Hitziges Duell um den ersten Sieg
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Holtwick und Osterwick treffen im Rosendahler Derby aufeinander
Allgemeine Zeitung von Linus Lux ROSENDAHL. Es ist wieder Derby-Zeit in Rosendahl und das bereits am zweiten Spieltag. „Sonntag brennt in Holtwick der Baum", freut sich Mario Beeke, Trainer von SW Holtwick. Auch Jens Frieling, Co-Trainer der Westfalia Osterwick, ist heiß auf das Lokalderby: „Das Spiel in Holtwick ist für uns immer eine Feuertaufe. Wir hoffen auf einen großen Osterwicker Anhang, der ordentlich Stimmung macht." In einem hitzigen Duell geht es für die Lokalrivalen um den ersten Sieg. Beide Mannschaften holten am ersten Spieltag lediglich einen Punkt.
Die Favoritenrolle schiebt Mario Beeke den Osterwickern zu. „Osterwick ist Mitfavorit auf die Meisterschaft", erklärt er. „Dennoch wollen wir den Derbysieg." Für Frieling ist das Annehmen der Favoritenrolle kein Problem. „Ich traue meiner jungen Mannschaft trotz einiger Ausfälle den Derbysieg zu", ist er optimistisch. „Dafür müssen alle an einen Strang ziehen."
Personell müssen die Osterwicker gleich auf mehrere Spieler verzichten. Aber auch die Holtwicker haben einige Ausfälle zu beklagen. „Unsere Personallage ist derzeit sehr schlecht", gibt Beeke zu. Unter anderem fehlen Maurice Thentie, Robin Klöpper, Dirk Backensfeld, Moritz Wagner und Chris Klöpper.
„Die Holtwicker sind eine kompakte gallige Truppe, die kämpferisch sehr stark ist", warnt Frieling. „Sie haben aber auch fußballerisch was drauf." Da müsse seine Mannschaft dagegenhalten, um einen „ehrlichen Sieg" zu erringen. Die Holtwicker wollen dies natürlich verhindern.
| Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Holtwick, Rasen
20 Minuten guter Fußball reichen nicht
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick und Fortuna Seppenrade trennen sich 2:2-Unentschieden
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Keine drei Punkte zum Auftakt - in der nachgezogenen Partie des ersten Spieltags kam Westfalia Osterwick gegen Fortuna Seppenrade nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. „In der zweiten Halbzeit haben wir einfach aufgehört, Fußball zu spielen", ärgerte sich Tobias Paschert, Trainer der Westfalia. „Das war nachher kopflos, kampflos und ideenlos."
Auftakt bei Flutlicht
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Osterwick (leg). Seine Vorfreude auf den Saisonstart wird immer größer. „Nach sechs Wochen Vorbereitung geht es endlich los“, freut sich Westfalia-Trainer Tobias Paschert. „Und dann auch noch abends bei Flutlicht.“ Da passt es perfekt, dass der Rasenplatz der Westfalia nun seit knapp drei Wochen mit einer neuen Flutlichtanlage ausgestattet ist.
Fast wie die Engländer
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick. Ein wenig fürchtete er schon um seinen guten Ruf. „Nicht, dass ich hier als Engländer abgestempelt werde“, unkte Tobias Paschert. Als einer, der kein Elfmeterschießen gewinnen kann. Denn schon vor einer Woche war Westfalia Osterwick im Finale des Seifer-Cups vom Punkt gescheitert, gestern wiederholte sich die Geschichte beim Pokal-Aus gegen den VfB Alstätte.
Ärgerlich war dieses 3:5 deshalb, weil die Osterwicker alle Chancen hatten, das Ding gegen den Bezirksliga-Aufsteiger in der regulären Spielzeit zu entscheiden. „Wir müssen das dritte Tor machen“, schüttelte der Spielertrainer den Kopf und dachte an die dicken Möglichkeiten, die sie beim Stand von 2:1 ausgelassen hatten. Leon Eggemann scheiterte an VfB-Keeper Lukas Terhürne (58.), ebenso wie Luis Lammers nach Vorarbeit von Johannes Sicking (72.). Dazwischen bot sich gar eine Doppelchance zur Vorentscheidung: Nach Querpass von Florian Richters rettete Yannick Busch in höchster Not vor Luis Lammers, den Abpraller setzte Tobias Paschert über den Kasten (60.).
Trotzdem hatte die Westfalia alles im Griff, die zunächst früh durch einen Treffer von Johannes Terhaar in Rückstand geraten war (4.) und später Glück bei einem Lattentreffer hatte. „Wir hätten in den ersten 20 Minuten auch schon drei Tore machen müssen“, betonte Paschert. Der verdiente Ausgleich fiel in der 30. Minute, als Luis Lammers eine Flanke von Florian Richters ins Netz köpfte.
Kurz nach der Pause traf Leon Eggemann per „Gewaltschuss“ zum 2:1 – eigentlich war es nach einem langen Sprint eher ein Schüsschen, aber Lukas Terhürne ließ den Ball durchrutschen (49.). „Bis auf die letzten zehn Minuten haben wir dann nichts zugelassen“, erklärte Co-Trainer Jens Frieling. Dann passierte es doch noch: Henning Feldhaus besorgte nach einem Freistoß und einer Kopfballverlängerung das 2:2 (86.). Nach der neuen Regel ging es nach 90 Minuten direkt ins Elfmeterschießen – und hier traf lediglich Timo Mevenkamp für die „Engländer aus Osterwick“, während drei Schützen vergaben.
| Westfalia Osterwick – VfB Alstätte 3:5 n. E.; Tore: 0:1 Johannes Terhaar (4.), 1:1 Luis Lammers (30.), 2:1 Leon Eggemann (49.), 2:2 Henning Feldhaus (86.); Elfmeterschießen: 2:3 Johannes Feldhaus, Florian Richters scheitert an Lukas Terhürne, 2:4 Henning Feldhaus, Johannes Sicking schießt vorbei, Nico Maas scheitert an Dominik Chmieleck, 3:4 Timo Mevenkamp, 3:5 Marvin Busch, Lars Knipper scheitert an Lukas Terhürne.
Elfer 13 bringt die Entscheidung
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Coesfeld. Ausgerechnet Elfmeter Nummer 13 brachte die Entscheidung – keine Unglückszahl für die SG Coesfeld 06, sondern der Schuss zum ersten Titel der Saison 2019/20. „Das eigene Turnier zu gewinnen, hat den Jungs richtig gut getan“, sah Zoui Allali ausgelassen feiernde Kicker der SG Coesfeld 06. Die waren froh über den 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen (2:2 nach 90 Minuten) im Finale gegen Westfalia Osterwick, den Tim Herbstmann mit drei gehaltenen Versuchen gesichert hatte, aber auch mächtig platt. „Wir haben heute nicht so gut gespielt“, gab der Trainer zu. „Die Mannschaft wirkte sehr müde.“
Das hatten die Coesfelder allerdings mit den Westfalia-Spielern gemeinsam, die nach 50-minütiger Gewitter-Verzögerung zu ihrer dritten Partie binnen weniger Tage aufgelaufen waren. „Für uns war es sogar die fünfte Einheit in Folge“, zeigte Spielertrainer Tobias Paschert Verständnis. „Da wurden die Beine richtig schwer.“