Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Na bitte, es geht doch. Nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Testspielen hat Westfalia Osterwick das Spiel gegen den B-Ligisten SC RW Nienborg mit 7:0 gewonnen. „Im Großen und Ganzen bin ich mit unserem Spiel zufrieden", erklärt Jürgen Meier, Trainer der Westfalia. Bereits nach 14 Minuten stand seine Mannschaft durch die Tore von Szymon Szmigielski und Leon Eggemann mit 2:0 in Front. In der zweiten Halbzeit erhöhten zunächst Niklas Weßeling per Freistoß und Luis Lammers mit zwei Treffern auf 5:0. In den letzten fünf Minuten setzten Luca Thiäner und Jan Kröger mit ihren Treffern den Schlusspunkt der Partie. „Besonders wichtig ist, dass wir zu null gespielt haben", freut sich Meier. Der Gegner aus Nienborg sei sehr offensiv aufgetreten und habe versucht, die Osterwicker dauerhaft anzulaufen. „Das war für uns ein guter Test", so Meier. Am Samstag folgt bereits das nächste Testspiel. Dann ist DJK Dülmen zu Gast im Westfalia-Stadion.

| Westfalia Osterwick SC RW Nienborg 7:0; Tore: 1:0 Szymon Szmigielski (6.), 2:0 Leon Eggemann (14.), 3:0 Luis Lammers (66.), 4:0 Niklas Weßeling (70.), 5:0 Luis Lammers (80.), 6:0 Luca Thiäner (85.), 7:0 Jan Kröger (87.)

Foto: Leon Eggemann, rechts

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der zweite Test gegen den A-Kreisligisten FSV Ochtrup ging deutlich verloren. „Wenn man vorn die Tore nicht macht, hinten zu offen ist und nicht in die Zweikämpfe kommt, dann verlierst du so ein Spiel", klagte Jürgen Meier, Trainer des A-Liga-Spitzenreiters Westfalia Osterwick nach der klaren 0:4-Heimpleite, „aber besser jetzt in der Vorbereitung als in der Meisterschaft."

| Westfalia Osterwick - FSV Ochtrup 0:4; Tore: 0:1 Mohammed Sylla (12.), 0:2 Martin Ahlers (18.), 0:3 Tim Niehues (42.), 0:4 Lukas Höseler (60.)

Allgemeine Zeitung Osterwick/Coesfeld (fw). Das besondere Bonbon bekamen die Zuschauer in der 41. Minute verabreicht: ein Schuss von Eingin Yavuzaslan aus über 30 Metern, der im Tor einschlug. „Mein erstes Tor für die DJK Coesfeld“, staunte der Spielertrainer. Und das ausgerechnet bei seinem Ex-Club Westfalia Osterwick, wo sich die Eintrachtler im Test letztlich mit 6:2 durchsetzten. Ein deutliches Resultat, aber unzufrieden war Westfalia-Trainer Jürgen Meier dennoch nicht. Viele Ausfälle gegen einen Bezirksligisten, der in der Vorbereitung schon einige Woche weiter ist – „dafür haben wir ein munteres Spiel abgeliefert. Für das erste Mal auf dem Platz war alles im grünen Bereich.“ Und der A-Liga-Spitzenreiter ging sogar in Führung, als Jan Kröger von einem Torwartfehler profitierte. Marius Borgert und Philip Luca Schink drehten die Partie zum 1:2, Leon Eggemann gelang der 2:2-Ausgleich. „Da hat sich der Egge gut durchgespielt“, lobte Yavuzaslan seinen ehemaligen Schützling. Der Distanzschuss von Yavuzaslan selbst und ein Eigentor von Tobias Schönnebeck bescherten das 2:4 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel schraubte Marius Borgert das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 2:6. „Wir sind gegen ein Bollwerk geduldig geblieben und haben die Lücken gefunden“, bilanzierte der DJK-Spielertrainer, der sich sehr über das Wiedersehen mit seiner alten Mannschaft gefreut hat. „Das Pass- und Kombinationsspiel war okay, aber wir haben sicherlich noch Luft nach oben.“ 

| Westfalia Osterwick – DJK Coesfeld-VBRS 2:6; Tore: 1:0 Jan Kröger (4.), 1:1 Marius Borgert (19.), 1:2 Philip Luca Schink (22.), 2:2 Leon Eggemann (26.), 2:3 Engin Yavuzaslan (41.), 2:4 Tobias Schönnebeck (45., ET), 2:5 und 2:6 Marius Borgert (48., 67.) 

Ein starkes Duo: Trainer Jürgen Meier (rechts) und der spielende Co-Trainer Tobias Paschert (rechts). Foto: az

Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Osterwick. Jürgen Meier, 51, geht’s gut. „Alles im grünen Bereich“, tönt seine Stimme froh gelaunt aus dem Telefonhörer, „glücklicher kann man nicht sein.“ Meier ist bester Laune. Er urlaubt derzeit auf Mallorca und hat kurz vorher noch seinen Trainervertrag um ein Jahr verlängert. Westfalia Osterwick, sein Verein, mit dem er auf Platz eins in der Kreisliga A überwintert, hat ihn für die Saison 2019/20 weiterverpflichtet. Alles andere wäre auch eine faustdicke Überraschung gewesen. 

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Kreisligist Westfalia Osterwick hat die Verträge mit dem kompletten Trainerteam verlängert: Cheftrainer Jürgen Meier, Tobias Paschert, der spielende Co-Trainer, Roland Kortüm, der „Co" am Seitenrand, Torwart-Trainer Tobias Smolinski und Betreuer Christian Vörding werden in der kommenden Saison 2019/20 weiter zusammenarbeiten. Auch alle Spieler aus dem 24-köpfigen Kader haben ihre Zusage gegeben, dass sie bleiben werden.

Als kleine Abwechslung in der Winterpause haben die Osterwicker am Wochenende am Hallenturnier von DJK Stadtlohn teilgenommen. In der Vorrunde wurden sie Tabellenzweiter der Gruppe B hinter Grün-Weiß Lünten und qualifizierten sich für die Hauptrunde. Hinter dem späteren Turniersieger SV Schermbeck II und Adler Buldern verpasste die Westfalia als Dritter das Halbfinale. Ein weiteres Hallenturnier ist nicht geplant. Das Training beginnt am 27. Januar. I Bericht folgt

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Spitzenreiter der Kreisliga A, Westfalia Osterwick, nimmt heute am SPKCup teil. Bei diesem Hallenturnier von DJK Stadtlohn trifft die Mannschaft von Jürgen Meier in der Gruppenphase auf Grün-Weiß Lüinten (A-Liga), TG Almsick (B-Liga) und TSV Ahaus (D-Liga). Sollten die Osterwicker Erster oder Zweiten werden, geht's am Sonntag weiter. Folgende Akteure nehmen teil: Philipp Kröger und Julian Wensky im Tor; Tobias Paschert, Johannes Sicking, Lars Knipper, Hannes Grams, Jan Kröger, Florian Richters, Bartlomiej Kijas, Sebastian Graute, Nils Borgert und Leon Eggemann. Am Sonntag käme noch Luca Thiäner dazu.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Spitzenreiter Westfalia Osterwick hat den Vorsprung auf den Verfolger SuS Olfen auf komfortable sechs Zähler ausgedehnt. Jürgen Meier sprach von „einem souveränen 2:0-Sieg" beim Gastgeber DJK Dülmen. Auf einem gut bespielbaren Ascheplatz hatte sich Leon Eggemann auf der linken Außenbahn gegen zwei Mann durchgesetzt. Seine scharfe Hereingabe verlängerte Jan Kröger per Hacke zu Luis Lammers (15. Minute), der mühelos das 1:0 erzielte. Eggemann (20.) erhöhte dann auf 2:0.

Meier hatte ihn in der Kabine extra getaped, da sein lädiertes Sprunggelenk noch immer in allen Farben leuchtete. „Vor der Pause hab' ich ihn dann rausgenommen", berichtete Erfolgstrainer Meier, „der 'Egge' hatte seinen Dienst getan." In der zweiten Hälfte haben die Osterwicker, die „Flo" Pause im Tor aufgeboten hatten, das Ergebnis lediglich verwaltet. Keeper Prause bekam keinen Ball zu halten.

| DJK Dülmen - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Luis Lammers (15.), 0:2 Leon Eggemann (20.)

Kollektiver Jubel: Leon Eggemann (links), Torschütze zum 2:0 für Westfalia Osterwick, lässt sich von seinen Klubkollegen feiern. Foto: az

Allgemeine Zeitung Rosendahl. Nach dem Abpfiff trommelte Jürgen Meier seine Mannschaft zusammen: „Jungs! Herkommen.“ Aber dalli! „Wir machen den Kreis.“ Auf des Trainers Befehl drehten sie sich wie auf der Kirmes, links herum und rechts herum. „Erfolg ist das A und O“, sagte Meier nach dem 3:1-Derbysieg, noch ein wenig schwindlig von der wilden Dreherei in Höhe der Mittellinie, „die erste Hälfte war ausgeglichen, die zweite haben wir kontrolliert und daher verdient gewonnen.“

Jürgen Meier, der agile Fuzziger, war stolz auf seine Belegschaft. „Haben wir doch gut hingekriegt“, meinte er mit einem breiten Grinsen, „die Darfelder wurden nach einer Stunde müde, konnten daher nicht mehr so intensiv ihr Pressing aufziehen, dadurch hatten wir mehr Räume.“

Top-Spiel der Woche: Derbyzeit: Osterwick gegen Darfeld

Streiflichter Osterwick/Darfeld. Eine Woche vor der Pause kommt es noch einmal zum Rosendahl-Derby: Mit einem Heimsieg würden die Osterwicker den Status des Ligaprimus auch über die Jahreswende hinweg behalten. „Das ist unser letztes Heimspiel in diesem Jahr. Wir freuen uns alle und wollen Vollgas geben", so Osterwick-Trainer Jürgen Meier, dem sein Team in dieser Saison bereits viel Spaß bereitet hat: „Wir sind in diese Saison mit dem Konzept gegangen, dass der Kader nur mit Spielern aus den eigenen Reihen besteht." Für Markus Lindner, Coach des Gegners aus Darfeld, war es jedoch eine Hinrunde mit vielen Aufs und Abs...

Hacke, Spitze, eins, zwei, drei: Tobias „Frank" Lanfers (rechts) im Duell mit dem Darfelder Mittelfeldspieler Florian Feitscher (links). Foto: Ulrich Hörnemann

Kreisliga A: Westfalia spielt gegen den Derby-Rivalen Turo Darfeld

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (uh). Es war eine stressige Woche. „Am Mittwoch war ich noch in Porto", berichtet Jürgen Meier, der Ex-Schalker, der aber bitter enttäuscht war angesichts der grauen Vorstellung der Königsblauen. „Die Schalker standen nur hinten drin. Das war eine Frechheit! Da waren die Fans natürlich enttäuscht, und dann brennt der Baum." Am Donnerstag, mit Zwischenlandung in Madrid, kehrte er erst verspätet heim, sodass Roland Kortüm, sein „Co" beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, das Training vorm Derby gegen Turo Darfeld leitete.

Cedric Schürmann (rechts), hier im Duell mit Johannes Sicking, sorgte lange für die Lufthoheit in der Defensive der SG 06. Letztlich gelang die Westfalia doch durch zwei Kopfballtore von Leon Eggemann. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung (fw) Osterwick/Coesfeld. Die gefühlt eisigen Temperaturen schienen ihm völlig gleichgültig zu sein. Leon Eggemann entledigte sich seines Trikots und setzte zum Jubellauf an, verfolgt von seinen Mitspielern – völlig losgelöst rannten die Osterwicker in dieser 90. Minute über den Platz, weil sie das Ding gegen die SG Coesfeld 06 tatsächlich noch zum 2:1 gedreht hatten. „Das ist auch eine Qualität“, lächelte Jürgen Meier mit Blick auf seine Kicker. „Sie wollten einfach mehr als den einen Punkt.“ Den Vorsprung auf den SuS Olfen haben sie damit auf vier Zähler ausgebaut.

Szene aus dem Vorjahr: Ulrich Wirtz (rechts) schlägt den Ball vor SG-Abwehrmann Marc Lowak weg. Morgen gibt es im Westfalia-Stadion ein Wiedersehen. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung Osterwick/Coesfeld (fw). Gewinnen wollen sie beide, und zwar dringend. Die Osterwicker, weil sie die Tabellenführung verteidigen möchte – und die SG Coesfeld 06, weil der Kontakt nach oben nicht völlig abreißen soll. „Bei einer Niederlage wären wir zwölf Punkte zurück, das ist eine Menge Holz“, sagt SG-Trainer Patrick Steinberg mit Blick auf die Tabelle. „Also ist das ein richtungsweisendes Spiel.“

Mittendrin im Strafraum-Getümmel: Tobias Paschert, der Mann mit der Nr. 4. Foto: az

Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Osterwick. Seit acht Jahren führt er seine Mannschaft aufs Feld. „Jörg Pahlig“, erinnert sich Tobias Paschert, „hat mich zum Kapitän ernannt.“ Anno 2010 war das. Lang, lang ist es her. 

„Tobi“, wie ihn seine Mitspieler rufen, ist jetzt 28 und im besten Fußball-Alter. Mit vier startete er seine Karriere gemeinsam mit Benny Raabe. Ihre beiden Väter, Egon Paschert und Michael Raabe, bildeten das Trainerduo.

Benny Raabe, sein Kumpel und langjähriger Wegbegleiter, hängt momentan in der Warteschleife. „Benny hat sich das Kreuzband gerissen“, nennt Tobias Paschert den Grund für die lange Ausfallzeit. „Ich selbst war nur einmal verletzt“, schaut er zurück, „in meinem ersten Senioren-Jahr unter Jürgen Lindner hatte ich einen Bänderriss, den ich mir beim Hallenturnier der Langjugend zugezogen habe.“ Danach blieb er von Verletzungen verschont. Toi, toi, toi.

Allgemeine Zeitung Darup/Osterwick. Der Spitzenreiter hat die Hürde in Darup mit einem 3:1-Sieg erfolgreich genommen. „Wir haben eine richtig starke erste Halbzeit gezeigt und ordentlich Druck gemacht gegen einen Gegner, der sich zurückgezogen hat“, erzählte der Osterwicker Trainer Jürgen Meier, „wir hatten fünf, sechs gute Möglichkeiten bis zur Pause.“ Davon hatte der Borussen-Coach Micky Gravermann nichts gesehen. „Eine Großchance, okay, die hat Jonas Menze super gehalten“, sagte er. Den einzigen Treffer erzielte Luis Lammers (9. Minute).

„Nach dem Seitenwechsel“, so Gravermann, „waren wir präsenter.“ Auf Pass von Jonas Mölleney glich Jan Ahlers (46.) schon früh aus. „Da waren wir noch nicht wach“, berichtete Meier, „und wurden auskombiniert.“ Jan Kröger (60.) erzielte dann das 2:0 für die Gäste. Leon Eggemann (90.+3), der Edeljoker, den Meier spät gebracht hatte, sorgte mit dem 3:1 in der Nachspielzeit für die Entscheidung. „Wir haben verdient gewonnen“, betonte Meier.
„Die Osterwicker waren nicht gewillt Fußball zu spielen“, entgegnete Gravermann, „sie haben die Bälle nur lang nach vorn geschlagen. „Kompliment an meine Truppe, die sich zerissen hat.“

| Borussia Darup – Westfalia Osterwick 1:3; Tore: 0:1 Luis Lammers (9.), 1:1 Jan Ahlers (46.), 1:2 Jan Kröger (60.), 1:3 Leon Eggemann (90. + 3)

Algemeine Zeitung GEGNER: Borussia Darup

ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, Darup, Borussen-Arena, Rasen

ZUM SPIEL: Als „launische Diva" bezeichnet Jürgen Meier die Borussen. „Sie haben fast genauso viele Tore erzielt wie wir, haben aber auch jede Menge reingekriegt", erzählt der Trainer von Westfalia Osterwick, „das ist ein Hin und Her, da fehlt die Konstanz." Hinten sei Darup etwas löchrig. „Das wollen wir ausnutzen." Mit ihren schnellen Angreifern sind die Osterwicker in der Offensive sehr gut bestückt. „Mit Jan Kröger, der wieder fit ist, habe ich eine Alternative mehr", so Meier, „ich muss meiner Mannschaft ohnehin ein großes Kompliment machen, wie sie all die Ausfälle wegsteckt." Gegen Lette hätten zwölf Akteure gefehlt. „Trotzdem stellen wir die beste Abwehr der Liga mit weniger als einem Gegentreffer pro Spiel." Und dabei muss er mit Timo Mevenkamp seit acht Wochen einen starken Mann ersetzen.

Vorbericht Borussia Darup

ZUM SPIEL: Micky Gravermann hofft auf gutes Wetter. „Wenn's eben geht, möchten wir gegen Westfalia Osterwick schon auf Rasen spielen", sagt der noch immer verletzte Spielertrainer von Borussia Darup, „wir haben diesmal nichts zu verlieren und können deshalb ganz befreit aufspielen." Dass seine Mannschaft gegen den Spitzenreiter nicht viele Torchancen bekommen wird, weiß er auch. „Die wenigen, die wir kriegen, müssen wir eiskalt verwerten." Gravermann fordert höchste Konzentration. „Osterwick hatte bislang viele knappe Ergebnisse", berichtet er, „wir rechnen uns was aus." Jonas Menze wird zwischen den Pfosten stehen und sein erstes Meisterschaftsspiel in dieser Saison bestreiten. „Noch mal ein großer Dank an Danny Seidel, der bislang für Jonas ' eingesprungen ist. Danny wird jetzt das Tor räumen", so Micky Gravermann.

Die Lufthoheit hat Sven Ruhnau in dieser Szene, der höher steigt als Westfalia-Torschütze Leon Eggemann (links) – am Ende jubelten aber die Osterwicker. Foto: Frank Wittenberg ‹  Rosendahl Westfalia bleibt die Nummer eins

Allgemeine Zeitung Osterwick/Lette von Frank Wittenberg. Ein mulmiges Gefühl beschlich die Westfalia-Anhänger bis in Minute 90+2. Denn die Gefahr, irgendwie doch noch den Ausgleich zu kassieren, hing bleischwer über dem Rasenplatz. Zu knapp war der Vorsprung des Spitzenreiters gegen das Schlusslicht Vorwärts Lette – dann aber erlöste Bartlomiej Kijas die Osterwicker mit dem Tor zum 3:1-Endstand. Kein Feuerwerk, aber auch kein Zittersieg, fand Jürgen Meier nach dem Schlusspfiff: „Wir hatten doch jederzeit alles unter Kontrolle und haben hinten nichts zugelassen.“ 

GEGNER: Vorwärts Lette

ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Auf die Partie beim Verfolger SuS Olfen folgt das Heimspiel gegen Schlusslicht Vorwärts Lette - für Jürgen Meier ist die Aufgabe nicht weniger gefährlich. „Lette hat den ersten Saisonsieg eingefahren, die werden mit Schwung kommen", warnt er davor, den Gegner nur anhand der Tabellensituation einzuschätzen. „In dieser Liga gibt es ohnehin ganz viele knappe Ergebnisse." Verzichten muss der Trainer auf Benny Raabe und Pascal Leipelt, die sich beide in der zweiten Mannschaft verletzt haben. Dafür könnten Timo Mevenkamp und Jan Kröger wieder Kandidaten für den Kader sein. Meier: „Wir haben in Olfen die Spitze verteidigt, und genau da wollen wir bleiben."

Vorbericht DJK Lette

ZUM SPIEL: Deutlicher könnte die Ausgangslage zumindest auf dem Papier nicht sein, weiß Frank Stening: Der Tabellenletzte Vorwärts Lette muss beim Spitzenreiter Westfalia Osterwick antreten. „Trotzdem muss jedes Spiel erst gespielt werden", betont der Vorwärts-Trainer. „Gerade gegen die Gegner aus dem oberen Tabellendrittel haben wir es schon oft gut gemacht." Mithelfen kann dabei wieder Jonas Böller, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Sven Ruhnau kehrt in den Kader zurück, eventuell auch Torwart Max Köhne. „Wenn alle mitziehen, kommt das heraus, was wir die letzten Spiele gezeigt haben", hofft Sterling auf den Aufwärtstrend. „Wir dürfen nicht ängstlich sein, sondern müssen den Gegner beschäftigen."

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