GEGNER: SV Gescher II

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion, Osterwick, Rasen

ZUM SPIEL: Der Tabellenletzte ist zu Gast in Osterwick. Vom Tabellenplatz des Gegners will Westfalia-Trainer Tobias Paschert aber nichts wissen. „Die Gescheraner sind viel stärker, als es ihr Tabellenplatz aussagt", warnt er. „Das ist eine gute junge Truppe, die im vergangenen Jahr souverän aufgestiegen ist." Viele Spiele habe der Gegner knapp verloren, auch gegen Tabellenführer SG Coesfeld. „Das ist defaunitiv nicht die Schießbude der Liga", weiß Paschert. „Das•wird nicht leicht." Nach dem 2:2-Derby gegen Turo Darfeld, fordert Paschert einen Sieg. „Wir wollen wieder in die Spur kommen", erklärt er. „Gegen Gescher II wollen wir mit einem Heimsieg eine Siegesserie starten." Dafür steht dem Osterwicker Trainer ein großer Kader zur Verfügung. Lediglich Ullrich Wirtz und Timo Mevenkamp sind fraglich.

Vorbericht SV Gescher II

ZUM SPIEL: Marko Streuff, Trainer der Gescheraner Reserve, steht vor einem Personal-Puzzle. „Ich muss leider meine komplette Defensivreihe umstellen", ärgert sich Streuff. Neben den gesperrten Kevin Tenbrink fallen Eric Sundrum, Kevin Höing, Luca Neudert, Florian Ploß und Fabian Tschiskale aus. „Das ist zwar unglücklich, aber keine Ausrede", weiß Streuff vor dem Auswärtsspiel bei Westfalia Osterwick. In der vergangenen Woche habe seine Mannschaft nach einer starken Leistung den ersten Punkt in dieser Saison geholt. „Daran und an die vielen guten Auftritte in den vorherigen Spielen wollen wir anknüpfen", erklärt Streuff. Auswärts wollen sie es den Gastgebern aus Osterwick schwer machen. „Wir müssen hinten gut stehen und sofort in unseren Rhythmus kommen", fordert Streuff.

Austeilen und einstecken: Tobias Schönnebeck (rechts) bremst den Darfelder Kevin Botella Ferrara aus. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Kreisliga A: Turo Darfeld und Westfalia Osterwick spielen 2:2

Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Die Partie lief nicht mal 30 Sekunden, da klingelte es schon im Kasten von Dominik Chmieleck. Nach dem Anstoß schlug André Uphaus die Kugel lang und weit auf den linken Flügel. Einmal tippte sie auf, dann holte Carsten Daldrup, der wieselflinke Angreifer aus Darfeld, volley aus. Sein Schuss schlug punktgenau im rechten Giebel ein 

„Das Tor gilt nicht“, wetterte Reinold „Radi“ Schönnebeck, Edelfan von Westfalia Osterwick, „wir haben den Ball noch gar nicht berührt.“ Doch fand Scherzkeks Schönnebeck kein Gehör bei Schiri Christoph Ipe.

Hat bisher fünf Saisontore für Turo erzielt: Carsten Daldrup. Foto: fw

Kreisliga A: Turo Darfeld empfängt Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (fw). Ein Derby prickelt immer - die ganz große Rivalität will sich hier aber nicht einstellen, im Gegenteil. „Durch die Spieler, die gemeinsam in der JSG gekickt haben, besteht ein guter Kontakt zwischen den Mannschaften", verweist Tobias Paschert auf die seit Jahren funktionierende Zusammenarbeit zwischen Westfalia Osterwick und Turo Darfeld im Jugendbereich. Brisant geht also anders, und doch geht es um wichtige Punkte, wenn die beiden Nachbarn morgen in Darfeld aufeinandertreffen: Beide haben in der englichen Woche ordentlich gepunktet, Turo neun Zähler geholt und die Westfalia sieben, und sich so an das obere Drittel herangeschoben. „Jetzt muss sich für beide zeigen, wohin die Reise geht", sagt der Westfalia-Spielertrainer.

Markus Lindner hat die Osterwicker vor einer Woche beim 3:1-Sieg gegen GWNottuln II unter die Lupe genommen und zeigt sich beeindruckt. „Sehr zweikampfstark in der Defensive und absolut effizient vor dem Tor", lobt er den Gegner. Nicht zuletzt deshalb wäre ihm wohler, wenn sich die Personallage nicht so kompliziert darstellen würde: Gerade einmal 13 Kicker aus seinem Kader stehen zur Verfügung, weil mehrere Spieler mit Beginn der Herbstferien in Urlaub weilen oder privat verhindert sind. „Vielleicht kann ich noch Leute aus der zweiten Mannschaft dazuholen", zuckt der Turo-Trainer mit den Schultern. „Ich kann mir jedenfalls keine Spieler backen."

Personell sieht es bei den Osterwickern deutlich entspannter aus. „Alle Mann an Bord", verkündet Tobias Paschert, der mit drei Punkten den Anschluss nach oben wahren möchte. Die Darfelder wiederum möchten ihre Position - punktgleich mit Westfalia und wegen des besseren Torverhältnisses auf Rang fünf - auf jeden Fall verteidigen, auch wenn die jüngere Derbygeschichte nicht für sie spricht. Lindner: „Höchste Zeit, dass wir mal wieder eins gewinnen."

| Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Turo-Stadion in Darfeld.

Kreisliga A: 3:1 gegen GW Nottuln II

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Nach einem schleppenden Start kam der Gastgeber Westfalia Osterwick immer besser auf Touren. „Ausgerechnet in dieser Phase kassieren wir das 0:1", dachte Tobias Paschert, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, an den Gegentreffer von Grün-Weiß Nottuln II, erzielt durch Clemens Donner ( 31. Minute), „doch kurz vor der Pause gleichen wir aus und legen in der zweiten Hälfte noch zwei Tore nach."

Auffälligster Akteur beim 3:1-Heimsieg war Leon Eggemann, der das 1:1 von Pascal Leipelt (44.) mit einem feinen Pass von der linken Außenbahn vorbereitete. Leipelt, der im Zentrum lauerte, musste nur noch den Fuß hinhalten. Eggemann (64. und 72.) war im zweiten Durchgang gleich doppelt erfolgreich. Sein 2:1 bereitete Florian Richters mit einem Einwurf ein, den Luis Lammers per Kopf verlängerte. Beim 3:1 servierte ihm Leipelt die Kugel. Eggemann vernaschte zwei Nottulner und vollendete sein Werk mit einem Schutz, der links unten im Eck einschlug.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. 82 lange Minuten hat es gedauert, dann war der Bann gebrochen. Nach Steilpass von Luca Thiäner bringt Leon Eggemann den Ball scharf in die Mitte, Luis Lammers muss nur noch einschieben - 1:0 fur die Westfalia. Letztlich schraubten die Osterwicker beim Gastspiel gegen DJK Dülmen das Ergebnis noch auf 3:0.

„Das war heute ein absolut verdienter Sieg", freute sich Tobias Paschert, Trainer der Westfalia. „Ober das ganze Spiel waren wir die klar bessere Mannschaft." Auf dem tiefen und nassen Rasen tat sich seine Mannschaft jedoch lange schwer, gegen einen tiefstehenden Gegner das Tor zu treffen. „Heute hatten wir bei den Einwechselungen ein glücklichen Händchen", erklärte Paschert. Luka Patte, Leon Eggemann und Florian Richters belebten die Offensive der Westfalia. So markierte erneut Luis Lammers nach Vorarbeit von Leon Eggemann das 2:0 (84.). Den Schlusspunkt setzte Florian Richters nach einer tollen Kombination über Luka Patte und Leon Eggemann (90.). Nun soll im Heimspiel gegen GW Nottuln II der nächste Sieg folgen.

| DJK Dülmen - Westfalia Osterwick 0:3; Tore: 0:1, 0:2 Luis Lammers (82., 84.), 0:3 Florian Richters (90.)

| nächstes Spiel: Westfalia Osterwick - GW Nottuln II, Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion.

Vorbericht GW Nottuln II

WN.de Am Sonntag (6. Oktober) steht für die Popp-Schützlinge ab 15 Uhr die Partie beim Tabellensechsten Westfalia Osterwick auf dem Programm. Die Rot-Weißen gewannen am Donnerstag mit 3:0 bei der DJK Dülmen. Im Vergleich zur Darup-Begegnung wird Thorsten Scholz urlaubsbedingt fehlen. Dafür rückt Jan Walter wieder zwischen die Pfosten. In Sachen Ergebnisse bezeichnet Mario Popp den nächsten Gegner als „Wundertüte“. Durch die neun Zähler zuletzt kann die sein Team mit breiter Brust auftreten und wollen auch aus Osterwick etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

GEGNER: DJK Dülmen

ANSTOSS: Donnerstag, 15 Uhr, Sportzentrum Süd, Hülstener Straße 121 in Dülmen

ZUM SPIEL: Die Leistungssteigerung, die so dringend nötig war, haben sie hingelegt beim 1:1-Unentschieden, das sie der DJK Coesfeld-VBRS abgerungen haben. Das darf aber keine Eintagsfliege bleiben - „und wir benötigen jetztauch dringend mal wieder drei Punkte", fordert Tobias Paschert auch das passende Ergebnis, wenn seine Mannschaft am morgigen Donnerstag bei der DJK Dülmen antritt. Der Spielertrainer richtet sich auf ein enges Spiel ein, so wie Ende August, als die Osterwicker durch ein spätes Tor von Luis Lammers mit 1:0 gewannen. „Das ist ein robuster Gegner", warnt Paschert. „Da muss die Einstellung stimmen. Wir müssen über die Zweikämpfe und Laufbereitschaft ins Spiel kommen." Personell sieht es im Westfalia-Lager wieder besser aus, denn Florian Richters ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. Auch Lars Knipper kann nach seiner Knieverletzung wieder dabei sein.

Der Torschütze: Malte Elkemann (Mitte), hier bedrängt von Sebastian Graute (rechts) und Timon Schüer, erzielte die zwischenzeitliche Führung der DJK-VBRS. Foto: az

Kreisliga A: DJK-VBRS und Westfalia trennen sich 1:1

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Coesfeld/Osterwick. Die 20 auf dem Trikot passte zur bisherigen Bilanz von Marius Borgert mit 20 Saisontoren – vor dem Spiel und sehr zum Leidwesen der DJK’ler auch nach der Partie. Denn der Top-Torjäger der Liga lag diesmal an der Kette. „Ihn haben die Osterwicker gut aus dem Spiel genommen“, gab Denis Koopmann zu. „Trotzdem hatten wir die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden.“ Aber nach der Führung in der zweiten Halbzeit setzten die Coesfelder nicht energisch genug nach, verpassten das zweite Tor und mussten sich am Ende mit dem 1:1-Unentschieden gegen die Westfalia zufriedengeben. 

Wiedersehen macht Freude – aber wem? Beim Sparkassen-Cup trennten sich Tobias Hüwe (DJK-VBRS, links) und Tobias Paschert (Westfalia) mit einem 3:3-Unentschieden. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: DJK-VBRS freut sich auf das Duell mit Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Coesfeld/Osterwick. Wenn der Zweite auf den Neunten trifft, scheint die Favoritenrolle klar verteilt zu sein. Davon will Denis Koopmann aber nichts wissen. „Das sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe“, warnt er ausdrücklich davor, den Ausgang der Partie morgen nur an den aktuellen Eindrücken festzumachen. Die „Ballermänner“ der DJK Coesfeld-VBRS treffen auf die zuletzt schwächelnde Westfalia Osterwick – der DJK-Trainer erwartet dennoch eine echte Standortbestimmung. 

"Marius Borgert ist eine Maschine. Mal sehen, ob wir den Stecker ziehen können."

Westfalia-Spielertrainer Tobias Paschert

Zweite Niederlage in Folge: Simon Werschmöller und die Westfalia haben auch gegen Darup verloren. Foto: fw

Kreisliga A: Darup gewinnt 5:2 in Osterwick

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/DARUP (fw). Wenn die Borussia kommt, ist aktuell Spektakel garantiert - gestern sehr zum Leidwesen von Westfalia Osterwick. „Wenn man so spielt wie wir in der zweiten Halbzeit, dann verliert man auch in dieser Höhe zurecht", ordnete Tobias Paschert die überraschende 2:5-Niederlage ein, die der Favorit gegen entfesselte Daruper kassiert hatte. „Wir haben deren Angriffe nicht verhindert, also dürfen wir uns nicht beschweren."

Trotz vieler Ausfälle hatte die Westfalia im ersten Durchgang mehr vom Spiel. „Wir standen gut und haben wenig Zwingendes zugelassen", berichtete Borussia-Spielertrainer Micky Gravermann. Mit einem scharf getretenen Freistoß, den Torwart Dominik Chmieleck gegen den Körper von Timon Schüer lenkte, brachte Thomas Puhe die Gäste in Führung (33.). Kurz vor der Pause glich Jens Große Daldrup nach Flanke von Uli Wirtz per Volleyschuss aus.

Durchgang zwei ging dann komplett an die Gäste. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber nichts umgesetzt", schüttelte der Westfalia-Spielertrainer den Kopf. „Vor allem haben wir die Zweikämpfe nicht angenommen." Die Daruper gingen in der 65. Minute durch Stefan Laakmann in Führung und drehten in der Schlussphase richtig auf: Maximilian Determann, Julius Terbrack  und Jonas Leufke legten die Treffer drei, vier und fünf nach. Zwischendurch hatte Pascal Leipelt auf 2:4 verkürzt. „Wir standen sehr kompakt und haben bei Ballgewinn viel Dampf gemacht", lobte Gravermann sein Personal. „Und diese Angriff haben wir sehr gut ausgespielt." Das war der vierte Sieg in Serie für die Borussen, während die Westfalia vor dem Duell bei DJK Coesfeld schwächelt.

| Westfalia Osterwick - Borussia Darup 2:5; Tore: 0:1 Thomas Puhe (33.), 1:1 Jens Große Daldrup (44.), 1:2 Stefan Laakmann (65.), 1:3 Maximilian Determann (81.), 1:4 Julius Terbrack (87.), 2:4 Pascal Leipelt (89.), 2:5 Jonas Leufke (90.+3.).

GEGNER: Borussia Darup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Wiedergutmachung ist vielleicht zu harmlos ausgedrückt. „Wir erwarten eine Reaktion", spricht Tobias Paschert für sich und sein Trainerteam - eine Reaktion aus den Auftritt der Westfalia in Buldern, der alles habe vermissen lassen. „Keine Laufbereitschaft, die Einstellung passte nicht, das war grottenschlecht!"

Morgen gegen Borussia Darup wollen die Osterwicker wieder ihr anderes Gesicht zeigen, auch wenn es personell nicht wirklich erfreulich ist: Lars Knipper hat sich in Buldem am Knie verletzt, Johannes Sicking und Florian Richters weilen in Urlaub, auch Leon Eggemann und Luis Lammers stehen nicht zur Verfügung. Trotzdem wollen sie zurück in die Spur gegen einen Gegner, der nach einem schlechten Start zuletzt drei Siege in Folge gefeiert hat und mit reichlich Selbstbewusstsein anreisen wird. „Da kommt eine ähnliche Spielweise wie in Buldern auf uns zu", warnt Tobias Paschert sein Team. „Gegen Darup wird Zweikampfstärke gefragt sein."

Vorbericht Darup

ZUM SPIEL: Nach drei Siegen in Serie sind sie wieder im Soll - und können ganz gelassen die Reise nach Osterwick antreten. „Wir freuen uns darauf, denn diesmal haben wir nichts zu verlieren", erklärt Micky Gravermann vor dem Auswärtsspiel seiner Daruper, die zudem personell wieder besser aufgestellt als zuletzt sind. Niklas Grotthoff muss passen, ebenso Jan Ahlers, für den wegen seines Innenbandrisses im Knie das Fußballjahr wohl gelaufen ist. „Sonst sieht es aber gut aus", freut sich der Spielertrainer, der viel Spaß an seinen Youngsters hat: „Die kannst du reinwerfen und dann machen sie ordentlich Betrieb." Das wird am Sonntag auch nötig sein, denn nach dem 0:3 der Osterwicker in Buldem rechnet.Gravermann fest damit, dass sich der Gegner anders zeigen will.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die erste Saisonniederlage empfand Osterwicks Trainer Tobias Paschert als hochverdient. „Das war im Kollektiv einfach schlecht", lautete sein Fazit nach der 0:3-Niederlage in Buldern. Die Osterwicker, die vor diesem Spiel auf dem vierten Tabellenplatz zu finden waren, agierten zu fehlerhaft im Spielaufbau. „Wir haben heute sehr viele Fehlpässe gespielt und sind dann auch nicht in die Zweikämpfe reingekommen", erklärte Paschert.

So lag die Westfalia zur Halbzeit mit 0:1 durch ein Tor von Lucas Werner in der 16. Minute zurück. Auch in der zweiten Halbzeit kamen die Osterwicker nicht wirklich ins Spiel. Timo Saalfeld erhöhte in der 53. Minute für die Adler. Dann kam auch noch Pech dazu, als Johannes Sicking in der 88. Minute den Ball ins eigene Tor beförderte und für die Entscheidung sorgte. „Da muss man sich heute vor allem bei unseren Fans entschuldigen, die mitgekommen sind und dann so ein Spiel von uns gesehen haben", sagte Tobias Paschert, „Wir müssen das Spiel jetzt erst einmal in Ruhe aufarbeiten."

| DJK Adler Buldern Westfalia Osterwick 3:0; Tore: 1:0 Lucas Werner (16.), 2:0 Timo Saalfeld (53.), 3:0 Johannes Sicking (88:, ET).

GEGNER: Adler Buldern

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Buldern, Gewerbestraße 6

ZUM SPIEL: Am Tabellenplatz will er den Bezirksliga-Absteiger nicht messen. „Sie tun sich noch etwas schwer", sagt Tobias Paschert über den morgigen Gegner Adler Buldern, der mit einer ausgeglichenen Bilanz auf Rang acht liegt. „Aber sie sind sicherlich besser als es ihre bisherigen Ergebnisse ausdrücken." Zumal er Buldern aus den vielen persönlichen Begegnungen immer als sehr unangenehm in Erinnerung hat. Sehr körperbetont und robust könne Adler auftreten: „Wir müssen unbedingt dagegenhalten." Auf jeden Fall wollen die Osterwicker ihren Status als bislang ungeschlagenes Team verteidigen. „Mit dem Punkt gegen die SG Coesfeld 06 sind wir absolut im Soll", blickt der Spielertrainer auf elf Zähler aus fünf Spielen. Aber sie müssen nachlegen. Für morgen steht Torwart Dominik Chmieleck, der gegen die SG eine starke Leistung gezeigt hat, nicht zur Verfügung, sonst hat Paschert sein komplettes Personal an Bord.

Die Ballbeschwörer: Westfalia-Kapitän Lars Knipper (links) und SG’ler Simon Rotthäuser scheinen es mit Hypnose zu versuchen, den Weg der Kugel zu beeinflussen. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick/Coesfeld. Hände schütteln musste er reichlich beim Wiedersehen an seiner alte Wirkungsstätte. Viele alte Bekannte traf Zoui Allali wieder: Spieler, Verantwortliche, Fans, mit denen er von 2013 bis 2015 eine tolle Zeit in Osterwick erlebt hatte, gekrönt mit dem Bezirksliga-Aufstieg. Zum zweiten Mal kehrte er nun als Gäste-Trainer ins Westfalia-Stadion zurück – und anders als im August 2015, als er mit dem SV Gescher einen fulminanten 5:2-Sieg gefeiert hatte, gab es diesmal „nur“ einen Zähler. Grundsätzlich okay, aber vom Spielverlauf her doch zu wenig, urteilte Allali, der seit dem Sommer mit Christoph Klaas für die SG Coesfeld 06 verantwortlich ist: „Im Nachhinein haben wir zwei Punkte verloren.“ 

Ein Tänzchen im Westfalia-Strafraum: Tim Püttmann (links) sucht die Lücke gegen den Osterwicker Spielertrainer Tobias Paschert. Fotos: fw Foto: az

Kreisliga A: SG 06 spielt 1:1 in Osterwick

Allgemeine Zeitung Osterwick/Coesfeld. von Frank Wittenberg Sekt oder Selters, das war die Devise. Uli Wirtz, noch bis zum Samstag mit der Aida auf den Meeren unterwegs, kam, packte die rechte Klebe aus – und wie! Wie ein Strich flog die Kugel in den Winkel des SG-Tores. Wäre der Schuss nicht im Netz gelandet, hätte er möglicherweise schweren Schaden am Westfalia-Clubheim verursacht. „Den trifft er wohl nicht immer so“, grinste Tobias Paschert. Aber das Ding saß und bescherte Westfalia Osterwick doch noch den 1:1-Ausgleich im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Coesfeld. 

Beim Seifer-Cup stand es nach 90 Minuten unentschieden. Hannes Grams (Westfalia, links) und Lucas Jacob. Foto: fw

Allgemeine Zeitung Osterwick/Coesfeld von Frank Wittenberg. Den 18. Juni 2015 wird er nie vergessen. Da standen sie vor der jubelnden Mannschaft und den feiernden Fans, Arm in Arm, mit der Meisterschale in der Hand und nach dem 4:1 gegen SC Südlohn mit dem Bezirksliga-Aufstieg in der Tasche. „Das war ein besonderes Erlebnis“, lächelt Zoui Allali. Seinen damaligen Kapitän Tobias Paschert trifft er morgen wieder – der ist nun für Westfalia Osterwick verantwortlich und damit für das Team, das die SG Coesfeld 06 mächtig herausfordern will. Das absolute Topspiel der Kreisliga A sorgt für verstärktes Prickeln! 

"Wir freuen uns auf Sonntag und werden nach vorne spielen."

Westfalia Spielertrainer Tobias Paschert vor dem Duell gegen die SG 06

Allgemeine Zeitung LETTE/OSTERWICK. Das Ergebnis war klipp und klar. 3:0 für Osterwick in Lette. „Dennoch haben wir das Spiel bis Mitte der zweiten Hälfte offen gehalten", erklärte Vorwärts-Coach Frank Stening, „dass der Sieg für die Gäste verdient ist, will ich gar nicht abstreiten. Er ist aber um ein Tor zu hoch ausgefallen."

Auf Vorarbeit von Luka Patte hatte Leon Eggemann (37. Minute) den Favoriten in Führung gebracht. „Das war eiskalt gemacht", lobte Tobias Paschert, Spielertrainer der Westfalia, den Schützen. Dann dauerte es einige Zeit, bis der zweite Treffer fiel. Nach einem Diagonalpass von Timo Mevenkamp nahm Florian Richters den Ball volley. Björn Pieper parierte, doch den Abpraller versenkte Luis Lammers (68.) zum 2:0. „Bis dahin hatten wir auch mehrere Chancen", sagte Stening, „nur haben wir uns nicht belohnt." Linus Brocks und Justin Plesker fehlte das letzte Quäntchen Glück.

Noch mal Stening: „Der Ausgleich wäre machbar gewesen." Mit dem 3:0, wiederum von Eggemann ( 84.) erzielt in der Endphase, war die Begegnung gelaufen. Tobias Lanfers hatte die Vorlage gegeben. „Überragend war das nicht, was wir hier abgeliefert haben", teilte Paschert mit, „andererseits haben wir drei weitere Zähler geholt und sind damit auf einem guten Weg." Nun folgt das Gipfeltreffen gegen die SG Coesfeld 06.

| Vorwärts Lette - Westfalia Osterwick 0:3; Tore: 0:1 Leon Egemann (37. ), 0:2 Luis Lammers (68.), 0:3 Leon Eggemann ( 84.)

GEGNER: Vorwärts Lette

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Ernsting's-family-Sportpark in Lette, Rasen

ZUM SPIEL: Den Gegner kennt Jens Frieling bereits aus der Vorbereitungsphase. „Im Seifer-Cup haben wir schon gegen Lette gespielt", erinnert sich der Co-Trainer von Westfalia Osterwick. „Schon früh haben wir da geführt und das Spiel für uns entschieden." Endergebnis war letztlich 4:0. Doch davon will Frieling jetzt nichts mehr wissen.

„Lette scheint sich nach dem 11:0 gegen Turo Darfeld am ersten Spieltag gefangen zu haben", erklärt er. „Das ist eine Mannschaft, die mit viel Kampf und Leidenschaft agieren wird." Doch auch seine Mannschaft bereite sich gut auf das bevorstehende Match vor. „Die Jungs haben in dieser Woche eine andere Mentalität im Training gezeigt", so Frieling. ,,Wir haben auf jeden Fall einen Plan, wie wir Lette knacken wollen." Personell müssen die Osterwicker allerdings auf mehrere Urlauber verzichten. Dafür kommt mit Tobias Paschert der Cheftrainer aus dem Urlaub zurück.

„Tobi muss sich aber erst einmal hinten anstellen", stellt Frieling klar und schmunzelt: „Da muss der Trainer auf jeden Fall Ersatzbank-Fett mitbringen."

Vorbericht Lette

ZUM SPIEL: Für Vorwärts-Trainer Frank Stening ist es ein erfreuliches Wiedersehen. „Ich war selbst eine Zeit in Osterwick tätig", erklärt er. „Da kommen viele bekannte Gesichter zu Besuch." Punkte schenken will er den Rosendahler Gästen aber trotzdem nicht. „Osterwick ist noch nicht unsere Kragenweite", gibt er zu. „Aber wir arbeiten immer weiter an uns." Mit Disziplin und Entschlossenheit wollen er und seine Letteraner gegen die Gäste auftreten. „Wir wollen das Spiel aktiv mitgestalten und mit Fußball spielen", gibt Stening vor. Hinten reinstellen will er sich nicht. „So würden wir nur auf ein Gegentor warten", meint Stening. „Vielmehr müssen wir eigene Torchancen kreieren und diese auch nutzen." Mit Mut und Spielwitz soll also der Favorit geärgert werden. Dabei spiele der Kader für Frank Stening keine Rolle. „Ich bin kein Fan davon, über die Kadersituation zu sprechen", verrät Stening. „Es geht darum, was die einzelnen Spieler als Mannschaft auf dem Platz zeigen." Eine Ausrede dürfe es nicht geben. So soll im zweiten Heimspiel der Saison etwas Zählbares geholt werden.

Der Torschütze des Tages: Luis Lammers (rechts) bescherte Westfalia Osterwick mit seinem späten Treffer den 1:0-Heimsieg gegen DJK Dülmen. Foto: Mats Wittenberg

Kreisliga A: Mühsamer 1:0-Erfolg gegen DJK Dülmen

Allgemeine Zeitung Von Mats Wittenberg Osterwick. Zufrieden war er überhaupt nicht mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir wollten in den ersten zehn Minuten viele Torabschlüsse zustande bringen, um den Dülmenern zu zeigen, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Das ist uns nicht gelungen“, gab Westfalias Co-Trainer Jens Frieling seinen Unmut kund. So blieb es mühselig – und Westfalia Osterwick gelang erst spät der Siegtreffer zum 1:0 gegen DJK Dülmen. 

GEGNER: DJK Dülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion in Osterwick, Rasen

ZUM SPIEL: Mit Verspätung den ersten Heimerfolg feiern, das ist die Devise. „Beim ersten Saisonspiel gegen Seppenrade haben wir 2:2 gespielt", erklärt Jens Frieling, Co-Trainer von Westfalia Osterwick. Mit DJK Dülmen empfängt die Westfalia allerdings eine Mannschaft, die mit sechs Punkten in die Saison gestartet ist. „Die Dülmener werden sicherlich mit breiter Brust antreten", vermutet Frieling. „Wir wollen allerdings der von DJK-Trainer Roland Nee angesprochene Prüfstein für die Dülmener sein." Deshalb hoffe Frieling, dass die Gäste sich an dem Spiel beteiligen. „Mal gucken, ob sie mit uns Fußball spielen oder eher defensiv auftreten", so Frieling. Die Osterwicker selbst haben in der vergangenen Woche beim 3:0-Derbysieg über SW Holtwick Selbstvertrauen getankt. „Darauf dürfen wir uns aber nichts einbilden", warnt Frieling. Personell sieht es gut aus bei der Westfalia: Einzig allein Tobias Paschert, der Spielertrainer der Osterwicker, weilt noch im Urlaub. Auch ohne ihn wollen Frieling und seine Spieler ein gutes Spiel abliefern.

Am Ende geht Holtwick in die Knie: Tobias Schönnebeck (rechts), das Feierbiest aus Osterwick, beim Zweikampf mit Timo Fedder (links). Leon Eggemann (kleines Foto links) und Sebastian Graute (rechts) freuen sich über den 3:0-Erfolg im Rosendahler Derby. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Rosendahl: Turbulente Tage für Sebastian Graute! Erst hat er seine Lisa geheiratet, dann war „Sebi“, wie ihn die Osterwicker Mannschaftskameraden rufen, der „Matchwinner“ im Derby gegen Holtwick. „Meine Güte, was ist denn mit dir los“, sagten sie hinterher in der Kabine und hauten dem Kollegen so feste auf die Schultern, dass er fast in die Knie gegangen wäre, „du spielst ja wie gedopt.“
Jens Frieling, der Co-Trainer, der den urlaubenden Tobias Paschert an der Seitenlinie vertrat, hatte seinen Edeljoker in der 66. Minute für Tobias Lanfers, den Torschützen zur knappen 1:0-Pausenführung (45. Minute), aufs Feld geschickt.

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