Westfalia ist nicht zu stoppen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Spitzenreiter zieht einsam seine Kreise! „Das 3:0 ist hochverdient", sagte Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, nach dem Heimsieg über die Reserve des SV Gescher, „aber ein Riesenkompliment an den Gegner, der in der ersten halben Stunde aggressiv und gallig zu Werke gegangen ist."
Dennoch sorgten Pascal Leipelt (25.) und „Doktor" Daniel Richter ( 32. ).für eine 2:0-Pausenführung. Per Strafstoß, den Julian Hessing verursacht hatte, gelang Yavuzaslan (82.) noch das 3:0. „Das war heute ein ruhiger Nachmittag", meinte er hinterher bestens gelaunt, und freute sich schon auf die Pizza, die ihm seine Ehefrau und seine Tochter im Erfolgsfall versprochen hatten.
„Wir haben einen hohen Aufwand betrieben, der leider nicht 'bezahlt' wurde", klagte Gäste-Coach Marco Streuff, „aus dem Spiel heraus haben wir nicht viel zugelassen. Dafür fielen die drei Gegentore zwei Mal nach ruhenden Bällen und durch einen Strafstoß." Auf der Gegenseite hätte der Referee auch einen Elfmeter geben können, weil Marius Upgang-Rotert festgehalten worden sei, wie Streuff anmerkte.
Westfalia Osterwick SV Gescher II 3:0: Tore: 1:0 Pascal Leipelt (25.), 2:0 Daniel Richter (32.), 3:0 Engin Yavuzaslan (82., FE)
Westfalia-Dämmerschoppen mit entführter Braut
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Vom Jäger zum Gejagten
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick erklimmt mit 2:0-Sieg im Derby bei Turo Darfeld die Tabellenspitze
Allgemeine Zeitung -fw- Rosendahl. Bis gestern Nachmittag waren sie die Jäger, jetzt haben sich die Vorzeichen geändert. „Ab sofort sind wir die Gejagten“, lächelte Engin Yavuzaslan, der damit nicht das geringste Problem hat. Im Gegenteil! „Wir haben es so gewollt, und jetzt bin ich gespannt, wie die Jungs damit umgehen.“ Westfalia Osterwick an der Spitze der Kreisliga A, der 2:0-Auswärtssieg im Derby bei Turo Darfeld macht's möglich.
Der war allerdings nach zehn Minuten Hochglanz zum Auftakt das Produkt ganz harter Arbeit. „Das war der erste Gegner in dieser Saison, der uns wirklich alles abverlangt hat“, zollte der Westfalia-Spielertrainer den Darfeldern ein Riesenkompliment. „Die haben Charakter, Leidenschaft und Willen gezeigt.“ Dem wollte sein Kollege Markus Lindner nicht widersprechen, räumte aber ein, dass angesichts der vielen Ausfälle in der Offensive es nur selten vor dem Osterwicker Tor gebrannt hat. „Wir haben einen Mega-Aufwand betrieben“, urteilte er. „Aber vorne hat der letzte Tick gefehlt.“
Derby und Gipfeltreffen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (fw). Spitzenspiel, Derby, schönes Wetter, viele Zuschauer - größer könnte die Vorfreude kaum sein. Turo Darfeld gegen Westfalia Osterwick, das prickelt immer. Diesmal aber ist es, wenn auch noch früh in der Saison, das Duell Erster gegen Zweiter. „Wir freuen uns darauf', versichert Markus Lindner. „Wir haben uns das erarbeitet und werden es genießen."
Dabei bleibt der Turo-Trainer fein auf dem Teppich. Die Tabellensituation ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. „Wir stehen ganz am Anfang unserer Entwicklung", betont Lindner. „Die Jungs werden nicht jede Woche an ihre Leistungsgrenze gehen können." Mit Westfalia Osterwick komme eine ganz starke Mannschaft auf sein Team zu, mit einer überragenden Achse um Timo Mevenkamp, Engin Yavuzaslan und Pascal Leipelt. Einstellen wird er sein Personal auf einen Gegner, der sehr früh attackiert - „und der natürlich absoluter Topfavorit ist."
Pflichtaufgabe souverän gelöst
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick denkt bereits an das Topspiel gegen den Ortsrivalen Turo Darfeld
Allgemeine Zeitung -uh. OSTERWICK. Der Mann ist Perfektionist durch und durch. Da hatten seine Kadetten ihre Pflichtaufgabe beim Neuling SuS Hochmoor souverän mit 4:0 gewonnen. Doch Engin Yavuzaslan stauchte seine Spieler noch auf dem Rasen zusammen. Mit Händen und Füßen redete er und warf seinem Personal „Standfußball" vor.
„Nach dem 4:0 waren mir einige Spieler viel zu arrogant. Das geht nicht. Das darf nicht noch mal passieren", wetterte der Trainer von Westfalia Osterwick, der sich nach knapp einer Stunde wegen fortwährender Adduktorenprobleme ausgewechselt hatte, „ wir kriegen in dieser Klasse nichts geschenkt, daher können wir uns diese lasche Gangart überhaupt nicht leisten." Denn gegen einen härteren Gegner, Turo Darfeld beispielsweise, aktueller Spitzenreiter und nächster Gegner am Sonntag (11.9.), könnte so ein Auftreten böse Folgen haben.