Der Doppelpacker nach langer Verletzungspause: Maik Baumeister (rechts) ist in dieser Situation vom Nottulner Henning Austermann nicht zu stoppen.    Foto: Frank Wittenberg
Der Doppelpacker nach langer Verletzungspause: Maik Baumeister (rechts) ist in dieser Situation vom Nottulner Henning Austermann nicht zu stoppen.    Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Maik Baumeister trifft doppelt beim 3:0-Sieg von Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Nach einer Stunde war Schichtende für den Mann des Tages. Zwei Tore geschossen, ein weiteres vorbereitet, grundsätzlich bereits ein ordentliches Arbeitszeugnis - in diesem Fall ein ganz besonderes obendrein. „Er kommt immer besser rein und macht tolle Fortschritte", freute sich Timo Grabowsky für seinen Offensivmann Maik Baumeister. Der hatte die komplette Hinserie verletzungsbedingt verpasst, deutete aber gestern beim 3:0-Sieg im Test gegen GW Nottuln II an, wie wertvoll er noch für Westfalia Osterwick werden kann.

Überhaupt sorgten diese 90 Minuten für gute Laune. „Insgesamt haben wir es sehr gut kontrolliert", zeigte sich der Spielertrainer zufrieden. „Zumal der Gegner ja keine Laufkundschaft ist." Aber vor allem in der ersten halben Stunde hatte der A-Ligist der Trainer Christoph Klaas und Mario Brambrink dem konzentrierten Spiel der Gastgeber nicht viel entgegenzusetzen. Nach Pass von Maik Baumeister sorgte Jannik Hagen in der 21. Minute für die verdiente Führung. Dann schlug Baumeister in der 25. und 31. Minute im Doppelpack von Simon Werschmöller zu, als der jeweils nach Pass beziehungsweise Henry Klein am zweiten Pfosten zum 2:0 und 3:0 vollstreckte. „In den letzten zehn Minuten vor der Pause haben wir etwas mehr zugelassen", stellte Grabowsky fest. Angebrannt ist aber nichts.

Das galt auch für den zweiten Durchgang, in dem die Osterwicker den Gästen die beste Chance selbst auflegten, als Torwart Bent Schulte ins Dribbling ging und die Kugel verlor, Len Schoppmann aber vor dem leeren Tor noch von Titus Grüner geblockt wurde (71.). „Wenn wir es auf der anderen Seite besser ausspielen, können wir noch zwei, drei Tore mehr machen", dachte Timo Grabowsky unter anderem an die Chancen für Henry Klein, der gegen GW-Torwart Niklas Jansen einen halben Schritt zu spät kam (61.), oder den satten Schuss von Sebastian Popinski, den der Keeper so gerade noch abwehrte (84.). Unter dem Strich aber alles gut, wollte der Trainer gewiss nicht meckern: „Hinten stand mal die Null, auch das ist gut."

| Westfalia Osterwick - GW Nottuln II 3:0; Tore: 1:0 Jannik Hagen (21.), 2:0 und 3:0 Maik Baumeister (25.; 31.).

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