Westfalia prallt vor die rote Wand
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Borussia Darup entführt einen Zähler
Allgemeine Zeitung Osterwick/Darup. Unentwegt rannte der Favorit an, aber alles, was die Osterwicker vor sich sahen, war eine rote Wand. Eine Vierer-Abwehrreihe, davor eine Fünferkette – Frank Stening betätigte sich als Maurermeister, verordnete seinen Darupern Disziplin und Geschlossenheit und zog der Westfalia damit den Zahn. „Kompliment an den Gegner", zuckte Zoui Allali nach dem Abpfiff mit den Schultern. „Wäre noch das Siegtor für uns gefallen, hätte sich keiner beschweren dürfen – aber so ist es auch verdient." Denn das 1:1 haben sich die Borussen redlich erkämpft.

Spätstarter sind heiß auf den Ball
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Westfalia Osterwick steigt Sonntag gegen Borussia Darup ein
Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Die Zwangspause am ersten Spieltag haben sie sinnvoll genutzt für Weiterbildung und Teambuilding. „Erst haben wir uns das Pokalspiel VfL Bochum gegen VfB Stuttgart angesehen", erzählt Zoui Allali. „Danach waren wir noch in Bochum unterwegs." Eine sehr gelungene Aktion, freut sich der Spielertrainer von Westfalia Osterwick – und doch ist er froh, dass am Sonntag im Heimspiel gegen Borussia Darup endlich der Ball rollt.

Westfalia holt ein Remis
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Mit einem 1:1-Unentschieden endete das Testspiel von Westfalia Osterwick gestern gegen den Bezirksligisten Germania Horstmar. Die Führung der Gäste, bei denen Thomas Fraundörfer verantwortlich ist, markierte Patrick Overkamp in der 60. Minute. Acht Minuten später gelang Michael Kleine-Ossendorf der Ausgleich.
Für das Team von Spielertrainer Zoui Allai steht heute bereits die nächste Aufgabe an: Um 19.30 Uhr trifft die Westfalia auf eigenen Platz auf SuS Legden.
Favoritenschreck muss früh passen
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick/Coesfeld. So früh die Pokalträume des Favoritenschrecks auch diesmal platzten, Zoui Allali war trotzdem stolz auf seine Mannschaft. „Die Jungs haben viele Dinge richtig gut gemacht", betonte der Westfalia-Spielertrainer – auch wenn am Ende eine 2:6-Niederlage gegen die DJK Coesfeld-VBRS stand. Die Osterwicker, die vor wenigen Wochen noch sensationell im Finale standen, mussten gestern schon in Runde eins die Segel streichen.

Niklas Segbers knippst wieder
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Stürmer gilt als "vierter Neuzugang"
Allgemeine Zeitung OSTERWICK ( fw). Drei Neue hat er im Kader, eigentlich sogar vier. „Niklas Segbers sehe ich auch als Zugang", freut sich Zoui Allah über den Top-Stürmer, der in der vergangenen Saison beruflich bedingt nur sporadisch zur Verfügung stand. Jetzt geht Segbers voran - und wie: „Er hat sich schon in der Vorbereitung auf die Vorbereitung sehr gequält", sagt der Trainer. „Er wird ein echter Führungsspieler."

Die drei Jungs, die den Kader verstärken, sind allesamt Kicker mit Perspektive. Thomas Pankraz ist 19 Jahre alt und kommt vom Ligakonkurrenten DJK CoesfeldVBRS II. Ein Jahr älter ist Enis Terziqi, der zuletzt pausiert hat und zuvor in der A-Jugend des SuS Stadtlohn am Ball war. Aus der eigenen Jugend rückt Ulrich Wirtz hoch, der schon in der vergangenen Saison etliche Spiele in der A-Liga absolviert hat. „Junge Kerle, mit denen ich gut arbeiten kann", sagt Allah.
Eine weitere Personalie bereitet dem Trainer richtig Spaß: Trotz mehrerer Angebote bleibt Mittelfeld-Renner Timo Mevenkamp der Westfalia weiterhin treu. „Darüber sind wir sehr froh", strahlt der Trainer. „Er hat das Zeug, höher zu spielen aber auch mit Blick auf seine laufende Ausbildung macht es Sinn, dass er bei uns bleibt."
Zoui Allah selbst sieht seine eigene Rolle weiterhin im defensiven Mittelfeld - oder auch draußen an der Seitenlinie. „Im Optimalfall geht es auch ohne mich", sagt Allah. „Dahin will ich die Mannschaft bringen." So lange es nötig ist, will er aber als „Sechser" das Spiel ordnen. Oder vorne knipsen, wenn sich die Gelegenheit ergibt was in der vergangenen Saison häufig der Fall war. „17 Tore habe ich gemacht", staunt Allah, dessen Eltern aus Marokko stammen und der sich selbst mit 32 im „auslaufenden Fußballalter" sieht. Umso überraschter war er über seine neu entdeckten Torjägerqualitäten. „Zum Glück hat mich Daniel Richter am Ende, noch knapp überholt", grinst er. „Sonst wäre ich bester Torschütze gewesen. Das geht ja gar nicht!"