Zuletzt hat Westfalia Osterwick beim 2:5 in Gescher nicht gutausgesehen. Das wollen Timo Fedders (rechts) und Co. morgen besser machen, allerdings kommt mit dem SC Reken der Tabellenführer.    Foto: fw
Zuletzt hat Westfalia Osterwick beim 2:5 in Gescher nicht gutausgesehen. Das wollen Timo Fedders (rechts) und Co. morgen besser machen, allerdings kommt mit dem SC Reken der Tabellenführer.    Foto: fw

Bezirksliga: Westfalia-Trainer Mario Worms freut sich auf das Wiedersehen mit Dado Sekic

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg OSTERWICK. Böse ist das in diesem Fall nicht gemeint, wenn der Schüler seinen Lehrer ordentlich ärgern will. Aber genau das trifft es beim Wiedersehen zweier Weggefährten, die ein ganz spezielles Verhältnis zueinander haben. „Dado Sekic hat mir den Weg geebnet", schwärmt Mario Worms von seinem „Lehrmeister". Der kommt morgen mit dem Tabellenführer SC Reken ins Westfalia-Stadion, und dann muss die Freundschaft für 90 Minuten ruhen.

Denn um wichtige Punkte geht es für beide Kontrahenten. Für die Rekener, die ihren Drei-Punkte-Tabellenführer Tabellenspitze vor SF Merfeld verteidigen wollen. Und für die Osterwicker, weil sie nach zwei Niederlagen in drei Rückrundenspielen aufpassen müssen, nicht doch noch an die gefährdete Zone heran zu rutschen. „Wir. können keinen Negativlauf gebrauchen", hofft Worms auf eine Reaktion nach dem eher überschaubare Auftritt beim 2:5 in Gescher - wohlwissend, dass der Abstand zum ersten Abstiegsplatz noch sieben Punkte beträgt, sie mit SC Reken und SF Merfeld nun aber die beiden aktuellen Topmannschaften der Bezirksliga als nächste Gegner vor der Brust haben.

Erschwerend kommt die personelle Situation hinzu. Tobias Paschert (verhindert) und Florian Richters (Knie) fallen weiter aus, zusätzlich nun Uli Wirtz, der nach seiner Roten Karte im Gescher-Spiel vorerst pausieren muss - wie lange, darüber muss das Kreissportgericht noch befinden. Dazu sinnd mehrere Akteure angeschlagen, unter anderem Lars Knipper, Timo Grabowsky und Niklas Boll. „Am Dienstag mussten wir das Training ausfalldarübern, weil wir nicht genug Leute waren", bedauert Worms.

Trotzdem freuen sie sich auf die große Aufgabe, bei der sie  mindestens einen Punkt im Westfalia-Stadion behalten wollen. Und Mario Worms freut sich speziell auf seinen Mentor Dado Sekic, der ihn in der Saison 2009/10 als A-Jugendlichen in den Landesliga-Kader der DJK befördert und später noch zweieinhalb Jahre beim damaligen Oberligisten SuS Stadtlohn trainiert hat. „Er hat mir gezeigt, dass nicht nur Talent, sondern auch Motivation und Fleiß dazugehören", sagt Worms. „Ich bin Dado sehr dankbar, weil er mir so viel mitauf den Weg gegeben hat." Wie viel, das kann der Westfalia-Spielertrainer ihm morgen live und in Farbe demonstrieren.
|   Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion (Kunstrasen) in Osterwick.

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