Osterwick gewinnt 3:0 in Lette
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung LETTE/OSTERWICK. Das Ergebnis war klipp und klar. 3:0 für Osterwick in Lette. „Dennoch haben wir das Spiel bis Mitte der zweiten Hälfte offen gehalten", erklärte Vorwärts-Coach Frank Stening, „dass der Sieg für die Gäste verdient ist, will ich gar nicht abstreiten. Er ist aber um ein Tor zu hoch ausgefallen."
Auf Vorarbeit von Luka Patte hatte Leon Eggemann (37. Minute) den Favoriten in Führung gebracht. „Das war eiskalt gemacht", lobte Tobias Paschert, Spielertrainer der Westfalia, den Schützen. Dann dauerte es einige Zeit, bis der zweite Treffer fiel. Nach einem Diagonalpass von Timo Mevenkamp nahm Florian Richters den Ball volley. Björn Pieper parierte, doch den Abpraller versenkte Luis Lammers (68.) zum 2:0. „Bis dahin hatten wir auch mehrere Chancen", sagte Stening, „nur haben wir uns nicht belohnt." Linus Brocks und Justin Plesker fehlte das letzte Quäntchen Glück.
Noch mal Stening: „Der Ausgleich wäre machbar gewesen." Mit dem 3:0, wiederum von Eggemann ( 84.) erzielt in der Endphase, war die Begegnung gelaufen. Tobias Lanfers hatte die Vorlage gegeben. „Überragend war das nicht, was wir hier abgeliefert haben", teilte Paschert mit, „andererseits haben wir drei weitere Zähler geholt und sind damit auf einem guten Weg." Nun folgt das Gipfeltreffen gegen die SG Coesfeld 06.
| Vorwärts Lette - Westfalia Osterwick 0:3; Tore: 0:1 Leon Egemann (37. ), 0:2 Luis Lammers (68.), 0:3 Leon Eggemann ( 84.)
Vorbericht zum Auswärtsspiel der Ersten gegen DJK Lette
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: Vorwärts Lette
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Ernsting's-family-Sportpark in Lette, Rasen
ZUM SPIEL: Den Gegner kennt Jens Frieling bereits aus der Vorbereitungsphase. „Im Seifer-Cup haben wir schon gegen Lette gespielt", erinnert sich der Co-Trainer von Westfalia Osterwick. „Schon früh haben wir da geführt und das Spiel für uns entschieden." Endergebnis war letztlich 4:0. Doch davon will Frieling jetzt nichts mehr wissen.
„Lette scheint sich nach dem 11:0 gegen Turo Darfeld am ersten Spieltag gefangen zu haben", erklärt er. „Das ist eine Mannschaft, die mit viel Kampf und Leidenschaft agieren wird." Doch auch seine Mannschaft bereite sich gut auf das bevorstehende Match vor. „Die Jungs haben in dieser Woche eine andere Mentalität im Training gezeigt", so Frieling. ,,Wir haben auf jeden Fall einen Plan, wie wir Lette knacken wollen." Personell müssen die Osterwicker allerdings auf mehrere Urlauber verzichten. Dafür kommt mit Tobias Paschert der Cheftrainer aus dem Urlaub zurück.
„Tobi muss sich aber erst einmal hinten anstellen", stellt Frieling klar und schmunzelt: „Da muss der Trainer auf jeden Fall Ersatzbank-Fett mitbringen."
Vorbericht Lette
ZUM SPIEL: Für Vorwärts-Trainer Frank Stening ist es ein erfreuliches Wiedersehen. „Ich war selbst eine Zeit in Osterwick tätig", erklärt er. „Da kommen viele bekannte Gesichter zu Besuch." Punkte schenken will er den Rosendahler Gästen aber trotzdem nicht. „Osterwick ist noch nicht unsere Kragenweite", gibt er zu. „Aber wir arbeiten immer weiter an uns." Mit Disziplin und Entschlossenheit wollen er und seine Letteraner gegen die Gäste auftreten. „Wir wollen das Spiel aktiv mitgestalten und mit Fußball spielen", gibt Stening vor. Hinten reinstellen will er sich nicht. „So würden wir nur auf ein Gegentor warten", meint Stening. „Vielmehr müssen wir eigene Torchancen kreieren und diese auch nutzen." Mit Mut und Spielwitz soll also der Favorit geärgert werden. Dabei spiele der Kader für Frank Stening keine Rolle. „Ich bin kein Fan davon, über die Kadersituation zu sprechen", verrät Stening. „Es geht darum, was die einzelnen Spieler als Mannschaft auf dem Platz zeigen." Eine Ausrede dürfe es nicht geben. So soll im zweiten Heimspiel der Saison etwas Zählbares geholt werden.
Luis Lammers erlöst die Westfalia
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Mühsamer 1:0-Erfolg gegen DJK Dülmen
Allgemeine Zeitung Von Mats Wittenberg Osterwick. Zufrieden war er überhaupt nicht mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir wollten in den ersten zehn Minuten viele Torabschlüsse zustande bringen, um den Dülmenern zu zeigen, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Das ist uns nicht gelungen“, gab Westfalias Co-Trainer Jens Frieling seinen Unmut kund. So blieb es mühselig – und Westfalia Osterwick gelang erst spät der Siegtreffer zum 1:0 gegen DJK Dülmen.
Vorbericht zum Heimspiel der Ersten gegen DJK Dülmen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
GEGNER: DJK Dülmen
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion in Osterwick, Rasen
ZUM SPIEL: Mit Verspätung den ersten Heimerfolg feiern, das ist die Devise. „Beim ersten Saisonspiel gegen Seppenrade haben wir 2:2 gespielt", erklärt Jens Frieling, Co-Trainer von Westfalia Osterwick. Mit DJK Dülmen empfängt die Westfalia allerdings eine Mannschaft, die mit sechs Punkten in die Saison gestartet ist. „Die Dülmener werden sicherlich mit breiter Brust antreten", vermutet Frieling. „Wir wollen allerdings der von DJK-Trainer Roland Nee angesprochene Prüfstein für die Dülmener sein." Deshalb hoffe Frieling, dass die Gäste sich an dem Spiel beteiligen. „Mal gucken, ob sie mit uns Fußball spielen oder eher defensiv auftreten", so Frieling. Die Osterwicker selbst haben in der vergangenen Woche beim 3:0-Derbysieg über SW Holtwick Selbstvertrauen getankt. „Darauf dürfen wir uns aber nichts einbilden", warnt Frieling. Personell sieht es gut aus bei der Westfalia: Einzig allein Tobias Paschert, der Spielertrainer der Osterwicker, weilt noch im Urlaub. Auch ohne ihn wollen Frieling und seine Spieler ein gutes Spiel abliefern.
Frisch vermählt! „Sebi“ Graute spielt wie gedopt
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Rosendahl: Turbulente Tage für Sebastian Graute! Erst hat er seine Lisa geheiratet, dann war „Sebi“, wie ihn die Osterwicker Mannschaftskameraden rufen, der „Matchwinner“ im Derby gegen Holtwick. „Meine Güte, was ist denn mit dir los“, sagten sie hinterher in der Kabine und hauten dem Kollegen so feste auf die Schultern, dass er fast in die Knie gegangen wäre, „du spielst ja wie gedopt.“
Jens Frieling, der Co-Trainer, der den urlaubenden Tobias Paschert an der Seitenlinie vertrat, hatte seinen Edeljoker in der 66. Minute für Tobias Lanfers, den Torschützen zur knappen 1:0-Pausenführung (45. Minute), aufs Feld geschickt.
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