Engin Yavuszaslan hat einen „Gelben“
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: Osterwick fährt nach Wüllen
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh) Der Cheftrainer ist kränklich. Mit einem Magen-Darm-Virus und gelbem Schein hat sich Engin Yavuzaslan bei Evonik, seinem Arbeitgeber, und beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, seinem Verein abgemeldet. Damit fehlt er heute Abend beim Auswärtsspiel in Wüllen im Achtelfinale des Kreispokals.
Wo er sich den Virus eingefangen hat, weiß Yavuzaslan selbst nicht so genau. „Vielleicht lag’s am Bier nach dem Sieg gegen Billerbeck“, sucht er nach einem Grund für seine gesundheitlichen Probleme, „ich bin ja kein Biertrinker! Aber was tut man nicht alles für die Jungs.“ Dafür müssen sie nun ohne ihn auskommen.
Den Auftritt in Wüllen sieht er als Pflichtprogramm. „Meisterschaft und Wiederaufstieg sind mir wichtiger“, erklärte er, „denn die Wahrscheinlichkeit, dass wir nächstes Jahr nach Berlin fahren, ist nicht allzu hoch.“
Rainer Hackenfort, den neuen Spielertrainer des TuS Wüllen, kennt Enging Yavuzaslan noch aus Oberliga-Zeiten. „Ein Super-Stürmer“, lobt er ihn, „den würde ich sofort mit Kusshand nehmen.“
Roland Kortüm und Thomas Blakert werden für Yavuzaslan coachen. „Ich hoffe, dass unser Mix aus erster und zweiter Mannschaft das Bestmögliche abrufen wird.“
Anstoß: heute, 19 Uhr, Ahaus-Wüllen, Sportplatz Naturrasen, Friedmate
Wechsel an der Tabellenspitze - Osterwick schlägt Billerbeck 3:1
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Osterwick/Billerbeck (uh). Kurz vor 22 Uhr war das Spiel vorbei! Als Schiri Oliver Preckel gestern Abend die vorgezogene Partie abpfiff, bejubelten die Osterwicker einen 3:1-Sieg über die Billerbecker Gäste. „Und damit sind wir wieder Tabellenführer, wie es mein Trainerkollege vorhergesagt hatte. Legden lag 24 Stunden auf Platz eins. Nun sind wir wieder vorn“, freute sich Engin Yavuzaslan und dankte Steffen Szymiczek für „die gelungene Motivation“. Szymiczek hatte nämlich im Vorfeld kund getan, dass es an der Spitze der Kreisliga A einen Wechsel geben werde.
Der Coach aus der Domstadt hatte seinerseits „ein schönes Spiel“ gesehen. „Vom Ergebnis natürlich nicht“, fügte er hinzu, „wieder haben wir 1:0 geführt und wieder verloren.“ Unglücklich sei die Niederlage gewesen, die dritte bereits im dritten Spiel. Unglücklich seien auch die Tore gefallen, vor allem das 1:1. „Da war der Ball vorher klar im Aus gewesen.“
Nach einer Ecke hatte Max Zumbülte, der diesmal auf der Sechser-Position agierte, das frühe 1:0 für die Billerbecker geköpft. Thomas Aupert, der in dieser Saison erstmals in der Startformation stand, hatte die Chance zum 2:0, traf aber nicht. Als Timo Mevenkamp dann einen Gegenangriff inszenierte und den Ball von der linken Außenbahn in den Sechzehner beförderte, glich Engin Yavuzaslan unter Mithilfe von Matthias Möllering aus.
Nach der Pause sorgten Daniel Richter und Pascal Leipelt mit zwei Kopfbällen für einen Westfalia-Sieg. „Zwischendurch haben wir den Faden verloren und dadurch schlafende Hunde geweckt“, dachte Yavuzaslan an die Billerbecker Drangphase. „Zwei Möglichkeiten hatten wir, die aber nichts einbrachten“, erklärte Szymiczek, „und als es 1:3 stand, hätte Adenis Krasnigi noch auf 2:3 verkürzen können.“ Dass die Hausherren unterm Strich verdient gewonnen hatten, wollte er nicht verhehlen. „In der Zentrale Ist Osterwick überdurchschnittlich besetzt.“
Westfalia Osterwick - VfL Billerbeck 3:1; Tore: 0:1 Max Zumbülte (5.), 1:1 Tobias Paschert (22.), 2:1 Daniel Richter (54.), 3:1 Pascal Leipelt (86.)
Irre Rutschpartie auf Kunstrasen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Osterwick spielt 0:0 in Dülmen
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Engin Yavuzaslan konnte es nicht fassen. „Die Firma, die für diesen Kunstrasen verantwortlich ist, hat das Geld nicht verdient", schimpfte der Osterwicker Spielertrainer nach der Nullnummer bei der Reserve des Landesligisten TSG Dülmen, „wir wären besser auf Asche gegangen."
Ahmed Ibrahim, der Coach aus Holtwick, der sich die später angepfiffene Begegnung anschaute, staunte über die vielen Rutschpartien: „Die Jungs lagen nur auf ihrem Hintern." Wie meinte Engin Yavuzaslan: „Das war Roulette!"
Der glatte Belag öffnete dem Zufall Tür und Tor. „Ich würde dem Verein raten, keine Jugendmannschaft darauf spielen zu lassen", er
klärte er, „das war der helle Wahnsinn."
Die Chance zum Sieg war dennoch da: „In einer Szene haben wir Pfosten und Innenpfosten getroffen. Irre!"
Die TSG-Reservisten freuten sich am Ende über einen Punktgewinn. Engin Yavuzaslan meinte nur: „Glückwunsch an den Gegner. Sehr clever gemacht! Wir hätten vorher aber auch Kopf oder Zahl spielen können." Ihm tat der Allerwerteste so was von weh, „das glaubt mir keiner", sagte Yavuzaslan, „und dass wir als erste Mannschaft auf diesen Kunstrasen ran mussten, spricht für sich. Keiner wüsste, wohin der Ball wohl springen würde."
TSG Dülmen II - Westfalia Osterwick 0:0
Warnung vor einem angeschlagenen Gegner
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick muss bei TSG Dülmen II ran
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Spätschicht für Westfalia Osterwick! „Normalerweise macht die zweite Mannschaft immer das Vorspiel für die erste. Diesmal ist es merkwürdigerweise umgekehrt“, staunt Engin Yavuzaslan, „ich lass mich mal überraschen, wie die Formation aussieht.“ Er kann sich gut vorstellen, dass die Reserve von TSG Dülmen Verstärkung von oben bekommt. „Ich geh’ deshalb davon aus, dass uns das bisher schwierigste Spiel in dieser Saison bevorsteht.“
Die Dülmener haben zuletzt eine 0:6-Packung in Hochmoor kassiert. „Das ist der größte Mist, der passieren konnte“, meint Yavuzaslan und bedankt sich ausdrücklich bei seinem Trainerkollegen Frank Averesch: „Schön, dass bei seiner Truppe der Knoten geplatzt ist! Aber muss man denn gleich so übertreiben. Sechs Tore! Mannomann, unser Gegner wird Feuer und Galle spucken, um dieses Ergebnis wieder gutzumachen.“ Tobias Brauner, der Coach aus Dülmen, sprach bereits im Vorfeld von einer Trotzreaktion, die er von seinen arg gebeutelten Schützlingen erwartet.
Engin Yavuzaslan vergleicht das Treffen gegen TSG Dülmen II mit einer Wundertüte. „Da weiß vorher auch keiner, was drin steckt“, erzählt er, „die Frage ist auch, ob die Jungs, die normalerweise in der ‘Ersten’ spielen, prima gelaunt sind, wenn sie in der ‘Zweiten’ aushelfen müssen.“
Der Spielertrainer wird seine Elf ebenfalls umbauen. Gezwungenermaßen. Benjamin Raabe, Luis Lammers und Niklas Weßling fallen aus. Sie sind verletzt. Tobias Paschert und Sebastian Graute machen Urlaub. „Fünf sind weg“, rechnet er vor, „einer kehrt zurück: Unser ‘Bomber’ kann wieder spielen.“ Tobias Lanvers ist einsatzbereit. „Die, die bislang weniger Spielpraxis haben, können zeigen, wie heiß sie sind.
Anstoß: Sonntag, 17 Uhr, Dülmen, TSG-Stadion, Nebenplatz, Grenzweg 100
Westfalia ist nicht zu stoppen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Spitzenreiter zieht einsam seine Kreise! „Das 3:0 ist hochverdient", sagte Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, nach dem Heimsieg über die Reserve des SV Gescher, „aber ein Riesenkompliment an den Gegner, der in der ersten halben Stunde aggressiv und gallig zu Werke gegangen ist."
Dennoch sorgten Pascal Leipelt (25.) und „Doktor" Daniel Richter ( 32. ).für eine 2:0-Pausenführung. Per Strafstoß, den Julian Hessing verursacht hatte, gelang Yavuzaslan (82.) noch das 3:0. „Das war heute ein ruhiger Nachmittag", meinte er hinterher bestens gelaunt, und freute sich schon auf die Pizza, die ihm seine Ehefrau und seine Tochter im Erfolgsfall versprochen hatten.
„Wir haben einen hohen Aufwand betrieben, der leider nicht 'bezahlt' wurde", klagte Gäste-Coach Marco Streuff, „aus dem Spiel heraus haben wir nicht viel zugelassen. Dafür fielen die drei Gegentore zwei Mal nach ruhenden Bällen und durch einen Strafstoß." Auf der Gegenseite hätte der Referee auch einen Elfmeter geben können, weil Marius Upgang-Rotert festgehalten worden sei, wie Streuff anmerkte.
Westfalia Osterwick SV Gescher II 3:0: Tore: 1:0 Pascal Leipelt (25.), 2:0 Daniel Richter (32.), 3:0 Engin Yavuzaslan (82., FE)