Sehr gut gespielt, aber wieder vergeigt
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: 0:1-Niederlage für Osterwick
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Engin Yavuzaslan ist kein Träumer. „Man muss die Lage realistisch betrachten“, sagte der Trainer von Westfalia Osterwick, Schlusslicht der Bezirksliga, nach der 0:1-Niederlage in Lippramsdorf, „der Abstand nach oben ist größer geworden, und die Spiele werden weniger. Wir müssen jetzt das Beste aus der Saison machen.“
Seine Mannschaft habe ein ganz anderes Gesicht gezeigt wie noch am Sonntag zuvor, als sie das Heimspiel gegen SuS Olfen unnötigerweise vergeigt hatten. „Von Anfang an haben wir den Ton angegeben“, erklärte er, „wir waren klar besser als unser Gegner.“ Yavuzaslan war stolz auf seine Schützlinge, „Sie waren stets präsent, kämpferisch und läuferisch stark, haben Herz und Leidenschaft gezeigt.“
Aber mit dem Unparteiischen haderte der Coach. „In der 18. Minute wurde uns ein klares Tor von Daniel Richter aberkannt“, berichtete er, „der Schiri hatte eine angebliche Abseitsstellung gesehen.“
Nur fünf Minuten später folgte die Entscheidung. Constantin Leander Dewert erzielte mit einem Sonntagsschuss das 1:0. „So einen Gegentreffer“, staunte Engin Yavuzaslan, „haben wir bislang auch nicht bekommen.“
Fußball, betonte er abschließend, sei nun mal Ergebnissport. „Wenn wir die Chancen nicht verwerten, gewinnen wir auch nicht.“
Lippramsdorf - Westfalia Osterwick 1:0; Tor: 1:0 Constantin Leander Dewert (23.)
„1000 Prozent" mehr geben
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia setzt beim SV Lippramsdorf auf Wiedergutmachung
Allgemeine Zeitung -fw- OSTERWICK. Einfach abhaken ließ sich dieser Auftritt nicht. „Das hat mir einige schlaflose Nächte beschert”, gibt Engin Yavuzaslan zu. Diese Niederlage in der Nachspielzeit gegen den SuS Olfen, noch dazu die Art und Weise, das hat den Trainer von Westfalia Osterwick tief getroffen. „So eine Leistung, dazu noch vor heimischer Kulisse, darf sich nie wiederholen!" Schon morgen im wichtigen Auswärtsspiel beim SV Lippramsdorf soll sich eine ganz andere Westfalia-Mannschaft präsentieren.
Ärgerlich! Mit der 2:3-Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten haben es die Osterwicker leichtfertig verpasst, einen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. „Und wir haben mit dem Hintern umgeworfen, was wir uns mühsam aufgebaut haben", ist Yavuzaslan sauer, dass seine Jungs den 2:l-Sieg gegen den VfB Hüls nicht veredelt haben. „Dann hätte ich lieber gegen Olfen gewonnen." Aber der SuS habe gekämpft wie die Löwen - und sein Personal eben nicht.
Das soll sich morgen ändern. Zu „1000 Prozent" werde eine andere Mannschaft zu sehen sein: „Die Jungs sind ja von sich selbst enttäuscht." Nach dem 2:2 im Hinspiel, in dem die Osterwicker klar besser waren, sollen nun in Lippramsdorf drei Punkte her. „Auch wenn wir wohl auf dem roten Rasen spielen werden", so der Trainer. Der SV Lippramsdorf steht da, wo die Osterwicker gerne hinwollen: mit zehn Punkten mehr auf Rang elf. Robust sei der Gegner, bei Standards gefährlich, aber gewiss nicht unschlagbar, versichert Yavuzaslan, der nach wie vor gesperrt ist. Auch Torjäger Niklas Segbers steht morgen nicht zur Verfügung.
Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr, Sportanlage Lippramsdorf, Jahnstraße 20 in Haltern am See.
Fußballspiel der Dritten gegen die Landesauswahl für Menschen mit Behinderung
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Hallo Sportsfreunde,
am 12.3. spielt die Dritte zu Hause gegen die Landesauswahl für Menschen mit Behinderung. Es handelt sich dabei um ein Aufbauspiel in dem die Landesauswahl ihren Kader finden will und sich auf die deutsche Meisterschaft vorbereiten will.
Wir fänden es schön wenn ihr den Weg zum Sportplatz finden würdet und euch dieses Spiel nicht entgehen lasst. Die Dritte möchte mit diesem Spiel zeigen, dass wir nicht nur an der Theke stark sind sondern uns auch in sozialer Verantwortung messen lassen wollen. Wir hoffen deshalb darauf, dass sich viele von euch die Zeit nehmen. Anstoß ist um 16.00 Uhr.
Mit sportlichem Gruß
Carlo Börnhorst
Trainer Dritte Mannschaft
Wenn Häutplinge Indianer werden
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Osterwick von der Rolle
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Der Frust saß tief. „Ich hab’ mich die ganze Zeit gefragt: Wo ist die versteckte Kamera? Wo muss ich reinlächeln?“ Engin Yavuzaslan verstand die Welt nicht mehr. „Wahnsinn“, sagte der Spielertrainer von Westfalia Osterwick und rätselte nach der 2:3-Niederlage gegen den Keller-Rivalen SuS Olfen: „Wie kann man nur mit dem Hintern alles wieder umwerfen, was wir uns eine Woche zuvor mit dem Sieg über Hüls mühevoll aufgebaut haben?“
Sechs-Punkte-Spiel im Tabellenkeller
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Osterwick erwartet Olfen
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Engin Yavuzaslan setzt alle Fußballregeln außer Kraft. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel! Ja, man kann sogar von einem Neun-Punkte-Spiel sprechen", ignoriert er die mathematischen Grundsätze, „aber wir dürfen SuS Olfen nicht unterschätzen." Das wäre gewiss ein kapitaler Fehler. „Wir müssen genauso gallig und giftig sein wie gegen Hüls." Bei einem Erfolgserlebnis vor heimischer Kulisse würde das Schlusslicht den Rückstand auf den Mitaufsteiger, Drittletzter in der Bezirksliga-Tabelle, auf drei Zähler verkürzen.
Das 2:1 gegen seinen Ex-Verein VfB Hüls sei ein Bonus-Sieg gewesen, erklärt der Osterwicker Spielertrainer, mit diesem Dreier habe kaum einer gerechnet. „Jetzt ist es wichtig, dass wir nachlegen", unterstreicht er die Bedeutung dieses Keller-Duells, „aber das wird ein ganz anderes Spiel, bei dem wir vor allem geduldig sein müssen. Wie ein Schachspieler: Der will auch nicht in den ersten 20 Minuten ein Schachmatt erzwingen, der studiert erst seinen Gegner, um dann die richtigen Züge zu machen."
Natürlich weiß er noch haargenau, wie es in der Hinrunde gelaufen ist. „Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison", erzählt Engin Yavuzaslan, „in der ersten halben Stunde hatten wir 80 Prozent Ballbesitz und lagen 1:0 in Führung." Am Ende war die Begegnung komplett gekippt. „Olfen war eiskalt, hat unsere Fehler umgehend bestraft und aus drei Chancen vier Tore gemacht", denkt er an die knappe 3:4-Niederlage.
Wieder appelliert er an die Zuschauer. „Auf ihre Unterstützung sind wir angewiesen", betont Engain Yavuzaslan, „sie sind unser zwölfter Mann."
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion, Kunstrasen