Duell der beiden Titelkandidaten
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Für Engin Yavuzaslan und Steffen Szymiczek erwarten ein spannendes Gipfeltreffen / Anstoß: 14.30 Uhr
Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Billerbeck. Mehr Spitzenspiel geht nicht, sagt Engin Yavuzaslan (Westfalia Osterwick). Auf beiden Seiten ist die Vorfreude riesengroß, bestätigt Steffen Szymiczek (VfL Billerbeck). Motivieren müssen sie ihre Kadetten bestimmt nicht, denn am Sonntag geht’s um Platz eins in der Kreisliga A.
Die Osterwicker sind Erster, die Billerbecker punktgleich Zweiter mit einer schlechteren Tordifferenz. Zwei Zähler dahinter liegt SuS Olfen in Lauerstellung.
Das Hinspiel ist allen Beteiligten noch gut in Erinnerung geblieben. „Das haben wir mit 0:4 voll vergeigt“, erzählt Yavuzaslan, „da war Billerbeck bissiger, galliger, siegeshungriger.“ Szymiczek kann sich gut vorstellen, „dass Engin dieses Ergebnis unbedingt revidieren will“.
Aber die Trainerkollegen wissen auch, dass ein Erfolg in diesem Aufeinandertreffen noch keine Vorentscheidung im Titelrennen herbeiführen würde. „Dazu ist es noch viel zu früh“, betont Steffen Szymiczek, „wir starten ja gerade mal in die Rückrunde.“ Engin Yavuzaslan sieht es ähnlich: „Es ist keine entscheidende Begegnungl. Noch liegen 15 Spieltage vor uns“, bemerkt er, „da wird viel passieren.“ Wie schnell sich die Lage umkehren kann, lehrt die jüngste Vergangenheit.
Nach einem verpatzen Start haben seine Schützlinge neun Siege und ein Unentschieden erzielt. Ihre letzte Niederlage liegt weit zurück: Am 5. Spieltag unterlagen sie 1:2 in Olfen.
Engin Yavuzaslan, der im Sommer zu DJK Coesfeld-VBRS wechseln wird, möchte sich natürlich als Meistermacher verabschieden. Ähnlich wie Zouhair Allali im Juni 2015. Aktuell ist Allali Coach des Westfalenligisten SpVgg. Erkenschwick. Dort spielt auch der 28-jährige Mittelfeldmann Kevin Lehmann (95 Ober- und 21 Regionalligaspiele, unter anderem für Rot-Weiß Essen), der als Spielertrainer in Osterwick gehandelt wird.
Aber das ist Zukunftsmusik. Engin Yavuzaslan und Steffen Szymiczek legen den Fokus auf das Derby. „Ich erwarte einen genauso starken Gegner wie im Hinspiel“, warnt Yavuzaslan sein Personal, „aber eins kann ich versprechen: Wir werden diesmal nicht so naiv sein wie in Billerbeck.“ Da hatten sie nach furiosem Beginn nachgelassen und vier Kirschen schlucken müssen..
Heimvorteil hin, Heimvorteil her – Engin Yavuzaslan erwartet „ein enges Match“ mit „einer großen Zuschauerkulisse“. Wenn sich der Tabellenerste und -zweite duellieren, „dann müssten die anderen Sportplätze eigentlich leergefegt sein“. Steffen Szymiczek stimmt ihm zu: „Mehr Derby geht nicht.“ Erst Mitte der Woche ist Szymiczek, frisch getrauter Ehemann, von den Flitterwochen auf den Malediven zurückgekehrt. „Passend zum Abschlusstraining“, meint er und lacht, „ich hab’ sofort gemerkt, dass die Jungs heiß sind. Sie brennen! So ein Topspiel ist für meine Spieler und auch für mich als Trainer was ganz Besonderes. Das wird in Osterwick sicher nicht anders sein.“
Personell drohen auf beiden Seiten einige Ausfälle. Yavuzaslan muss auf Daniel Richter, Tobias Schönnebeck und Benny Raabe verzichten. „Junge Spieler füllen die Lücken.“ Angeschlagen sind drei Defensivkräfte: Johannes Sicking, Timo Mevenkamp und Nils Borgert. Bei den Gästen muss Max Vandieken passen, der in der Hinrunde stets auf dem Feld gestanden hat. „O-Ton Szeymiczek: „Das ist eine große Schwächung.“ Leon Holtmann hat Grippe-Symptome, wird jedoch wohl im Kader stehen. So ein Derby lässt freiwillig keiner sausen.
| Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Kunstrasen
Meisterschaft hat absoluten Vorrang
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Nach dem Viertelfinal-Aus hakt Westfalia Osterwick den Pokal ab / 0:3 gegen Spielvereinigung Vreden
Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Osterwick. Das Buch ist zu. „Die Pokal-Geschichte ist jetzt abgehakt“, meinte Engin Yavuzaslan nach dem Aus gegen die Spielvereinigung Vreden, „ab sofort gilt wieder die volle Konzentration der Meisterschaft.“ Da warten bis zur Winterpause noch „zwei Mammutaufgaben“ (O-Ton Yavuzaslan) auf seine Mannschaft. „Erst Billerbeck, dann Legden“, blickte der Osterwicker Spielertrainer in die nahe Zukunft.
Die Hausherren hielten im ersten Durchgang prima mit. Dass die Gäste als Tabellenzweiter der Westfalenliga drei Klassen höher spielen, war nicht erkennbar. „Wir hatten einen ambitionierten Gegner, der in die Oberliga will und da auch hingehört“, meinte Engin Yavuzaslan, „doch wir haben uns richtig geil verkauft.“ Mega-stolz war er auf seine Truppe, „die mutig mitgespielt hat“, wie Yavuzaslan feststellte.
Hammerharte Pokal-Aufgabe
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: Osterwick heute gegen Vreden
Allgemeine Zeitung Osterwick. Der Pokalspielleiter habe sich noch nicht bei ihm gemeldet, erzählt Engin Yavuzaslan, der sich doch ein wenig verwundert zeigt, dass er bislang keine Antwort erhalten hat. „Dabei habe ich Anfang der Woche den Antrag gestellt, dass das Spiel gegen Vreden nur 2 x 15 Minuten dauert und wir zwei Torhüter einsetzen dürfen“, meint Yavuzaslan mit todernster Miene.
„Na ja, Scherz beiseite“, sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick gleich darauf, „das wird ein echtes Highlight gegen ein absolutes Spitzenteam.“ In der Tat: Die Vredener haben in der vergangenen Saison nur knapp den Aufstieg in die Oberliga verfehlt, aktuell sind sie Tabellenzweiter der Westfalenliga.
Na klar hat Engin Yavuzaslan gehörigen Respekt, aber keine Angst. „Tendenziell treffen wir auf eine Oberliga-Mannschaft“, betont er, „Vreden spielt einen exzellenten Ball. Das wird sehr, sehr schwer! Für uns ist das eine Art Konditionstraining.“ Denn die technisch versierten Gäste werden die Osterwicker Spieler laufen lassen. „Das ist ein Spiel mit Lernfaktor“, bemerkt Yavuzaslan, „wir sind bereit!“
Für den Spitzenreiter der Kreisliga A ist dies der Auftakt einer anstrengenden Tournee bis zur Winterpause. „Danach kommen die Mammutaufgaben gegen Billerbeck und Legden“, verkündet Engin Yavuzaslan, der die Meisterschaft und nicht den Pokal in den Mittelpunkt rückt, „deshalb ist es oberste Priorität, dass sich gegen Vreden bloß keiner verletzt.“ Ausfälle hat er eh schon genug: Daniel Richter, Benny Raabe und Tobias Schönnebeck sind verletzt. Tobias „Bomber“ Lanfers ist wegen der fünften gelben Karte heute gesperrt.
Haushoher Favorit sind die Vredener, die vom Nottulner Marcus Feldkamp bereits im vierten Jahr trainiert werden. Wie Engin Yavuzaslan wird auch er im Sommer den Verein verlassen.
Während Yavuzaslan dem Noch-Landesligisten DJK Eintracht Coesfeld-VBRS bereits sein Ja-Wort gegeben hat (wir berichteten), sucht Feldkamp derzeit einen neuen Klub, vorzugsweise aus der Oberliga.
Die Begegnung wird heute auf dem Osterwicker Kunstrasen ausgetragen. „ Da trainieren wir auch“, teilt Yavuzaslan mit, „der Naturrasen ist wegen des Dauerregens in den vergangenen Tagen viel zu tief.“ Dort zu spielen, würde das Verletzungsrisiko unnötig erhöhen. Bis zur Winterpause möchte er keinen Akteur mehr verlieren.
| Anstoß: heute, 14 Uhr, Westfalia-Stadion, Kunstrasen
Zwei Knüller für die Westfalia
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Arbeitssieg für den Klassenprimus
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Richtig zufrieden war er nicht. „Na ja,", meinte Engin Yavuzaslan, „ich war in den letzten Spielen auch absoluten Luxus gewohnt." Drum störte ihn die Vorstellung gegen Grün-Weiß Nottuln II, auch wenn seine Mannschaft deutlich mit 3:0 gewonnen hatte. „In der ersten Hälfte haben wir uns viele Torchancen erarbeitet", berichtete der Osterwicker Trainer, „wir lagen aber nur knapp mit 1:0 vorn, was ein gefährliches Ergebnis ist." Niklas Weßeling (26. Minute) war der Schütze. Timo Mevenkamp (62.) erhöhte auf 2:0. Jan Kröger (86.) ließ in der Endphase das 3:0 folgen.