Youngster unter sich: Timon Schüer (links), der nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Lars Knipper die Kapitänsbinde übernommen hat, stoppt den Holtwicker Torschützen Moritz Wagner. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia gewinnt Derby gegen SW Holtwick 3:1

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Rosendahl. Diese gelbe Karte gönnte er sich. Die Erleichterung musste raus beim Torschützen, deshalb zog sich Leon Eggemann das Trikot über den Kopf – endlich war der Derbysieg in trockenen Tüchern in dieser Minute 90.+3. „Wir haben den Gegner lange im Spiel gelassen, weil wir besonders in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht genutzt haben“, atmete Tobias Paschert durch. So blieb das Rosendahler Derby spannend bis fast zur letzten Sekunde – am Ende mit einem unter dem Strich verdienten 3:1-Sieg für Westfalia Osterwick gegen SW Holtwick. 

GEGNER: SW Holtwick

ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL Fünfter gegen Zehnter - seiten zuvor hat sich das Rosendahler Derby in diesen Tabellenregionen abgespielt „Beide Mannschaften stehen sicherlich nicht da. wo sie sich es erhofft hatten", gibt Tobias Paschert zu. „Trotzdem ist die Motivation riesig." Denn mit einer Derbyniederlage will gewiss keiner in die rund zweieinhalbmonatige Winterpause gehen. Deshalb will und muss die Westfalia vor dem Duell gegen SW Holtwick die Ausfälle von Timo Mevenkamp, Johannes Sicking und Tobias Schönnebeck wegstecken. Leon Eggemann und Hannes Grams sind angeschlagen. ,"Deshalb kommt uns die Winterpause gelegen", erklärt der Spielertrainer. Aber vorher wollen wir diese drei Punkte einfahren." Die sind gut für die Tabelle, gut für das eigene Gemüt - und für die abendliche Feier, die sich an das Spiel anschließen soll. Zudem will die Mannschaft nach dem Abpfiff den Fans als Dank für die Unterstützung in diesem Jahr 30 Liter Getränke spendieren.

Vorbericht SW Holtwick

ZUM SPIEL: Der letzte Derby-sieg gegen Westfalia Osterwick liegt lange zurück. „Muss vor meiner Zeit gewesen sein", zuckt Mario Beeke mit den Schultern. Höchste Zeit. dass wir das ändern." Tatsächlich 'ist den Holtwickern im Oktober 2012 letztmalig ein Sieg in der Meisterschaft gegen den Ortsrivalen gelungen. Nach dem 3:1 gegen TSG Dülmen II gehen die Schwarz-Weißen mit Rückenwind in die letzte Partie des Jahres. „Das war zwar nicht Weltklasse, macht uns aber Mut", erklärt der Trainer, der unter der Woche bereits deutlich gespürt hat, dass dieses Derby Gesprächsthema ist. Mit einem Sieg könnte sein Team rechtzeitig vor der Winterpause auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern. _Wir sind natürlich mit unserer Platzierung nicht zufrieden, aber wir kennen die Gründe", betont Beeke. In der Winterpause werden wir uns wieder aufstellen."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Sauer war er. Jens Frieling redete Klartext. „Ein Sommerkick im Winter", meinte der Osterwicker Co-Trainer nach der 2:2-Punkteteilung in Seppenrade, „ein gerechtes Remis von zwei schwachen Mannschaften." Auf dem schwer bespielbaren Kunstrasen, der teilweise recht glatt und rutschig war, hat das Westfalia-Team im Kollektiv eine schwache Vorstellung geboten. „Wir waren viel zu sorglos und haben die Zweikämpfe nicht angenommen", schlug Frieling kritische Töne an, „fürs Derby gegen Holtwick am kommenden Sonntag werden die Karten neu gemischt. Die, die heute gespielt haben, müssen sich im Training reinhängen." Den 0:1-Rückstand durch Bastian Blechinger (64. Minute) egalisierte Hannes Grams, wunderbar freigespielt vom eingewechselten Pascal Leipelt, mit einem abgefälschten Knallbonbon aus 18 Metern, der im Giebel einschlug. „Dann spielen wir wieder Harakiri", so „und kriegen das 1:2." Finn Arns (73.) war der Schütze. Mit einem Fernschuss, ebenfalls abgefälscht, markierte Leipelt (88.) das 2:2.

| Fortuna Seppenrade Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 1:0 Bastian Blechinger (64.), 1:1 Hannes Grams (69.), 2:1 Finn Arns (73.), 2:2 Pascal Leipelt (88.)

GEGNER: Fort. Seppenrade

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Seppenrade, Kunstrasen

ZUM SPIEL: Zum kommenden Gegner sieht Westfalia-Trainer Tobias Paschert Paralellen. „Seppenrade spielt eine eher durchwachsene Saison, ähnlich wie wir", erklärt er. „Mal haben sie wirklich gute Spiele, teilweise aber auch schlechte Spiele." Für das Gastspiel erwartet Paschert eine schwierige Partie. „Wir haben uns schon im Hinspiel schwer getan", erinnert er sich gut an den ersten Spieltag. Da hieß es nach 90 Minuten 2:2. Dennoch: „Unser Ziel sind drei Punkte, deshalb fahren wir nach Seppenrade", gibt der Trainer die Marschroute vor. „Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen." Für die Mission Auswärtssieg kann Paschert auf einen großen Kader zurückgreifen. „Fast alle Mann an Bord", freut er sich. Lediglich auf Johannes Sicking und Pascal Leipelt muss er verzichten.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die drei Punkte gehen an Westfalia Osterwick dank eines 3:1 in Rorup. Doch Tobias Paschert war keineswegs zufrieden. „Der Sieg ist sicherlich verdient", stellte der Spielertrainer fest, „über die Leistung müssen wir allerdings noch reden." In der ersten Hälfte hatten die Gäste zwar viel Ballbesitz. „Da haben wir aber nicht konsequent nach vorn gespielt", kritisierte er, „und hinten haben wir einmal nicht aufgepasst." Lukas Wortmann nutzte diesen Blackout der Gäste-Abwehr mit der überraschenden 1:0-Führung (15. Minute) für das Kellerkind der Kreisliga A. „Nach der Pause", fügte Paschert hinzu, „wurden wir besser." Auf Flanke von Timo Mevenkamp köpfte er selbst den 1:1-Ausgleich (58.). Ulrich Wirtz startete gleich darauf ein grandioses Solo über den halben Platz und besorgte das 2:1 (60.) Und das war noch nicht alles, denn Luis Lammers erhöhte nach Vorarbeit von Luka Patte auf 3:1 (70.). Tobias Paschert lobte vor allem Wirtz und Patte: „Beide haben ein Riesenspiel gemacht." Von den Hausherren, die durch diese Niederlage vom vorletzten auf den letzten Platz abgerutscht sind, war er überrascht: „Dass sie so weit unten stehen, wundert mich nach diesem engagierten Auftritt. Sie haben versucht mitzuspielen. Vorn fehlt jedoch die Durchschlagskraft

| Brukteria Rorup-Westfalia Osterwick 1:3; Tore: 1:0 Lukas Wortmann. (15.), 1:1 Tobias Paschert (58.), 1:2 Ulrich Wirtz (60.), l:3 Luis Lammers (70.)

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, August- WermelingPlatz (Asche), Birkenweg 45 in Dülmen

ZUM SPIEL: Die Favoritenrolle nehmen sie an.,,Wir sollten die drei Punkte auch holen", fordert Tobias Paschert mit Blick auf die Tabelle. „Denn wir wollen den Anschluss nicht ganz verlieren." Dazu müssen sie bei einem angeschlagenen Gegner auf Asche bestehen: Brukteria Rorup hat zuletzt zwei 0:3-Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller, SV Gescher II und TSG Dülmen II, kassiert und ist auf den vorletzten Platz abgerutscht. „Die kämpfen ums Überleben", ahnt der Westfalia-Spielertrainer. „Diesen Kampf müssen wir annehmen und unsere fußballerische Qualität einbringen." Personell sieht es besser aus bei den Osterwickern, die vor einer Woche bei der 0:1-Niederlage gegen SuS Legden auf mehrere Spieler verzichten mussten. Davide Recker ist zwar nach wie vor verletzt und Timon Schüer angeschlagen, ansonsten steht Tobias Paschert aber voraussichtlich der gesamte Kader zur Verfügung.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die Niederlage sei sehr unglücklich gewesen, berichtete Tobias Paschert, Trainer von Westfalia Osterwick. „Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel", meinte er nach der knappen 0:1-Niederlage daheim gegen SuS Legden, „wir standen hinten sehr gut, und ich hatte insgeheim auf den 'lucky punch' kurz vor Schluss gehofft." Aber die Gäste erzielten den Treffer des Tages und leider nicht seine Mannschaft. Till Dresemann (83.) versuchte es mit einem Freistoß, der normalerweise eine sichere Beute von Keeper Dominik Chmieleck geworden wäre. Dummerweise wurde der Schuss von der Mauer abgefälscht, sodass der Ball ins andere Eck flog. Mit diesem Billard-Tor entführten die Legdener den Dreier aus dem Westfalia-Stadion. Denn in der restlichen Zeit blieb den Hausherren der Ausgleich verwehrt. „Ärgerlich", betonte Paschert, „wir sind heute nicht zum Abschluss gekommen, weil uns die letzte Konsequenz fehlte." Bis auf drei Chancen von Luis Lammers (1) und Leon Eggemann (2) kamen sie nicht gefährlich in den gegnerischen Strafraum.

| Westfalia Osterwick SuS Legden 0:1; Tor: 0:1 Till Dresemann (83.)

GEGNER: SuS Legden

ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Sie liegen dicht zusammen - geografisch und in der Tabelle. Trotzdem muss die Westfalia darauf achten, dass der Rückstand von fünf Punkten auf den SuS Legden am Sonntag nicht noch größer wird. Eine komplizierte Aufgabe, ahnt Tobias Paschert: „Die Legdener waren schon in der Vergangenheit sehr unangenehm und sind in dieser Saison sehr stark und konstant." Erschwerend hinzu kommt, dass einige erfahrene Kicker aus dem Osterwicker Kader an diesem Wochenende wegen einer Tour nicht zur Verfügung stehen. „Das ist dann die Chance für die Spieler, die zuletzt nicht so viele Anteile hatten", betont der Trainer. „Jetzt sind die jungen Leute gefragt." Ihnen vertraut Paschert mit seinem Trainerteam, zumal die vergangenen Auftritte in Ordnung gewesen seien. „In Hausdülmen haben wir gut gespielt", erklärt Tobias Paschert. „Wir haben nur leider kein Tor geschossen."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Eine Nullnummer kam heraus trotz gefühlter 80 Prozent Ballbesitz. „Das ist eben die Spielweise von Hausdülmen", zuckte Tobias Paschert mit den Schultern. „Die stehen sehr tief und versuchen es dann mit langen Bällen auf ihre schnellen Stürmer." Hinten ließ Westfalia Osterwick aber nichts anbrennen - vorne wollte der erlösende Treffer aber auch nicht gelingen. So übersah Leon Eggemann in der ersten Halbzeit den besser postierten Pascal Leipelt und schloss selbst ab. Zudem wurde ein Schuss von Luis Lammers nach Vorarbeit von Florian Richters noch in höchster Not geklärt. Nach der Pause hatten Luis Lammers und Luca Thiäner Pech, dass der Schiri bei zwei Großchancen auf Abseits entschied. „Sehr grenzwertig", urteilte Paschert. So blieb es nach 90 Minuten beim torlosen Unentschieden, mit dem die Osterwicker leben musste. „Da war sicherlich mehr drin", urteilte der Spielertrainer. „Andererseits ist Hausdülmen immer gefährlich geblieben."

| GW Hausdülmen - Westfalia Osterwick 0:0.

GEGNER: GW Hausdülmen

ANSTOSS: Sonntag, 16.30 Uhr, Sportplatz Hausdülmen, Sandstraße in Dülmen

ZUM SPIEL: Zu späterer Stunde muss die Westfalia morgen auf Hausdülmener Asche ran. „Warum das so ist, wissen wir nicht", zuckt Tobias Paschert mit den Schultern. Fakt ist aber: Unter Flutlicht oder nicht, das wird eine ganz schwere Aufgabe für seine Mannschaft. Denn GW Hausdülmen ist das einzige Team, das bislang DJK Coesfeld und SG Coesfeld 06 geschlagen hat. "Wir haben Respekt vor der Leistung", erklärt der Spielertrainer. WDieser Gegner tritt taktisch sehr diszipliniert auf." So unangenehm die Aufgabe auch ist, die Osterwicker wollen weiter punkten und mit einem Auswärtssieg den morgigen Gegner überholen, der aktuell mit zwei Punkten mehr auf Rang vier steht. "Dazu müssen wir uns steigern, denn mit der Leistung vom 2:0-Sieg bei TSG Dülmen II werden wir nichts holen", betont Paschert, der nach abgebrummter Sperre wieder auf Florian Richters setzen kann. Timo Mevenkamp ist noch angeschlagen.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Lange Zeit war es eine zähe Angelegenheit. „Ehrlich gesagt sogar unsere bisher schlechteste Saisonleistung", nahm Tobias Paschert kein Blatt vor den Mund. Dass Westfalia Osterwick sich am Ende doch noch mit 2:0 beim Vorletzten TSG Dülmen II durchsetzte, war Leon Eggemann zu verdanken, der sich seit Wochen in Topform befindet und mit einem Doppelpack für ein versöhnliches Ende sorgte. Danach sah es vor der Pause nicht aus. „Das war nicht die Mannschaft, die ich kenne", berichtete Paschert. „Die Einstellung passte nicht." Immerhin kam eine Steigerung. Als Uli Wirtz gefoult wurde, schnappte sich Leon Eggemann den Ball und versenkte den Elfer zum 0:1 (73.). Nur drei Minuten später lief „Egge" nach Pass von Luca Thiäner alleine auf das Tor zu und erhöhte auf 0:2. Das war die Entscheidung und das Happy-End für die Westfalia, die vom Trainer- , team in der Pause erst wachgerüttelt werden musste: „Nach der Ansprache wurde es endlich etwas besser."

| TSG Dülmen II - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 und 0:2 Leon Eggemann (73., FE; 76.).

GEGNER: TSG Dülmen II

ANSTOSS: Sonntag, 13 Uhr, TSG-Stadion, Grenzweg 100 in Dülmen

ZUM SPIEL: Sieglos ist der Gegner noch, und das soll bitteschön auch nach dem 13. Saisonspiel so bleiben. Fünf Remis und sieben Niederlagen hat die TSG Dülmen II bisher auf dem Konto, was aber für Tobias Paschert kein Grund ist, in irgendeiner Form nachlässig zu werden. „Wir haben ja mit dem SV Gescher II vor einer Woche eine ähnliche Situation erlebt", denkt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick an den 5:3-Sieg zurück. „Die haben gut mitgehalten, also müssen wir auch diesmal hellwach sein:" Bitter für die Osterwicker: Florian Richters, der gegen Gescher drei Tore erzielt und dann die gelb-rote Karte gesehen hat, fällt gesperrt aus. „Das tut uns weh", gibt Paschert zu, der zudem um den Einsatz des angeschlagenen Timo Mevenkamp bangt. „Einige Spieler waren während der Woche kränklich, aber das wird sich hoffentlich bis Sonntag legen", erklärt der Trainer. Ziel sind eindeutig drei Punkte, um sich oben festzusetzen.

Schoss drei Tore gegen den SV Gescher II und sah die gelb-rote Karte: Florian Richters. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Osterwick feiert 5:3-Heimsieg gegen den SV Gescher II

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/GESCHER (fw). Lob gab es einmal mehr, aber erneut keine Punkte. „Eigentlich ist nicht zu verstehen, warum diese Mannschaft erst einen Punkt hat", zollte Tobias Paschert dem SV Gescher II seinen Respekt. Denn der hatte in Osterwick eine richtig gute Leistung abgeliefert - „aber leider nur in der ersten Halbzeit", bedauerte Marco Streuff. Folglich setzte sich die Westfalia am Ende mit 5:3 durch.

Nach dem ersten Ausrufezeichen der Gäste durch Marius Upgang-Rotert gelang den Osterwickern die frühe Führung durch Tobias Lanfers (4.). „Trotzdem waren wir super im Spiel", betonte Streuff, der den Torschrei in der zwölften Minute schon auf den Lippen hatte, aber Westfalia-Keeper Dominik Chmieleck parierte den Schuss von Andaré Weller-mann sensationell. Acht Minuten später gab's Elfmeter für Gescher, weil Marius Upgang-Roten gefoult worden war: Wellermann verwandelte zum 1:1 Der Schütze war auch in der 31. Minute nach einer Ecke per Kopf zur Stelle und besorgte die 2:1-Führung für die SV-Reserve. Florian Richters markierte in der 39. Minute den 2:2-Ausgleich, was Marco Streuff ärgerte: „Da ist unsere Defensivschwäche gnadenlos bestraft worden."

Noch bitterer für die Gäste: Nach der Pause war die Partie binnen kürzester Zeit schon fast entschieden. „Da haben wir uns jeweils stark über außen durchgesetzt und schön in die Mitte gespielt", lobte Paschert - Florian Richters war zur Stelle und traf in der 47. und 51. Minute. Mit dem 4:3-Anschlusstreffer durch Marius Upgang-Rotert ( 63.) und der gelb-roten Karte gegen Florian Richters keimte Hoffnung auf beim Schlusslicht, aber Tobias Schönnebeck krönte in der 79. Minute seine starke Leistung und machte mit dem 5:3 für die Osterwicker endgültig alles klar.

| Westfalia Osterwick - SV Gescher II 5:3; Tore: 1:0 Tobias Lanfers (4.), 1:1 und 1:2 André Wellermann (20., FE), 31.), 2:2, 3:2 und 4:2 Florian Richters (39., 47., 51.), 4:3 Marius Upgang-Rotert (63.), 5:3 Tobias Schönnebeck (79.).

GEGNER: SV Gescher II

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion, Osterwick, Rasen

ZUM SPIEL: Der Tabellenletzte ist zu Gast in Osterwick. Vom Tabellenplatz des Gegners will Westfalia-Trainer Tobias Paschert aber nichts wissen. „Die Gescheraner sind viel stärker, als es ihr Tabellenplatz aussagt", warnt er. „Das ist eine gute junge Truppe, die im vergangenen Jahr souverän aufgestiegen ist." Viele Spiele habe der Gegner knapp verloren, auch gegen Tabellenführer SG Coesfeld. „Das ist defaunitiv nicht die Schießbude der Liga", weiß Paschert. „Das•wird nicht leicht." Nach dem 2:2-Derby gegen Turo Darfeld, fordert Paschert einen Sieg. „Wir wollen wieder in die Spur kommen", erklärt er. „Gegen Gescher II wollen wir mit einem Heimsieg eine Siegesserie starten." Dafür steht dem Osterwicker Trainer ein großer Kader zur Verfügung. Lediglich Ullrich Wirtz und Timo Mevenkamp sind fraglich.

Vorbericht SV Gescher II

ZUM SPIEL: Marko Streuff, Trainer der Gescheraner Reserve, steht vor einem Personal-Puzzle. „Ich muss leider meine komplette Defensivreihe umstellen", ärgert sich Streuff. Neben den gesperrten Kevin Tenbrink fallen Eric Sundrum, Kevin Höing, Luca Neudert, Florian Ploß und Fabian Tschiskale aus. „Das ist zwar unglücklich, aber keine Ausrede", weiß Streuff vor dem Auswärtsspiel bei Westfalia Osterwick. In der vergangenen Woche habe seine Mannschaft nach einer starken Leistung den ersten Punkt in dieser Saison geholt. „Daran und an die vielen guten Auftritte in den vorherigen Spielen wollen wir anknüpfen", erklärt Streuff. Auswärts wollen sie es den Gastgebern aus Osterwick schwer machen. „Wir müssen hinten gut stehen und sofort in unseren Rhythmus kommen", fordert Streuff.

Austeilen und einstecken: Tobias Schönnebeck (rechts) bremst den Darfelder Kevin Botella Ferrara aus. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Kreisliga A: Turo Darfeld und Westfalia Osterwick spielen 2:2

Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Die Partie lief nicht mal 30 Sekunden, da klingelte es schon im Kasten von Dominik Chmieleck. Nach dem Anstoß schlug André Uphaus die Kugel lang und weit auf den linken Flügel. Einmal tippte sie auf, dann holte Carsten Daldrup, der wieselflinke Angreifer aus Darfeld, volley aus. Sein Schuss schlug punktgenau im rechten Giebel ein 

„Das Tor gilt nicht“, wetterte Reinold „Radi“ Schönnebeck, Edelfan von Westfalia Osterwick, „wir haben den Ball noch gar nicht berührt.“ Doch fand Scherzkeks Schönnebeck kein Gehör bei Schiri Christoph Ipe.

Hat bisher fünf Saisontore für Turo erzielt: Carsten Daldrup. Foto: fw

Kreisliga A: Turo Darfeld empfängt Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (fw). Ein Derby prickelt immer - die ganz große Rivalität will sich hier aber nicht einstellen, im Gegenteil. „Durch die Spieler, die gemeinsam in der JSG gekickt haben, besteht ein guter Kontakt zwischen den Mannschaften", verweist Tobias Paschert auf die seit Jahren funktionierende Zusammenarbeit zwischen Westfalia Osterwick und Turo Darfeld im Jugendbereich. Brisant geht also anders, und doch geht es um wichtige Punkte, wenn die beiden Nachbarn morgen in Darfeld aufeinandertreffen: Beide haben in der englichen Woche ordentlich gepunktet, Turo neun Zähler geholt und die Westfalia sieben, und sich so an das obere Drittel herangeschoben. „Jetzt muss sich für beide zeigen, wohin die Reise geht", sagt der Westfalia-Spielertrainer.

Markus Lindner hat die Osterwicker vor einer Woche beim 3:1-Sieg gegen GWNottuln II unter die Lupe genommen und zeigt sich beeindruckt. „Sehr zweikampfstark in der Defensive und absolut effizient vor dem Tor", lobt er den Gegner. Nicht zuletzt deshalb wäre ihm wohler, wenn sich die Personallage nicht so kompliziert darstellen würde: Gerade einmal 13 Kicker aus seinem Kader stehen zur Verfügung, weil mehrere Spieler mit Beginn der Herbstferien in Urlaub weilen oder privat verhindert sind. „Vielleicht kann ich noch Leute aus der zweiten Mannschaft dazuholen", zuckt der Turo-Trainer mit den Schultern. „Ich kann mir jedenfalls keine Spieler backen."

Personell sieht es bei den Osterwickern deutlich entspannter aus. „Alle Mann an Bord", verkündet Tobias Paschert, der mit drei Punkten den Anschluss nach oben wahren möchte. Die Darfelder wiederum möchten ihre Position - punktgleich mit Westfalia und wegen des besseren Torverhältnisses auf Rang fünf - auf jeden Fall verteidigen, auch wenn die jüngere Derbygeschichte nicht für sie spricht. Lindner: „Höchste Zeit, dass wir mal wieder eins gewinnen."

| Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Turo-Stadion in Darfeld.

Kreisliga A: 3:1 gegen GW Nottuln II

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Nach einem schleppenden Start kam der Gastgeber Westfalia Osterwick immer besser auf Touren. „Ausgerechnet in dieser Phase kassieren wir das 0:1", dachte Tobias Paschert, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, an den Gegentreffer von Grün-Weiß Nottuln II, erzielt durch Clemens Donner ( 31. Minute), „doch kurz vor der Pause gleichen wir aus und legen in der zweiten Hälfte noch zwei Tore nach."

Auffälligster Akteur beim 3:1-Heimsieg war Leon Eggemann, der das 1:1 von Pascal Leipelt (44.) mit einem feinen Pass von der linken Außenbahn vorbereitete. Leipelt, der im Zentrum lauerte, musste nur noch den Fuß hinhalten. Eggemann (64. und 72.) war im zweiten Durchgang gleich doppelt erfolgreich. Sein 2:1 bereitete Florian Richters mit einem Einwurf ein, den Luis Lammers per Kopf verlängerte. Beim 3:1 servierte ihm Leipelt die Kugel. Eggemann vernaschte zwei Nottulner und vollendete sein Werk mit einem Schutz, der links unten im Eck einschlug.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. 82 lange Minuten hat es gedauert, dann war der Bann gebrochen. Nach Steilpass von Luca Thiäner bringt Leon Eggemann den Ball scharf in die Mitte, Luis Lammers muss nur noch einschieben - 1:0 fur die Westfalia. Letztlich schraubten die Osterwicker beim Gastspiel gegen DJK Dülmen das Ergebnis noch auf 3:0.

„Das war heute ein absolut verdienter Sieg", freute sich Tobias Paschert, Trainer der Westfalia. „Ober das ganze Spiel waren wir die klar bessere Mannschaft." Auf dem tiefen und nassen Rasen tat sich seine Mannschaft jedoch lange schwer, gegen einen tiefstehenden Gegner das Tor zu treffen. „Heute hatten wir bei den Einwechselungen ein glücklichen Händchen", erklärte Paschert. Luka Patte, Leon Eggemann und Florian Richters belebten die Offensive der Westfalia. So markierte erneut Luis Lammers nach Vorarbeit von Leon Eggemann das 2:0 (84.). Den Schlusspunkt setzte Florian Richters nach einer tollen Kombination über Luka Patte und Leon Eggemann (90.). Nun soll im Heimspiel gegen GW Nottuln II der nächste Sieg folgen.

| DJK Dülmen - Westfalia Osterwick 0:3; Tore: 0:1, 0:2 Luis Lammers (82., 84.), 0:3 Florian Richters (90.)

| nächstes Spiel: Westfalia Osterwick - GW Nottuln II, Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion.

Vorbericht GW Nottuln II

WN.de Am Sonntag (6. Oktober) steht für die Popp-Schützlinge ab 15 Uhr die Partie beim Tabellensechsten Westfalia Osterwick auf dem Programm. Die Rot-Weißen gewannen am Donnerstag mit 3:0 bei der DJK Dülmen. Im Vergleich zur Darup-Begegnung wird Thorsten Scholz urlaubsbedingt fehlen. Dafür rückt Jan Walter wieder zwischen die Pfosten. In Sachen Ergebnisse bezeichnet Mario Popp den nächsten Gegner als „Wundertüte“. Durch die neun Zähler zuletzt kann die sein Team mit breiter Brust auftreten und wollen auch aus Osterwick etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

GEGNER: DJK Dülmen

ANSTOSS: Donnerstag, 15 Uhr, Sportzentrum Süd, Hülstener Straße 121 in Dülmen

ZUM SPIEL: Die Leistungssteigerung, die so dringend nötig war, haben sie hingelegt beim 1:1-Unentschieden, das sie der DJK Coesfeld-VBRS abgerungen haben. Das darf aber keine Eintagsfliege bleiben - „und wir benötigen jetztauch dringend mal wieder drei Punkte", fordert Tobias Paschert auch das passende Ergebnis, wenn seine Mannschaft am morgigen Donnerstag bei der DJK Dülmen antritt. Der Spielertrainer richtet sich auf ein enges Spiel ein, so wie Ende August, als die Osterwicker durch ein spätes Tor von Luis Lammers mit 1:0 gewannen. „Das ist ein robuster Gegner", warnt Paschert. „Da muss die Einstellung stimmen. Wir müssen über die Zweikämpfe und Laufbereitschaft ins Spiel kommen." Personell sieht es im Westfalia-Lager wieder besser aus, denn Florian Richters ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. Auch Lars Knipper kann nach seiner Knieverletzung wieder dabei sein.

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