghausen hat Gescher aus dem Pokal gehauen.“
Der Spitzenreiter der A-Liga, Union Lüdinghausen, am Donnerstagabend Gegner im Achtelfinale des Kreispokals, habe „definitiv Bezirksliga-Format“, erklärt Yavuzaslan, „deshalb werden wir auch mit dem nötigen Respekt in diesem Flutlichtspiel auf den Platz gehen“.
Nachdem es in der Meisterschaft noch nicht rund läuft, hofft der Westfalia-Trainer auf ein Erfolgserlebnis in Lüdinghausen. „Aber Vorsicht“, warnt er, „der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“ Hundert Prozent Einsatz und Konzentration seien nötig, um ein Weiterkommen möglich zu machen.
Allerdings plagen ihn personelle Probleme. Wieder mal. Tormann Hubertus Wolbeck, Kapitän Tobias Paschert und Sturmspitze Pascal Leipelt müssen passen. „Ich hoffe, dass ich irgendwann noch mal mit der kompletten Besetzung spielen kann – wenn nicht in diesem Jahr, dann wenigstens bis Saisonende“, nimmt Engin Yavuzaslan die ständigen Ausfälle mit einer Prise Humor. „Wunder gibt es immer wieder.“
Die logische Konsequenz, die er angesichst der prominenten Ausfälle zieht: „Jetzt können sich auch andere beweisen.“ Und wenn dieser Pokalkampf vorbei ist, wartet am Sonntag bereits der nächste Kracher auf den Bezirksliga-Neuling: TSG Dülmen, aktuell Tabellendritter und einer der Aufstiegskandidaten in dieser Klasse.
Anstoß: Donnerstag, 19 Uhr, Lüdinghausen, Sportanlge (Rasenplatz 1), Am Feldbrand 7
15 schwache Minuten kosten möglichen Sieg
- Details
- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick unterliegt beim FC Marl 1:3
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). 15 schwache Minuten, und schon war's passiert. 15 Minuten, in denen jegliche Konzentration fehlte. „Das dürfen wir uns einfach nicht erlauben", schüttelte Engin Yavuzaslan den Kopf. Nicht mal ansatzweise habe er zur Pause das Gefühl gehabt, diese Partie könnte verloren gehen und doch musste Westfalia Osterwick beim FC Marl ein 1:3 schlucken.
Dabei hatten die Osterwicker im ersten Durchgang alles im Griff. Als Niklas Segbers in der 31. Minute einen 18-Meter-Freistoß im langen Eck versenkte, war die Führung hochverdient. „Wir
hatten noch weitere Möglichkeiten, das zweite oder sogar dritte Tor zu machen", berichtete der Westfalia-Trainer. Das gelang aber nicht.
Und so sehr Yavuzaslan in der Kabine auch davor gewarnt hatte, nachzulassen, es passierte doch. „15 Minuten haben wir den Fußball völlig eingestellt", ärgerte er sich. Logische Folge war ein Doppelschlag der Gastgeber durch Florian Lingner (59. ) und Marvin Wloch (61.), die die Partie zum 2:1 drehten. „Danach haben wir wieder gedrückt", so der Spielertrainer, der letztlich Daniel Richter aus der Abwehr in die Offensive beorderte. Vergeblich, denn der Ausgleich wollte nicht fallen. Vielmehr setzte Marl in der Nachspielzeit durch Marcel Kaiser noch einen Konter zu 3:1-Endstand.
Bitter, weil unnötig. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen", redete Eng Yavuzaslan Klartext. Das Engagement stimme, und es ist auch möglich, in der Bezirksliga zu bestehen - „ab dazu gehören 90 Minuten!'
FC Marl - Westfalia Oste wick 3:1; Tore: 0:1 Nikl Segbers (31.), 1:1 Florian Lingner (59. ), 2:1 Marvin Wloch (61.), 3:1 Marcel Kaiser (90.+2 ).