Wer kann höher? Johannes Dönnebrink (links) und Tobias Paschert (Mitte) beim Luftkampf. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Kreisliga A: Derby der Enttäuschten

Allgemeine Zeitung -uh- Rosendahl. Auf einen Sieg, den ersten in dieser verflixten Saison, hatten beide Mannschaften gehofft. Mit einem Unentschieden mussten sie sich begnügen. „Zu wenig“, meinte Engin Yavuzaslan, der Gäste-Coach aus Osterwick, nach Spielende. „Mit einem Punkt fängt man leider nichts an“, stimmte ihm sein Holtwicker Trainerkollege Ahmed Ibrahim zu.

Das Aufeinandertreffen, das trotz aller Rivalität sehr fair verlaufen ist, war auch ein „Derby der Enttäuschten“. Hoch gehandelt, sind beide in der Tabelle tief gefallen. „Jetzt stehen wir dort, wo uns keiner erwartet hat“, sagte Engin Yavuzaslan und staunte selbst, dass sein Personal aktuell auf dem vorletzten Platz der Kreisliga A dümpelt. „Wir kommen da unten raus. Ganz sicher! Das gilt auch für die Holtwicker.“

Laufduell 1: Oliver Abel (links), Innenverteidiger aus Holtwick, attackiert Jan Kröger (rechts).

Endstation: Oliver Abel (links) klärt rigoros vor dem Osterwicker Jan Kröger (2. von links). Foto: az

Kreisliga A: Schwarz-Weiß Holtwick und Westfalia Osterwick trennen sich 1:1

Allgemeine Zeitung -uh- Rosendahl. Das Pünktchen hilft keinem. „Man muss das Positive sehen“, meinte Engin Yavuzaslan, der knie-geplagte Spielertrainer von Westfalia Osterwick, nach dem 1:1-Unentschieden in Holtwick, „beide haben nicht verloren.“ Nach zwei Niederlagen in den ersten zwei Begegnungen war’s der erste Teilerfolg für die Osterwicker und die gastgebenden Holtwicker. „Absolut gerecht“, sagte Ahmed Ibrahim nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Thomas Wielens und lieferte dann den Spruch des Tages: „Wenn einer einen Euro gesetzt hätte, dass diese beiden Mannschaften ganz unten in der Tabelle stehen würden, wäre er jetzt Millionär.“

Der Flieger: Mit lang gestrecktem Bein hechtet Jan Kröger dem Ball entgegen. Foto: Ulrich Hörnemann

Engin Yavuzaslan prophezeit eine offensive Marschroute / Noch wartet sein Team auf das erste Tor

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die Tabelle lässt er links liegen. Denn ein kurzer Blick lohnt nicht. „Am Sonntag prallen zwei Gegner aufeinander, die vorher auch nicht gedacht hatten, dass sie nach den ersten beiden Spielen null Punkte haben würden“, staunt Engin Yavuzaslan selbst am meisten über die karge Ausbeute, „aber eins kann ich jetzt schon garantieren: Beide Mannschaften werden am Ende der Saison nicht mehr da unten stehen.“

Oben von links: Trainer Richard Schüer, Betreuer Frank Blaschke, Alex Thesing, Alexander Hülsken, Lukas Werschmöller, Jonas Boll, Andre Scheipers, Florian Tembrockhaus, Ralf Borgert, Sven Thiäner, Hyundai Verkaufsberater Dennis van Deenen, Jürgen Boll ( Sponsoring Vorstand); unten von links: Daniel Steiner, Benjamin Steiner, Kevin Leipelt, Jens Averkamp, Philipp Kröger,Yannik Lammers, Tobias Wiggers, Pichit Phandet, Sebastian Brambrink. Es fehlen: Lukas Schönnbeck, Jens Roesmann, Lennart Feldmann, Patrick Eggemann, Andre Weßling und Mike Graute.

Allgemeine Zeitung Auf den ersten Sieg im neuen Trikotsatz wartet noch die zweite Mannschaft von Westfalia Osterwick. Dennis van Deenen, der Hyundai-Verkaufsberater, übergab die Garnitur im Namen des Autohauses Tönnemann zur Freude der Fußballer aus Osterwick. Jürgen. Boll vom Vorstand bedankte sich mit einem kleinen Präsent für die Unterstützung. Im dritten Meisterschaftssiel am kommenden Sonntag gegen SuS Hochmoor sollen nun auch die ersten Punkte eingefahren werden.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Engin Yavuzaslan wollte die neuerliche Niederlage nicht schönreden. „Wir haben verdient verloren", stellte der Osterwicker Spielertrainer fest, „Legden hatte mehr Torchancen als wir, darum geht der 1:0-Sieg in Ordnung." In der ersten Halbzeit stellten die Gäste die gefährlichere Mannschaft, doch trafen sie genauso wenig ins Ziel wie die Hausherren. „Im zweiten Durchgang gab es kaum noch Möglichkeiten", berichtete Yavuzaslan, der nach seinem Innenbandriss ein 45-minütiges Comeback feierte, „eigentlich sah es nach einem typischen 0:0-Spiel aus, als dann dieses duselige Eiertor fiel."

Julius Effkemann (64. Minute) schoss auf die Bude von Florian Prause. Er parierte, doch bekam Prause den Ball dann ans Knie. Von dort flipperte er ins Netz. In der letzten halben Stunde bemühten sich die Gastgeber um den Ausgleich. Allerdings kam dabei wenig Produktives heraus. „Das war ideenlos", kritisierte Yavuzaslan den Spielaufbau, „Legden hat das Glück erzwungen und den Dreier erarbeitet." Nun hoffen die Osterwicker auf ein Erfolgserlebnis im „Derby der Enttäuschten" gegen den Rivalen SW Holtwick.

Westfalia Osterwick SuS Legden 0:1; Tore: 0:1 Julius Effkemann

GEGNER: SuS Legden

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Naturrasen, Im Kleining

ZUM SPIEL: Engin Yavuzaslan muss nicht viel erzählen. „Die Jungs wissen selbst, dass sie in Billerbeck den größten Mist gespielt haben, seit ich in Osterwick Trainer bin." Die Defensivleistung war unterirdisch. „Wenn man alle gewonnen Zweikämpfe unserer Viererkette zusammenzieht, dann kommt man vielleicht auf zehn Prozent", erklärt der Westfalia-Coach, „aber lieber einmal richtig was auf die Schnauze kriegen als viermal hintereinander 0:1 zu
verlieren." Mit SuS Legden kommt am Sonntag ein spielstarker Gegner. Ob Yavuzaslan selber aufläuft, steht noch in den Sternen.

"Verstehen kann ich das nicht: Du gehst mit einem Muskelfaserriss zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt und bis dann auf wundersame Art und Weise geheilt"
Engin Yavuzsalan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, zur Blitzheilung von Benny Raabe, der vorm Auswärtsspiel in Billerbeck noch über muskuläre Probleme geklagt hatte

Autsch: Lars Knipper (links) bringt den Billerbecker Niklas Kuhlage zu Fall. Klare Sache: Strafstoß. Foto: az

Allgemeine Zeitung -uh- Billerbeck. Nach dem 4:0-Erfolg hatte Steffen Szymiczek alle Mühe, seine Spieler zu erden. Im Glücksgefühl waren einige schon wieder auf Wolke Sieben davon geflogen. „Ich bin heilfroh, dass wir nicht noch ein viertes oder fünftes Tor erzielt haben, was ja möglich gewesen wäre, wenn der Schiri nicht zweimal fälschlicherweise auf Abseits entschieden hätte“, sagte der strahlende Billerbecker Coach und hielt den Ball flach, „wir müssen den Dom im Dorf lassen.“ Er blieb auf dem Boden der Realität.

Engin Yavuzaslan zog derweil ein Gesicht, als sei ihm eine Laus über die Leber gejoggt. „Die Billerbecker wollten den Sieg, sie waren viel präsenter als wir, sie waren geil auf jeden Zweikampf und vor der Bude ungemein effektiv“, lobte der kniegeplagte Spielertrainer aus Osterwick den Gastgeber und stellte seiner Truppe damit kein gutes Zeugnis aus.

Mr. 100 Prozent: Engin Yavuzaslan, Spielertrainer beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, gibt immer alles. Halbe Sachen sind nicht sein Ding. Ob er am Sonntag spielt, ist noch unklar. Foto: Frank Wittenberg

Engin Yavuzaslan strahlt Zuversicht aus

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die Osterwicker können’s kaum erwarten. „Alle scharren schon mit den Hufen“, erzählt Engin Yavuzaslan, Trainer und Heißmacher in einer Person, „mit Billerbeck wird uns gleich ein dicker Brocken vorgesetzt, einer der Topfavoriten in dieser Liga.“ Er schätzt den Gegner hoch ein: „Eine Spitzenmannschaft, die sich noch weiter verstärkt hat“, erklärt Yavuzaslan, „Philipp Daldrup, den Neuzugang, kenn’ ich nur vom Hörensagen, er ist sicher eine absolute Bereicherung im Offensivbereich.“

Aber der Westfalia-Coach geht ganz unaufgeregt in diese Begegnung. „Meine Jungs sind super drauf“, verkündet er voller Zuversicht, „die Vorbereitung war okay, nun kann es losgehen. Wir sind bereit!“

In der Spitzengruppe will Westfalia Osterwick auch in der Saison 2017/18 mitmischen: (oben von links) Tobias Paschert, Bartlomiej Kijas, Tobias Lanfers, Florian Richfers, Nils Borgert; Mitte von links: Spielertrainer Engin Yavuzaslan, Torwart-Trainer Steffen Warneke, Daniel Richter, Luis Lammers, Benjamin Raabe, Jan Kröger, Tobias Schönnebeck, Co-Trainer Roland Kortüm, Betreuer Dennis Alferink; unten von links: Florian Göbel, Jan-Simon Wilmer, Timo Mevenkamp, Florian Prause, Lars Knipper; es fehlen: Sebastian Sicking, Niklas Weßeling, Ulrich Wirtz, Hannes Grams, Szymon Szmigielski und Co-Trainer Thomas Blakert.

Engin Yavuzaslan will seine Spieler weiterbringen und nimmt selbst eine Entwicklung

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Natürlich will er vor allem seinen Jungs etwas beibringen. Taktik, Einstellung, fußballerisches Vermögen - aber Weiterbildung ist keine Einbahnstraße, lächelt Engin Yavuzaslan: „Ich lerne auch immer mehr dazu." Denn bei der Westfalia ist er nicht nur Trainer, sondern auch Kopf des Teams, Freund, Psychologe ...

Was hat er nicht alles erlebt. Über 150 mal ist er in  der Oberliga aufgelaufen, hat unter anderem für den VfL Bochum, SpVgg. Erkenschwick und VfB Hüls die Schuhe geschnürt. „Ich war Kapitän, sportlicher Leiter", blickt er zurück. „Aber Trainer, das ist noch einmal eine ganz andere Geschichte." Den Schritt in diese Position, den er im Sommer 2015 vollzogen hat, musste er keine Sekunde bereuen. „Das war eine absolute Wundertüte." Aber in Osterwick, wo er seine erste Station angetreten hat, geht er nun in sein drittes Jahr: „Das war sicher nicht zu erwarten." Auch ein Verdienst seines tollen Trainerstabes, betont er: Thomas „Blacky" Blakert, Roland Kortüm und Torwart-Trainer Steffen Warneke sind voll eingebunden, bringen ihre eigenen Ideen mit und werden gehört.

Engin Yavuzaslan, der Heißsporn, ist ruhiger geworden. Ein Entwicklungsprozess - allerdings ist der 36-Jährige nach wie vor froh, nach jedem Spiel und Training noch 40 Minuten im Auto zu sitzen. „Mein Lenkrad muss eine Menge durchmachen", grinst er. „Ich haue oft drauf, weil ich mich über mich selbst ärgere." Wenn er aber daheim angekommen ist in Recklinghausen bei Tochter Tanem ( 7) und Ehefrau Yeliz, dann hat er sich selbst heruntergefahren.

Zwei neue Stützen für Engin Yavuzaslan: Florian Richters (links) und Bartlomiej Kijas (rechts).

Westfalia setzt auf den Nachwuchs

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Vornehmlich auf Kicker aus den eigenen Reihen setzt Engin Ya vuzaslan. Einziger externer Neuzugang ist Florian Richters, der vom A-Liga-Absteiger SuS Hochmoor zur Westfalia stößt. Aus der eigenen Jugend rücken Bartlomiej Kijas und Szymon Szmigielski nach, zwei Kandidaten für das Mittelfeld. Und aus der zweiten Mannschaft beordert der Spielertrainer Hannes Grams in den Kader. Lars Knipper, den wegen seiner aggressiven Spielweise alle nur „Frettchen" nennen, ist eigentlich auch ein neuer Mann aus der A-Jugend - er, war als Frühsenior aber in der vergangenen Saison in vielen Partien schon eine feste Größe.

Kader Westfalia Osterwick

  • Abgänge: Pascal Leipelt (aufgehört), Sebastian Graute, Davide Recker (beide Beruf/Studium).
  • Neuzugänge: Florian Richters (SuS Hochmoor), Hannes Grams (II. Mannschaft), Bartlomiej Kijas, Szymon Szmigielski (beide eigene Jugend).
  • Tor: Florian Prause, Jan-Simon Wilmer.
  • Abwehr: Nils Borgert, Florian Göbel, Lars Knipper, Timo Mevenkamp, Tobias Paschert, Tobias Schönnebeck, Sebastian Sicking.
  • Mittelfeld: Hannes Grams, Bartlomiej Kijas, Jan Kröger, Tobias Lanfers, Daniel Richter, Florian Richters, Szymon Szmigielski, Niklas Weßeling, Ulrich Wirtz, Engin Yavuzaslan.
  • Angriff: Luis Lammers, Benjamin Raabe.
  • Trainer: Engin Yavuzaslan (3. Jahr).
  • Co-Trainer: Thomas Blakert und Roland Kortüm. Torwart-Trainer: Steffen Warneke.
  • Betreuer: Dennis Alferink.

Der Kapitän geht voran: Tobias Paschert organisiert die Defensive der Osterwicker. Foto: az

Mit vielen jungen Wilden und einigen Häuptlingen will Engin Yavuzaslan in der Spitzengruppe der Kreisliga A mitmischen

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Lamentieren ist nicht sein Ding. Dabei hätte er allen Grund dazu: erst Niklas Segbers weg, jetzt auch noch Pascal Leipelt. Zwei Top-Torjäger, die jahrelang im Westfalia-Trikot Angst und Schrecken verbreitet haben. „Uns ist eine Riesenqualität verloren gegangen, aber wir brauchen nicht trauern und nach Ausreden suchen.“ Engin Yavuzaslan packt es an. Er setzt auf seine jungen Wilden – auf seine „Rohdiamanten“, die er schleifen und formen will, damit sie für Westfalia Osterwick zu echten Schmuckstücken werden.

Über die Eigengewächse freut er sich riesig, aber allein mit ihnen funktioniert es nicht. Es ist das Prinzip der Indianer und Häuptlinge, das der Trainer gerne bemüht: „Wir brauchen auch die Leute, bei denen ich die Messlatte höher legen kann.“ Einen Timo Mevenkamp oder Tobias Paschert zum Beispiel, auch einen Tobias Lanfers oder Benny Raabe. Gestandene Kicker, die den Youngsters den Weg weisen. „Die jungen Wilden laufen im Spiel 15 Kilometer“, lächelt Yavuzaslan. „Aber davon sind vielleicht 14 Kilometer verkehrt.“

"Wir wollen oben mitmischen. Aber die Konkurrenz ist sehr groß, allen voran VfL Billerbeck, SG Coesfeld 06 und SW Holtwick."
Engin Yavuzaslan

Luis Lammers nimmt Maß: Mit einem Kracher unter die Latte besorgte der 19-Jährige im Pokalspiel gegen Eintracht Ahaus den 3:1-Endstand und verdiente sich ein Ü-Ei. Fotos: fw

Fußball: Engin Yavuzaslan ist stolz auf seine Youngster – und auf seine Häuptlinge

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Die jungen Wilden in der Abteilung Attacke wirbelten den Gegner in der zweiten Halbzeit in Grund und Boden. Bartlomiej Kijas, gerade 19 Jahren jung, markierte das 2:1. Luis Lammers, ebenfalls erst 19, legte das 3:1 nach. Nur Jan Kröger, der den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert hatte, machte den Schnitt kaputt – er ist schon 20. Die Aktion „Jugend trifft“ verhalf Westfalia Osterwick zum 3:1-Sieg im Pokal gegen Eintracht Ahaus. Entsprechend stolz war Engin Yavuzaslan auf seine Youngster: „Beim nächsten Training bekommen sie zur Belohnung ein Kinder-Überraschungsei . . .“

Sein Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich brachte die Westfalia auf Kurs: Jan Kröger (rechts), attackiert von David Farwick. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Westfalia siegt nach deutlicher Steigerung 3:1 gegen Eintracht Ahaus und steht im Achtelfinale

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Als Leisetreter ist Engin Yavuzaslan nicht bekannt, diesmal aber war er nicht zu hören. Restlos entspannt saß er am Seitenrand auf der Bank und verfolgte das Geschehen – was ihn an einen Filmklassiker erinnerte. „Ich habe bestimmt schon acht Mal mit meiner Frau Dirty Dancing gesehen“, grinste der Westfalia-Spielertrainer. „Da darf ich immer schweigen und genießen.“ Und so fühlte sich gestern auch die zweite Halbzeit an, als die Osterwicker die Partie gegen Eintracht Ahaus noch umbogen und 3:1 gewannen – ein Genuss.

Schwer zu stoppen war einmal mehr DJK/VBRS-Torjäger Aleksandar Temelkov (links) – hier versucht es Lars Knipper vergeblich. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Gehaltener Elfer in der 90. Minute beschert der DJK-VBRS das 4:3 gegen Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung -fw- Coesfeld. Acht Tore waren vor fünf Tagen zwischen diesen beiden Teams gefallen – am Freitagabend hingegen „nur“ sieben. Nummer acht verhinderte Julian Medding in der 90. Minute: Der Keeper der DJK Coesfeld-VBRS hielt einen Handelfmeter von Timo Mevenkamp und rettete seiner Mannschaft den 4:3-Sieg gegen Westfalia Osterwick. Eine Niederlage, mit der Engin Yavuzaslan aber besser umgehen konnte als mit dem Sieg gegen Turo Darfeld (1:0) am Abend zuvor. „Das war eine ganz andere Einstellung“, lobte der Westfalia-Trainer sein Personal. „Diese Antwort wollte ich sehen.“

Selten nur kamen die beiden Ortsrivalen zu klaren Torchancen — hier probiert es Westfalia-Stürmer Benny Raabe (rechts) gegen Steffen Lausemann. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Westfalia müht sich zum 1:0

Allgemeine Zeitung COESFELD/ROSENDAHL (fw). Der Trainer, der mit seiner dicken Schiene am Knie das Geschehen nur von draußen verfolgen durfte, nahm kein Blatt vor den Mund. „Das war Ideen- und planlos", schüttelte Engin Yavuzaslan den Kopf. Selbst das reine Ergebnis, der 1:0-Sieg im Seifer-Cup gegen den Nachbarn Turo Darfeld, konnte den Westfalia-Trainer kaum trösten: „Ich habe heute viele Indianer, aber keine Häuptlinge gesehen."

Das Tor des Tages fiel schon in der 14. Minute, als Turo-Torwart Dirk Bialowons einen Schuss von Florian Richters zwar mit dem Fuß abwehrte, Jan Kröger den Abpraller aber zum 1:0 versenkte. Danach passierte wenig bis gar nichts, weil die Darfelder viel zu selten in der Lage waren, wirklich Druck auszuüben. „Vielen fehlt noch die Fitness", stellte Markus Lindner fest. „Dadurch fehlt uns besonders vorne die Durchschlagskraft." Weil die Westfalia, die den ersten Durchgang noch klar dominiert hatte, nach der Pause aber auch nicht mehr in die Gänge kam, entwickelte sich eine wenig ansehnliche Partie. „Grundsätzlich war es in der zweiten Halbzeit okay, aber offensiv haben wir nicht viel kreiert", so Lindner. Engin Yavuzaslan bemängelte derweil das geforderte Pressing seines Teams mit deutlichen Worten: „Das hat meine Frau bei der Geburt meiner Tochter viel besser gemacht ..."

Westfalia Osterwick Turo Darfeld 1:0; Tor: 1:0 Jan Kröger (14.).

Seine liebe Mühe hatte Johannes Sicking (rechts) mit DJK/VBRS-Stürmer Marius Borgert – in der ersten Halbzeit fand die Westfalia defensiv nur selten ein Mittel. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: DJK-VBRS und Westfalia überzeugen nur in der Offensive / 5:3 für Coesfeld

Allgemeine Zeitung -fw- Coesfeld. Die zwei Gesichter hätten deutlicher kaum zutage treten können. Vorne phasenweise spektakulär, hinten aber immer wieder fahrlässig – entsprechend schwer war es für Sebastian Scheinig, dieses Spiel zu bewerten. „Offensiv war das bisher unser bester Auftritt“, erklärte er nach dem 5:3-Sieg gegen Westfalia Osterwick, der seiner DJK Coesfeld-VBRS immerhin den dritten Platz beim eigenen Turnier um den Sparkassen-Cup bescherte. Aber in der Deckung häuften sich die einfachen Fehler, und das schmeckte dem Trainer überhaupt nicht.

Den Durchblick behielt Engin Yavuzaslan (rechts) nicht nur in dieser Szene. Mit der Westfalia holte er gestern Abend ein achtbares 2:2-Remis gegen TSG Dülmen. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: 2:2 nach 0:2 gegen TSG Dülmen

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw ). 20 Minuten bekamen sie kaum ein Bein an die Erde. 20 Minuten, in denen die TSG Dülmen durch Mario Espeter (6.) und Robin Kettner (20.) bereits mit 2:0 in Führung ging. Als das Unheil über Westfalia Osterwick hereinzubrechen schien, bewies die Mannschaft aber ihren Charakter. „Dann haben wir den Gegner endlich früh gestört und zu Fehlern gezwungen", sah Engin Yavuzaslan plötzlich eine andere Westfalia, die im ersten Gruppenspiel des Sparkassen-Cups noch ein 2:2 gegen den Landesliga-Absteiger erkämpfte.

Für die wacklige Anfangsphase hatte der Spielertrainer durchaus Verständnis. „Wir hatten viele junge Leute auf dem Platz, die mussten sich gewöhnen", erklärte Yavuzaslan. „Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass wir es mit einem starken Gegner zu tun hatten." Spätestens mit dem satten 20-Meter-Schuss zum 1:2 von Hannes Grams (34.) waren die Osterwicker aber in der Partie. Und als nach einer Stunde ein Befreiungsschlag von Jan Kröger bei Luis Lammers landete und der eiskalt zum 2:2 verwandelte, war alles wieder im Lot. In der Schlussphase hielt Keeper Florian Prause mehrfach stark den einen Zähler fest.

TSG Dülmen - Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 1:0 Mario Espeter (6.), 2:0 Robin Kettner (20.), 2:1 Hannes Grams (34.), 2:2 Luis Lammers (60.).

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Engin Yavuzaslan stand gleich wieder auf dem Gaspedal. Am Samstagabend war er erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, gestern spulte er 90 Minuten für Westfallia Osterwick ab und war nach dem 1:1 gegen den BVH Dorsten voll des Lobes für seine Co-Trainer Thomas Blakert und Roland Kortüm. „Sie haben mit den Jungs in dieser Woche super gearbeitet", freute sich der Spielertrainer über den guten Fitnessstand seines Personals. Das Ergebnis bewertete als völlig zweitrangig. „Dass noch Fehler passieren, ist doch völlig logisch", zeigte er Verständnis. „Aber die Jungs sind läuferisch super aufgetreten." Nach dem Remis, bei dem Luis Lammers traf, freut sich Yavuzaslan auf die Aufgabe morgen um 19.30 Uhr in Coesfeld (DJK) gegen TSG Dülmen.

Westfalia Osterwick BVH Dorsten 1:1; Tore: 1:0 Luis Lammers (21 .), 1:1 Patriock Floß (62.).

Ein starkes Duo: Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan (links) und Torsten „Toto" Heim, eine Hälfte des früheren Kult-Cop-Duos „Toto und Harry", liefen gemeinsam für die „Ruhrpotthelden" in Emden auf.

Fußball: Westfalia-Trainer bestreitet Benefizspiel mit „Ruhrpotthelden" und Kult-Cop

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). An der Seite von Torsten „Toto" Heim, die eine Hälfte des früheren Kult-Polizei-Duos „Toto und Harry", ging Engin Yavuzaslan zwar nicht auf Verbrecher-, aber immerhin auf Torejagd: Beide zählten zum Team der „Ruhrpotthelden", die zu einem Benefizspiel in den Norden gereist waren und dort gegen die Emdener Legenden antraten. Gemeinsam mit dem Westfalia-Spielertrainer liefen unter anderem Keeper Claus Reitmaier (u. a. VfL Wolfsburg), der Ex-Schalker Ingo Anderbrügge sowie die ehemaligen Bundesliga-Profis Peter Peschel (VfL Bochum) und Ronald „Ronny" Maul (Arminia Bielefeld/Hansa Rostock) auf und siegten mit 5:2. Ob „Toto" Heim als Neuzugang bei der Westfalia gehandelt werden darf, ließ Yavuzaslan noch offen - ebenso, ob sie künftig als „Toto und Engin" im Ruhrgebiet für Recht und Ordnung sorgen ..

Thomas Schräder schickt bereits einen ersten Plan für die Vorbereitung der Ersten Mannschaft. Trainingsauftakt wird am 07. Juli sein mit einer direkt anschließenden Trainingspause über Schützenfest.

Weitere Ergänzungen und Aktualisierungen werden folgen:

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Mit einem Doppelpack nach zwei Eckbällen von Niklas Weßeling, den Trainer Engin Yavuzaslan im zweiten Durchgang eingewechselt hatte, sorgte der Vizemeister der Kreisliga A, Westfalia Osterwick, für die Entscheidung. Erst traf Tobias Lanvers ( 70. Minute ), den Yavuzaslan als besten Spieler auf dem Platz adelte, zum 1:0, dann erhöhte Sebastian Graute (75.) wenig später auf 2:0. „Das war ein Sommergeplänkel bei schönem Wetter", erzählte Yavuzaslan nach dem 2:0-Heimsieg über Grün-Weiß Hausdülmen, „das Ergebnis geht auch in Ordnung." Seine Bilanz am Saisonende fiel positiv aus. „Was die Jungs geleistet haben, kann sich sehen lassen", lobte er seine Belegschaft, „fußballerisch und taktisch haben sich alle enorm weiterentwickelt. Ich bin mega-Stolz auf meine Spieler." Anschließend entließ er sie in die Sommerpause. „Den Urlaub haben sie sich verdient", stellte er fest und schaute bereits in die sportliche Zukunft: „In der kommenden Saison werden wir erneut angreifen."

Westfalia Osterwick - GW Hausdülmen 2:0; Tore: 1:0 Tobias Lanvers ( 71.), 2:0 Sebastian Graute ( 75.)

GEGNER: GW Hausdülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Die Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft hält sich in Grenzen. „Ich bin vielmehr richtig stolz, welche taktische, fußballerische .und körperliche Entwicklung die Mannschaft genommen hat", betont Engin Yavuzaslan. Der Titel wäre machbar gewesen, aber in einigen Situationen habe die Cleverness gefehlt - „aber auch das lernen wir noch." Gegen GW Hausdülmen gelte es, noch einmal voll auf Sieg zu spielen und auf eigenem Platz ungeschlagen zu bleiben. Mit einem robusten und sehr gefestigten Gegner bekommen sie es zu tun, weiß Yavuzaslan. „Aber wir wollen noch einmal gewinnen und die tolle Stimmung mit in die neue Saison nehmen."

Der Joker: Luis Lammers (Mitte), zur Pause eingewechselt, erzielte beim 2:2-Remis in Legden beide Treffer für Osterwick. Foto: Ulrich Hörnemann

Kreisliga A: Vizemeister Westfalia Osterwick will in der Saison 2017/18 wieder angreifen

Allgemeine Zeitung Osterwick. Die Meisterschaft ist verloren. Doch Engin Yavuzaslan will nicht klagen. „Im Gegenteil“, sagte er gleich nach dem 2:2-Remis in Legden, „ich bin mega-stolz auf meine Mannschaft, wie sich präsentiert und weiterentwickelt hat.“ Darauf lasse sich aufbauen. Dass Adler Buldern, der ewige Rivale in dieser Saison, den Titel gewonnen hat, sei ihnen gegönnt. „Glückwunsch noch mal auf diesem Wege nach Buldern“, stellte der Spielertrainer von Westfalia Osterwick fest und schob sodann eine Kampfansage an die Konkurrenz hinterher: „Im nächsten Jahr greifen wir wieder an!“

Doppel-Torschütze: Luis Lammers (rechts). Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Kreisliga A: Westfalia Osterwick spielt nur 2:2 beim SuS Legden

Allgemeine Zeitung Osterwick. Die Meisterträume sind geplatzt. Nach dem Last-Minute-Ausgleich der Legdener können die Osterwicker den Konkurrenten Adler Buldern am letzten Spieltag weder einholen noch überholen. „Herzlichen Glückwunsch nach Buldern“, sagte Westfalia-Trainer Engin Yavuzaslan gleich nach dem Abpfiff, „wer so lange oben steht, wer so lange dem Druck standhält, den wir Sonntag für Sonntag ausgeübt haben, der verdient es auch. Riesenkompliment für Adler Buldern!“

Die Hausherren waren durch einen schnellen Konter von Patrick Franke (34. minute) überraschend in Führung gegangen. Julius Effkemann (41.) wäre fast das 2:0 gelungen, als er den Gäste-Keeper Florian Prause mit einem Weitschuss, abgefeuert in Höhe der Mittellinie, kalt erwischte. Doch der Ball prallte an den Pfosten.

Im zweiten Durchgang kam der große Auftritt von Luis Lammers. Frisch eingewechselt, drehte er die Partie mit einem Doppelpack zum 1:1 (53.) und 2:1 (58.). „Großes Lob an Luis, wie kaltschnäuzig er die Tore erzielt hat“, staunte Engin Yavuzaslan über seinen Youngster, „auch ‘Frettchen’ hat eine starke Partie gemacht.“ Er meinte Lars Knipper, wie Lammers auch einer von den jungen Wilden.

Die Legdener kamen kaum noch zu gefährlichen Entlastungsangriffen. Julius Effkemann (64.) scheiterte mit einem Distanzschuss an Florian Prause. Luis Feldhaus (66.) verfehlte aus gefährlicher Position klar das Ziel. Den Gäste-Angreifern Benny Raabe (73.) und Luis Lammers (88.) fehlte ebefals die Präzision im Abschluss. Alexander Wenker besaß auf der anderen Seite das nötige Glück, er sorgte noch für den 2:2-Ausgleich (90.) und machte Adler Buldern zum Meister der Kreisliga A.

SuS Legden - Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 1:0 Patrick Franke (34.), 1:1, 1:2 Luis Lammers (53., 58.), 2:2 Alexander Wenker (90.)

Immer hundert Prozent: Engin Yvuzaslan ist das Mentalitätsmonster aus Osterwick. Foto: Ulrich Hörnemann

Kreisliga A: Keine leichte Aufgabe für Westfalia Osterwick in Legden

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Engin Yavuzaslan blendet den Spitzenreiter Adler Buldern komplett aus. „Wir schauen nur auf uns und wollen die letzten beide Spiele schön und erfolgreich zu Ende bringen“, verkündet der Trainer des Tabellenzweiten Westfalia Osterwick vorm Gastspiel in Legden, „das ist eine Mannschaft, die mutig mitspielt und sich nicht stur hinten rein stellt.“ In der Hinserie landeten die Osterwicker einen 4:1-Sieg. „Damals zeigte Legden eine gute Spieleröffnung“, so Yavuzaslan, „auch taktisch sah das ganz ordentlich aus. Es wird nicht leicht für uns.“

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Legden, Dahliendorfstadion, Nordring

Derby-Fieber in der Gemeinde Rosendahl: Daniel Richter (2. von links) und die Osterwicker freuen sich auf SW Holtwick. Foto: az

Kreisliga A: Westfalia und Schwarz-Weiß kämpfen um den zweiten Tabellenplatz

Allgemeine Zeitung Osterwick / Holtwick. Engin Yavuzaslan freut sich auf diese Partie. „Derby-Time“, sagt er vorm Treffen mit dem Gemeinde-Rivalen Schwarz-Weiß Holtwick, „Derby-Zeit.“ Westfalia Osterwick ist Tabellenzweiter in der Kreisliga A, die Gäste sind Dritter. „Mehr Spitzenspiel geht nicht“, erklärt Yavuzaslan.

Ahmed Ibrahim, der Trainerkollege aus Holtwick, ist auch hochmotiviert. Sein Kompagnon kann’s kaum erwarten. „So ein Derby ist eine feine Sache“, meint Johannes „Jojo“ Dönnebrink, „diese Begegnung sorgt für eine gewisse Spannung, auch von der Platzierung her.“ Hier duellieren sich zwei Mannschaften, „die Fußball spielen können“, bemerkt Dönnebrink, der sich aber nicht vorstellen kann, dass die Osterwicker doch noch Meister werden: „Buldern ist durch, und wer so lange die Tabelle anführt, hat den Titel auch verdient!“

Der Westfalia-Coach hat den noch immer möglichen Titelgewinn komplett ausgeblendet. Er legt den Fokus auf das Spiel gegen Holtwick. „Unser Gegner hat seine Linie gefunden und ist in den vergangenen Wochen sehr konstant aufgetreten. Die Ergebnisse stimmen auch. Da spürt man die Handschrift der beiden Trainer“, lobt Yavuzaslan die Arbeit von Ahmed Ibrahim und „Jojo“ Dönnebrink.

In der Hinserie gab es ein torloses Remis. „Die Holtwicker haben damals auf ihrem kleinen Kunstrasen Beton angerührt, in den wir, trotz aller Bemühungen, keine Löcher reißen konnten“, erinnert er sich an die Punkteteilung.

Der Respekt auf beiden Seiten ist groß. „Westfalia Osterwick hat viele Spieler mit Bezirksliga-Erfahrung“, weiß Ahmed Ibrahim. „Sie sind abgezockter“, fügt „Jojo“ Dönnebrink hinzu, „dafür sind wir einen Tacken jünger.“ Bis auf Ibrahim und Dönnebrink kennen die Holtwicker nur die A-Liga.

Engin Yavuzaslan will in jedem Fall den zweiten Tabellenrang verteidigen. „Das ist unser Ziel“, bestätigt er, „drei Punkte müssen kommen.“ Bei einer Niederlage würden die Holtwicker vorbeiziehen. Noch mal Yavuzaslan: „Das darf nicht passieren.“ Auf Stürmer Pascal Leipelt kann er nicht bauen. „Passi“ hat’s an der Ferse und geht an Krücken.

Die Gäste haben auch ein, zwei Ausfälle. Für Ahmed Ibrahim kein Problem: „Im Derby sind alle total heiß, ganz egal, wen wir aufstellen.“

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen, Im Kleining

"Wo gespielt wird, ist mir egal. Ob auf Naturrasen, Kunstrasen oder auf Asphalt - Ich bin nicht wählerisch, Hauptsache da stehen zwei Tore auf'm Platz."
Engin Yavuzaslan (Westfalia Osterwick) hat keine Vorlieben, ihm ist es absolut schnuppe, wie das Fußballfeld aussieht

Sein Doppelpack leitete den Sieg der Osterwicker bei der SG Coesfeld 06 ein: Pascal Leipelt (links) setzt sich gegen Henrik Mauermann durch. Foto: fw

Kreisliga A: Westfalia setzt sich mit 4:1 bei der SG 06 durch

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg COESFELD/OSTERWICK. Der permanente Druck aufs Gaspedal zeigte seine Wirkung. Die Gastgeber, die lange Zeit sehr gut mitgehalten hatten, gerieten angesichts des Dauertempos der Westfalia immer mehr aus der Spur. „Die Osterwicker wollten es einfach mehr", gab Dirk Lowak, der gestern für den verhinderten Patrick Steinberg bei der SG Coesfeld 06 an der Seitenlinie stand, ehrlich zu. „Und wir haben die Tore zu einfach hergeschenkt." Das 4:l für die Westfalia war sicherlich zu hoch, aber allemal verdient.

Zwei Hauptdarsteller im Zweikampf: SG-Torjäger Lucas Jacobs (links) und Westfalia-Kapitän Tobias Paschert. Foto: az

Kreisliga A: Am Sonntag steigt das Derby in Coesfeld / Anstoß: 15 Uhr

Coesfeld/Osterwick. Die 1:6-Pleite der SG 06 in Hochmoor wirkt nach. „Das Ergebnis ist krass – und nicht gut für uns“, sagt Engin Yavuzaslan, Trainer des Tabellenzweiten Westfalia Osterwick, vorm Gastspiel in Coesfeld, „das war das Schlimmste, was uns passieren konnte.“

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Dreier bleibt in Osterwick. „In der ersten Halbzeit haben wir schönen, gepflegten Fußball gespielt", lobte Engin Yavuzaslan seine Mannschaft, „da haben wir den Gegenr beherrscht bei 80:20 Ballbesitz." Auf Flanke von Uli Wirz köpfte Pascal Leipelt (33. Minute) die verdiente l:0-Führung für die Hausherren, die im zweiten Durchgang nicjt mehr so dominant agierten. „Die Nottulner wurden auf einmal mutiger, pressten schon in unserer Hälfte. Das haben sie echt gut gemacht. Kompliment!" Doch seine Schützlinge hätten nicht „die Ruhe verloren", dafür haben sie es versäumt, „das zweite oder dritte Tor nachzulegen". Viel zu fahrlässig seien sie im Abschluss gewesen, auch ein wenig arrogant. „Die Konzentration ist flöten gegangen", erklärte der Westfalia-Coach, der sich lange gedulden musste, bis der Erfolg endlich eingetütet wurde. Luis Lammers (90. + 3) erlöste die Osterwicker mit dem 2:0-Endstand in der Nachspielzeit. Nach dem Schlusspfiff ist Engin Yavuzaslan noch rasch nach Dülmen gefahren ist, wo er den 2:1-Arbeitssieg von Adler Buldern gegen die TSG-Reserve miterlebte.

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