Westfalia Osterwick ist heiß
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Topspiel beim Tabellenzweiten ASC Schöppingen
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Tobias Paschert hat seinem Ex-Klubkollegen Simon Artmann eine Überraschung angekündigt: „Für dich lassen wir uns was Besonderes einfallen!" Paschert ist Kapitän beim Tabellendriiten Westfalia Osterwick, Artmann Trainer beim Dritten ASC Schöppingen.
Morgen prallen die beiden Mannschaften aufeinander. „Mit Turo Darfeld hat uns schon ein Aufsteiger geschlagen", so Paschert vorm Gastspiel in Schöppingen, „das soll uns nicht noch mal passieren."
Die Leistung in Darfeld sei unzureichend gewesen. „Das war zu wenig, was wir gezeigt haben", weiß Tobias Paschert, „die Niederlage war verdient." Im Training haben alle mitgezogen. „Wir sind heiß", gibt Paschert grünes Licht, „nur 'Janni Wilmer hat einige Probleme mit seiner Oberschenkel-Prellung"
Anstoß: Sonntag, 15 Uhr,Schöppingen, Sportplatz, Metelener Str.
„Wir haben eine klaren Plan"
A-Liga Coesfeld: Schöppingen erwartet Osterwick
WN.de Von Kristian van Bentem Die erste echte Reifeprüfung der Saison hat der ASC Schöppingen mit dem Remis in Coesfeld gemeistert. Wer dem Tabellenführer die ersten Punkte abnimmt, muss sich nicht ärgern, dass er zum zweiten Mal in Folge einen Dreier verpasst hat – und es winkt nun wieder ein Dreier.
Die Ausgangslage
Gegen den Tabellenvierten (10 Punkte) kann der Zweitplatzierte (14 Punkte) am Sonntag ab 15 Uhr zu Hause beweisen, dass er sich zu einem Aufstiegskandidaten entwickeln könnte. „Und ich bin überzeugt, dass wir in diesem Spiel punkten, denn wir haben einen klaren Plan", erklärt Trainer Simon Artmann und erwartet, „dass es ein hochklassiges A-Liga-Spiel wird".
Der aktuelle Kader
Fehlen werden Christoph Lütke Bitter, Andreas Urban (privat verhindert) und die verletzten Stefan Heying, André Heying und Christopher Elfring.
Der Gegner
„Diese Mannschaft kenne ich als Osterwicker natürlich bestens. Das ist schon eine richtig gute Truppe", schwärmt Artmann. „Westfalia will aufsteigen, hat den kompletten Kader beisammen und ist klarer Favorit."
Westfalia-Reserve gut erholt
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Gut erholt von der überraschenden 3:7-Niederlage gegen GW Nottuln III zeigte sich Fußball-B-Kreisligist Westfalia Osterwick II: In einer vom achten Spieltag ( 5. Oktober) vorgezogenen Begegnung setzte sich das Team von Trainer Udo Mester auf eigenem Platz klar mit 7:0 gegen SF Merfeld II durch.
Derby-Held dank Freistoß-Kracher
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Turo Darfeld bezwingt Westfalia Osterwick mit 1:0
Allgmeine Zeitung -fw- Rosendahl. So viele Knallbonbons dieser Art waren ihm noch nicht gelungen. „Zumindest nicht aus dieser Entfernung", grinste Sven Bednarz. Am Sonntag passten die Rahmenbedingungen für einen spektakulären Auftritt: Derbyzeit, viele Zuschauer, fast ebenso viele Freistöße und sieben Minuten Nachspielzeit – ein guter Moment, Geschichte zu schreiben: Mit einem Freistoß aus 35 Metern in den Winkel entschied Bednarz das Duell der Ortsrivalen Turo Darfeld und Westfalia Osterwick zugunsten des Aufsteigers.
Und das völlig verdient, daran ließ Zoui Allali keinen Zweifel. „Ich könnte ein Buch über unsere Fehler schreiben", schüttelte der Westfalia-Spielertrainer den Kopf. Er musste seinem Personal bescheinigen, nie ins Spiel gekommen zu sein. Das lag möglicherweise auch daran, dass Allali selbst nach zehn Minuten mit einer Oberschenkelverletzung raus musste. „Dann müssen eben andere die Hierarchie besetzen", betonte er. „Die Typen dafür haben wir doch." Nur nahm gestern niemand das Heft des Handelns in die Hand.
Die Darfelder wiederum hatten ihr Ziel erreicht: Sie wollten vor allem die starke Offensive der Westfalia nicht ins Spiel kommen lassen. „Das haben die Jungs super umgesetzt", strahlte Wolfgang Köning. „Dabei haben wir in der ersten Halbzeit nicht einmal gut gespielt." Chancen gab es trotzdem, wie in der zehnten Minute, als André Uphaus als bester Position über den Kasten knallte. Oder in der 27. Minute, als der kaum zu bremsende Carsten Daldrup quer legte und Jan-Simon Wilmer in letzter Sekunde vor Lutz Lammerding klärte. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte Timo Mevenkamp auf dem Schlappen, dessen 35-Meter-Freistoß Turo-Keeper Florian Stetzka zur Ecke klärte.
Nach der Pause nutzte Sven Bednarz zwei Freistöße als Wachmacher: Den ersten lenkte Jan-Simon Wilmer noch über die Latte (51.), beim zweiten Kracher in der 59. Minute war er machtlos – die 1:0-Führung für die Darfelder. Jetzt endlich war die Handbremse gelöst. Ein spielerisches Leckerchen entwickelte sich zwar nicht, dafür ein echtes Derby. Nicht unfair, aber mit gefühlt 20 Freistößen für die Westfalia rund um den Strafraum. „Dabei waren sie immer brandgefährlich", gab Wolfgang Köning zu. Aber die Deckung mit einem starken Florian Stezka hielt. Und das musste sie auch, weil Lutz Lammerding in der 74. Minute nach einem Konter über Carsten Daldrup und Niklas Laukamp die Riesenchance zum 2:0 vergeben hatte.
Als Schiri Fabian Bodem nach 97 Minuten abpfiff, feierten die Darfelder. „Zurecht, weil bei uns die Kreativität fehlte", gab Zoui Allali zu. Sein Trainerkollege fand es derweil schlicht „megageil". Seine Jungs wollten diesen Dreier: „Wir haben an uns geglaubt." Und sie hatten nicht nur diesen Kunstschützen Sven Bednarz in ihren Reihen, sondern auch einen Youngster, der ein Fairplay-Zeichen setzte: Derby, 90. Minute, 1:0 – und doch korrigierte Urs Monse eine Entscheidung des Schiris, der schon Abstoß gegeben hatte, auf Eckball für Osterwick.
Turo Darfeld – Westfalia Osterwick 1:0; Tor: 1:0 Sven Bednarz (59.).

In Rosendahl grassiert das Derbyfieber
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Erstmals seit Jahren kommt es morgen zum Duell zwischen Turo und Westfalia
Allgemeine Zeitung Rosendahl (fw). Der letzte Sieg ist acht Jahre her. „Damals in der Bezirksliga hat Turo gewonnen", erinnert sich Wolfgang Köning. Zuletzt haben sich die Wege der beiden Nachbarn selten gekreuzt – das wird sich morgen ändern: Westfalia Osterwick kommt nach Darfeld, und das elektrisiert die beiden Lager.
Für Zoui Allai wird das in der Spielvorbereitung eine leichte Aufgabe. „Ich werde vorher nicht viel sagen müssen", lächelt der Westfalia-Spielertrainer, für den das Rosendahler Derby bisher aber kein großes Thema war. Schließlich stand noch am Donnerstagabend das vorgezogene Spiel gegen DJK Rödder (7:0) auf dem Programm. Dabei hat Allai einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: Florian Göbel, der beim Aufwärmen Probleme hatte, blieb draußen, Timo Mevenkamp ging zur Pause runter, Niklas Segbers kam erst nach einer Stunde. „Ich gehe aber davon aus, dass am Sonntag alle spielen können", so Allali. „Wir wissen, dass richtig was auf uns zukommt."
Genau dafür wollen die Darfelder sorgen, die sich in der Außenseiterrolle pudelwohl fühlen. „Osterwick gilt zu Recht als klarer Favorit", betont Wolfgang Köning. „Sie spielen schnörkellos, nicht immer unbedingt spektakulär, aber effizient. Für unsere jungen Spieler wird das Spiel ein weiterer, wichtiger Schritt in der Entwicklung sein." Und mit der ist der Trainer sehr zufrieden, nicht zuletzt wegen der starken Leistung beim knappen 1:2 bei der SG Coesfeld 06. „Wir sind mittlerweile in der Lage, aus Spielen gegen die Topmannschaften der Liga etwas Zählbares mitzunehmen", betont er. „Das allein ist schon ein großer Erfolg." Seine Jungs seien vor dem Derby jedenfalls maximal motiviert.
Tobias Riermann und Sebastian Daldrup werden nach ihren langen Verletzungspausen in den nächsten Wochen langsam herangeführt und stehen am Sonntag als Backup zur Verfügung. Dennis Maas ist weiterhin angeschlagen (Leiste), Matthias Daldrup nach einer hartnäckigen Grippe ebenfalls.
Anstoß: Sonntag 15. Uhr, Turo-Stadion.

Westfalia mit sieben auf einen Streich
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Von einem Spaziergang wollte Zoui Allali nichts wissen, im Gegenteil. „Das war schwere Arbeit", versicherte er am Donnerstagabend kurz nach dem Abpfiff. „Denn wir hatten so viele Aktionen nach vorne, dass wir unheimlich viel in Bewegung sein mussten." Das hat A-Kreisligist Westfalia Osterwick konsequent durchgezogen – und im vom sechsten Spieltag vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen DJK Rödder einen satten 7:0-Sieg eingefahren. Von Beginn an entwickelte sich das Spiel in Richtung Gästetor, und schon nach elf Minuten schlug es dort zum ersten Mal ein: Zoui Allali selbst traf zum frühen 1:0. Benjamin Raabe legte nur sechs Minuten später das 2:0 nach und erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Trotz der einseitigen Partie verdiente sich Rödder ein Lob des Westfalia-Spielertrainers: „Sie haben während des gesamten Spiels versucht, den Ball ordentlich hinten rauszuspielen und nicht blind zu schlagen", so Allali. „Das verdient Respekt." Allerdings waren die Osterwicker an diesem Abend eine Nummer zu groß. Johannes Sicking markierte das 4:0, ehe Zoui Allali nur durch ein Foul zu bremsen war. Den fälligen Elfer verwandelte Daniel Richter zum 5:0. Das halbe Dutzend machte Ulrich Wirtz voll. Den Schlusspunkt setzte erneut Zoui Allali, der einen klugen Querpass des eingewechselten Niklas Segbers zum 7:0 über die Linie schob – zugleich eine prima Einstimmung auf das Rosendahler Derby bei Turo Darfeld, das am Sonntag steigt.
Westfalia Osterwick – DJK Rödder 7:0; Tore: 1:0 Zoui Allali (11.), 2:0 und 3:0 Benjamin Raabe (17., 26.), 4:0 Johannes Sicking (62.), 5:0 Daniel Richter (67., FE), 6:0 Ulrich Wirtz (70.), 7:0 Zoui Allali (82.).
