Nur Zentimeter fehlen zur Ziellinie
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Später Ausgleich und Rot für Yavuzaslan
Allgemeine Zeitung Osterwick. Zur Ziellinie fehlten lediglich Zentimeter. Eingepackt waren die drei Punkte schon, frankiert, nur noch nicht abgeschickt – und dann kam diese verflixte Minute 90+5, in der Florian Schmitz die Osterwicker aus allen Träumen riss. „Damit hat der Schiri das erreicht, was er offenbar wollte“, war Engin Yavuzaslan restlos bedient nach diesem 3:3 beim SC Reken 24/15, das sich die Westfalia auch noch teuer erkauft hat: gelb-rot für Uli Wirtz, knallrot für den Spielertrainer, bitterer geht es kaum.
Keine Zeit für Wehklagen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Beim SC Reken 24/15 will Westfalia Osterwick morgen voll auf Sieg spielen
Allgemeine Zeitung -fw- OSTERWICK. Am Negativlauf und dem anhaltenden Pech könnte er verzweifeln, aber daran denkt Engin Yavuzaslan keine Sekunde. Auch wenn klar ist, dass mit Pascal Leipelt und Daniel Richter zwei Leistungsträger wohl den Rest der Hinserie ausfallen werden. „Wir haben nicht einmal ansatzweise die Zeit, zu heulen", gibt sich der Spielertrainer von Westfalia Osterwick kämpferisch. „Wir müssen und wir werden punkten!" Am besten schon morgen im Auswärtsspiel beim SC Reken 24/15.
Beide Diagnosen haben Yavuzaslan weitere Tiefschläge verpasst. Pascal Leipelt, der Offensivkünstler, hat nach Auswertung der MRT-Bilder einen Innenbandriss im Knie erlitten acht Wochen Pause. Und Abwehrrecke und Allrounder Daniel Richter hat sich bei seinem Sturz gegen den RC Borken-Hoxfeld einen Bruch am Ellenbogen zugezogen, der sogar operiert werden musste - er fällt ebenfalls viele Wochen aus. „Ich rechne mit beiden in der Hinrunde nicht mehr", schüttelt der Trainer den Kopf. „Diese Spieler sind für uns nicht zuersetzen, trotzdem müssen wir die Löcher stopfen." Aus der A-Jugend will er in den nächsten Wochen Spieler hochziehen, um mehr Alternativen im dünnen Kader zu haben. Immerhin kehren Uli Wirtz und der Trainer selbst nach ihren Gelb-Sperren ins Team zurück.
Vor allem müssen sie den Glauben an sich selbst bewahren. „Vom spielerischen Potenzial gehören wir da unten nicht hin", versichert Yavuzaslan. Nach wie vor wartet der Aufsteiger auf den ersten Sieg in der Bezirksliga - und an der Einstellung soll es nicht scheitern. „Keiner ist nervös, alle wollen unbedingt", betont er. „Aber dann dürfen wir auch nicht mehr so lieb sein."
Mit dem Fusionsclub aus Reken wartet ein Gegner, der bisher zehn Punkte gesammelt hat und damit auf Rang elf der Tabelle liegt. „Die werden uns alles abverlangen", sagt Engin Yavuzaslan über den SC, bei dem der frühere DJK-Kicker Asmir Sekic als Trainer tätig ist. Auch Spieler wie Rene Aguilar, Daniel Edeler und Semir Sekic waren früher im Trikot der DJK Coesfeld-VBRS unterwegs.
Arbeiten ohne Ende, das ist das Motto bei der Westfalia, die einen offenen Schlagabtausch liefern will. „Wir werden offensiv spielen und alles probieren", kündigt Engin Yavuzaslan an. Was bleibt auch sonst, denn in den nächsten Wochen muss dringend gepunktet werden: „Der Abstand zu den rettenden Plätzen darf nicht zu groß werden!"
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Spadaka-Sportpark I, Berge 2a in Reken.
Grillabend der Ersten und Zweiten
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Die Erste und Zweite Mannschaft möchte sich bei Freunden und Fans für die Unterstützung in der bisherigen Saison bedanken und richtet daher kurzfristig am Freitag nach dem Training einen Grillabend aus. Dazu sind alle Interessierte herzlich eingeladen!
Viertelfinale am 21. November
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Das Viertelfinale im Krombacher-Pokal auf Kreisebene wird am Samstag (21.11.) ausgetragen. Noch dabei Bezirksligist Westfalia Osterwick, der an diesem Tag um 14 Uhr beim A-Kreisligisten GW Hausdülmen antreten muss.
Aufgeben gilt nicht!
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Unglückliche Westfalia lässt den Bock wackeln – und will ihn schnell umstoßen
Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Die nächste Hiobsbotschaft kam rund drei Stunden nach dem Abpfiff: Daniel Richter, der schon zur Pause ausgewechselt werden musste, hat sich am Ellenbogen verletzt. „Er wird mehrere Wochen ausfallen“, stöhnt Engin Yavuzaslan. Wieder ein Nackenschlag für den Aufsteiger, der immer noch auf den ersten Sieg in der Bezirksliga wartet. Aber bei Westfalia Osterwick lässt sich niemand hängen und der Trainer schon gar nicht. „Der Bock wackelt gewaltig“, versichert er. „Bald stoßen wir ihn um.“ Möglichst schon am Sonntag im Auswärtsspiel beim SC Reken.
Die nackte Bilanz ist frustrierend: acht Spiele, nur zwei Punkte, schon sieben Zähler Rückstand auf SF Merfeld und den rettenden Platz 13 – das haben sie sich ganz anders vorgestellt. Und doch ist Engin Yavuzaslan weit davon entfernt, sein Team abzuschreiben. „Wenn wir nicht mithalten könnten, wäre das etwas anderes“, erklärt er. „Aber wir stellen uns jeder Aufgabe wie echte Kerle.“ Am Ende bleibt aber eine Ergebniskrise: gegen Vorwärts Epe vor einer Woche verloren durch ein Tor in der 90. Minute, jetzt gegen RC Borken-Hoxfeld eine Niederlage durch einen Treffer in Minute 88. „Dabei hatte ich nicht einmal ansatzweise das Gefühl, wir könnten dieses Spiel verlieren“, schüttelt der Trainer den Kopf.
Dabei waren die Voraussetzungen vor der Partie gegen Borken-Hoxfeld nicht wirklich günstig. Pascal Leipelt verletzt, Davide Recker verhindert, Uli Wirtz gesperrt und Engin Yavuzaslan ebenso – mit Jens Frieling, Mike Graute, Michael Kleine-Ossendorf und Artjom Leis mischten gleich vier Spieler mit, die in der Woche zuvor noch in der Reserve aufgelaufen waren. „Ich kann den Jungs nichts vorwerfen“, betont der Trainer. „Alle reißen sich den Hintern auf.“ Umso bitterer sei es, schon wieder mit leeren Händen vom Platz zu gehen.
In einer Partie, in der Niklas Segbers von den Gästen nie zu stoppen war, hatte der Westfalia-Torjäger neben seinem Treffer zum verdienten 1:0 noch weitere gute Chancen auf dem Schlappen, scheiterte aber. Derweil ließen zwei Fehler das Spiel kippen. „Zwei Konzentrationsdinger, die unerklärlich sind“, bilanzierte Yavuzaslan. Wahrscheinlich hatte der Ball vor dem Ausgleich schon die Torauslinie überschritten, aber das hätte nicht zu dieser Unachtsamkeit führen dürfen. „Wir spielen nun einmal ohne Linienrichter“, so der Trainer. „Du darfst nicht diskutieren, wenn die Situation noch nicht vorbei ist.“ Dass dann noch dem bis dahin sehr guten Torwart Artjom Leis ein Lapsus passierte, der zum 1:2 führte, passte ins Bild.
Trotzdem ist sich Yavuzaslan sicher, dass der Negativlauf bald endet. Am Sonntag gab er an der Seitenlinie dermaßen Gas, dass nach 25 Minuten die Stimme schon in die Kategorie heiser bis krächzend rutschte. Diesen Dampf will er auch auf sein Personal übertragen, das charakterlich einwandfrei arbeitet. „Wir stemmen uns mit aller Macht dagegen!“ In Reken soll der Bock umfallen – denn Engin Yavuzaslan hat keinen Bock darauf, wieder nur Lob zu bekommen, aber keine Punkte. „Unverdient verloren“, schüttelt er den Kopf. „Das kann ich nicht mehr hören!“
Leipelt fällt aus
Eine weitere Untersuchung soll Aufschluss geben über die Verletzung, die sich Pascal Leipelt gegen Vorwärts Epe zugezogen hat. "Das Innenband im Knie ist auf jedem Fall beschädigt eventuell auch der Knorpel", sagt der Westfalia Offensivman. "Hoffentlich ist noch mehr kaputt." Denn in diesem lädierten rechten Knie hatte er bereits einen Totalschaden mit Kreuzbandriss.