Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Wie groß die Enttäuschung war, ließ sich gestern Abend kaum in Worte fassen. "Das muss ich erstmal sacken lassen", schüttelte Jörg Pahlig den Kopf. Unfassbar ist dieser Abstieg, extrem bitter - punkt- und torgleich ist Westfalia Osterwick mit Fortuna Gronau durchs Ziel gegangen, muss aber tatsächlich runter in die Kreisliga.A, weil Gronau ein paar Tore mehr geschossen hat. "Ich hatte das befürchtet", sah der Trainer seine Albträume bestätigt. Das eigene 0:1 bei Adler Buldern spielte Schicksal, weil die Ergebnisse der Konkurrenten allesamt gegen die Osterwicker sprachen.

Aus dem Gleichgewicht: Jörg Pahlig muss mit Westfalia Osterwick den bitteren Gang in die Kreisliga.A antreten. Foto: fw

An dieser Niederlage gestern beim Titelanwärter, der am Ende aber auch nur mit leeren Händen da stand, wollte Jörg Pahlig den Abstieg nicht festmachen. "Das Ding haben wir uns in der Hinserie eingebrockt", erinnerte er an die schwache Phase, als die Westfalia nach zehn Punkten zum Auftakt bis zur Winterpause nur noch sieben weitere Zähler gesammelt hat. Allerdings haben sie aus den drei "Endspielen" gegen SW Havixbeck, TSG Dülmen und Adler Buldern nur einen Punkt geholt. Haarscharf zu wenig!

Ein Sonntagsschuss von Alexander Möllers in der 14..Minute war gestern der Anfang vom Ende. "Wir haben uns leider nicht besonders viele Chancen erspielt", musste der Trainer einräumen. Erst in der Schlussphase hatten sie zwei dicke Dinger auf dem Schlappen: Lukas Segbers scheiterte frei vor dem Tor, sein Bruder Niklas vergab per Kopf eine gute Möglichkeit. Dieser mögliche Ausgleich, dieser eine Zähler hätte ihnen zumindest noch die Relegation gebracht. Zwölf Siege haben nicht gereicht.

Jetzt müssen die Osterwicker runter in die A-Liga. Mit Jörg Pahlig, der bei seiner Zusage bleibt, unabhängig von der Klasse. "Ich bin dazu bereit, das gemeinsam mit Günter Honermann weiterzumachen", betonte er gestern Abend. Und das Ziel hatte er gleich vor Augen: "Wir wollen das umgehend reparieren." Dass es schwer wird in der neuen Kreisliga.A, die so stark besetzt ist wie selten zuvor, ist Jörg Pahlig klar: "Aber diese Mannschaft gehört einfach in die Bezirksliga!"

Adler Buldern - Westfalia Osterwick 1:0; Tor: 1:0 Alexander Möllers (14.).

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Jörg Pahlig will von einer Herkules-Aufgabe nichts wissen. "Adler Buldern ist keine Übermannschaft", erklärt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, "sie kämpft um den Aufstieg, wir um den Klassenerhalt. Aber alles ist machbar!" Er gibt sich betont optimistisch.

Der Gastgeber Adler Buldern kämpft mit Union Lüdinghausen um Meisterschaft und Aufstieg in die Landesliga. Dank der besseren Tordifferenz hat Lüdinghausen die Nase vorn. Die Bulderaner benötigen einen Heimsieg gegen Westfalia Osterwick, die Lüdinghäuser einen Auswärtserfolg beim FSV Gescher. Und die Osterwicker? Sie dürfen diese Partie auf keinen Fall verlieren, denn sonst könnte es im Tabellenkeller eng werden. Als Achter sind sie momentan auf der sicheren Seite, doch die Konkurrenten haben lösbare Aufgaben. "Wir müssen gewinnen", redet er Klartext, "wir können uns nicht auf die anderen verlassen, das sieht man ja an den Ergebnissen der vergangenen Wochen." Er glaubt fest an einen positiven Ausgang. "Bei TSG Dülmen haben wir auch eine starke Leistung geboten, die TSG zählt nicht zur Laufkundschaft", so Pahlig, "wichtig ist, dass die Fans uns unterstützen. In Buldern ist garantiert viel los."

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Buldern, Sportplatz, Gewerbestr. 6.

EM-Spiel ist zweitrangig

Dülmener Zeitung Buldern. Das Spiel der Spiele wartet am Sonntag zuhause auf der Sportanlage an der Gewerbestraße auf die Bezirksliga-Fußballer von Adler Buldern gegen Westfalia Osterwick, denn wenn sich Titelkonkurrent Union Lüdinghausen in Gescher nicht durchsetzt und die punktgleiche Mannschaft von Spielertrainer Mathias Krüskemper als Sieger vom Platz geht, dann ist der Titelgewinn gesichert. „In jedem Fall können wird das Deutschlandspiel am Abend bejubeln, aber vielleicht kommt ja bei uns auch noch etwas dazwischen, sodass die Partie gegen Dänemark gar nicht mehr interessant ist“, so Krüskemper zu seinen Plänen für den Sonntagnachmittag.

„Der Sportausschuss-Vorsitzende Peter Timers hat angekündigt, dass er uns eine Flasche Sekt vorbeibringen will, aber für uns geht es erst einmal darum, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Uns kommt es vielleicht entgegen, dass Westfalia Osterwick alles geben muss, um den Klassenerhalt ganz sicher zu haben“, so der Coach, der den Gegner schon gegen die TSG Dülmen und Union Lüdinghausen beobachtet hatte. „Wir haben schon eine tolle Saison gespielt, und da es für Norman Witteck, Andre Hörsting und mich der letzte Auftritt im Adlertrikot ist, wollen wir uns mit einem Sieg verabschieden. Was dann noch möglich ist, werden wir nach dem Spiel wissen“ so Krüskemper. Die Mannschaft hat in der Woche normal trainiert, „und wir sind zum Glück nicht Bayern München, wo die Fans mit Bengalos beim Training auftauchten. Wir freuen uns natürlich, wenn wir die Saison vor großer Kulisse ausklingen lassen und wir können nach den bisherigen Ergebnissen mit breiter Brust auflaufen.“

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Achter sind sie und müssen dennoch mehr denn je zittern. "Wir können noch auf Platz zwölf abrutschen", schüttelte Jörg Pahlig den Kopf. "Das ist Wahnsinn!" Erst am allerletzten Spieltag wird sich entscheiden, ob Westfalia Osterwick den Klassenerhalt schafft - das 2:2 gestern bei der TSG Dülmen half nur bedingt weiter.

Nach Foul an Niklas Segbers gab der laut Pahlig schwache Schiri Elfer - Segbers selbst verwandelte zum 0:1 (18.). In der 32..Minute glichen die Gastgeber nach einem fragwürdigen Freistoß aus. Nach Vorarbeit von Pascal Leipelt gelang Niklas Segbers in der 36..Minute die erneute Führung. Die währte bis zur 63..Minute, ehe Hubertus Wolbeck eine Ecke verpasste und die TSG das 2:2 erzielte. "Danach hatten beide Mannschaften noch große Chancen", so der Trainer. Glück hatte die Westfalia in der 88..Minute, als die Gastgeber drei Riesenchancen nicht nutzten, Tobias Paschert auf der Linie klärte und ein Dülmener den Abpraller über das Tor drosch. Auf der Gegenseite hatte Lukas Segbers in der 90..Minute die tausendprozentige Chance, aber er scheiterte aus fünf Metern - und jetzt steht bei Adler Buldern noch ein Hammer-Endspiel bevor.

TSG Dülmen - Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 0:1 Niklas Segbers (18., FE), 1:1 Philipp Schulte (32.), 1:2 Niklas Segbers (36.), 2:2 Phillip Schulte (63.).

Seine beiden Treffer reichten gestern nur zu einem Zähler: Niklas Segbers. Foto: fw

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Die dunklen Wolken über dem Westfalia-Stadion, die auch noch dicke Tränen vergossen, passten perfekt ins Bild. Nicht hätte Jörg Pahligs Gefühlslage besser ausdrücken können. "Das war ein Schlüsselspiel", schüttelte er den Kopf. "Wir haben eine Riesenchance vertan." So schnell geht es - statt mit einem Sieg über SW Havixbeck einen großen Schritt zum Bezirksliga-Ticket 2012/13 zu machen, sind die Osterwicker mit der 0:1-Heimniederlage plötzlich mittendrin in der Verlosung um die Abstiegsplätze.

Wenig bis gar nichts fiel der Westfalia ein gegen einen defensiv eingestellten Gegner, der kaum etwas zum Spiel beitrug und sich phasenweise mit zehn Spielern auf 40 Meter vor dem eigenen Kasten einigelte. "Wir haben uns aber auch nicht clever angestellt", gab Pahlig zu. Zu wenig Druck kam über die Außenbahnen - und als die Gäste ab der 63..Minute in Unterzahl kicken mussten, weil Azzedine Youcef Florian Göbel abgeräumt und die gelb-rote Karte gesehen hatte, lief noch weniger zusammen. "Immer diese Bälle aus dem Halbfeld, mit denen nichts anzufangen ist", ärgerte sich der Spielertrainer. "Wir stellen uns zu dusselig an."

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Drei Endspiele haben sie vor der Brust, weiß Jörg Pahlig. "Wir stehen unter Druck", sagt er vorm Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Havixbeck, "denn wir müssen gewinnen." Wer den größeren Willen habe, wer mehr investiere, betont der Osterwicker Spielertrainer, werde am Ende die Nase vorn haben. "Ich denke, dass schon an diesem Sonntag Vorentscheidungen fallen", prophezeit Pahlig, "für Billerbeck beispielsweise ist es in Ellewick die allerletzte Chance." Auf sein Team warte ein heißer Tanz, erklärt er, zumal die Havixbecker in einer ähnlichen Situation stecken.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Naturrasen.

Abräumer im Mittelfeld: Tobias Paschert (links) und Daniel Richter (rechts).

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick/Billerbeck. Minuten nach dem Abpfiff hockte Kai Reinermann ähnlich so frustriert auf seinem Bänkchen wie die Bayern am Abend zuvor. Besser gespielt, aber im Ertrag viel zu wenig - das Derby bei Westfalia Osterwick war für den VfL Billerbeck ein Spiegelbild des Champions League-Finales. "Ein Punkt sind zwei zu wenig", schüttelte der Trainer den Kopf. Das 3:3-Unentschieden war nicht mehr als eine gefühlte Niederlage.

Dieser eine mickrige Zähler war zu wenig, um die Punktebilanz im Abstiegskampf entscheiden aufzubessern. Und er war zu wenig, weil der VfL 2:0 und 3:2 geführt hatte. "Wie wir das verschenkt haben, geht gar nicht", ärgerte sich Reinermann über die einfachen Gegentore binnen kürzester Zeit. Vier Spiele stehen nur noch aus, um das rettende Ufer zu erreichen, sechs Punkte Rückstand - dieses Remis gestern darf als Rückschlag gewertet werden.

Großchance für die Westfalia: Johannes Aldenhövel (links) scheitert an VfL-Torwart André Holtmann.

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick/Billerbeck. Den gewaltigen Druck will Kai Reinermann gar nicht wegreden. "Wenn wir verlieren", sagt der Trainer des VfL Billerbeck vor dem Derby morgen bei Westfalia Osterwick, "dann sind wir fast schon weg." Noch haben sie den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen - auf dem Weg dorthin sind Fehler aber verboten. "Mit dem Druck müssen die Jungs umgehen."

Mit allen Mitteln für den Klassenerhalt: Westfalia-Spielertrainer Jörg Pahlig (links) und VfL-Abwehrmann Daniel Hesper werden sich auch morgen nichts schenken. Foto: fw

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Jörg Pahlig holte tief Luft, dann meinte er: "Heut' haben wir die Lebensversicherung gewechselt." Sonst war es Niklas Segbers, der die Osterwicker am Leben gehalten hat, nun rettete Pascal Leipelt seine Kollegen mit seinen drei Treffern im Auswärtsspiel bei Fortuna Gronau.

In der ersten Halbzeit, berichtete Trainer Pahlig, habe sich seine Mannschaft noch etwas schwer getan. Daniel Richter hatte in der 10. Minute die große Möglichkeit zum 1:0. Doch ballerte er den Rückpass von Niklas Segbers aus vier, fünf Metern Entfernung über den Balken geradewegs in die Wolken. "Danach", so Pahlig, "hatten wir noch ein, zwei halbe Chancen." Obendrein mussten sie sich bei ihrem Schlussmann Hubi Wolbeck bedanken, der bei zwei Kopfbällen auf Zack war.

Aber in der 25. Minute war auch der gute Wolbeck geschlagen, als seine Vorderleute nach einem Einwurf geschlafen hatten. Pascal Leipelt bekam dann in der 35. Minute einen Freistoß von Timo Mevenkamp serviert, den er zum 1:1-Ausgleich verwertete.

In der zweiten Hälfte machte Pascal nahtlos weiter: Erst staubte er zum 2:1 (54.) ab, dann nutzte er die Vorarbeit von Kai Hemsing zum 3:1-Endresultat.

Fortuna Gronau - Westfalia Osterwick 1:3; Tore: 1:0 (25.), 1:1 Pascal Leipelt (35.), 1:2 Pascal Leipelt (54.), 1:3 Pascal Leipelt (75.).

Nicht aufzuhalten: Pascal Leipelt (rechts) war mit drei Treffern der Matchwinner für Westfalia Osterwick.

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Auf einen Eiertanz will er sich erst gar nicht einlassen. "Wir müssen gewinnen", betont Jörg Pahlig. "Das ist eine klare Ansage!" Drei Punkte sollen her für Westfalia Osterwick, ein Sieg bei Fortuna Gronau ist die Vorgabe. Wenn das gelingt, haben sie einen großen Schritt zum Klassenerhalt gemacht - "wenn nicht, dann hängen wir voll drin."

Äußerst wertvoll war der jüngste 3:0-Sieg gegen SuS Legden, zumal jetzt feststeht, dass auch der Tabellenzwölfte in die Kreisliga absteigen muss. Ein verdienter Erfolg, auch wenn Pahlig nicht die Augen davor verschließt, dass sein Personal in der ersten Halbzeit zu häufig zu ungenau agiert hat. "Wenn Hubi Wolbeck nicht so gut reagiert, können wir sogar in Rückstand geraten." Warnung genug, auch den morgigen Gegner sehr ernst zu nehmen, zumal die Osterwicker auf eigenem Platz gegen Gronau verloren haben. "Das müssen wir diesmal besser machen", fordert der Spielertrainer, der nach wie vor auf die Langzeitverletzten Johannes Wolbeck und Johannes Frieling verzichten muss. Es muss gepunktet werden: "Am Ende haben wir zwei Auswärtsspiele bei TSG Dülmen und Adler Buldern, bis dahin muss es geregelt sein."

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz an der Laubstiege in Gronau.

Die zweite Mannschaft spielt Sonntag um 13 Uhr bei ASC Schöppingen II.

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. So mancher Legdener Defensivspieler mag in der vergangenen Nacht noch schweißgebadet aufgewacht sein und das Bild von diesem Mann im roten Trikot und den neonfarbenen Schuhen vor Augen gehabt haben. "Unsere Lebenversicherung", grinste Co-Trainer Günter Honermann mit Blick auf Niklas Segbers - der schoss die Gäste gestern mit einem lupenreinen Hattrick ab und sorgte dafür, dass Westfalia Osterwick mit dem 3:0-Sieg drei ganz wichtige Punkte einfuhr.

Johannes Aldenhövel (links), hier im Duell mit SuS-Spielertrainer Frank Wegener, sorgte auf den Außenbahnen immer wieder für Alarm. Foto: fw

Allgemeine Zeitung Coesfeld (uh). Der überraschende Erfolg beim SC Union Lüdinghausen, einem Aufstiegsaspiranten in der Bezirksliga, habe seinen Spielern jede Menge Selbstvertrauen gegeben. "Jetzt müssen wir aber auch nachlegen, denn sonst ist der Dreier, so schön er auch war, nicht viel wert", erklärt Jörg Pahlig, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, "das ist ein Sechs-Punkte-Spiel gegen SuS Legden."

Bei einem Sieg würden die Osterwicker den Nachbarn auf Distanz halten. Momentan sind Pahlig & Co. Elfter in der Tabelle mit 34 Zählern, sieben weniger haben die Gäste, die allerdings als 15. und Drittletzter auch noch ein Nachholspiel austragen müssen.

Jörg Pahlig hat seine Schützlinge bereits eindringlich gewarnt: "Wenn die Legdener gewinnen, würden sie uns gefährlich nahe kommen." Das müsse auf alle Fälle verhindert werden. "Wichtig ist, dass wir genauso konzentriert arbeiten wie in Lüdinghausen", sagt Pahlig, "werden wir nachlässig, gibt es garantiert Probleme."

Das Hinspiel endete 2:0 für die Osterwicker, wobei Daniel Richter und Jens Averkamp die Treffer erzielten.

Pascal und Kevin Leipelt sind wieder da. Lukas Segbers (Bänderdehnung) fehlt weiterhin wie die Langzeitverletzten Jojo Frieling und Jojo Wolbeck.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion.

Bezirksliga: Westfalia gewinnt 3:1

Allgmeine Zeitung OSTERWICK (uh). Die Negativserie ist gestoppt! Mit einem 3:1-Erfolg beim Tabellenzweiten SC Union Lüdinghausen hat der Bezirksligist Westfalia Osterwick rechtzeitig die Kurve bekommen. „Das Resultat geht in Ordnung", betonte Spielertrainer Jörg Pahlig, „heute haben sich alle Mann voll reingehängt. So muss das auch sein." Im Nachhinein ärgerte er sich noch mal über die Rückschläge in der Vergangenheit. „Hier hat man wieder deutlich gesehen, was möglich gewesen wäre, wenn wir in den letzten Wochen immer so zur Sache gegangen wäre."

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Nach dem desaströsen Auftritt gegen Westfalia Gemen, einen Mitkonkurrenten im Ringen um den Klassenerhalt, war die Stimmung im Keller. "In dieser Woche haben wir sehr viel geredet", erklärt der Osterwicker Trainer Jörg Pahlig, "denn so, wie wir aufgetreten sind, kann man keine Spiele gewinnen." Um die Wende möglichst schnell zu schaffen, muss ein Erfolgserlebnis her. Ob das aber ausgerechnet beim Titelkandidaten Union Lüdinghausen gelingt?

Das Spiel seiner Schützlinge sei teilweise recht gefällig, bemerkt Jörg Pahlig, "leider nutzen wir unsere Chancen nicht". Da liege das Problem, doch nicht bloß dort. "Wer in dieser Liga bleiben will, muss mehr investieren", weiß Pahlig, "das sieht man ja bei den Merfeldern, die garantiert keine bessere Mannschaft haben. Dafür haben sie eine andere Einstellung." In Osterwick haben einige Kadetten nicht kapiert, dass sie mehr tun müssen. "Wenn ich Mannschaftssport betreibe, dann muss ich mir auch im klaren sein, dass 13 oder 14 andere ausbaden müssen, wenn einer bloß 80 Prozent gibt oder weniger. Ichg kann nur versuchen, die fehlenden Prozente herauszukitzeln." Doch manch einer stellt seine Ohren auf Durchzug.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Lüdinghausen, Sportanlage, Am Feldbrand 7.

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. In der Nachspielzeit hielt es ihn nicht mehr in seinem Kasten. Mit Riesenschritten rannte Hubi Wolbeck durchs Mittelfeld geradewegs in die gegnerische Hälfte. Als die Ecke in den Strafraum segelte, stieg der Torwächter hoch. Doch den Ball verfehlte er knapp. Hubi Wolbeck spielte Sturmspitze, um zu retten, was nicht mehr zu retten war. Weil er beim anschließenden Konter hinten fehlte, musste der Osterwicker Abwehrchef Roland Kortüm für den Keeper auf der Linie klären. "Roland", brüllte Hubi Wolbeck lauthals übers Feld, "schieß das Ding rüber." Kortüm haute die Kugel mit Schmackes nach vorn. Zu spät! André Eichhorn, der Schiri aus Castrop-Rauxel, beendete die Partie und besiegelte die 1:2-Heimniederlage gegen Westfalia Gemen.

Vom Torhüter zum stürmischen Angreifer: Hubi Wolbeck beim Kopfball.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die beiden Pleitenspiele gegen Haltern und Borken-Hoxfeld geistern noch in ihren Köpfen herum. "Das ist jetzt ein ganz entscheidende Woche", hat Jörg Pahlig seinen Kadetten gesagt, "am Donnerstag müssen wir unser Nachholspiel in Havixbeck bestreiten, und am Sonntag folgt hier in Osterwick das Sechs-Punkte-Spiel gegen Westfalia Gemen."

Die Personalnot wird zu allem Übel immer größer. Jogi Wolbeck hat sich gegen Haltern einen Mittelfußbruch zugezogen. Bei Jojo Frieling ist das Syndesmoseband gerissen. Da droht eine Operation. Pascal Leipelt fällt weiter aus. Niklas Segbers, der in Hoxfeld fehlte, soll morgen unbedingt aus Hamburg anreisen. Dort studiert er. "Das ist alles nicht so prickelnd", sagt Jörg Pahlig.

Anstoß: Donnerstag, 18.30 Uhr, Havixbeck, Sportanlage, Althoffsweg 41.

Ohne ihn läuft nicht viel: Niklas Segbers, Torjäger von Westfalia Osterwick. Foto: uh

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Fußball paradox, meinte Jörg Pahlig und ärgerte sich über die zahlenmäßig klare 0:3-Niederlage beim RC Borken-Hoxfeld. "Das Ergebnis spiegelt in keinster Weise den Spielverlauf wieder", betonte der Trainer des Bezirksligisten Westfalia Osterwick, "denn wir haben eigentlich eine gute Vorstellung geboten." Allerdings sind sie ganz und gar nicht belohnt worden.

Die Gäste aus Osterwick waren in den ersten 25 Minuten die bestimmende Mannschaft. Drei Möglichkeiten wurden dabei ausgelassen. Jörg Pahlig traf lediglich den Außenpfosten. Johannes Aldenhövel verpasste auch das Tor. Als der Keeper einen Pahlig-Freistoß bloß abklatschen konnte, fehlten Tobias Paschert die berühmten Zentimeter zum Jubel. Das 0:1 produzierten sie auch noch selber. Bei einer Flanke wurden sich Schlussmann Hubi Wolbeck und Jens Frieling nicht einig, wer klären sollte. Frieling bekam die Kugel unglücklich an den Fuß. Von dort trudelte sie ins Netz.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Der Druck ist größer geworden nach der vertanen Chance gegen ETuS Haltern. "Wir haben uns zu dumm angestellt", ärgert sich der Osterwicker Trainer Jörg Pahlig noch immer über die unnötige 2:3-Heimniederlage, "wenn wir in der zweiten Hälfte das 3:2 erzielt hätten, wäre das Spiel 5:2 für uns ausgegangen.." Doch dann standen sie mit leeren Händen da und müssen nun in Borken-Hoxfeld punkten.

"Eine schwere Aufgabe", weiß Jörg Pahlig, "allerdings ist unser Gegner auch nicht mehr so souverän wie in der Hinrunde, denn die letzten Ergebnisse waren nicht so toll."

Die Osterwicker sind heiß. "Wir fahren nicht dahin, um uns kampflos zu ergeben", verkündet Pahlig voller Zuversicht.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Borken-Hoxfeld, Sportplatz, Pröbstinger Allee

Auf dem Vormarsch: Lukas Segbers (links) stürmt morgen in Boken-Hoxfeld. Bruder Niklas, der erfolgreichste Osterwicker Angreifer, fehlt allerdings. Foto: uh

RC Borken-Hoxfeld - Westfalia Osterwick

Sonntag, 15 Uhr

Borkener Zeitung Beim Dienstagtraining hat Spielertrainer Sven Elsbeck die schwache Gesamtleistung von Seppenrade noch einmal angesprochen. „Wir haben darüber geredet und das ganze dann abgehakt. Jetzt konzentrieren wir uns auf den nächsten Gegner“, berichtete er gestern im Vorgespräch. Gegen Osterwick landeten die Hoxfelder in der Hinrunde zwar einen deutlichen 4:0-Erfolg. Doch Elsbeck widerspricht, wenn man das erneute Aufeinandertreffen als leichten Gang bezeichnet: „Damals war der Gegner noch nicht in Bestbesetzung. Er ist heute sicher besser, als es der Tabellenstand ausdrückt und hat mit Pahlig und Segbert zwei gefährliche Stürmer, auf die wir aufpassen müssen.“ Eine stabile Deckung und vorne einen Treffer mehr als der Kontrahent: So könnte sich Elsbeck den Sonntagnachmittag gut vorstellen.

Personell hat der RC allerdings noch einige Baustellen. Rotsünder Kass wird weiterhin fehlen. Thomas Benning konnte wegen Hüftschmerzen überhaupt nicht trainieren. Jan Beckmann (Verdacht auf Haarriss im Sprunggelenk) fällt definitiv ebenso aus wie Daufenbach (Muskelfaserriss). Dafür ist ab sofort Björn Seeger wieder im Kader.

Dauerrenner auf der linken Seite: Johannes Aldenhövel.Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Sauer war er. Stinksauer. "Heut´ haben wir wieder alles umgehauen, was wir uns in den letzten fünf Spielen mühsam aufgebaut hatten", schimpfte Jörg Pahlig, "das kommt dabei raus,wenn jeder sein eigenes Ding machen will."

Nach 13 Punkten in Serie kassierte der Bezirksligist Westfalia Osterwick eine 2:3-Heimpleite gegen ETuS Haltern. "Völlig überflüssig", betonte Trainer Pahlig, "so wie wir angefangen sind, haben wir auch aufgehört."

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Ausreden gelten nicht. Drei Punkte sind das Ziel und nicht weniger. "Mit dem Druck müssen wir umgehen können", sagt Jörg Pahlig. Fünf Spiele in Folge hat Westfalia Osterwick ungeschlagen überstanden, das halbe Dutzend wollen sie am Ostermontag voll machen - und das mit drei Punkten gegen den ETuS Haltern, der um den Klassenerhalt kämpft.

An das Hinspiel hat der Westfalia-Spielertrainer keine guten Erinnerungen: 2:1 lag sein Team schon vorne, ließ mehrere hochkarätige Chancen liegen und verlor noch mit 2:3. "Da war deutlich mehr drin", betont Pahlig. "Das müssen wir diesmal nachholen." Auf dem heimischen Geläuf und nicht wie zuletzt auf einem "kleinen Bolzplatz" in Merfeld.

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Den fünften Sieg in Folge haben sie zwar verpasst, angebrannt ist aber auch nichts. "Den Abstand nach hinten haben wir gehalten", hatte Jörg Pahlig die anderen Ergebnisse schnell studiert. Und so durfte der Spielertrainer von Westfalia Osterwick gestern Abend nur noch froh sein, mit dem 1:1 die 90 Minuten auf Merfelder Asche halbwegs unbeschadet überstanden zu haben.

Die Art und Weise, wie sie letztlich auf dem, so Pahlig, "Bolzplatz" gelandet sind, erstaunte den Trainer. "Erst war nicht klar, wo wir spielen, dann hat es wohl eine Abstimmung innerhalb der Merfelder Mannschaft gegeben", schüttelte er den Kopf. "Und plötzlich war der Rasen gesperrt." Trotz der Begleitumstände waren die Osterwicker im ersten Durchgang das bessere Team, gingen aber mit einem 0:0 in die Pause.

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Das Selbstvertrauen ist groß nach vier Siegen in Folge - aber wer glaubt, die drei Punkte in Merfeld seien im Schongang mitzunehmen, den wird Jörg Pahlig gepflegt auf den Teppich zurückholen. "Das wird ein heißer Tanz", warnt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick vor dem Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten Aufsteiger. "Merfeld hat im Kampf um den Klassenerhalt Blut geleckt und wird über den Kampf kommen."

Osterwick (fw). Das deutliche Ergebnis wollte er nicht überbewerten. "So schön sich das 4:0 anhört", gab sich Jörg Pahlig ganz ehrlich. "Wir haben wirklich nicht gut gespielt." Aber beschweren wollte sich bei Westfalia Osterwick gewiss niemand über den vierten Sieg in Folge, den der Bezirksligist gestern gegen den ASV Ellewick eintütete.

Bissiger präsentierte sich der körperlich starke Gegner, aber die Westfalia machte zum passenden Zeitpunkt die Tore: Das 1:0 markierte Niklas Segbers fünf Minuten vor der Pause nach Vorarbeit von Pascal Leipelt. Leipelt selbst war es dann in der 60..Minute, der das 2:0 nachlegte. Im Anschluss an einen Freistoß erzielte Johannes Aldenhövel fünf Minuten später das 3:0 - und das war noch nicht der Schlusspunkt: Nach einem tollen Spielzug bediente Johannes Aldenhövel in der 78..Minute seinen Kollegen Kai Hemsing, der zum 4:0 vollendete.

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte, das hebt die Stimmung. Und die wollen sie sich im Westfalia-Stadion vorerst nicht verderben lassen. "Wir dürfen jetzt nicht nachlässig werden", warnt Jörg Pahlig vor dem Heimspiel der Osterwicker gegen den ASV Ellewick.

An den Gegner haben sie keine besonders guten Erinnerungen. Nicht nur, weil sie sich im Hinspiel den Schneid haben abkaufen lassen - das 0:1 beim ASV war auch der Start einer langen Negativserie ohne Sieg, die maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Westfalia um den Klassenerhalt bangen muss. "Das darf uns nicht noch einmal passieren", betont der Spielertrainer. "Jetzt kommen viele Aufgaben gegen Gegner aus unserem Tabellenbereich, da müssen wir weiter Punkte sammeln."

Dabei muss Pahlig die Mannschaft umbauen: Neben den verletzten Pascal Leipelt und Johannes Frieling fehlt morgen auch Timo Spickenbaum, der privat verhindert ist. Dafür ist der A-Jugendliche Davide Recker ein Kandidat für die Startelf in der Abwehr: "Er hat seine Sache bislang sehr gut gemacht."

Einstellen müssen sich die Osterwicker auf einen robusten und körperlich starken Gegner. "Die sind auf Augenhöhe", so Pahlig. "Auf unserem Kunstrasen wollen wir unseren guten Lauf unbedingt fortsetzen."

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Das alles entscheidende Siegtor fiel spät, aber nicht zu spät. Johannes Aldenhövel, die Nr. 8 aus Osterwick, besorgte in der 92. Minute das 2:1 im Auswärtsspiel bei Vorwärts Epe. Hubi Wolbeck, der Keeper, wuchtete einen Abschlag weit in die gegnerische Hälfte. Kevin Leipelt verlängerte den Ball zu Jörg Pahlig, der ihn auf direktem Wege zu Aldenhövel beförderte. Kaltschnäuzig wie Gomez oder Huntelaar verwandelte er die Vorlage zum 2:1. "Mit Johannes", lobte Pahlig den Neuzugang von der Beerlage, "haben wir einen richtig guten Spieler dazubekommen."

Allgemeine Zeitung Osterwick Termininiert hat Staffelleiter Gerd Rühlow die noch anstehenden Nachholspiele in der Fußball-Bezirksliga: Am Donnerstag (12.4.) muss Westfalia Osterwick um 18.15 bei SW Havixbeck antreten.

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Im Hinspiel haben sie einen Gala-Auftritt auf den Rasen gezaubert. "Das war sehr stark", erinnert sich Jörg Pahlig gerne an das 4:1 gegen Vorwärts Epe - morgen aber geht es bei 0:0 los und die Aufgabe ist schwer genug. "Das ist ein richtig guter Gegner", weiß der Westfalia-Spielertrainer. "Aber wir wollen nachlegen."

Allgemeine Zeitung -Frank Wittenberg- Osterwick/Gescher. Der Chef zog eine Miene, als sei er gerade in eine Kiste Zitronen gefallen. "Das habe ich befürchtet", grantelte Benedikt "Ted" Herold. Wieder waren die Gescheraner als Favorit ins Derby gegangen, wieder setzte es eine Niederlage gegen Westfalia Osterwick. Für Herold beinahe mit Ansage: "Typisch FSV - kaum gewinnen wir drei Spiele, schon glauben alle, sie könnten es auf die leichte Schulter nehmen."

Ein paar Meter weiter rieb sich Jörg Pahlig vergnügt die Hände. Zwei Siege binnen einer Woche, das gibt Luft im Abstiegskampf. "Gut, dass wir das nach Hause gebracht haben", atmete er nach dem knappen 2:1-Sieg durch, der im zweiten Durchgang noch in Gefahr geraten war. Ob mit Glanz und Gloria oder als Zitterpartie, letztlich war`s dem Westfalia-Spielertrainer völlig egal: "Für uns zählen nur die Punkte."

Strittige Szene: Timon Vierhaus kam im Zweikampf mit Timo Spickenbaum (rechts) und Timo Mevenkamp zu Fall, Schiri Frederik Rasch pfiff aber nicht. Fotos: fw

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