Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die drei Zähler, die sie in Ellewick liegen gelassen haben, will er sich am Sonntag holen. "Aber auf uns wartet ein schweres Heimspiel", warnt der Osterwicker Trainer Jörg Pahlig, "denn die Merfelder haben am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg eingefahren und sind jetzt in der Liga angekommen." Drum müssen sich seine Kadetten schon anstrengen, um den Tabellenvorletzten zu schlagen.

Die beiden Urlauber sind zurück. Niklas Segbers hat bereits am Dienstagabend erstmals wieder am Trainingsbetrieb teilgenommen, Johannes Frieling absolvierte gestern seine erste Einheit. Ob Pahlig selber mitwirken kann, ist noch fraglich. "Ich habe Rückenprobleme und bin derzeit in Behandlung." Deshalb musste Co-Trainer Günter Honermann auch die abschließende Trainingseinheit leiten.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

Der Ischiasnerv zwickt: Jörg Pahlig (Mitte), Spielertrainer von Westfalia Osterwick.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Alles hat ein Ende. Auch die schönste Erfolgsserie muss mal reißen. "Die Ellewicker waren galliger, sie wollten uns von Anfang an den Schneid abkaufen", meinte Jörg Pahlig, Trainer von Westfalia Osterwick, und kritisierte, "dass drei, vier Leute bei uns nicht ihre normale Leistung abgerufen haben". Dann verliere man halt so ein Spiel.

Das Ende vom Lied: Gastgeber ASV Ellewick feierte einen knappen 1:0-Heimsieg. "Nicht unverdient", wie Pahlig einräumen musste.

Nachdem die Hausherren im ersten Durchgang Pech bei einem Lattenkracher hatten, fiel in der 42. Minute das 1:0 durch Mahmut Sanli. Mit dem knappen Rückstand gingen die Osterwicker in die Kabine, in der Absicht, die Partie zu drehen, kehrten sie aufs Feld zurück.

Das Vorhaben wäre ihnen nach einer Dreiviertelstunde fast gelungen. Lukas Segbers tauchte allein vorm gegnerischen Kasten auf. Jannik Kohlar, der Schnapper aus Ellewick, war jedoch auf der Hut und wehrte reaktionsschnell ab. Den Abpraller nahm Kevin Leipelt auf. Er ballerte die Kugel an die Latte. Künstlerpech!

Bei zwei Freistößen wäre das 1:1 auch möglich gewesen. "Ansonsten", so Pahlig, "hatten wir keine großartigen Möglichkeiten." Mit zehn Punkten liegt das Westfalia-Team dennoch im Soll.

ASV Ellewick - Westfalia Osterwick 1:0; Tor: 1:0 Mahmut Sanli (42.).

Bezirksliga: Westfalia Osterwick fährt selbstbewusst nach Ellewick

Osterwick (uh). Mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein machen sich die Osterwicker auf die Reise. "Wir wollen punkten", sagt Trainer Jörg Pahlig, "doch wenn man auf die Tabelle schaut, sieht man, dass Ellewick momentan der stärkste Aufsteiger ist." Mit Olaf Oing, Coach des ASV Ellewick, hat er früher gemeinsam in der Westfalenauswahl gekickt. "Als er noch bei SuS Stadtlohn war, sind wir uns auch regelmäßig begegnet." Aber Jörg Pahlig weiß heute noch gar nicht, ob er morgen spielt. Ihn plagt eine Verhärtung im linken Oberschenkel. Niklas Segbers und Johannes Frieling, die beiden Urlauber, werden definitiv ausfallen. Den Libero-Job von Frieling übernimmt der bereits 41 Jahre alte Roland Kortüm in bewährter Manier.

 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Ellewick, Waldstadion

Prima in Schuss: Timo Mevenkamp (rechts), hier im Zweikampf mit dem Gescheraner Marco Rotaru, und seine Osterwicker Kollegen wollen in Ellewick punkten. Foto: uh

ASV Ellewick glaubt an seine Chance

Münsterlandzeitung jok VREDEN Bezirksliga-Aufsteiger ASV Ellewick hat vor einer Woche mit dem 2:0 bei Fortuna Seppenrade den ersten Auswärtssieg in der neuen Spielklasse unter Dach und Fach gebracht. Jetzt heißt es für die Spieler von Trainer Olaf Oing im Heimspiel am Sonntag, nachlegen und weiter Punkte im Kampf um den Ligaerhalt sammeln.

Aber das wird nicht so einfach werden. Der ASV Ellewick muss sich mit der Elf von Adler Buldern auseinander setzen und das ist ein Spitzenteam in der Liga, die Mannschaft hat in der vergangenen Saison lange mit um den Aufstieg gekickt und steht jetzt nach vier Spieltagen auf dem zweiten Rang.

Zusammen mit TSG Dülmen und Union Lüdinghausen sind die sonntäglichen Gäste noch ungeschlagen, die bisherige Bilanz weist drei Siege und ein Unentschieden auf bei einem Torverhältnis von 13:3 Toren.

ASV-Trainer Olaf Oing ist mit dem Saisonstart seiner Mannschaft durchaus zufrieden "Wir haben viele junge Spieler im Kader, in den ersten vier Partien hat die Elf ganz ordentlich gespielt und sich gut verkauft."

Oing sieht Osterwick als Favoriten. "Die Mannschaft vorn und hinten sehr gut besetzt, das Torverhältnis spricht für sich." Der ASV-Trainer hält seine Mannschaft aber nicht für chancenlos. "Jedes Spiel läuft anders. Drei Punkte muss sich auch Westfalia Osterwick erst einmal verdienen. Der ASV Ellewick wird sich zur Wehr setzen können."

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Nach dem Abpfiff nahm er seinen kleinen Glückbringer in die Arme. Emelie, sieben Jahre jung, strahlte mit ihrem Papa um die Wette. "Wenn wir Heimspiel haben", erzählte Jörg Pahlig, Trainer von Westfalia Osterwick, "ist die ganze Familie immer komplett vertreten." Rebecca, seine bessere Hälfte, saß wieder auf der Tribüne und freute sich über den glatten 4:1-Heimsieg gegen Vorwärts Epe.

Nur eine fehlte: Celina (12). "Sie ist mit ihrer Freundin im Kino", entschuldigte Jörg Pahlig die ältere von zwei Töchtern.

Celina schaute sich die Macho-Klamotte "What a Man" an und verpasste den Gala-Auftritt ihres Vaters. Wie in jungen Jahren wirbelte er durchs Mittelfeld, trickste die Gegenspieler reihenweise aus und setzte seine lauffreudigen Nebenleute wirkungsvoll in Szene. Auch mit 35 ist Jörg Pahlig noch in blendender Form. Er sprüht vor Spiellaune und ist kaum zu stoppen in seinem Elan.

Zwei, die sich blind verstehen: Jörg Pahlig mit seinem blonden Töchterchen Emelie. Foto: Ulrich Hörnemann

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Großzügig, wie es seine Art ist, gab er seinem Personal frei. "Auslaufen müsst ihr nicht mehr", meinte Jörg Pahlig, "ihr seid heut' schon genug gerannt." Wie die Duracell-Hasen hatten die Osterwicker den Rasen beackert. "Ja, den Ball haben wir gut laufen lassen." Und den Gegner gleich mit. "Verdient ist der Sieg", bilanzierte Pahlig hochzufrieden, "auch in dieser Höhe." Mit 4:1 hatten sie den Gast Vorwärts Epe entzaubert.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Der 4:0-Sieg in Gescher sei ein Aha-Erlebnis gewesen. "Die Jungs wissen jetzt, wozu sie in der Lage sind, wenn alle ihre Top-Leistung zeigen", betont Jörg Pahlig, Trainer von Westfalia Osterwick, vorm Heimspiel gegen Vorwärts Epe, "wir müssen vor keinem Gegner in dieser Liga Angst haben."

Jörg Pahlig stuft den Gegner sehr stark ein. "Ich will jetzt nicht sagen, dass Vorwärts Epe zu den Top Four gehört. Sonst hab´ ich bis Saisonende acht Teams aufgezählt, und die Leute sagen: Pahlig hat sie nicht mehr alle", meint er mit breitem Grinsen, "aber Tatsache ist, dass uns eine schwierige Aufgabe erwartet."

Schon in der vergangenen Saison waren die Grenzstädter Tabellenfünfter. "Punktgleich mit uns", erinnert sich Pahlig, "aufgrund der Tordifferenz lagen sie aber vor uns." Niklas Segbers fehlt leider, er weilt in der Dominikanischen Republik.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion.

Torschütze in Gescher: Lukas Segbers (links), hier im Duell mit Jan-Niklas Barden.

Allgemeine Zeitung -uh- Gescher/Osterwick. Das war eine bitterböse Abreibung! Nach allen Regeln der Fußball-Kunst haben die Osterwicker ihren Gegner in Halbzeit eins vorgeführt und abgewatscht. "Die Gescheraner konnten nicht oder wollten nicht. Doch das ist nicht mein Problem. Gott sei Dank", meinte Gäste-Trainer Jörg Pahlig, "wir brauchten in der zweiten Hälfte gar nicht mehr viel tun." Im Schongang verwalteten sie den Vier-Tore-Vorsprung.

Ted Herold, Coach des FSV Gescher, war geplättet. Noch lange nach dem Schlusspfiff saß er auf der Auswechselbank und suchte eine Erklärung für das desaströse Auftreten seines Personals. "Ich weiß nicht, was hier abgegangen ist", musste er eingestehen, "die Jungs standen völlig neben den Schuhe." Nichts wollte funktionieren an diesem heißen Sommertag. "Als Trainer übernehme ich die Verantwortung für diese 0:4-Niederlage", sagte er leise und sprach dann für seine Mannschaft, "wir entschuldigen uns für diese Vorstellung bei den Fans."

Immer einen Schritt schneller: Niklas Segbers (2. von links) versetzt die beiden Abwehrspieler aus Gescher, Matthias Efsing (1. von (links) und Jan-Niklas Barden (3. von links). Segbers hat schon drei Saisontore erzielt. Fotos: Ulrich Hörnemann

Allgemeine Zeitung Gescher/Osterwick (uh). Die beiden Trainer schieben sich die Favoritenbürde gegenseitig in die Schuhe. "Ein ganz dicker Brocken", prophezeit der Osterwicker Coach Jörg Pahlig vorm heutigen Auftritt beim Gastgeber FSV Gescher, "der FSV zählt für mich zu den Top Four in der Bezirksliga." Ted Herold, der Trainerkollege, holt gleich zum Konter aus. "Die Osterwicker waren Tabellensechster und wollen sich in dieser Saison weiter verbessern, hat Pahlig selber gesagt. Also müssen sie mindestens Fünfter werden." Beide Aussagen lassen den Schluss zu, dass sich heute zwei Teams unmittelbar auf Augenhöhe begegnen.

Henning Schlüter (FSV Gescher, rechts) wird verfolgt von Tobias Paschert (Westfalia Osterwick, links).

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Mit dem 3:0-Sieg in Seppenrade war er zufrieden. "Alles in allem haben wir gut gespielt", so Jörg Pahlig, "doch zwischendurch leisten wir uns immer wieder Schwächephasen."

Die Gäste aus Osterwick erzielten in der 12. Minute die frühe Führung durch einen Kopfball von Tobias Paschert. "Wir sind stark angefangen", berichte Trainer Pahlig, "der Ball lief gut."

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Jörg Pahlig schaut schon ein, zwei Wochen weiter. "An den beiden kommenden Spieltagen erwarten uns zwei ganz starke Gegner: der FSV Gescher und Vorwärts Epe", erzählt der Osterwicker Trainer vorm Auftritt, "wenn wir in Seppenrade nichts holen, stehen wir danach arg unter Druck." Deshalb will er morgen unbedingt punkten. "Das macht die Sache nicht unbedingt einfacher." Denn um nicht in den Tabellenkeller der Bezirksliga abzudriften, sind sie auf ein Erfolgserlebnis angewiesen.

Am ersten Meisterschaftsspieltag gleich zweimal erfolgreich: Niklas Segbers (rechts). Foto: fw
 

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Aller Anfang ist schwer "Wir sind erst gar nicht ins Spiel gekommen", berichtete Jörg Pahlig, "es lief nicht rund." Nach einem Ballverlust im Mittelfeld musste der Gastgeber Westfalia Osterwick auch das 0:1 durch Fabian Frond (18. Minute) hinnehmen. In Rückstand taten sich Pahlig & Co. weiterhin sehr schwer gegen TuS Ascheberg, bis Niklas Segbers (33.) einen Pahlig- Pass zum 1:1-Pausenstand nutzte.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Heiß ist er auf den Saisonbeginn. "Es gibt doch nichts Schöneres, als mit einem Heimspiel zu starten", verkündet Jörg Pahlig voller Vorfreude, "wir wollen natürlich gewinnen." TuS Ascheberg ist der Auftaktgegner für den Bezirksligisten Westfalia Osterwick. Die Vorbereitung sei ein wenig problematisch verlaufen, gibt Trainer Pahlig ehrlich zu, es lief nicht rund. "Die erste Halbzeit gegen den FSV Gescher war noch das Beste, was wir in der Testphase gezeigt haben", schaut er zurück, "doch in der zweiten Hälfte haben wir dann innerhalb kurzer Zeit vier Gegentore kassiert. Das war die Kehrseite!" Seine Prognose: "Am Sonntag wird die Mannschaft siegen, die am meisten investiert, zumal es laut Wetterprognose sehr warm werden soll." Fehlen werden Lukas Segbers (Patellasehne) und Pascal Leipelt (Knie).

Nach dem überraschenden sechsten Platz fordert Jörg Pahlig eine weitere Verbesserung

Allgemeine Zeitung -fw- OSTERWICK. Verschlechtern scheidet völlig aus. Einen Rückschritt schlucken, das kann der Anspruch nicht sein. „Natürlich wollen wir uns verbessern", betont Jörg Pahlig. „Allerdings haben wir uns die Messlatte selbst verdammt hoch gelegt." Wer bitteschön hätte damit gerechnet, dass Westfalia Osterwick nach Jahren im Abstiegskampf plötzlich im oberen Drittel der Bezirksliga mitmischt? Platz sechs war es am Ende - „also sollten wir jetzt versuchen, Fünfter zu werden."

TSG Dülmen und Union Lüdinghausen sind die Top-Favoriten, außerdem Adler Buldern. Westfalia Gemen ist schwer einzuschätzen. Unser Ziel ist Platz fünf.
  Jörg Pahlig

Westfalia Osterwick möchte die guten Leistungen der Vorsaison bestätigen: ( oben von links) Co-Trainer Günter Honermann, Jens Berkemeyer, Jens Averkamp, Tobias Paschert, Kevin Leipelt, Timo Spickenbaum, Daniel Richter, Julius Schönebeck, Johannes „Jojo

Allgemeine Zeitung -fw- Gescher/Osterwick. Was da genau im Pausentee war, bleibt wohl ihr Geheimnis. "Ich habe den Jungs nur gesagt, sie sollen die Zeitlupe ausschalten", zuckte Benedikt "Ted" Herold mit den Schultern. Gesagt, getan: Der FSV Gescher kam gestern Abend aus der Kabine, überrollte Westfalia Osterwick mit vier Toren binnen acht Minuten und schnappte sich mit einem 6:1-Sieg den Getränke-Seifer-Cup.

Allgemeine Zeitung Rosendahl (fw). Gewonnen. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger. "Berauschend war das nicht", machte Jörg Pahlig gestern Abend keinen Hehl daraus, dass das 3:2 gegen SW Holtwick nicht in die Kategorie Glanzleistung fiel. Fakt ist: Das Ergebnis reichte für Westfalia Osterwick, um ins Finale des Seifer-Cups morgen Abend gegen den FSV Gescher einzuziehen.

Allgemeine Zeitung Osterwick. Restlos enttäuscht war er, zudem sah er sein ungutes Gefühl bestätigt. "Es war ja nur eine Frage der Zeit, wann dieser Dämpfer kommt", stellte Jörg Pahlig kopfschüttelnd fest. Schon durch die gesamte Vorbereitung hangelte sich Westfalia Osterwick mit durchwachsenen Leistungen - gestern setzte es die überfällige Bauchlandung: In der ersten Pokalrunde kassierte der Bezirksligist beim Außenseiter DJK Rödder eine bittere 0:2-Niederlage.

Ausgerutscht in Rödder: Tim Lindenbaum (links) und Westfalia Osterwick mussten eine überraschende Niederlage schlucken. Foto: fw

Allgemeine Zeitung Rosendahl (fw). In den letzten fünf Minuten sorgten die Ortsrivalen noch einmal für richtig Spektakel. Drei Treffer binnen kürzester Zeit bescherten gestern Abend ein friedliches 2:2 zwischen Westfalia Osterwick und Turo Darfeld - ein Ergebnis, mit dem der Bezirksligist besser leben konnte. "Das war glücklich", gab Westfalia-Trainer Jörg Pahlig zu.

Auf der anderen Seite machten die Frankemölle-Brüder André und Dirk reichlich Alarm. Die erste Halbzeit hatten sie sich noch von draußen angeschaut. "Ich wollte sehen, wie die Jungs so unterwegs sind", erklärte André Frankemölle. Nach der Pause liefen die beiden Trainer auf - und trugen dazu bei, dass Turo immer stärker wurde.

Allgemeine Zeitung Coesfeld/Osterwick (fw). Die Herren Trainer wünschten sich nach getaner Arbeit einen kuscheligen Platz am Kamin. "Willkommen in der Wintervorbereitung", schüttelte sich Günter Honermann. "Und das Spiel konnte auch keinen erwärmen." Im Dauerregen bei herbstlichen Temperaturen verlor Westfalia Osterwick das Spiel um Platz fünf beim Sparkasse Westmünsterland-Cup gegen die SG Coesfeld 06 gestern mit 1:2.

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Durfte über den ersten Sieg der SG 06 in der Vorbereitung jubeln: Michael Laukamp (rechts). Foto: fw
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Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). In der letzten Viertelstunde hockte er auf einem leeren Sprudelkasten und verfolgte das Spiel seiner Osterwicker Mannschaft. "Vor uns liegt noch viel Arbeit", meinte Trainer Jörg Pahlig, "aber unzufrieden bin ich nicht." Dazu gab es auch keinen Anlass. Denn das 1:1-Unentschieden gegen den Landesliga-Absteiger TSG Dülmen war keineswegs unverdient.

 

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Darf ich bitten: Jörg Pahlig (Mitte) tanzt eine kesse Sohle auf dem grünen Rasenteppich.
Foto: Allgemeine Zeitung

Allgemeine Zeitung -uh- Coesfeld. Die Sonne hatte sich längst hinterm Horizont verkrümelt. Die Dunkelheit war angebrochen, als Oliver Glaser nach dem Schlusspfiff um 21.14 Uhr schnellen Schrittes zu seiner Truppe eilte. Weil er den Schiri nach einer Abseitsentscheidung ein wenig lauter als erlaubt kritisiert hatte, war der Coach von DJK Coesfeld-VBRS in der Endphase der zweiten Hälfte strafversetzt worden hinter die Bande. "Wir haben heute was ausprobiert", sagte er noch und wirkte dabei ein wenig angefressen, "das konnte nicht funktionieren, so wie wir es versucht haben." Mit Offensiv-Pressing, wie Glaser kurz verriet, wollten sie die Osterwicker Abwehr aushebeln. Mehr als ein 1:1 ist aber bei allem Bemühen nicht dabei herausgesprungen.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Jörg Pahlig hat noch ein Ziel: "Wir wollen Fünfter werden und 50 Punkte holen." 44 haben die Osterwicker. "Und jetzt fahren wir nach Legden", sagt der Westfalia-Trainer, "für unseren Gegner ist es die letzte Chance." Denn die Hausherren befinden sich in akuter Abstiegsgefahr. "SuS Legden muss gewinnen", weiß er, "aber wir machen keine Nachbarschaftshilfe und auch keine Wettbewerbsverzerrung." Pahlig will die Leistung aus der Hinserie wiederholen. "Das Heimspiel ist deutlich zu unseren Gunsten ausgegangen", erklärt er, "auch jetzt habe ich ein positives Gefühl." Allerdings fehlen ihm zwei Hochkaräter aus seinem bewährten Kader: Hubertus Wolbeck, der Kapitän und Keeper, sowie Niklas Segbers, der Torjäger vom Dienst.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Legden, Dahliendorf-Stadion, Nordring.

 

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Nach einer starken Hinrunde rennen sie der Musik hinterher. "Alle sind verunsichert", stellt Trainer Jörg Pahlig fest, "wir brauchen ein Erfolgserlebnis." Warum die Osterwicker nicht in die Spur kommen, weiß er auch nicht. "Eigentlich könnten wir befreit aufspielen", meint Pahlig, "wir haben ja unsere 40 Punkte."

Ihm wäre es am liebsten, wenn am Ostermontag im Heimspiel gegen Fortuna Seppenrade drei dazu kommen. "Bei einem Sieg", betont er, "sieht die Welt schon besser aus."

Bezirksliga: Unnötige 0:2-Heimpleite

OSTERWICK (uh). Die Osterwicker treten auf der Stelle und kommen nicht weg vom Fleck. „Irgendwie sitzt der Wurm drin", klagte Trainer Jörg Pahlig, „wir spielen im Moment nicht gut und sind deshalb auch nicht erfolgreich." Mit der 1:2-Heimpleite gegen den Abstiegskandidaten Arminia Gronau setzten sie den Negativtrend der vergangenen Wochen fort.

Jörg Pahlig vertraute den drei A-Jugendlichen von Anfang an. Tim Lindenbaum, Bastian Benning und Jens Auerkamp gaben ihr Bestes. An ihnen hat's nicht gelegen, dass auch diese verflixte Partie verloren ging. - Die erste Halbzeit war ausgeglichen. „Da haben sich beide Mannschaften neutralisiert", berichtete Pahlig, „Chancen gab es kaum." Mit 0:0 stiefelten die Akteure in die Kabine.

Im zweiten Durchgang hatten die Osterwicker zunächst mehr Ballbesitz und gingen in der 70. Minute durch Niklas Segbers in Führung. „Wir waren noch am Feiern", ärgerte sich Pahlig, „da kassieren wir schon den Ausgleich." Dennis Overbeeke machte in der 69. Minute das 1:1 und besorgte in der 90. Minute auch den 2:1-Treffer für die Arminen.

Westfalia Osterwick -Arminia Gronau 1:2; Tore: 1:0 Niklas Segbers (67.), 1:1 Dennis Overbeeke (69.), 1:2 Dennis Overbeeke (90.).

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