Sechser-Pack auf dem Acker
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Nach genau einer Stunde war sein Tagewerk getan. Mario Worms hatte fertig. „Gott sei Dank geht der runter“, atmete Robin Drees auf, „der Kerl hat uns alle schwindlig gespielt.“ Worms hatte dem Schnapper aus Dülmen in der ersten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick eingeschenkt – und das war die halbe Miete beim Osterwicker 6:1-Sieg.
Engin Yavuzaslan zitierte ihn in der 60. Minute vom Rasen, „Mario soll sich schonen“, begründete der Spielertrainer die frühe Herausnahme seines kongenialen Partners, „wenn Mario neunzig Minuten durchgemacht hätte, dann hätte er noch Lucas Jacobs eingeholt.“ Jacobs, Führender der Torschützenliste der Kreisliga A, hat 21 Buden erzielt, Worms ist aktuell bei neun.
Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen TSG Dülmen II
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: TSG Dülmen II
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick Rasen
ZUM SPIEL: Engin Yavuzaslan erwartet einen leidenschaftlichen Gegner. „Die Dülmener stehen gut da, haben mit dem Abstieg nichts zu tun", erzählt der Osterwicker Spielertrainer, „wir gehen aggressiv und mutig ins Spiel. Den Fans wollen wir was bieten, ja, wer geben nicht hundert Prozent, sondern 120 Prozent." Tobias Paschert wurde in dieser Woche ein Zehennagel abgezogen. „Kein Problem", meint Yavuzaslan, „Tobi spielt! Der käme sogar mit dem Kopf unterm Arm zum Platz." Timo Mevenkamp (Muskelfaserriss) wird fürs Duell mit Turo Darfeld geschont. „Da brauchen wir ihn dringend!" Tobias Schönnebeck und Benny Raabe sind langzeitverletzt und fallen weiter aus.
Zitat
„Für meinen Nachfolger hab' ich einen Tipp: Er sollte 20 Spieler und acht Torhüter in seinen Kader nehmen."
Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick, denkt an die Personalprobleme im Tor: Erst war Florian Prause verletzt, jetzt hat es Dennis Grüger (Fingerbruch) erwischt
Sieben auf einen Streich im Titelkampf
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Gescher/Osterwick (fw). Das Tempo, das der Außenseiter in der Anfangsphase anschlug, beeindruckte die Osterwicker durchaus, passte aber hervorragend in den Matchplan der Westfalia. „Respekt, denn es ist mutig, gegen uns so hoch zu spielen“, stellte Engin Yavuzaslan fest. „Das konnten sie so nicht durchhalten.“ In der Tat bot der SV Gescher II dem Favoriten mit zunehmender Spieldauer immer mehr Lücken, die der zu einem deutlichen 7:0-Auswärtssieg nutzte – und das hätte noch höher ausgehen können.
Vielleicht wäre das Ding anders gelaufen, hätte Dennis Busch in der 8. Minute seine Großchance für den SV genutzt. Nach Ballverlust von Yavuzaslan ging er alleine auf Dennis Grüger zu, scheiterte aber – bei der Aktion verletzte sich der Westfalia-Torwart und musste Platz für Florian Prause machen. „Das hätte Rückenwind gegeben“, trauerte Marco Streuff der verpassten Führung nach. „Wir hatten tolle Aktionen dabei.“ Das Tor fiel aber in der 26. Minute auf der anderen Seite, als Florian Richters zum 0:1 traf. Und der Doppelschlag kurz vor der Pause durch Luis Lammers und Mario Worms zum 0:3 zog der SV-Reserve den Zahn.
Vorbericht zum Spiel der Ersten gegen SV Gescher II
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: SV Gescher II
ANSTOSS: Sonntag, 13 Uhr, Gescher, Kunstrasen
ZUM SPIEL: Jede Serie hat mal ein Ende. „In Gescher habe ich noch nie gewonnen. einmal haben wir 1:1 gespielt, dann 1:3 verloren", erinnert sich Trainer Engin Yavuzaslan, „unser Gegner gehört da unten nicht hin, da habe ich schon schlechtere Mannschaften gesehen." Er erwartet ein Hauen und Stechen: „Gescher wird uns keinen Zentimeter Raum geben!" Dennoch fordert er einen Sieg - und das funktioniert nur mit der richtigen Einstellung. „Wenn einer meinen sollte, er könne dieses Spiel mit angezogener Handbremse angehen, dann kann er gleich zu Hause bleiben", redet Yavuzaslan Klartext, „alle müssen wissen, was uns dort erwartet." Er will gewinnen, unter allen Umständen. „So werden wir auch auftreten."
Vorbericht SV Gescher II
ZUM SPIEL: Marco Streuff spricht von einer Mammutaufgabe. „Mit Mario Worms hat Osterwick noch mal an Qualität zugelegt", sagt der Trainer des SV Gescher II, „für uns ist das ein Spiel, bei dem wir nur gewinnen können. Wäre schön, wenn uns das auch gelingt." Jeder Punkt sei wichtig im beinharten Kampf um den Klassenerhalt. „Wir wollen kein Sparringspartner sein, sondern ein unbequemer Gegner, der um seine Existenz kämpft", betont Streuff, „dass es möglich ist, auch diese Mannschaft zu schlagen, haben wir schon in der vergangenen Saison bewiesen. Damals waren wir in einer ähnlichen Situation und haben am Ende 3:1 gewonnen." Vielleicht schaffen die Gescheraner einen ähnlichen Husarenstreich.
Westfalia hält den Druck hoch
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK/COESFELD. Geduldig blieben sie, denn letztlich war es eine Frage der Zeit. „Wenn ein Gegner einen derartig hohen Aufwand gegen uns betrieben muss, wird irgendwann die Kraft nachlassen", ahnte Engin Yavuzaslan. Und genauso kam es: Die DJK Coesfeld-VBRS II hielt bei Westfalia Osterwick lange mit, unterlag am Ende aber doch klar mit 1:4. Dennoch war DJK-Trainer Denis Koopmann nicht unzufrieden: „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr diszipliniert gespielt und fast alles unterbunden." Und sie hatten ihre eigenen Chancen, unter anderem durch Andree Dörr und Cedric Pollmeier.
Dann aber nutzte Luis Lammers in der 33. Minute einen klugen Rückpass zum 1:0 für die Osterwicker, die in der zweiten Halbzeit noch mehr Druck machten. Bis zur 78. Minute verhinderten die Gäste weitere Gegentreffer, dann holte Mario Worms gegen Dennis Weßendorf einen Elfer heraus, den er selbst zum 2:0 verwandelte. „Danach haben wir die Karre noch einmal richtig auf Hochtouren gebracht", lobte Yavuzaslan sein Team, das blitzschnell durch Worms und Jan Kröger die Treffer zum 4:0 nachlegte. Die DJK-Reserve nahm aber die Köpfe wieder hoch und kam zumindest zum Ehrentor durch einen Elfmeter von Marius Borgert.
| Westfalia Osterwick DJK Coesfeld-VBRS II 4:1; Tore: 1:0 Luis Lammers ( 33.), 2:0 und 3:0 Mario Worms ( 78., FE; 79.), 4:0 Jan Kröger (81.), 4:1 Marius Borgert ( 87., FE ).