GEGNER: SuS Legden

ANSTOSS: fällt aus!

ZUM SPIEL: An einen Einsatz mochte er schon im Vorfeld nicht glauben. Seit Wochen hat auf dem Platz in Legden kein Fußballspiel mehr stattgefunden - dass es am Sonntag mit dem Nachholspiel klappen könnte, hielt Engin Yavuzaslan für höchst unwahrscheinlich. „Entsprechende Hinweise habe ich auch schon Anfang der Woche aus Legden bekommen", sagte der Westfalia-Spielertrainer. Zumal sie ohne jegliche Vorbereitung in diese Partie hätten gehen müssten. „Wir haben in dieser Woche kein Training machen können", erklärte Yavuzaslan. Gestern Abend war die Vermutung dann Gewissheit: Die Partie fällt aus und wird auch in diesem Jahr nicht mehr ausgetragen.

Zwei Kämpfertypen: Engin Yavuzaslan (links), Spielertrainer aus Osterwick, und Philipp Daldrup, Angreifer aus Billerbeck, liefern sich heiße Zweikämpfe. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Billerbeck. Eins ist sicher: Das Titelrennen in der Kreisliga A bleibt bis Weihnachten hochgradig spannend! Noch wenige Tage vor dem Gipfeltreffen mit dem punktgleichen Rivalen VfL Billerbeck hatte Engin Yavuzaslan eine Riesenportion Optimismus ausgestrahlt: „Wir sind so gut drauf“, sagte der Osterwicker Spielertrainer, „wir haben vor keinem Angst.“

Aber die Gäste aus der Domstadt waren beim 0:0 ein ebenbürtiger Gegner. „Ja, wir hatten sogar mehr Möglichkeiten, um das Spiel zu entscheiden“, betonte VfL-Coach Steffen Szymiczek, „wenn wir den Dreier mitgenommen hätten, dann hätte sich garantiert keiner beschweren dürfen.“

Mit der Leistung seiner Belegschaft war er bestens zufrieden: „Hier in Osterwick, auf gegnerischem Platz, haben wir’s geschafft, unser Spiel durchzudrücken.“

Die Hausherren mussten in der Tat hundert Prozent investieren, sonst hätten sie gegen den aufmüpfigen Konkurrenten verloren. „Dafür, dass kurzfristig Johannes Sicking und ‘Flo’ Richters ausgefallen sind, haben wir es sehr gut gemacht“, lobte Yavuzaslan sein Team.

Das Führungsduo aus der Kreisliga A musste nach dem Abpfiff heilfroh sein, dass der Verfolger SuS Olfen nicht aufgeschlossen hat. Bei einem Erfolg in Gescher wäre der Absteiger auch bei 33 Punkten angekommen

Der Flieger: Engin Yavuzaslan (MItte), der Spielertrainer aus Osterwick, wird von Calvin Majewski (links) und Philipp Daldrup (rechts) in die Zange genommen. Zur Sache geht es auch beim Zweikampf zwischen Hannes Grams (vorn, kleines Foto) und Niklas Kuhlage. - Fotos Ulrich Hörnemann

Westfalia Osterwick und VfL Billerbeck liefern sich eine spannende Partie

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Billerbeck. Volles Pfund knallte er die Kugel an den Pfosten des Osterwicker Gehäuses. Calvin Majewski, der Scharfschütze aus Billerbeck, hätte in der dritten Minute der Nachspielzeit mit seinem wuchtigen Schuss fast das Spitzenspiel entschieden.

Niklas Weßeling hatte sich mit Thomas Aupert eine Privatfehde geliefert und seinen Gegenspieler am Trikot festgehalten. Henrik Jasper, der aufmerksame Referee aus Dülmen, ahndete die Textilbremse mit einem Freistoß, den Calvin Majewski beinahe zum entscheidenden Siegtor verwertet hätte. „Mutig, mutig, dass er den gepfiffen hat“, lobte Engin Yavuzaslan den Schiri und rüffelte den „Grapscher“ Weßeling: „Das hätte auch ins Auge gehen können.“
Mit der Nullnummer war er einverstanden. „Kompliment an Billerbeck“, sagte er anerkennend, „eine starke Combo: abgezockt, ballsicher und sehr robust.“

Heißes Laufduell: Tobias „Bomber“ Lanfers (links), der Elfer aus Osterwick, und dem Billerbecker Außenverteidiger Matthias Schulze-Bisping (rechts) kämpfen um den Ball. Foto: az

Eine klare Kiste war das Hinspiel: Max Zumbülte (unten) lagen nur in er stürmischen Startphase kurz am Boden. Dann rappelten sie sich schnell wieder auf, während Luis Lammers (oben) und seine Osterwicker Mitspieler am Ende mit einem 0:4 vom Feld schlichen. Foto: Ulrich Hörnemann

Für Engin Yavuzaslan und Steffen Szymiczek erwarten ein spannendes Gipfeltreffen / Anstoß: 14.30 Uhr

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Billerbeck. Mehr Spitzenspiel geht nicht, sagt Engin Yavuzaslan (Westfalia Osterwick). Auf beiden Seiten ist die Vorfreude riesengroß, bestätigt Steffen Szymiczek (VfL Billerbeck). Motivieren müssen sie ihre Kadetten bestimmt nicht, denn am Sonntag geht’s um Platz eins in der Kreisliga A.

Die Osterwicker sind Erster, die Billerbecker punktgleich Zweiter mit einer schlechteren Tordifferenz. Zwei Zähler dahinter liegt SuS Olfen in Lauerstellung.

Das Hinspiel ist allen Beteiligten noch gut in Erinnerung geblieben. „Das haben wir mit 0:4 voll vergeigt“, erzählt Yavuzaslan, „da war Billerbeck bissiger, galliger, siegeshungriger.“ Szymiczek kann sich gut vorstellen, „dass Engin dieses Ergebnis unbedingt revidieren will“.

Aber die Trainerkollegen wissen auch, dass ein Erfolg in diesem Aufeinandertreffen noch keine Vorentscheidung im Titelrennen herbeiführen würde. „Dazu ist es noch viel zu früh“, betont Steffen Szymiczek, „wir starten ja gerade mal in die Rückrunde.“ Engin Yavuzaslan sieht es ähnlich: „Es ist keine entscheidende Begegnungl. Noch liegen 15 Spieltage vor uns“, bemerkt er, „da wird viel passieren.“ Wie schnell sich die Lage umkehren kann, lehrt die jüngste Vergangenheit.

Nach einem verpatzen Start haben seine Schützlinge neun Siege und ein Unentschieden erzielt. Ihre letzte Niederlage liegt weit zurück: Am 5. Spieltag unterlagen sie 1:2 in Olfen.

Engin Yavuzaslan, der im Sommer zu DJK Coesfeld-VBRS wechseln wird, möchte sich natürlich als Meistermacher verabschieden. Ähnlich wie Zouhair Allali im Juni 2015. Aktuell ist Allali Coach des Westfalenligisten SpVgg. Erkenschwick. Dort spielt auch der 28-jährige Mittelfeldmann Kevin Lehmann (95 Ober- und 21 Regionalligaspiele, unter anderem für Rot-Weiß Essen), der als Spielertrainer in Osterwick gehandelt wird.
Aber das ist Zukunftsmusik. Engin Yavuzaslan und Steffen Szymiczek legen den Fokus auf das Derby. „Ich erwarte einen genauso starken Gegner wie im Hinspiel“, warnt Yavuzaslan sein Personal, „aber eins kann ich versprechen: Wir werden diesmal nicht so naiv sein wie in Billerbeck.“ Da hatten sie nach furiosem Beginn nachgelassen und vier Kirschen schlucken müssen..

Heimvorteil hin, Heimvorteil her – Engin Yavuzaslan erwartet „ein enges Match“ mit „einer großen Zuschauerkulisse“. Wenn sich der Tabellenerste und -zweite duellieren, „dann müssten die anderen Sportplätze eigentlich leergefegt sein“. Steffen Szymiczek stimmt ihm zu: „Mehr Derby geht nicht.“ Erst Mitte der Woche ist Szymiczek, frisch getrauter Ehemann, von den Flitterwochen auf den Malediven zurückgekehrt. „Passend zum Abschlusstraining“, meint er und lacht, „ich hab’ sofort gemerkt, dass die Jungs heiß sind. Sie brennen! So ein Topspiel ist für meine Spieler und auch für mich als Trainer was ganz Besonderes. Das wird in Osterwick sicher nicht anders sein.“

Personell drohen auf beiden Seiten einige Ausfälle. Yavuzaslan muss auf Daniel Richter, Tobias Schönnebeck und Benny Raabe verzichten. „Junge Spieler füllen die Lücken.“ Angeschlagen sind drei Defensivkräfte: Johannes Sicking, Timo Mevenkamp und Nils Borgert. Bei den Gästen muss Max Vandieken passen, der in der Hinrunde stets auf dem Feld gestanden hat. „O-Ton Szeymiczek: „Das ist eine große Schwächung.“ Leon Holtmann hat Grippe-Symptome, wird jedoch wohl im Kader stehen. So ein Derby lässt freiwillig keiner sausen.

| Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Kunstrasen

Zweikampf über der Grasnarbe: Nils Borgert (vorn) und der gebürtige Coesfelder Romario Wiesweg balgen sich um die Kugel. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Nach dem Viertelfinal-Aus hakt Westfalia Osterwick den Pokal ab / 0:3 gegen Spielvereinigung Vreden

Beinhartes Duell: Engin Yavuszaslan (verdeckt) attackiert den wieselflinken Vredener Angreifer José Paul Zuniga Morillo. Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Osterwick. Das Buch ist zu. „Die Pokal-Geschichte ist jetzt abgehakt“, meinte Engin Yavuzaslan nach dem Aus gegen die Spielvereinigung Vreden, „ab sofort gilt wieder die volle Konzentration der Meisterschaft.“ Da warten bis zur Winterpause noch „zwei Mammutaufgaben“ (O-Ton Yavuzaslan) auf seine Mannschaft. „Erst Billerbeck, dann Legden“, blickte der Osterwicker Spielertrainer in die nahe Zukunft.

Die Hausherren hielten im ersten Durchgang prima mit. Dass die Gäste als Tabellenzweiter der Westfalenliga drei Klassen höher spielen, war nicht erkennbar. „Wir hatten einen ambitionierten Gegner, der in die Oberliga will und da auch hingehört“, meinte Engin Yavuzaslan, „doch wir haben uns richtig geil verkauft.“ Mega-stolz war er auf seine Truppe, „die mutig mitgespielt hat“, wie Yavuzaslan feststellte.

Treffsicher: Luis Lammers (links) ist mit neun Toren der gefährlichste Angreifer von Westfalia Osterwick. Tobias Lanvers und Timo Mevenkamp waren jeweils siebenmal erfolgreich. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Osterwick heute gegen Vreden

Allgemeine Zeitung Osterwick. Der Pokalspielleiter habe sich noch nicht bei ihm gemeldet, erzählt Engin Yavuzaslan, der sich doch ein wenig verwundert zeigt, dass er bislang keine Antwort erhalten hat. „Dabei habe ich Anfang der Woche den Antrag gestellt, dass das Spiel gegen Vreden nur 2 x 15 Minuten dauert und wir zwei Torhüter einsetzen dürfen“, meint Yavuzaslan mit todernster Miene.

„Na ja, Scherz beiseite“, sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick gleich darauf, „das wird ein echtes Highlight gegen ein absolutes Spitzenteam.“ In der Tat: Die Vredener haben in der vergangenen Saison nur knapp den Aufstieg in die Oberliga verfehlt, aktuell sind sie Tabellenzweiter der Westfalenliga.

Na klar hat Engin Yavuzaslan gehörigen Respekt, aber keine Angst. „Tendenziell treffen wir auf eine Oberliga-Mannschaft“, betont er, „Vreden spielt einen exzellenten Ball. Das wird sehr, sehr schwer! Für uns ist das eine Art Konditionstraining.“ Denn die technisch versierten Gäste werden die Osterwicker Spieler laufen lassen. „Das ist ein Spiel mit Lernfaktor“, bemerkt Yavuzaslan, „wir sind bereit!“

Für den Spitzenreiter der Kreisliga A ist dies der Auftakt einer anstrengenden Tournee bis zur Winterpause. „Danach kommen die Mammutaufgaben gegen Billerbeck und Legden“, verkündet Engin Yavuzaslan, der die Meisterschaft und nicht den Pokal in den Mittelpunkt rückt, „deshalb ist es oberste Priorität, dass sich gegen Vreden bloß keiner verletzt.“ Ausfälle hat er eh schon genug: Daniel Richter, Benny Raabe und Tobias Schönnebeck sind verletzt. Tobias „Bomber“ Lanfers ist wegen der fünften gelben Karte heute gesperrt.

Haushoher Favorit sind die Vredener, die vom Nottulner Marcus Feldkamp bereits im vierten Jahr trainiert werden. Wie Engin Yavuzaslan wird auch er im Sommer den Verein verlassen.

Während Yavuzaslan dem Noch-Landesligisten DJK Eintracht Coesfeld-VBRS bereits sein Ja-Wort gegeben hat (wir berichteten), sucht Feldkamp derzeit einen neuen Klub, vorzugsweise aus der Oberliga.

Die Begegnung wird heute auf dem Osterwicker Kunstrasen ausgetragen. „ Da trainieren wir auch“, teilt Yavuzaslan mit, „der Naturrasen ist wegen des Dauerregens in den vergangenen Tagen viel zu tief.“ Dort zu spielen, würde das Verletzungsrisiko unnötig erhöhen. Bis zur Winterpause möchte er keinen Akteur mehr verlieren.

| Anstoß: heute, 14 Uhr, Westfalia-Stadion, Kunstrasen

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Richtig zufrieden war er nicht. „Na ja,", meinte Engin Yavuzaslan, „ich war in den letzten Spielen auch absoluten Luxus gewohnt." Drum störte ihn die Vorstellung gegen Grün-Weiß Nottuln II, auch wenn seine Mannschaft deutlich mit 3:0 gewonnen hatte. „In der ersten Hälfte haben wir uns viele Torchancen erarbeitet", berichtete der Osterwicker Trainer, „wir lagen aber nur knapp mit 1:0 vorn, was ein gefährliches Ergebnis ist." Niklas Weßeling (26. Minute) war der Schütze. Timo Mevenkamp (62.) erhöhte auf 2:0. Jan Kröger (86.) ließ in der Endphase das 3:0 folgen.

Hoch die Tassen: Tobias Paschert (rechts) freut sich über die jungen Kräfte, die den Osterwicker Kader bevölkern. Leon Eggemann (Mitte) und Bartlomiej Kijas (links) scharren mit den Hufen.

Kreisliga A: Spitzenreiter spielt daheim gegen die Reserve von Grün-Weiß Nottuln

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Prima Klima in Osterwick vorm Heimspiel gegen die Reserve von Grün-Weiß Nottuln. „Die Stimmung ist super-positiv", erklärt Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan, „diesen Rück müssen wir mitnehmen, um einen weiteren Sieg zu landen." Er ist ganz optimistisch, dass ein weiterer Dreier eingefahren wird: „Meine Jungs sind total erfolgshungrig! Sie haben sich in dieser Saison enorm weiterentwickelt. Das ist bombastisch!"

Allgemeine Zeitung Darup/Osterwick (uh). Engin Yavuzaslan war schwer begeistert. „Mein Team hat überragend gespielt“, sagte der Osterwicker Trainer und strahlte mit dem Flutlicht um die Wette, „wir sind genauso gallig aufgetreten wie gegen Vorwärts Lette. Nur haben wir diesmal die Tore gemacht. Das war der entscheidende Unterschied!“ Sieben Mal haben seine Kadetten eingenetzt und nur einen Gegentreffer auf dem Daruper Aschegeläuf kassiert. Die Borussen waren chancenlos. Heimvorteil hin, Heimvorteil her, sie wurden vom neuen Spitzenreiter der Kreisliga A geradezu überrollt. „Westfalia Osterwick war eine Klasse besser“, erklärte Micky Gravermann, der wegen einer Leistenblessur zuschauen musste, „von den 90 Minuten haben wir vielleicht eine Viertelstunde gut mitgespielt.“

Duell der Kapitäne: Jonas Böller (Vorwärts Lette, links) spitzelt Tobias Paschert (Westfalia Osterwick, rechts) den Ball vom Fuß. Foto: az

Kreisliga A: Westfalia Osterwick gastiert heute in Darup / DJK Vorwärts Lette will weiter punkten

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Lette. Auch am Tag danach war er noch immer sprachlos. Engin Yavuzaslan, normalerweise eine Plaudertasche vor dem Herrn, suchte nach Gründen für die Nullnummer gegen den Aufsteiger DJK Vorwärts Lette. „Alle Chancen haben wir komplett verballert“, kritisierte er das unerklärliche Abschlussversagen, „das Tor war zugepflastert.“

Lang gemacht: Ulrich Wirtz (rechts), der Neuner aus Osterwick, fliegt nach einem Duell mit Lars Beckmann über die Grasnarbe.

Kreisliga A: DJK Vorwärts Lette erkämpft sich ein torloses Remis in Osterwick

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Lette. Der Druck wurde in der zweiten Halbzeit immer größer. „Doch der Kessel ist nicht geplatzt“, sagte Frank Stening, Trainer von DJK Vorwärts Lette, und strahlte nach dem Schlusspfiff wie früher zu Schulzeiten, als er mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen ist. „Aber ich will hier nicht um heißen Brei Reden: Hätte Osterwick 3:0 oder 4:0 gewonnen, wäre das auch okay gewesen.“ Dennoch freute sich „Stele“ tierisch über die Nullnummer beim Titelaspiranten.

Backen aufblasen und mit Tempo die nächste Aufgabe angehen: Florian Richters (Westfalia Osterwick). Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia Osterwick empfängt den Aufsteiger Vorwärts Lette

Allgemeine Zeitung von Leon Eggemann OSTERWICK/LETTE. Die Favoritenrolle schiebt Frank Stening, Trainer der DJK Vorwärts Lette, gleich dem Gegner zu. Damit hat Engin Yavuzaslan kein Problem. „Wir nehmen das gerne an", sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, warnt aber zugleich sein Personal: „Wir werden auf einen hochmotivierten, laufstarken Gegner treffen, der heiß sein wird, unsere Serie kaputt zu machen."

Stening erwartet ein äußerst schwieriges Auswärtsspiel: „Osterwick wird uns stark unter Druck setzen. Diesem Druck müssen wir standhalten und versuchen, solche Situationen spielerisch zu lösen." Obwohl der Vorwärts-Trainer in dem Tabellendritten den klaren Favoriten sieht, geht er optimistisch in die Partie am Sonntag. „Wir werden das Spiel als Lernfaktor für unseren Entwicklungsprozess ansehen", kündigt er an. Es gebe zwar einige Verletzte, jedoch habe er einen großen Kader und könne eine starke Mannschaft stellen. Letztlich habe sein Team in Osterwick nichts zu verlieren.

Dieser Meinung ist auch Yavuzaslan, der zugleich lobende Worte für den Gegner findet: „Lette hat als Aufsteiger viele gute Leistungen gezeigt und verdient auch ordentlich Punkte geholt." Seine Mannschaft müsse hochkonzentriert in das Spiel gehen und jeden Zweikampf gegen die physisch starke Mannschaft aus Lette annehmen. Ansonsten komme es erneut zu einer Leistung wie zuletzt im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Brukteria Rorup: „Dort haben wir in der zweiten Halbzeit zu arrogant gespielt und die Roruper so zurück ins Spiel gebracht."

Bei der Personallage sieht Yavuzaslan wieder „Licht im Tunnel". Bereits gegen Rorup kam Jan Kröger wieder zum Einsatz, und auch Johannes Sicking kann wieder eingesetzt werden. Dennoch haben die Osterwicker noch ein paar Langzeitverletzte in ihren Reihen, was Yavuzaslan jedoch nicht verzweifeln lässt: „In unserem Kader hat jeder den Anspruch zu spielen und wird vollen Einsatz zeigen."

| Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion in Osterwick.

Ein Vulkan auf dem Platz: Engin Yavuzaslan stand gestern Abend kurz vorm Ausbruch. Foto: az

Kreisliga A: Osterwick müht sich zum 3:2

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Der Mann war gefährlich wie eine Ladung Dynamit. Als gestern Abend kurz vor 22 Uhr im Westfalia-Stadion der Abpfiff ertönte, hatte er die Faxen dicke. Engin Yavuzaslan nahm Reißaus, verschwand in der Kabine und überließ seinem Co-Trainer das Wort. „Engin ist geladen“, meinte Roland Kortum, „den sollte man jetzt lieber nicht ansprechen. Sonst explodiert er.“

Der 3:2-Arbeitssieg gegen Schlusslicht Brukteria Rorup hatte dem Chef gar nicht gefallen. „Der Dreier ist auch nicht verdient“, sagte „Co“ Roland Kortüm, „die Roruper haben stark dagegen gehalten, gerade in der zweiten Halbzeit, da waren wir viel zu ängstlich.“ Mit einer Ausnahme, wie Kortüm betonte: Lars Knipper, ganze 18 Jahre jung, zeigte den Älteren, was Einsatz und Kampfgeist bedeuten. Er wurde dem Beinamen „Frettchen“ gerecht.
Nach zwei Toren von Luis Lammers (17. Minute) und Hannes Grams (42.) sowie „Chancen für drei weitere Treffer“ (O-Ton Kortüm) waren die Osterwicker im zweiten Durchgang so schwach, als hätte einer in der Kabine den Stecker gezogen.

Mit einem Doppelschlag von Alexander Albers (51. und 54.) schafften die Gäste den Ausgleich. Timo Mevenkamp (87.) schlug dann kurz vor Schluss vom rechten Flügel einen Freistoß in den Sechzehner, der irgendwie den Weg ins Netz fand. 

| Westfalia Osterwick - Brukteria Rorup 3:2; Tore: 1:0 Luis Lammers (17.), 2:0 Hannes Grams (42.), 2:1, 2:2 Alexanders Albers (51., 54.), 3:2 Timo Mevenkamp (87.)

(Foto: Florian Richters)

Allgemeine Zeitung Nach einer imposanten Siegesserie ist der A-Kreisligist Westfalia Osterwick  auf den dritten Tabellenplatz vorgeprescht. Nur drei Zähler mehr hat der Spitzenreiter Vif Billerbeck. Morgen Abend treffen die Osterwicker vor heimischer Kulisse auf das Schlusslicht Brukteria Rorup. „Ein Dreier muss her", redet Spielertrainer Engin Yavuzaslan Klartext, „wir sind gut drauf und wollen unseren Fans eine ordentliche Vorstellung bieten."

| Anstoß: Donnerstag, 20 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion

Luis Lammers, Stürmer von Westfalia Osterwick. Foto: Ulrich Hörnemann

Kreisliga A: Osterwick gewinnt 2:0

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Nach dem 2:0-Erfolg in Hausdülmen machte er seiner Notelf ein dickes Kompliment. „Von der Grundeinstellung war das allererste Sahne“, stellte Engin Yavuzaslan fest, „den einzigen Vorwurf, den ich den Jungs machen kann, ist die Abschlussschwäche: Drei Tore mehr hätten wir erzielen müssen!“ Wegen „der mega-langen Verletztenliste“, wie der Osterwicker Spielertrainer bemerkte, hatte er einige A-Jugendliche in den Kader berufen: „Sie haben ihren Job ganz hervorragend erledigt.“

Bis zum Saisonende will sich Engin Yavuzaslan (rechts), hier im Duell mit SG-Kapitän Philipp Jacobs, für Westfalia Osterwick zerreißen – dann sucht der 36-Jährige nach drei Jahren bei dem A-Ligisten eine neue Herausforderung. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Engin Yavuzaslan verlässt Westfalia am Saisonende schweren Herzens

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick. An sein letztes Spiel im Westfalia-Trikot im nächsten Frühsommer mag er noch gar nicht denken. „Wenn ich nur nach dem Herz gehen würde, müsste ich in Osterwick einen Rentenvertrag unterschreiben“, sagt Engin Yavuzaslan. Aber der Kopf sagt, dass am Ende der Saison der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung gekommen sein wird – deshalb wird der Spielertrainer den A-Ligisten nach dann drei Jahren verlassen.

GEGNER: GW Hausdülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Hausdülmen, Hartplatz

ZUM SPIEL: Angst hat er nicht, hat er nie, aber ein wenig Respekt ist diesmal schon dabei. „Hausdülmen ist ein richtig schwerer Brocken: a) weil wir auf einem Hartplatz ran müssen, b) weil das ein unbequemer Gegner ist", prophezeit Engin Yavuzaslan, „gerade die Offensive ist stark besetzt. Christoph Brockmann führt auch die Torschützenliste an." Sein Trainerkollege Güven Sivgin mache einen tollen Job. „Aber egal", wischt der Osterwicker Coach
alle Zweifel beiseite, „wir wollen unsere Serie fortsetzen. Bis zur Winterpause dürfen wir uns keine Niederlage mehr erlauben."

Der Greifer: Florian „Flo“ Prause (2. von links), Torwächter aus Osterwick, boxt die Kugel aus dem eigenen Sechzehner. Tobias Paschert (1. von links), sein Mitstreiter, geht sogleich in Deckung. Foto: az

Kreisliga A: Westfalia Osterwick sieht sich als Nr. 1 / Turo Darfeld muss fünf bittere Tore schlucken

Rosendahl. Verdammt stolz war er auf seine Bande. „Nun haben wir klare Verhältnisse geschaffen, wer in Rosendahl die Nummer eins ist“, frohlockte Engin Yavuzaslan nach dem 5:1-Heimsieg über den Ortsrivalen Turo Darfeld, „und das war auch die Quittung für die 3:6-Niederlage, von der hier immer wieder erzählt wird.“ Damals war er noch gar nicht in Amt und Würden, den Trainerjob übte Zoui Allali aus, der einige Wochen später doch noch den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht hat.

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