GEGNER: DJK SF Dülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Selbstbewusst werden die Osterwicker, nach dem 4:0-Derbysieg über Darfeld, auf den Platz gehen. Trainer Jürgen Meier erwartet im Heimspiel gegen DJK Dülmen einen defensiven Gegner. „Die Dülmener haben ihr erstes Spiel verloren und werden sich wahrscheinlich hinten reinstellen", erklärt Meier. „Es könnte mit weiteren Siegen öfter dazu kommen, dass sich die Gegner defensiver aufstellen", ergänzt er. Darauf müssten sich seine Spieler einstellen. Personell werden Kapitän Tobi Paschert und Johannes Sicking urlaubsbedingt fehlen. Dazu wird Hannes Grams (Bänderriss) ausfallen. Hinter Ullrich Wirtz (Knie) steht ein Fragezeichen.

Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Passend zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft aus Osterwick kehrt Trainer Andreas Medding heute aus dem Urlaub zurück. Lennart Götte, sein Vertreter, erwartet ein enges Spiel. „Es ist ein kleines Derby, da wir seit Jahren gegen Osterwick in der B-Liga spielen und uns sehr gut kennen", erklärt Götte.

Er erwarte ein sehr emotionales Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft. Personell kann das Team aus Beerlage aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Neuzugang Altergott ist weiter angeschlagen. „Nach den verpatzten Start müssen wir in Osterwick Zähbares mitnehmen", meint Götte und fügt hinzu: „In den letzten Spielen mit Osterwick waren wir meist nicht sehr erfolgreich. Die Osterwicker werden uns alles abverlangen."

| Anstoß: Sonntag, 12.45 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

Lust und Frust: Ausgelassen feiern die Spaßfußballer aus Osterwick den klaren 4:0-Sieg im Rosendahler Derby, während „Hubi“ Roling (vorn), Co-Trainer bei Turo Darfeld, die Niederlage erst mal verdauen muss. Foto: az

Kreisliga A: Mit den schnellen Osterwicker Sturmspitzen ist nicht zu spaßen

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Das Rosendahler Derby endete mit einem Viererpack für die gefrusteten Darfelder. 0:4 verloren gegen den Rivalen Westfalia Osterwick – Markus Lindner zog hinterher ein Gesicht, als sei ihm eine Laus über die Leber gekrochen. „Spielerisch war das gar nicht so schlecht, was unsere Jungs geboten haben“, meinte der Turo-Coach, „doch fehlte uns vorn die Durchschlagskraft.“ 

Schon früh musste er seine Formation wohl oder übel umbauen. Philipp Jacobs, der wie „Hubi“ Roling die Aufgaben des Co-Trainers wahrnimmt, humpelte in der 19. Minute vom Rasen. „Oberschenkelzerrung“, so seine Selbstdiagnose, „da geht nix mehr.“ Simon Gövert, der Nachwuchsmann, kam für Jacobs. Er spielte nun den Sechser für Roling, der Jacobs als Innenverteidiger neben Kapitän André Uphaus vertrat.

Die Darfelder Defensive wurde direkt danach zweimal von Luis Lammers auf die Probe gestellt. Als Uphaus (20.) den Ball vertändelte, semmelte ihn Lammers über den Querbalken, Wiederum Lammers (24.) scheiterte kurz darauf an Keeper Jan Reuter, der reaktionsschnell parierte.

Der Dosenöffner: Leon Eggemann (rechts) rennt Marius Röttgering (links) davon und bereitet mit klugem Querpass die Osterwicker 1:0-Führung vor. Foto: az

Kreisliga A: Osterwick schlägt den Derby-Rivalen Darfeld 4:0

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Der erste Aufreger geschah schon weit vorm Anpfiff. „Der Schiri hat keine Hose mit“, staunte Markus Lindner, Trainer von Turo Darfeld, „das ist Kreisliga A – live und in Farbe.“ Melanie Feldkamp, seine Herzdame, scherzte spontan: „Ich hätte noch eine mit. Aber ob ihm die passt?“ Leonard Render beschaffte sich jedoch Ersatz und musste nicht unten ohne pfeifen. Von Ulrich Hörnemann

Für den zweiten Aufreger sorgten dann die Osterwicker, die mit ihrem Tempofußball den Derby-Gegner Turo Darfeld förmlich überrannt haben. „Das war ein tolles Aufbauspiel meiner Mannschaft“, lobte Westfalia-Coach Jürgen Meier seine Rasselbande, „wir haben brutale Fähigkeiten nach vorn. Ob Leon Eggemann, Luis Lammers oder Florian Richters – unsere schnellen Spitzen sind von keinem zu halten. Folgerichtig fielen dann auch die Tore.“

Leon Eggemann, am Mittwoch zuvor 19 geworden, eilte in der 27. Minute Marius Röttgering davon und legte auf für „Flo“ Richters, der diese Maßvorlage mühelos verwandelte.

Leon Eggemann, Luis Lammers und Tobias Lanfers bereiteten in der 32. Minute das 2:0 vor. Richters war wiederum der Schütze. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Lammers auf 3:0. „Osterwick war gnadenlos effektiv“, lobte Markus Lindner die gegnerische Offensivreihe, „wir wurden im eigenen Stadion ausgekontert.“ Florian Richters gelang in der 77. Minute auch noch das 4:0, als er die Turo-Abwehrleute kurzerhand zum Tanzkurs einlud und alle kräftig verladen hat. „Das war ein schöner Anfang“, meinte Jürgen Meier und drohte: „Keine Bange: Wir können es noch besser.“ 

| Turo Darfeld - Westfalia Osterwick 0:4; Tore: 0:1, 0:2 Florian Richters (27., 32.), 0:3 Luis Lammers (45. +1), 0:4 Florian Richters (72.)

Torschützen unter sich: Florian Richters (links) und Luis Lammers (rechts)

Packendes Duell: Westfalia-Kapitän Tobias Paschert (links) und Marius Röttgering im Rückspiel der Vorsaison. Foto: az

Kreisliga A: Darfeld gegen Osterwick

Allgemeine Zeitung Rosendahl (uh). Das gleiche Derby hat es vor 15 Jahren auch schon gegeben. „Damals war es auch der Saisonauftakt und gleichzeitig mein erstes Spiel für Westfalia Osterwick“, erinnert sich Jürgen Meier, der alte und neue Trainer, „es war auch bullenheiß, und die Partie endete unentschieden.“

Die Torfolge im Sommer 2003 weiß er noch genau. „Darfeld lag 2:0 vorn. Dann haben wir das Spiel auf den Kopf gestellt und sind 3:2 in Führung gegangen. Fraundörfer erzielte schließlich noch den Ausgleich.“ Das Ergebnis sei gerecht gewesen. „Das war in Darfeld, genau wie diesmal“, fügt er hinzu, „nur haben beide Teams in der Bezirksliga gespielt und nicht in der Kreisliga A.“

"Die Vorbereitung war okay, bis auf die Resultate - und die interessieren eh keinen"

- Markus LIndner (Turo Darfeld)

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die erste Halbzeit sei nicht so gut gewesen, die zweite dafür umso besser. ,,Das war alles in allem eine runde Sache, bilanzierte Jürgen Meier, Trainer des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, nach dem 2:0-Erfolg beim Klassen-Konkurrenten Grün-Weiß Hausdülmen, „bis zur Pause waren wir stets Herr der Lage, haben aber zu wenig Druck nach vorn entwickelt." Dennoch gelang seinem Team auf Vorarbeit von Florian Richters und Leon Eggemann die 1:0-Führung (45. Minute) durch Goalgetter Luis Lammers. „Nach dem Seitenwechsel haben wir dem Gegner durch ständiges Pressing den Nery gezogen."

Die Hausherren, die ihr Heil nur durch lange Bälle auf Christoph Brock-mann suchten, mussten in der 81. Minute das 0:2 einstecken. Nach einer weiteren Kombination über Richters und Eggemann war Lammers zu Fall gekommen. Timo Mevenkamp nutzte den Strafstoß zum 2:0-Endstand. „Das war eine Art Konzessionsentscheidung", so Meier, „denn in der ersten Hälfte wurde Eggemann klar gefoult."

| Grün-Weiß Hausdülmen - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Luis Lammers (45.), 0:2 Timo Mevenkamp (81., FE)

Der Torschütze zum 1:0: Leon Eggemann (rechts) hat in dieser Szene kurz vor Schluss die Entscheidung auf dem Fuß, trifft den Ball aber nicht richtig. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Platz drei für Westfalia

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die Rechnung ohne acht ging auf, und das machte Jürgen Meier mächtig stolz. „Plötzlich waren wir nur noch zwölf"', blickte er auf sein Häuflein der Aufrechten. Aber die vielen urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfälle steckte Westfalia Osterwick prima weg und gewann gestern Abend das Spiel um Platz drei im Seifer-Cup gegen FSV Ochtrup mit 2:1.

Die dünne Besetzung erwies sich nicht als Nachteil, aber genau darauf hatte der Trainer auch gehofft. „Wir sind ein Team, in dem jeder für den anderen arbeitet", stellte er zufrieden fest. Zudem packten sie teilweise schöne Spielzüge aus wie beim 1:0, als Uli Wirtz mit einem langen Ball Florian Richters auf die Reise schickte. Der nahm Tempo auf, passte in die Mitte, und dort vollstreckte Leon Eggemann zum l:0 (23.).

Im zwei ten Durchgang erlaubte sich Tobias Paschen ein Foul im Strafraum - den fälligen Elfer nutzte Martin Ahlers zum Ausgleich. Auf der anderen Seite ging Florian Richters im Duell mit Philipp Jesewski zu Boden: Bartlomiej Kijas legte sich den Ball auf den Punkt und verwandelte sicher zum 2:1-Siegtreffer für die Osterwicker, die am Sonntag im Pokal bei GW Hausdülmen gefordert sind.

| Westfalia Osterwick - FSV Ochtrup 2:1; Tore: 1:0 Leon Eggemann (23.), 1:1 Martin Ahlers (37., FE), 2:1 Bartlomiej Kijas (45., FE).

Die Verstärkungen und die Verantwortlichen: (oben von links) Sportlicher Leiter Udo Mester, Co-Trainer Roland Kortüm, Luca Thiäner, Leon Eggemann, Co-Trainer Tobias Paschert, Trainer Jürgen Meier; unten von links: Ralf Borgert, Torwarttrainer Tobias Smolinski, Julian Medding, Justin Günther.

Youngster drängen in den Kader

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Falsche Bescheidenheit wollen sie nicht an den Tag legen. Zweimal in Folge sind sie Vizemeister geworden - „in der vergangenen Saison mit 70 Punkten, das ist ja brutal", schüttelt Jürgen Meier den Kopf. Sich hinstellen und sagen, dass sie diesmal mit Platz sechs zufrieden sind, können und wollen sie nicht. Oben mitmischen will die Westfalia wieder. Wie weit oben, das muss sich zeigen.

Schwer zu stoppen ist die Westfalia, wenn sie ins Rollen kommt: Lars Knipper (links) muss sich dem Trikottest unterziehen. Fotos: Frank Wittenberg Foto: az

Allgemeine Zeitung. Von Frank Wittenberg Osterwick. Neu sind nur ein paar Farben. Aus der roten Asche ist grüner Kunstrasen geworden, die Haare schimmern ein bisschen grauer – „sonst hat sich hier wenig bis gar nichts geändert“, lächelt Jürgen Meier. Der Zusammenhalt, die Herzlichkeit, die gute Resonanz der Zuschauer, für den 50-Jährigen wirkt es ein bisschen wie heimkommen. „Das Verhältnis zu Westfalia Osterwick ist in der Zeit immer super geblieben“, versichert er. Deshalb freut er sich riesig auf seine zweite Amtszeit nach 2002/03. 

Gegangen ist er vor 15 Jahren mit einem Paukenschlag: Nach Platz drei in der Bezirksliga war es ausgerechnet Meier, der den Osterwickern mit seinem Treffer in der 117. Minute zum 3:2 gegen den damaligen Oberligisten SuS Stadtlohn den Sieg im Krombacher-Pokal beschert hat. Knipsen wird er allerdings nicht mehr im Westfalia-Trikot. „Das habe ich Peters Fedders beim ersten Anruf gleich gesagt“, lacht er. „Den Spielertrainer gebe ich mit 50 Jahren nicht mehr.“ Dafür verfügt er mit Tobias Paschert, der ebenso wie Roland Kortüm die Rolle des Co-Trainers übernimmt, seinen verlängerten Arm auf dem Feld.

Mit vollem Einsatz, aber nicht zu stoppen: Tobias Paschert (links) und Hannes Grams (rechts) können den DJK'ler Bastian Domeier nicht aufhalten. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung -fw- Coesfeld/Osterwick. Auf Dauer war die Qualität des Gegner nur schwer zu bändigen. „In der zweiten Halbzeit wurden die Coesfelder immer griffiger“, hatte nicht nur Westfalia-Trainer Jürgen Meier einen starken Auftritt der DJK-VBRS gesehen. Der Bezirksligist drückte auf das Gaspedal, erspielte sich Chancen und traf – und zog mit dem 3:1 gestern Abend in das Finale des Getränke-Seifer-Cups ein, in dem es nun am Freitag um 20.15 Uhr zum Ortsderby gegen Gastgeber SG Coesfeld 06 kommt.

Nein, ein gewöhnliches Spiel war es für Engin Yavuzaslan nicht, das gab der DJK-Spielertrainer zu nach dem schnellen Wiedersehen mit seinem alten Club. Und doch richtete er den Blick auf sein eigenes Personal – das hatte sich ein dickes Lob verdient. „Mario Worms, Andree Dörr und Steffen Warnecke haben einen super Job gemacht“, zeigte sich Yavuzaslan, der erst am Tag zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt war, bestens zufrieden mit dem Zustand seiner Mannschaft. „Wir haben es heute in allen Bereichen richtig gut gemacht.“

Hier scheitert Westfalia-Stürmer Luis Lammers am Ottensteiner Torwart Tobias Schücker – kurz darauf stand er aber goldrichtig und markierte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Die Brechstange blieb bewusst im Koffer. Geduldig agierte die Westfalia bis in die Schlussphase, trotz des Rückstandes nicht kopflos – was Jürgen Meier schwer beeindruckte. „Das ist der nächste Entwicklungsschritt“, stellte der Trainer zufrieden fest. „Wir haben nicht einfach lange Bälle geschlagen.“ Und das wurde belohnt: Mit zwei späten Treffern drehten die Osterwicker die Partie gegen den FC Ottenstein und zogen mit dem 3:2-Sieg in die zweite Pokalrunde ein.

Sein persönliches Geheimrezept zog Meier nach dem Abpfiff des sehr guten Schiedsrichters John Peters aus der Hosentasche: ein scharfes Vivil-Bonbon, gut für die Stimme, denn die kam unablässig zum Einsatz. „Gerade jetzt zu Beginn muss ich die Mannschaft noch viel von außen unterstützen“, lächelte der Trainer, der immer wieder lautstark dirigierte.

Kaum aufzuhalten: Westfalia Osterwick und Florian Richters (links), der hier Oliver Abel entwischt, präsentierten sich gestern Abend im Rosendahler Derby deutlich präsenter. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung (fw) Rosendahl. Die klare Niederlage im prestigeträchtigen Derby war auch „nur“ ein Testspiel, der Auftakt zum Getränke-Seifer-Cup, und doch wurmte Johannes Dönnebrink der Auftritt seines Personals gestern Abend sichtlich. „Das war heute ganz schlecht“, wollte der Spielertrainer von SW Holtwick das klare 0:4 binnen 60 Minuten gegen Westfalia Osterwick nicht schön reden. „Das ist ein Tiefpunkt in der Vorbereitung, den wir uns genommen haben.“

Zumal der Sieg für den Ortsrivalen aus Osterwick restlos verdient war. Jürgen Meier, der direkt nach der Arbeit mit dem Motorrad aus Gelsenkirchen eingeflogen war und die ersten 20 Minuten verpasst hatte, genoss einen entspannten Abend – und eine Partie, in der seine Jungs vieles richtig gemacht haben. „Wir standen wieder sehr kompakt und haben den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, zeigte sich der Westfalia-Trainer zufrieden.

 Das Tor des Tages erzielte Jan Kröger (links) in der 63. Minute nach einer gelungen Kombination über Hannes Grams und Leon Eggemann.

Allgemeine Zeitung Osterwick. Der 1:0-Sieg im Testspiel gegen einen starken Gegner war die eine Sache – mindestens ebenso viel Spaß hatte Jürgen Meier an den Reaktionen der Gäste des FC Marokko Herne nach dem Besuch bei Westfalia Osterwick. „Das macht Fußball aus bei solch einer Rückmeldung“, staunte er über die Nachricht der Kicker aus Herne, die er am Abend erhalten hatte und in der sich der FC Marokko für die tolle Gastfreundschaft bedankt, unter anderem mit den Worten: „Es war eines der schönsten Freundschaftsspiele in den zwölf Jahren – und das Ergebnis war zweitrangig, wenn man so tolle Menschen kennenlernt.“

Ein guter Härtetest war die Partie gegen den Vizemeister der Kreisliga A obendrein. „Wir haben Ball und Gegner gut laufen lassen und nach den drei Wochen Training schon ein sehr gutes Umschaltspiel ausgezogen“, zeigte sich Meier begeistert von seiner Mannschaft. Trotz einiger Wechsel und Systemänderungen habe es die Westfalia jederzeit geschafft, hinten stabil zu stehen und nach vorne für Gefahr zu sorgen. Das Tor des Tages erzielte Jan Kröger (links) in der 63. Minute nach einer gelungen Kombination über Hannes Grams und Leon Eggemann. Und neben dem Sieg nahmen die Osterwicker gerne die Eindrücke mit, auch menschlich voll auf einer Wellenlänge gelegen zu haben. Meier: „Und das, wenn man bedenkt, was momentan im DFB und überhaupt los ist . . .“

| Westfalia Osterwick – FC Marokko Herne 1:0; Tor: 1:0 Jan Kröger (63.).

Jürgen Meier, Trainer der Ersten Mannschaft, konnte für Sonntag noch einen Gegner organisieren:

Um 13 Uhr steigt an diesem Sonntag (22.07.) das Testspiel gegen den FC Marokko Herne im Westfalia-Stadion. 

Das 3:0 für die Westfalia: Florian Richters (rechts) köpft ein, Tim Schlüter kommt zu spät. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Westfalia siegt in Hochmoor

Allgemeine Zeitung HOCHMOOR/OSTERWICK (fw). Die gefühlt 80 Prozent Ballbesitz für den Gegner hatte er einkalkuliert. „Wir wollten gegen einen starken Gegner defensiv gut stehen und wenig zulassen", erklärte Sebastian Scheinig. „Das ist uns bis auf fünf schwache Minuten in der ersten Halbzeit sehr gut gelungen." SuS Hochmoor verlor das Testspiel gegen Westfalia Osterwick zwar mit 0:5, aber der neue Trainer, der ab sofort gemeinsam mit Andreas Kersten für den B-Ligisten verantwortlich ist, hatte viele gute Sachen gesehen.

Allgemeine Zeitung Osterwick. Nach dem internen Spiel gegen die eigene zweite Mannschaft steht für Westfalia Osterwick am Donnerstagabend der erste „echte“ Test auf dem Programm: Tobias Paschert und Co. treten beim B-Ligisten SuS Hochmoor an. Anstoß ist um 19.30 Uhr. „Darauf freuen wir uns“, sagt Trainer Jürgen Meier, der allerdings ein kurzfristiges „Loch“ in seinem Plan beklagen muss: Der FSV Ochtrup, eigentlich Gegner am Sonntag (22.7.), hat abgesagt. „Jetzt suchen wir händeringend nach einer anderen Mannschaft, die gegen uns spielen möchte“, sagt Meier. „Wir wollen unbedingt an diesem Tag eine Partie austragen. Auch am 17. Juli würden wir gern spielen.“ Für diesen Dienstagabend suchen die Osterwicker einen Gegner.

Mit der DJK-VBRS hat Julian Medding höherklassig gespielt - jetzt steht er bei Westfalia Osterwick zwischen den Pfosten. Foto: fw

Neuverpflichtung in Osterwick

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die letzte Baustelle, die noch Sorgenfalten bereitete, hat er abgeschlossen - und wie: Julian Medding wird künftig beim A-Ligisten Westfalia Osterwick zwischen den Pfosten stehen. „Darüber sind wir sehr froh", sagt Trainer Jürgen Meier mit Blick auf den Schnapper, der bei der DJK Coesfeld-VBRS in der Westfalen- und: Landesliga gespielt hat. „Juli hat schon einen sehr guten Eindruck gemacht."

„ÜberJulian Medding habe ich auch von befreundeten Trainern nur Gutes gehört" 

- Westfalia-Trainer Jürgen Meier über seinen Neuzugang.

Jürgen Meier, alter und neuer Trainer des A-Ligisten Westfalia Osterwick Foto: az

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Den Vertrag hat er bereits am Freitagabend unterschrieben. Jürgen Meier wird neuer Trainer beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick. „Ich kenn’ den Verein, war ja schon in der Saison 2002/2003 als Spielertrainer dort tätig“, erzählt er, „mit den Verantwortlichen habe ich sehr gute Gespräche geführt, wir sind auf einer Wellenlänge – das passt.“ Meier, ein agiler Fünfziger, der gestern Abend der Mannschaft vorgestellt wurde, freut sich auf „eine sportlich reizvolle Aufgabe“.

Dr. Moses Dimoh, Arzt und Allgemeiner Chirurg aus Coesfeld (linkes Foto, rechts),

Allgemeine Zeitung In Freetown, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Sierra Leone, wird künftig in Trikots von Westfalia Osterwick gekickt: Dr. Moses Dimoh, Arzt und Allgemeiner Chirurg aus Coesfeld (linkes Foto, rechts), hat vor seinem Besuch vor Ort einen Container zusammengestellt und dafür unter anderem drei vollständige und gut erhaltene Trikotsätze von der Westfalia erhalten - die wurden in Osterwick nicht mehr verwendet, weil die Fußballer der A- bis C-Jugend mit Turo Darfeld in einer Spielgemeinschaft kicken und mit entsprechenden JSG-Garnituren ausgestattet wurden. Auch einige neue Bälle sind mit auf die Reise nach Sierra Leone gegangen, wo es gerade für Nachwuchsfußballer immer schwierig ist, an geeignetes Material zu kommen. Entsprechend groß war die Freude bei der Übergabe durch Dr. Dimoh.

Auch einige neue Bälle sind mit auf die Reise nach Sierra Leone gegangen, wo es gerade für Nachwuchsfußballer immer schwierig ist, an geeignetes Material zu kommen. Entsprechend groß war die Freude bei der Übergabe durch Dr. Dimoh.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die Startphase war eher verhalten. „Nur schleppend sind wir ins Spiel gekommen“, berichtete Engin Yavuzaslan, der seinen letzten Auftritt als Spielertrainer von Westfalia Osterwick absolvierte, „doch dann gab es ein paar aggressiv geführte Zweikämpfe, da haben wir dann einen Gang zugelegt.“ Auf einmal war Tempo in den Aktionen der Gäste. Florian Richters sorgte erst für den 1:0-Pausen und dann mit einem lupenreinen Hattrick für einen 4:0-Vorsprung.

„Die Tore haben wir ganz hervorragend herausgespielt“, freute sich Yavuzaslan, „der ‘Flo’ hat natürlich eine Super-Leistung zeigt.“ Richters war von seinen Gegenspielern nie zu packen und war der Matchwinner in dieser Partie, die auf dem kleinen Nottulner Kunstrasen ausgetragen wurde. Den letzten Treffer besorgte Jan Kröger zum 5:2-Erfolg..

| Grün-Weiß Nottuln II - Westfalia Osterwick 2:5; Tore: Florian Richters 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 (30., 56., 60., 62.), 1:4 Linus Sonneborn (69.), 2:4 Florian Feitscher (72.), 2:5 Jan Kröger (79.)

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