Westfalia dankt Ehrenamtlichen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgmeine Zeitung Der Sportverein Westfalia Osterwick hat sich im Rahmen eines besonderen Abends bei 73 ehrenamtlichen Helfern für deren Hilfe bedankt. Westfalia-Chef Dieter Wilger betonte: „Eigentlich will ich jedem ehrenamtlich Tätigen an diesem Abend persönlich die Hand geben und Danke sagen. Aus diesem Grund sind mir die hier Anwesenden immer noch viel zu wenige." Er bot eine Wette für 2016 an: „Wenn wir im nächsten Jahr noch einmal 20 Leute mehr sind und auch zehn neue Ehrenamtler an den Start bringen, wird der Ehrenamtsabend 2016 ein Ausflug." Er werde persönlich die Kosten für die zwei Busse übernehmen. Am Ehrenamtsabend 2015 begrüßte Wilger (M.) sechs neue ehrenamtliche Helfer: (v.l.) Lou Kemler, Niklas Boll, Doreen Wensing, Markus Plogmaker, Max Kerkeling und Jens Roesmann.
Yavuzaslan darf wieder spielen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Engin Yavuzaslan (links) darf endlich wieder auf dem Platz mitmischen: In der Verhandlung vor der Verbandsspruchkammer nach seiner roten Karte im Spiel beim SC Reken hat der Spielertrainer von Westfalia Osterwick eine Sperre von vier Wochen erhalten – die hat er mittlerweile längst abgesessen, so dass er am Samstag (21. 11.) im Nachholspiel bei SF Merfeld wieder auflaufen darf. Einen besonderen Dank richtete er an den Rekener René Aguliar, mit dem er im Spiel aneinander geraten war. „Er hat deutlich gemacht, dass meine Aktion gegen ihn keine Absicht war“, so Yavuzaslan. „Das finde ich eine tolle Geste, das ist Fairplay.“ Foto: uh
Neuer Anlauf, altes Leiden
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia verpasst erneut den ersten Sieg
Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Engin Yavuzaslan musste sich fühlen wie Bill Murray in einem der größten Filmklassiker. Denn in Osterwick war einmal mehr Murmeltiertag: alles gegeben, 3:1 geführt und doch wieder nicht belohnt. Auch im zwölften Anlauf wollte der Westfalia der erste Saisonsieg nicht gelingen. „Die Jungs tun mir einfach leid“, schüttelte der Trainer den Kopf. „Sie schmeißen sich rein, probieren alles.“ Aber auch gegen den TSV Marl-Hüls reichte es wieder nur zu einem 3:3.
Es waren Zentimeter, die zwischen Sieg und gefühlter Niederlage lagen. Denn in dieser 86. Minute zog Niklas Segbers bei einem der wenigen Konter auf und davon. Sein Schuss wurde von TSV-Torwart Timo Luppatsch noch leicht berührt, so dass der Ball etwas an Fahrt verlor – und Dennis Horschig noch kurz vor der Torlinie klären konnte. Kein 4:2, keine Vorentscheidung, dafür der Gegenangriff der Gäste, den Joker Krisztian Sztrimacz zum 3:3-Ausgleich vollendete. „Unfassbar“, stöhnte Yavuzaslan. „Wie viele Nackenschläge sollen wir noch bekommen?“
Dabei hatten die Osterwicker alle Trümpfe in der Hand. In der 22. Minute bekam Gästespieler Stjepan Filipovic nach einem Kopfballduell im Rückwärtsfallen den Ball an die Hand. Schiri Dennis Röhrs wartete den Vorteil ab, aber als Tobias Lanfers an Timo Luppatsch gescheitert war, entschied er auf Elfmeter – eine harte Entscheidung. Niklas Segbers war’s egal, er verwandelte sicher zum 1:0. Allerdings währte diese Führung nur bis zur 33. Minute, dann erlaubte sich Tobias Paschert einen folgenschweren Blackout: Unbedrängt schob er vor dem Strafraum den Gästen den Ball zu, die in Person von Ömer Develi das Geschenk dankend annahmen: Er schlenzte die Kugel zum 1:1 in den Winkel.
Nach der Pause war noch keine Minute gespielt, da lag die Westfalia wieder vorne. Lukas Segbers, der in der 41. Minute noch eine Großchance ausgelassen hatte, tauchte nach einem Steilpass vor dem TSV-Tor auf, umkurvte den Keeper und schob zum 2:1 ein (46.). Dumm nur, dass sich die Westfalia das Leben kurz darauf schwer machte, weil Tobias Schönnebeck in der 50. Minute die gelb-rote Karte sah. „In Unterzahl wurde es richtig schwer“, musste der gesperrte Yavuzaslan an der Seitenlinie zittern.
Dabei schien alles ein Happy-End zu nehmen. Denn den ersten richtigen Konter der Osterwicker krönte Niklas Segbers mit dem 3:1 (72.). „Das müssen wir einfach über die Zeit schaukeln“, ärgerte sich der Trainer. „Das ist der einzige Vorwurf, den ich den Jungs machen muss.“ Das gelang aber nicht, weil Krisztian Sztrimacz in der 79. Minute nach Vorarbeit des überragenden Marius Kortbuß auf 3:2 verkürzte – und der Westfalia mit seinem Treffer in der 87. Minute zwei wertvolle Zähler raubte. „Fußball ist Ergebnissport“, musste Engin Yavuzaslan zugeben. Wieder nicht gewonnen, wöchentlich grüßt das Murmeltier – „das hat aber nichts mit individueller Klasse zu tun, sondern mit fehlender Cleverness.“
Westfalia Osterwick – TSV Marl-Hüls II 3:3; Tore: 1:0 Niklas Segbers (22., HE), 1:1 Ömer Develi (33.), 2:1 Lukas Segbers (46.), 3:1 Niklas Segbers (72.), 3:2 und 3:3 Krisztian Sztrimacz (79., 87.).
Einsatz, Kampf und Willen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick trifft auf den Keller-Rivalen TSV Marl-Hüls II
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Na klar kennt er die Reserve vom TSV Marl-Hüls. „Aber Vorsicht“, sagt Engin Yavuzaslan, noch gesperrter Spielertrainer von Westfalia Osterwick, „das ist eine Zweitformation, da weißt du nie, wer aufläuft. Das ist wie ein Überraschungs-Ei! Egal, wir müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken.“
Auf dem tiefen Rasenplatz verlangt er Einsatz, Kampf und Willen. „Druck müssen wir auf den Gegner ausüben“, betont Engin Yavuzaslan, „ein Punkt ist zu wenig, drei müssen her.“ Bei einer Niederlage gegen den Mitkonkurrenten, Drittletzter der Bezirksliga, wird es ganz, ganz schwer. „Jeder kann ja rechnen und die Tabelle lesen.“
Nach dem hochverdienten Unentschieden in Gahlen fordert er eine ähnlich engagierte Leistung. „Wir müssen ausnahmslos das abrufen, was wir gegen TuS Gahlen gezeigt haben“, hat Yavuzaslan seinen Leuten beim Training gesagt.
Fehlen werden weiterhin Jan-Simon Wilmer, Daniel Richter und Pascal Leipelt. 7 Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion (Naturrasen), Im Kleining
Siebte Pleite im zehnten Spiel
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Bezirksliga: Westfalia Osterwick verliert 1:4 gegen Rot-Weiß Deuten
Osterwick. Die siebte Niederlage im zehnten Saisonspiel hatte ihm die gute Sonntagslaune genommen. „Einsatz und Willen allein reichen nicht aus“, klagte Engin Yavuzaslan nach dem Abpfiff, „eine gesunde Fußball-Intelligenz gehört dazu. Aber wenn viele beim Training fehlen, kannst du die natürlich nicht lernen. “