Bezirksliga: Westfalia mit Nullnummer gegen SF Merfeld

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Experte, der vor dem Spiel mutig auf 5:1 getippt hatte, sei an dieser Stelle besser nicht namentlich erwähnt. Von einem solchen Spektakel waren die beiden Mannschaften jeden-falls so weit entfernt wie der IISV vom Gewinn der Deutschen Meisterschaft. „Unterirdisch war das", schüttelte Jörg Pahlig den Kopf. „Ganz sdhwach!" Die Nullnummer seiner Westfalia gegen SF Merfeld hatte ihm den schönen Spätsommertag verhagelt.

Viele Zweikämpfe, wenig Spielfluss: Hier beharken sich der Merfelder Benedikt Greßkämper (links) und Timo Spickenbaum.	Foto: fw

Noch kein Spiel in dieser Saison hatten die Merfelder ohne Gegentor beendet - gestern lief SF-Keeper Dominik- Szeczepanski nur selten Gefahr, wieder einmal in seinem Netz fischen zu müssen. Iimnerhin: Hin und wieder gab es die Augenblicke, in denen die Osterwicker an einem Treffer schnupperten. "Das ist ja verrückt", staunte der Spielertrainer. "Obwohl wir eine so schwache Leistung geboten haben, hätten wir das Ding gewinnen können."

Wobei er damit gewiss nicht die erste Halbzeit gemeint hat, in der jede Fahrt im Kinderkarussell auf der benachbarten Kartoffelkirmes mehr Aufregung geboten hätte. Eine echte Torchance hatte die Westfalia, und die hoben sie sich bis zur 39. Minute auf: Nach einem feinen Steilpass von Roland Kortüm hob Niklas Segbers den Ball über Dominik Szeczepanski, aber auch über das Tor. Auf der anderen Seite musste Timo Mevenkamp auf der Torlinie klären, nachdem Hubertus Wolbeck einen langen Einwurf von Benedikt Greßkämper nicht richtig zu fassen bekommen hatte (36.).

Nach der Pause kam etwas mehr Dampf ins Spiel - was allerdings vornehmlich daran lag, dass beide Teams galliger in die Zweikämpfe gingen und Schiri Siyamet Sür (Altenberge) nun alle Hände voll zu tun hatte. Aus Sicht der Osterwicker lag er in der 49. Minute falsch, als Kai Hemsing quer in den Strafraum passte und Lukas Segbers in der Mitte zu Fall kam, die Pfeife aber stumm blieb.

Danach tat sich vor den Toren lange Zeit nichts. Xnsere Bälle kamen ja gar nicht an", schüttelte Jörg Pahlig den Kopf. Dennoch: Nachdem Jan Espeter frei die beste Chance der Gäste vergeben hatte (70.), hätte sich Lukas Segbers zum Helden des Tages küren können. Aber er zielte in der 76. Minute nach Pass von Jörg Pahlig ebenso am Kasten vorbei wie in der 83. Minute nach Rückpass seines Bruders Niklas.

Erst 0:1 in Ellewick, jetzt 0:0 gegen Merfeld, das schmeckte dem Chef überhaupt nicht. „Aus den bei den Spielen habe ich mehr als einen Punkt erwartet', versicherte Pahlig. Allerdings sei erneut nicht das umgesetzt worden, was er zuvor angesagt habe. „Dabei gibt es überhaupt keinen Grund, so aufzutreten", sah sich Pahlig an die vergangene Saison erinnert, als sein Personal nach dem Knacken der 40-Punkte-Marke die Zügel hatte schleifen.lassen. „Als wenn es um nichts mehr geht - das darf nicht sein!"

Westfalia Osterwick - SF Merfeld 0:0.

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