GEGNER: GW Nottuln II

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion, Naturrasen

ZUM SPIEL: Die Meisterschaft hält er für unrealistisch. „Adler Buldern spielt keinen schönen, aber einen effektiven Fußball", erzählt Engin Yavuzaslan, Spielertrainer des Tabellenzweiten Westfalia Osterwick, „außerdem haben wir das deutlich schwerere Restprogramm." Was ihn und seine Mannschaft daheim gegen GW Nottuln II erwartet, kann er auch nicht vorhersehen. „Das wird nicht leicht. Doch daheim sind wir noch ungeschlagen. Und das soll so bleiben", sagt Yavuzaslan, „in der Hinrunde haben wir in Nottuln deutlich verloren, das war damals auch verdient."

Kreisliga A: Borussia Darup verliert 1:4

Allgemeine Zeitung DARUP/OSTERWICK. Mit einer besseren Chancerverwertung wäre der 4:1-Sieg noch höher ausgefallen. „Das war fahrlässig", haderte Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, mit seinen Ballermännern, „aufgeregt hab' ich mich ganz besonders über den Gegentreffer in der Nachspielzeit. Wie beim 2:2-Ausgleich von Adler Buldern. Da haben wir auch verteidigt wie früher in der F-Jugend."

Micky Gravermann nahm das deutliche Resultat ganz gelassen. „Osterwick ist im Moment nicht unser Maßstab", meinte der Trainer der Daruper Borussen, „der Gegner war spielerisch und läuferischer überlegen."

Nach der Führung durch Tobias Lanvers (8. Minute) und dem Doppelpack von Luis Lammers (16. und 25.) war der Drops zur Pause schon gelutscht. Tobias Paschert (53.) erhöhte auf 4:0. Wenig später wechselte sich Engin Yavuzaslan ein, obwohl er Gelb-Rot gegen Buldern gesehen hatte. Da die Hinausstellung mehr als zehn Tage zurückliegt, durfte er wieder mitmischen. Jan Ahlers (90. + 1.) sorgte kurz vor Schluss mit dem 1:4 für Ergebniskosmetik.

Borussia Darup - Westfalia Osterwick l:4; Tore: 0:1 Tobias Lanvers (8.), 0:2, 0:3 Luis Lammers (16., 25.), 0:4 Tobias Paschert ( 53.), 1:4 Jan Ahlers ( 90. + 1)

Tobias Lanvers & Co. lassen sich nicht unterkriegen. In Darup peilen sie einen Dreier an.

Kreisliga A: Engin Yavuzaslan will gewinnen / Micky Gravermann ist ganz entspannt

Allgemeine Zeitung DARUP/OSTERWICK (uh). Das Hinspiel endete mit einer faustdicken Überraschung. „Mit Hängen und Würgen haben wir noch ein 2:2 herausgekratzt", schaut Engin Yavuzaslan zurück, ,das war eine schwierige Partie." Obwohl sie Heimvorteil hatten, taten sich die Osterwicker sehr schwer. Micky Gravermann, der in Darup das Kommando hat, kann dazu wenig sagen. Damals war noch Simon Artmann im Amt, mittlerweile ist Gravermann der Chef am Seitenrand. Dass ihnen eine harte Nuss bevorsteht, weiß er auch: „Westfalia Osterwick ist eine der Top-Mannschaften in dieser Liga." Spielerisch sei sie seiner Truppe überlegen. „Deshalb müssen wir 90 Minuten lang hellwach und hochkonzentriert sein", so Gravermann, „nur dann werden wir was Zählbares holen."

Die Daruper Jungs, die trotz Osterpause ganz normal durchtrainiert haben, freuen sich auf diese Begegnung. Michael Gerdes wird fehlen, denn er hat geheiratet. Stefan Laackmann ist angeschlagen. Sein Einsatz steht noch in den Sternen.

Auch Engin Yavuzaslan hat personelle Probleme. „Einige Spieler gehen auf dem Zahnfleisch", erklärt er, „deshalb sind wir momentan in einem kleinen Tief." Vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Adler Buldern bei noch sechs Spielen seien auch nicht vorteilhaft für die Psyche, fügt Yavuzaslan hinzu, „doch es darf nicht ansatzweise passieren, dass wir wie in der Hinrunde wieder zwei Zähler verschenken."

Anstoß: Sonntag; 15 Uhr, Darup, Borussen-Arena, Rasen, Südfeldweg 1

„Ich kann doch jetzt noch nicht sagen, welche Spieler ausfallen. Mal muss einer Trecker fahren. Dann kann ein anderer nicht kommen, weil sein Meerschweinchen Durchfall hat. Oder der Dackel läuft nur auf drei Beinen. Alles schon dagewesen! Ruf mich am Sonntag um 14.45 Uhr an, dann weiß ich, wer aufläuft.”

Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick, über die Aufstellungsprobleme, die er jeden Sonntag lösen muss

 

Ein starkes Duo: Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan und seine Tochter Tanem. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Engin Yavuzaslan feiert nur vier Wochen nach schwerer Fußverletzung sein Comeback

Allgemeine Zeitung (fw) Osterwick. Der Kämpfer war müde. Lange nach Spielschluss schleppte sich Engin Yavuzaslan vom Rasen, begleitet von seinem ganzen Stolz, der siebenjährigen Tanem. Der Fuß schmerzte höllisch, aber das hatte der Westfalia-Spielertrainer zuvor ausgeblendet. „Es war richtig und wichtig, selbst zu spielen“, versicherte er. Um die Titelträume in Osterwick zu wahren, lieferte er ein Blitz-Comeback gegen Tabellenführer Adler Buldern. „Ob es ohne mich besser gelaufen wäre, müssen andere beurteilen“, so der 36-Jährige nach dem 2:2 im Spitzenspiel der A-Liga. „Aber die Mannschaft braucht jemanden, der auf dem Platz die Anweisungen gibt.“

Torschützen unter sich: Westfalia-Youngster Luis Lammers (rechts) setzt sich gegen den Doppelpacker Omar Mustapha durch. Fotos: fw

Kreisliga A: In Unterzahl kassiert Westfalia Osterwick noch das 2:2 gegen Adler Buldern

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die Big Points lagen schon auf dem Silbertablett. Den Deckel hätten sie nur noch draufmachen müssen, aber die Osterwicker gingen zu fahrlässig mit ihren hochkarätigen Möglichkeiten um. „Trotzdem bin ich megastolz auf meine Jungs", versichert Engin Yavuzaslan - auch wenn die Westfalia in Unterzahl noch den 2:2-Ausgleich gegen Adler Buldern hinnehmen musste und so die große Chance verpasste, den Rückstand auf einen Zähler zu verkürzen.

Abteilung Attacke: Daniel Richter soll in der Westfalia-Offensive Akzente setzen. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Yavuzaslan will Titelchance mit Sieg gegen Adler Buldern wahren

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Der Druck lastet auf ihren Schultern, da sucht Engin Yavuzaslan erst gar nicht nach Ausreden. „Buldern muss nichts riskieren, aber wir“, sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellenführer. Einen Punkt benötigen sie mindestens, besser drei. „Bei einer Niederlage ist der Zug wohl abgefahren“, weiß Yavuzaslan. Dann würde der Rückstand sieben Punkte betragen – kaum mehr aufzuholen.

Nur selten setzten sich die Kontrahenten entscheidend durch – hier rangeln Lars Knipper (links) und Lukas Zumbülte um den Ball. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: VfL Billerbeck und Westfalia Osterwick trennen sich in einem eher mauen Spiel 1:1

Allgemeine Zeitung Billerbeck/Osterwick (fw). Dieser Doppelpack, den er geschnürt hatte, fühlte sich gar nicht gut an. Das Wort mit „Sch . . .“ benutzte Tobias Paschert und schüttelte den Kopf. „Vorne hätte ich dieses Ding niemals so sauber getroffen.“ Mit dem Eigentor egalisierte der Westfalia-Kapitän Sekunden vor der Pause seinen eigenen Führungstreffer – und das war’s auch schon in einem etwas seltsamen Spitzenspiel, in dem sich die Billerbecker und die Osterwicker weitgehend neutralisierten.

Derby-Fieber: Max Zumbülte (VfL Billerbeck, links) und Pascal Leipelt (Westfalia Osterwick, rechts).

Kreisliga A: Nachbarschaftsduell zwischen VfL Billerbeck und Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung BILLERBECK/OSTERWICK (uh). Früher sei es „ein schönes Derby" in der Bezirksliga gewesen, sagt Steffen Szymiczek, jetzt treffen sich beide Mannschaften in der Kreisliga A. „Aber das muss kein minderwertiger Aspekt sein", erklärt der Billerbecker Trainer vorm Duell mit Westfalia Osterwick, „in diesem Jahr läuft's bei uns deutlich besser als noch in der Hinserie. Ja, wir haben eine Entwicklungsstufe genommen, aber nicht übersprungen."

Das große Manko seines Personals nennt er auch beim Namen. „Die Chancenverwertung muss besser werden", betont Szymiczek, „und dass ausgerechnet am Sonntag wichtige Angreifer ausfallen, ist nicht gerade von Vorteil." Verzichten muss er auf Kapitän Matthias Schulze-Bisping, Mathias Möllering, Dominik Brinkmann und Jonas Brüggemann. „Deshalb müssen alle anderen ein paar Körner mehr in die Waagschale werfen gegen die beste Abwehr der Liga", fügt er hinzu, „wenn wir diesen starken Gegner schlagen wollen, muss bei uns in den drei Mannschaftsteilen alles hundertprozentig passen."

Der Trainerkollege aus Osterwick hat gehörigen Respekt vor den Billerbeckern. „Wir müssen gegen eins der spielstärksten Teams ran", berichtet Engin Yavuzaslan, der sich noch gut an die Hinserie erinnern kann, „wir waren nicht besser, haben uns aber ein bisschen intelligenter angestellt." Er hält den morgigen Gastgeber für „mega-stark" und will von einer Favoritenrolle seiner Truppe nichts wissen. „Die A-Liga ist nicht konstant. Da kann jeder jeden schlagen."
Wie Steffen Szymiczek plagen auch Engin Yavuzaslan in dieser wichtigen Begegnung personelle Nöte. Vier Mann sind nicht einsatzbereit: Torwächter Florian Prause, Johannes Sicking, Florian Göbel und er selbst. Timo Mevenkamp hat sich gegen TSG Dülmen II eine Gehirnerschütterung zugezogen. Ob er mitwirken kann, ist auch noch fraglich.

Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr, Billerbeck, Sportzentrum, Helker Berg 1

Starke Leistung: Lars Knipper (links) und Timo Mevenkamp (rechts), beide Westfalia Osterwick. Foto: az

Kreisliga A: Westfalia Osterwick schlägt TSG Dülmen mit 2:0-Toren

Allgemeine Zeitung Osterwick. Der Ritterschlag war ihnen sicher. „Männer, ein Riesen-Kompliment, ihr habt gemacht und getan, ihr wolltet die drei Punkte, das war deutlich zu sehen“, lobte Engin Yavuzaslan die Seinen nach dem 2:0 gegen den Gast TSG Dülmen II, „das war heute ein Sieg des Willens!“

Der Trainer von Westfalia Osterwick hatte in den 90 Minuten gefühlt fast so viele Kilometer zurückgelegt wie seine Spieler. Nonstop war er die Seitenlinie mit kaputtem Fuß rauf und runter gehumpelt. Wie ein Einheizer brüllte Engin Yavuzaslan seine Kommandos aufs Feld. Lauthals moderierte er seine Mannschaft zum Erfolg.

Nach einer eher gemütlichen Startphase sorgten die Hausherren schon in der ersten Hälfte mit zwei Freistößen für die Entscheidung. Niklas Weßling hämmerte die Bälle scharf in den gegnerischen Sechzehner. Timo Mevenkamp (23. Minute) traf mit einem strammen Schuss und Käpt’n Tobias Paschert (31.) per Kopfball. Robin Drees, der Schnapper aus Dülmen, schimpfte wie ein Rohrspatz auf seine Vorderleute: „Elfmeter sind bei uns nicht so gefährlich wie Standardsituationen.“.

Die Dülmener ihrerseits konnten selbst einen Strafstoß (Handspiel von Paschert) nicht nutzen. Jan Simon-Wilmer (60.) parierte und ließ auch in der Folgezeit keinen Treffer zu. Obwohl die Osterwicker die letzten 20 Minuten in Unterzahl waren, weil Florian Göbel (Zerrung) verletzt und das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft war, hielten sie die Null fest.

Westfalia Osterwick - TSG Dülmen II 2:0; Tore: 1:0 Timo Mevenkamp (23.), 2:0 Tobias Paschert (31.)

Der Solist: Davide Pietro Recker (2. von links) wäre nach einem tollen Alleingang beinahe ein Treffer gelungen.

GEGNER: TSG Dülmen II

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Die Voraussetzungen sind ähnlich wie am Donnerstag im Nachholspiel bei Brukteria Rorup. Wieder ist es ein Gegner aus dem unteren Tabellendrittel „und wieder müssen wir hungriger sein", fordert Engin Yavuzaslan. Dass sich bei der TSG-Reserve unter der Woche der Trainer verabschiedet hat, mache die Sache etwas komplizierter: „Dann ist so ein Gegner oft noch motivierter." Dennoch gelte es für die Osterwicker, die mit dem Sieg in Rorup wieder auf Platz zwei gesprungen sind, sich keine weiteren Punktverluste zu erlauben. Das entsprechende Engagement müsse sein Personal zeigen, aber auch auf die fußballerischen Fähigkeiten vertrauen. Und die, da ist sich der verletzte Spielertrainer sicher, werden sich besser ausspielen lassen als beim 0:0 im Hinspiel auf einem extrem rutschigen TSG-Kunstrasen: „Da kam ich mir vor, als hätte ich acht Promille drin."

Blieb cool und sorgte gestern Abend mit einem verwandelten Handelfmeter für die Vorentscheidung zugunsten der Westfalia: Timo Mevenkamp. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Starke Westfalia gewinnt 2:0

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Als Geschenk zu seinem Geburtstag wollte Engin Yavuzaslan diese drei Punkte gar nicht verbuchen. „Das haben die Jungs nicht für mich, sondern für sich selbst gemacht“, strahlte der Westfalia-Trainer gestern Abend. Und noch viel mehr als der 2:0-Sieg im Nachholspiel bei Brukteria Rorup begeisterte Yavuzaslan die Art und Weise, wie seine Osterwicker diese komplizierte Aufgabe auf Asche bewältigt haben: „Da standen elf Gladiatoren auf dem Platz.“

Eine klare Steigerung nach den zuletzt eher mauen Auftritten hatte der Trainer gefordert – und er bekam sie: „Was die Mannschaft an Willen und Köpersprache gezeigt hat, war riesig.“ Von der ersten Minute an übernahmen die Osterwicker das Kommando und kamen in der 31. Minute zur Führung durch Uli Wirtz. Sieben Minuten später unterlief den Gastgebern ein Handspiel im Strafraum – den fälligen Elfer verwandelte Timo Mevenkamp zum 2:0.

Auch in der Folgezeit ließ die Westfalia nichts anbrennen. „Ich hatte nicht ansatzweise das Gefühl, hier könnte etwas passieren“, zeigte sich Engin Yavuzaslan restlos begeistert vom Einsatz und der Zweikampfstärke seines Personals. „Das war eine grandiose Präsenz!“ Und ein rundum gelungener Geburtstagsabend.

Brukteria Rorup – Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Ulrich Wirtz (31.), 0:2 Timo Mevenkamp (38., HE).

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Kurz schütteln und weiter geht es: Nach der unerwarteten 1:3-Niederlage beim SV Gescher II steht für den A-Ligisten Westfalia Osterwick schon am kommenden Donnerstag (23. 3.) die nächste Aufgabe an: Im Nachholspiel bei Brukteria Rorup darf sich die Mannschaft von Engin Yavuzaslan keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben. Angepfiffen wird die Partie um 19.30 Uhr in Rorup.

Kreisliga A: Gescher II schlägt Osterwick

Allgemeine Zeitung GESCHER (uh). Marco Streuff war fix und alle. „Ich hab' mir erst mal zwei, drei Bier genehmigt, um wieder in die Spur zu kommen. Das war extremes Coaching", bekannte der Trainer des SV Gescher II nach dem 3:1 gegen Westfalia Osterwick, „Aber wir haben gewonnen! Das war ein Sahnetag mit einer Kirsche obendrauf."

Nach Toren vn Marius Upgang-Rotert (31. Minute ), dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Tobias „Bomber" Lanvers (74.), Julian Hessing (78.) und Florian Ploß (90.) schnappten sich die Hausherren aufgrund „einer disziplinierten Meisterleistung, gepaart mit Leidenschaft und Zweikampfstärke", (O-Ton Streuff) die drei Punkte.

Engin Yavuzaslan wollte die Vorstellung seiner Truppe nicht beschönigen. „Hochverdient haben wir verloren", stellte er fest, „wir waren fahrig und nervös, hatten keinen Plan, keine Ideen. So haben wir in der Spitzengruppe nichts zu suchen." Der verletzte Spielertrainer mutmaßte, dass einige Akteure mit dem Druck nicht umgehen können. „Eigentlich müssten unsere Häuptlinge vorweg marschieren, tun sie aber nicht", klagte er und analysierte knallhart: „Wir stecken in einem Formtief!"

SV Gescher II - Westfalia Osterwick 3:1; Tore: 1:0 Marius Upgang-Rotert (31.), 1:l Tobias Lanvers (74.), 2:l Julian Hessing (78.), 3:l Florian Ploß (90.)

GEGNER: SV Gescher II

ANSTOSS: Sonntag, 13 Uhr, Druckerei-Kersten-Sportpark am Ahauser Damm in Gescher

ZUM SPIEL: Mit Schiene am Fuß und Gehhilfen in den Händen ist Engin Yavuzaslan zurzeit unterwegs - an einen Einsatz ist nicht zu denken. „Das macht mir aber keine Magenschmerzen", versichert der verletzte Westfalia-Spielertrainer. „Jetzt müssen sich eben andere Häuptlinge herauskristallisieren." Es gebe genug Kicker in seinem Kader, die seine Position übernehmen könnten. Wer auch immer am Sonntag in Gescher auf dem Platz steht, bei der SV-Reserve müssen sie alles raushauen. „Das war schon in der Hinrunde eine der besten Mannschaften, die gegen uns gespielt hat", erinnert sich Yavuzaslan an einen fußballerisch sehr gut und frech auftretenden Gegner. Seine Osterwicker, fordert der Trainer, müssen sich gegenüber dem 1:1 vor einer Woche im Derby gegen Turo Darfeld steigern - und nicht nur das: „Wir müssen auch wieder lockerer werden und jederzeit an uns glauben."

Vorbericht Gescher II

ZUM SPIEL: Für die SV-Reserve ist es ein Bonusspiel. Die sechs Punkte, die sie aus den Partien gegen Brukteria Rorup und SuS Hochmoor unbedingt holen wollten, sind auf dem Konto jetzt kann gegen Titelanwärter Westfalia Osterwick das Sahnehäubchen folgen. „Wir sind Außenseiter", sagt Marco Streuff, der bis auf Lucas Wies, der noch auf einen MRT-Termin für sein Knie wartet, wohl den ganzen Kader zur Verfügung hat. Bisher scheine den Osterwickern nach der Winterpause noch der Rhythmus zu fehlen, zumal jetzt mit Engin Yavuzaslan auch ein wichtiger Baustein fehle. „Sie sind noch nicht richtig in Fahrt gekommen", so der Trainer, der seiner Mannschaft durchaus zutraut, gegen die Westfalia etwas zu holen: „Dazu brauchen wir aber einen Sahnetag."

Foto: az

Kreisliga A: Schwere Knöchelverletzung setzt Engin Yavuzaslan wochenlang außer Gefecht

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Ein ungutes Gefühl beschlich ihn schon während der Partie. „Ich habe überhaupt keine Stabilität mehr im Knöchel“, schüttelte Engin Yavuzaslan den Kopf. „Mal ganz abgesehen von den Schmerzen.“ Gestern kam es für den Spielertrainer von Westfalia Osterwick dann ganz dicke: rechter Knöchel angebrochen, Knochenabsplitterung am Sprunggelenk, Kapsel beschädigt, Innenband gerissen – für den 35-Jährigen wird das eine wochenlange Pause im Titelrennen bedeuten.

In der Zange: Jan Kröger (Mitte), gestern Torschütze der Westfalia, wird von Felix Gövert (links) und Simon Albers gestoppt. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Nur 1:1 im Derby gegen Turo Darfeld

Allgemeine Zeitung Rosendahl. Engin Yavuzaslan verspürte Gesprächsbedarf. Erst mit dem Schiedsrichter, über dessen Leistung er nicht besonders glücklich war. Dann mit seinen Spielern, die ihn an diesem Sonntag ebenfalls nicht restlos begeistert haben. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das viel zu wenig“, schüttelte der Westfalia-Spielertrainer den Kopf. Die Osterwicker retteten in diesem bisweilen hektischen Derby zumindest einen Punkt – oder besser gesagt: nur diesen einen. Denn im Titelrennen könnte dieses 1:1 gegen Turo Darfeld noch schmerzen.

Allerdings wusste Yavuzaslan genau, dass diese Partie auch richtig in die Hose hätte gehen können. Denn nach der frühen Führung in der siebten Minute, die Johannes Gövert nach feiner Vorarbeit von Sven Bednarz und Carsten Daldrup erzielt hatte, waren die Darfelder drauf und dran, den Favoriten eiskalt auszukontern. „Das frühe Tor kam uns natürlich sehr gelegen“, sah Markus Lindner sein Team fortan defensiv sicher stehen und offensiv immer wieder Nadelstiche setzen. Aber Carsten Daldrup lupfte den Ball nach einem Patzer von Tobias Paschert aus spitzen Winkel über den Tor (15.) und fand in der 27. Minute in Westfalia-Torwart Florian Prause seinen Meister, der Daldrups Schuss nach einem Konter über Sebastian Gembalski und Sebastian Daldrup sensationell abwehrte. „Zur Pause können wir 3:0 führen“, schüttelte Lindner den Kopf – vielleicht auch nur 3:1, denn ob das Tor von Tobias Lanfers nach einem Freistoß von Niklas Weßeling in der 17. Minute tatsächlich Abseits war, zählte zu einer von mehreren kniffligen Entscheidungen.

Was sich in den letzten Minuten der ersten Halbzeit schon angedeutet hatte, wurde nach dem Seitenwechsel endgültig Realität: Die Darfelder schafften zu wenig Entlastung. „Zwingende Chancen hatten die Osterwicker trotz viel Ballbesitz nicht“, urteilte der Turo-Trainer. „Meine Jungs haben alles aus sich rausgeholt.“ Und die Westfalia hatte noch einmal Glück in der 59. Minute, als Tobias Paschert den Ball an Carsten Daldrup verlor und den Darfelder anschließend zu Fall brachte – wohl als letzter Mann. „Wenn der Schiri da Rot zieht, dürfen wir uns nicht beschweren“, gab Engin Yavuzaslan zu. Timo Rotterdam beließ es bei Gelb, und so durften die Gastgeber weiter mit elf Mann auf den Ausgleich drängen. Der fiel in der 71. Minute durch einen Patzer von Torwart Dominik Chmieleck, der eine Bogenlampe von Pascal Leipelt nicht festhielt. Jan Kröger war zur Stelle und drückte aus kurzer Distanz zum 1:1 ein.

Dabei blieb es, auch wenn der Ball noch mehrfach gefährlich durch den Turo-Strafraum flipperte. „Das war alles viel zu hektisch“, war Engin Yavuzaslan enttäuscht – denn seine Mannschaft kann sicherlich viel mehr, als sie an diesem Tag geboten hat: „Wir haben aber die spielerische Intelligenz vermissen lassen.“

Westfalia Osterwick – Turo Darfeld 1:1; Tore: 0:1 Johannes Gövert (7.), 1:1 Jan Kröger (71.).

Szene aus dem Hinspiel: Sebastian Graute (links) bedrängt Guido Albers Foto: -fw- Allgemeine Zeitung

Kreisliga A: Westfalia Osterwick freut sich auf das Duell mit Turo Darfeld

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (fw). Auf das Nachbarschaftsduell freut er sich riesig. „Ich kann nur jedem raten, am Sonntag nach Osterwick zu kommen", lacht Engin Yavuzaslan. „Das wird ein tolles Derby." Eines, in dem die guten Verbindungen zwischen Westfalia Osterwick und Turo Darfeld für 90 Minuten ruhen müssen. „Das ist ein super Verein mit zwei tollen Trainertypen", lobt der Westfalia-Coach den Kontrahenten. „Aber wir wollen die drei Punkte holen."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Im dritten Versuch soll es endlich klappen: Staffelleiter Horst Dastig hat das bereits zweimal ausgefallene Spiel der Kreisliga A zwischen Brukteria Rorup und Westfalia Osterwick für Donnerstag (23. 3.) neu angesetzt. Anstoß des Nachholspiels ist um 19.45 Uhr auf dem Platz in Rorup - damit hat sich auch die kleine Hoffung der Osterwicker erledigt, eventuell auf Rasen spielen zu dürfen.

Allgemeine Zeitung LETTE. Möglich wäre ein 8:2 gewesen, urteilte Michael Schmitz. Nach 90 Minuten stand es aber nur 1:1 - zu wenig für Vorwärts Lette im Spiel bei Westfalia Osterwick II. „Wir haben die klarsten Chancen vergeben", ärgerte sich der Trainer. „Da fehlen mir die Worte." Sebastian Brambrink brachte die Osterwicker in Führung (12.). „Vorher war der Ball klar im Toraus - das passte zum Spiel", so Schmitz. Danach habe sein Team bestimmt nicht gut gespielt, hatte aber genug Möglichkeiten. Für das einzige Tor musste aber ein Elfmeter herhalten, den Dennis Krampe nach Foul an Marc Vogel verwandelte (61.). „Wir wollten offenbar sonst keine Tore schießen." Westfalia-Trainer Richard Schüer zeigte sich derweil zufrieden: „Das war ein verdientes Unentschieden - wie immer ohne Verstärkung aus der ersten Mannschaft."

Westfalia Osterwick II Vorwärts Lette 1:1; Tore: 1:0 Sebastian Brambrink (12.), 1:1 Dennis Krampe (61., FE).

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/HOCHMOOR. Es hört sich gefährlich an. „Aber das war es gar nicht", kommentierte Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick das knappe 3:2-Endergebnis gegen den Aufsteiger SuS Hochmoor, „wir besaßen Chancen über Chancen und hätten höher gewinnen müssen." Das blitzschnelle 1:0 von Daniel Richter (l. Minute) egalisierte Florian Richters (3.), der künftige Osterwicker, mit einem Traumtor. „Aus 16 Metern volley in den Knick", staunte SuS-Abwehrchef Andreas Kersten. Nach Foul an Felix Tenkamp hatten die Gäste sogar die Möglichkeit zum 2:1. Andy Greying knallte die Kugel allerdings an den Innenpfosten. Auf der anderen Seite scheiterte Engin Yavuzaslan mit einem weiteren Strafstoß an Schlussmann Jan Moschner. Dafür traf wiederum Daniel Richter (45.) noch vor der Pause zum 2:1 für die Osterwicker. Luis Lammers ( 57.) erhöhte auf 3:l. Timo Mevenkamps Eigentor zum 2:3 (82.) brachte noch mal Spannung in die Partie. „Wir haben gut gespielt und fahren erhobenen Hauptes nach Hause", so Kersten.

Westfalia Osterwick - SuS Hochmoor 3:2; Tore: 1:0 Daniel Richter ( 1. ), 1:1 Florian Richters (3.), 2:l Daniel Richter (44.), 3:1 Luis Lammers (57.), 3:2 Timo Mevenkamp (82.,

GEGNER: SuS Hochmoor

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Was auf dem Papier wie eine klare Sache aussieht, hält Engin Yavuzaslan für eine gefährliche Aufgabe. „Das wird eine Charakterfrage", warnt er vor dem Heimspiel gegen das Schlusslicht SuS Hochmoor. „Wenn auch nur einer meint, er ,könnte zehn Prozent weniger geben, dann hat der bei uns nichts zu suchen." Die volle Konzentration fordert der Westfalia-Spielertrainer, der das Bild vom angeschlagenen Boxer bemüht. Hochmoor werde seinem Team alles abverlangen - „und je länger die Null steht, desto schwieriger wird es für uns." Zudem verfüge der SuS über große Qualitäten im Offensivbereich. „Wir wollen das Spiel von Beginn an kontrollieren", betont Yavuzaslan, der personell keine Sorgen hat. Die drei Punkte sollen unbedingt in Osterwick bleiben. „Wir haben ein klares Ziel, und das heißt nicht, nur unter die ersten Fünf zu kommen", macht er deutlich. „Wir wollen Meister werden, dafür brauchen wir Punkte."

Allgemeine Zeitung LETTE. Der Respekt vor der Klasse des Gegners ist die eine Sache, aber hinzu kommt noch das Fragezeichen angesichts einer großen Unbekannten. „Bei solchen zweiten Mannschaften weißt du vorher nie genau, wer aufläuft", sagt Michael Schmitz vor dem Gastspiel seines B-Ligisten Vorwärts Lette beim Tabellensechsten Westfalia Osterwick II. „Wir müssen sehen, was uns erwartet." Von seinem eigenen Personal erwarten er und sein Trainerkollege Marco Kleinhölting einen ähnlich konzentrierten Auftritt wie beim 3:2-Sieg gegen Arminia Appelhülsen. „Das waren wir vorne effektiv und haben hinten wenig zugelassen", so Schmitz. „Das soll auch in Osterwick so bleiben." Bitter für die Letteraner: Sven Ruhnau hat sich das Außenband gerissen und fällt aus.

Anstoß: Sonntag, 13 Uhr, Westfalia-Stadion (Kunstrasen) in Osterwick.

Allgemeine Zeitung Osterwick. Zum echten Härtetest geriet das Duell des A-Ligisten Westfalia Osterwick gegen die A-Junioren des SuS Stadtlohn, das die Mannschaft von Engin Yavuzaslan am Ende mit 2:1 für sich entschied. „Das war ein exzellenter Gegner, der uns alles abverlangt hat“, lobte der Spielertrainer die läuferisch und taktisch hervorragenden SuS-Youngster, die aber anders als noch in der Sommervorbereitung diesmal in der Westfalia ihren Meister fanden. Jan Kröger brachte die Gastgeber in der 26. Minute in Führung. Vier Minuten später gelang Hendrik Deitert der Ausgleich. Nach einer Stunde erzielte Luis Lammers den 2:1-Siegtreffer für die Osterwicker. Zufrieden war Yavuzaslan mit dem Auftritt und nicht zuletzt auch damit, dass er zur Pause munter durchwechseln und insgesamt 16 Akteure einsetzen konnte – ein gute Einstimmung auf das Heimspiel am Sonntag gegen SuS Hochmoor.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der A-Kreisligist Westfalia Osterwick will endlich spielen. In der Vorbereitungsphase ist der Test gegen den Westfalenligisten SuS Stadtlohn wegen der winterlichen Verhältnisse ausgefallen. Morgen Abend soll die Partie nachgeholt werden. Anstoß: 19.30 Uhr, Kunstrasen, Westfalia-Stadions, Im Kleining.

Die Absage kam spät. Engin Yavuzaslan, Trainer des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, wurde gestern Nachmittag informiert, dass das Nacholspiel in Rorup abgeblasen wurde, Eigentlich sollte die Partie heute ausgetragen werden. Doch der Ascheplatz wurde wegen Unbespielbarkeit gesperrt. „Ich hab' einen dicken Hals", schimpfte Yavuzaslan, der jetzt hofft, dass das Freundschaftsspiel am nächsten Dienstag (28.2.) gegen den Oberligisten SuS Stadtlohn ausgetragen wird. Anstoß: 19.30 Uhr in Osterwick.

ZITAT

„Trainer Engin, du bist zu spät gekommen. ,Flo' Richters, dein neuer Spieler, hat schon ein tolles Tor gemacht. Das hast du jetzt leider nicht geseh'n."

Ein SuS-Fan informierte Engin Yavuzaslan, der ,Flo' Richters für die neue Saison verpflichtet war, über den Richters-Treffer gegen Darfeld. Yavuzaslan hatte den Anstoß verpasst

„Wow! ,Flo'Richters hat ein Tor erzielt. Danke für die Info! Aber da könnt ihr mal wieder sehen, was wir in Osterwick für eine geile Scouting-Abteilung haben."

Engin Yavuzaslan dankte dem aufmerksamen Zuschauer für die Nachricht und lobte seine Scouts über den grünen Klee

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. In den Startlöchern musste Westfalia Osterwick sitzenbleiben: Die für gestern geplante Partie des A-Ligisten bei Brukteria Rorup ist ausgefallen, weil dort die Plätze gesperrt waren. Ein Nachholtermin steht bereits fest: Gespielt werden soll am kommenden Samstag (25. 2.) um 15 Uhr.

Wie Daniel Kramer mitteilt, fällt das Spiel morgen in Rorup aus, da die Plätze in Rorup gesperrt sind. Stattdessen testet die Erste morgen um 13:00 Uhr zuhause gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus.

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Rorup. August-Wermeling-Platz, Asche

ZUM SPIEL: Engin Yavuzaslan gibt gleich klipp und klar das Saisonziel vor: „Wir wollen Meister werden", verkündet der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, „deshalb müssen wir jeden Gegner schlagen. Auch Brukteria Rorup!" Dass die Partie auf Asche ausgetragen wird, kratzt ihn herzlich wenig. „Das müssen wir in Kauf nehmen", sagt er, „es wird, ein Kampfspiel werden, eine Charakterfrage. Wir müssen alles reinhauen, denn Fußball ist auf dem Belag nicht möglich." Engin Yavuzaslan, dem Tobias Paschert und Pascal Leipelt fehlen, erwartet „eine schwere Aufgabe".

Dicke Luft im Gescheraner Strafraum: „Hubi“ Roling köpft den Ball aus der Gefahrenzone. Benny Raabe duckt sich weg. „Matze“ Efsing, Kapitän des SVG, hat sich lang gelegt. Foto: Ulrich Hörnemann

Fußball: Benny Raabe ist der Matchwinner für A-Ligist Westfalia Osterwick / 1:0 beim SV Gescher

Gescher / Osterwick. Kurz vor knapp fiel die Entscheidung. Nach einem blitzschnell vorgetragenen Angriff aus der eigenen Hälfte spielte Niklas Weßling den finalen Pass zu Benny Raabe, in der Meisterschaft mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick. Kalt wie eine Hundeschnauze, kein bisschen nervös, nutzte Raabe die Maßvorlage zum 1:0-Auswärtssieg beim Bezirksligisten SV Gescher.

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