Westfalia stolpert erneut über Borussia Darup
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Kreisliga A: Favorit lässt auf seifiger Asche zwei Punkte liegen
Allgemeine Zeitung Darup/Osterwick (fw). Ein Resultat hoher Fußballkunst war es gewiss nicht. „Das war heute auch nicht gefragt", sagte Frank Stening. Ein seifiger Ascheplatz, ein spielstarker Gegner, am Ende ein Punkt – mit diesem 2:2 gegen Westfalia Osterwick war der Trainer von Borussia Darup zufrieden. Im Gegensatz zu seinem Kollegen Zoui Allali der ein Spiegelbild des Saisonstarts im Sommer erlebt: „Wir sind nicht voll auf der Höhe, das macht sich bemerkbar."

Vorberichte zum Auswärtsspiel der Ersten gegen Borussia Darup
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung
GEGNER: Borussia Darup
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Borussen-Arena in Darup
ZUM SPIEL: Der Respekt vor dem Gegner ist groß. Nicht nur, weil die Westfalia in der Hinrunde nur über ein 1:1 gegen Darup hinausgekommen ist. „Wir sind noch lange nicht da, wo ich hin wollte", gibt Zoui Allali nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung zu. Mehr als 13 Feldspieler werden ihm wohl nicht zur Verfügung stehen, von denen einige auch nicht regelmäßig trainiert haben. Von den Darupern erwartet er eine defensive Ausrichtung, aber auch sein eigenes Team werde im ersten Auftritt nach der Winterpause wohl kaum mit Hurra-Fußball aufwarten. „Wir müssen Sicherheit bekommen", so Allali. „Hoffentlich schaffen wir einen positiven Start."
Vorbericht für Borussia Darup
ZUM SPIEL: In der Hinserie haben sie dem Titelanwärter einen Punkt geklaut. Genau damit könnte Frank Stening auch diesmal leben. „Osterwick ist klarer Favorit", zuckt der Borussen-Trainer mit den Schultern. „Aber wir haben ja schon bewiesen, dass wir mithalten können." Die Räume eng machen, die Westfalia nicht ins Spiel kommen lassen, das sei entscheidend, erklärt Stening, der voraussichtlich auf die verletzten Christian Kerkering und Jan Ahlers sowie sicher auf Carsten Schlamann ( Schulterverletzung ) verzichten
muss. Für ihn steht Richard Warmeling im Kasten. „Es ist etwas möglich", so Stening. „Aber wir müssen hellwach im Kopf sein."
Sieben Treffer und kritische Töne
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Mit dem Ergebnis war er zufrieden, mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht. „Wir haben noch einen Weg vor uns", wollte Zouhair Allali, Trainer von Westfalia Osterwick, den 7:2-Sieg über TuS Laer micht überbewerten, „bei hundert Prozent sind wir nicht."
Torfabrik nimmt wieder Betrieb auf
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die Torfabrik schob prompt eine Extraschicht. Allerdings trat Zoui Allali ein wenig die Bremse, denn satte 35 Minuten brauchte es, bis Westfalia Osterwick auf Touren kam. „Das Ergebnis täuscht etwas", urteilte der Spielertrainer nach dem 8:2-Erfolg gegen den Steinfurter A-Ligisten SW Weiner. „Denn wir mussten gegen einen richtig guten Gegner erst den Schlüssel finden und das Problem lösen." Dem frühen 0:1-Rückstand durch Bernd Möllers (9.) liefen die Osterwicker bis zur 35. Minute hinterher, ehe Benjamin Raabe den verdienten Ausgleich besorgte. Mit einem Doppelpack in der 44. und 45. Minute gelang Niklas Segbers die 3:1-Führung. Nach dem Seitenwechsel schraubten Daniel Richter (47., 72.), Niklas Wesseling (72.) und der A-Jugendliche Jan Kröger (74.) das Ergebnis auf 7:1, ehe Weiner durch Frank Lenfert der zweite Treffer gelang. Den Schlusspunkt zum 8:2 setzte Timo Mevenkamp in der 85. Minute. „Weiner hat es uns lange Zeit schwer gemacht", lobte Allali den Gegner. „So eine Nuss muss man knacken, und das werden wir in der Meisterschaft auch häufiger erleben." Der nächste Härtetest steht schon am morgigen Dienstag (17. 2.) an, wenn die Osterwicker um 19.30 Uhr auf eigenem Platz gegen den SV Wilmsberg spielen, Tabellenführer der Kreisliga A Steinfurt.
Konditionell so gut wie noch nie
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- Geschrieben von: Ingo Röschenkemper
Fußball: Knallhartes Lauftraining beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick
Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Konditionell sind sie so gut wie noch nie. „Wir haben eine goldene Regel", sagt Zouhair Allali (33), „die eiserne 10!" Was sich dahinter verbirgt, verrät er auch. „Bei jedem Training legen wir mindestens 10 km zurück." Weil die Wetterverhältnisse kein Training auf dem Platz zugelassen haben, sind seine Fußballer in den vergangenen Tagen pausenlos gejoggt. „Das ist gut für die Ausdauer", weiß der Coach des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, „den Kunstrasen haben wir geschont. War besser so." Denn der Untergrund war gefroren. „Sonst treten wir den Platz noch kaputt." Seine Kadetten sind so viel gelaufen, dass einige schon meinten, sie könnten sich sogar für den Sparkassen-Marathon in Coesfeld anmelden.