Alles ruhig an der Hauptstraße in Osterwick am gestrigen Nachmittag: Sicherheitspersonal eines Bewachungsunternehmens (im weißem Pkw) passt unter anderem hier auf, dass die Quarantäne von mit dem Coronavirus infizierten Westfleisch-Mitarbeitern eingehalten wird. Foto: Leon Eggemann

Neben Subunternehmen kaufen Westfalia-Mitglieder für unter Quarantäne stehende Westfleisch-Arbeiter ein

Allgemeine Zeitung von Leon Eggemann Rosendahl. Mittwochnachmittag, 15 Uhr an der Osterwicker Hauptstraße. Es herrscht wenig Betrieb. Ein Sicherheitsmann eines Bewachungsunternehmens hält mit seinem Kollegen die Stellung. Ihre Aufgabe: Im Auftrag der Gemeinde aufpassen, dass die unter Quarantäne stehenden Westfleisch-Mitarbeiter in ihren Unterkünften bleiben. „Hier ist alles ruhig“, erklären sie. „Ich war bisher dreimal hier und dreimal ist nichts passiert“, ergänzt einer der beiden Sicherheitskräfte. 

Auf der Suche nach dem passenden Schmierkäse: Bei der Einkaufshilfe müssen Lars Knipper und Sebastian Graute genau nachschauen, welcher Artikel gewünscht ist. Foto: Leon Eggemann

Einkaufshilfe während der Corona-Krise

Allgemeine Zeitung Von Leon Eggemann Osterwick. Um gemeinsam die Corona-Krise zu überstehen, braucht es vor allem eines: Zusammenhalt. Dass mit kleinen Gesten schon Großes geleistet werden kann, zeigen die vielen Ehrenamtlichen in ganz Rosendahl, die für die Risikogruppen Einkäufe erledigen – von der Landjugend bis hin zu den Sportvereinen greifen alle zum Einkaufswagen, um ihren Teil beizusteuern, unter anderem die erste Mannschaft von Westfalia Osterwick.

Nach dem dramatischen Sieg im Elfmeterschießen gegen SG Coesfeld 06 feierten die Osterwicker Kicker ausgelassen die Meisterschaft.

Westfalia Osterwick siegt 2015 im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Kreisliga A

Allgemeine Zeitung von Leon Eggemann OSTERWICK. Es war alles angerichtet für einen großen Showdown: Nach 32 Spieltagen thronten Westfalia Osterwick und die SG Coesfeld 06 mit jeweils 76 Punkten gemeinsam an der Tabellenspitze der Kreisliga A. Im Entscheidungsspiel ging es vor knapp 2000 Zuschauern am Billerbecker Helker Berg für beide Mannschaften um die Meisterschaft. Bereits zwei Tage zuvor trafen die Rivalen am letzten Spieltag aufeinander: Dort sorgte Dauerbrenner Daniel Richter vor 1200 Schaulustigen mit seinem 1:0-Siegtreffer überhaupt erst dafür, dass die Westfalia im letzten Augenblick mit den Kreisstädtern gleichzog. In einer mehr als dramatischen Partie, inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen, hatten erneut die Osterwicker im hellen Schein des Billerbecker Flutlichts das bessere Ende für sich.

Normalerweise hätte am Wochenende das Ligaspiel zwischen DJK Coesfeld-VBRS und Westfalia Osterwick stattgefunden (hier Ulrich Wirtz und Lucca Rensing) - alternativ fand nun eine gemeinsame Lauf-Challenge statt. Foto: Archiv

Über 600 km in der Lauf-Challenge

Allgemeine Zeitung COESFELD/OSTERWICK (leg). Zusammengelegt 1000 Kilometer innerhalb von fünf Tagen haben die Spieler von DJK Coesfeld-VBRS und Westfalia Osterwick bei ihrer Lauf-Challenge erreicht.

„Genau das haben wir uns erhofft", freut sich DJK-Trainer Denis Koopmann. Durchgesetzt hat sich letztlich aber die Westfalia - mit 627, 37 zu 441,76 Kilometern. Seit Mittwoch hatten jeweils 18 Spieler aus beiden Kadern die Möglichkeit, über eine Lauf-App Kilometer zu sammeln.

„Lob und Anerkennung, was die Osterwicker da für eine Leistung gezeigt haben", ist Koopmann beeindruckt, macht aber deutlich:

„Man hat gemerkt, wie sich die Jungs gegenseitig gepusht haben.”
Tobias Paschert

„Auch meine Jungs haben mich mit ihren starken Leistungen überzeugt." Tobias Paschert auf der Gegenseite kann sich ein Grinsen nicht verkneifen: „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl bei meinen Spielern", erklärt der Westfalia-Trainer stolz. „Der Wettbewerb war eine tolle Idee von Denis."

„Da haben wir mal aufgezeigt bekommen, wie viele Meter andere Mannschaften machen können."
Denis Koopmann

Um einen besonderen Anreiz zu schaffen, hatte dieser nämlich die Lauf-Challenge ins Leben gerufen. „Man hat gemerkt, wie sich die Jungs gegenseitig gepusht haben da geht es ja auch um Prestige", erzählt Paschert. Seine Mannschaft darf sich nun über zwei Getränkekisten freuen. Aber auch der Westfalia-Trainer ist seinen Spielern etwas schuldig. „Ich habe versprochen, bei einem Sieg beim nächsten Training einen Grillabend zu schmeißen", verrät Paschert seine kleine Motivationsspritze.

Ob es bald zu einer Revanche kommt? „Da warten wir mal ab. Meine Jungs müssen sich erst einmal die Wunden lecken", sagt Koopmann. An der Westfalia soll es nicht scheitern: „Für eine Revanche sind wir natürlich'offen", lächelt Paschert.

Marius Borgert (links), Johannes Sicking Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung COESFELD/OSTERWICK (fw). Zur Halbzeit liegt Westfalia Osterwick vorne gegen die DJK Coesfeld-VBRS - da droht dem aktuellen Tabellenführer tatsächlich eine Niederlage? „Abwarten", sagt Denis Koopmann. Er hofft auf eine Steigerung seiner Jungs, damit sie das Duell noch drehen. Klingt ungewöhnlich in diesen Zeiten, aber das Match zwischen Marius Borgert (links), Johannes Sicking und Co. läuft. Am vergangenen Sonntag hätten sich die beiden A-Ligisten in Osterwick gegenübergestanden, aber das darf ja zurzeit bekanntlich nicht. Also haben die beiden Trainer die Begegnung, die in der Hinrunde mit einem 1:1-Unentschieden endete, kurzerhand vom Rasen auf die. Straße verlegt. „Wir müssen ja kreativ sein und eine zusätzliche Motivation für das freiwillige Laufen finden", erzählt Koopmann. Also habe er nach einem Gegner für eine Lauf-Challenge gesucht und sei bei der Westfalia und Spielertrainer Tobias Paschert prompt auf offene Ohren gestoßen.

Seit Mittwochmorgen läuft das Duell. Jeweils18 Spieler aus den beiden Kadern sind dabei, die über ihre App Kilometer sammeln. „Da war sofort zu erkennen, dass es plötzlich um etwas geht", sieht sich der DJK-Trainer bestätigt - auch wenn die Osterwicker in der „ersten Halbzeit" bis Freitagmittag die Nase' vorn hatten: „Die haben aber auch im Schnitt die jüngere Mannschaft." Dennoch: Der Tabellenführer will zurückschlagen. Bis Sonntagabend um 23.59 Uhr dauert die Lauf-Challenge noch. Da ist noch einiges möglich, betont Denis Koopmann: „Zur Not muss ich den Jungs wohl den Tatort streichen. Und wenn das nicht reicht, fällt Anne Will auch noch aus." Schließlich geht es diesmal nicht um schnöde drei Punkte, sondern um zwei Getränkekisten! Die darf die Verlierermannschaft großzügig spendieren, wenn es zur nächsten „echten Begegnung" auf dem Rasen zwischen der DJKVBRS und der Westfalia kommt - hoffentlich noch in dieser Saison 2019/20, aber spätestens nach dem Sommer.

Frauen sich schon auf die nächste Saison bei Westfalia Osterwick: (von links) Sportlicher Leiter Udo Mester, Rückkehrer Noah Eggemann, künftiger Spielertrainer Mario Worms und Spielertrainer Tobias Paschert. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Westfalia freut sich über die Neuzugänge Noah Eggemann und Mario Worms

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick. Ein erfahrener Mann, der schon lange höherklassig spielt und Verantwortung übernehmen soll, dazu ein Nachwuchstalent mit der eingebauten Torgarantie – die Mischung sollen es machen! „Mit diesen beiden Zusagen sind wir in unseren Planungen sehr weit“, lächelt Udo Mester mit Blick auf Mario Worms und Noah Eggemann. Ebenso wie Spielertrainer Tobias Paschert sieht der Sportliche Leiter den A-Ligisten Westfalia Osterwick für die kommende Saison sehr gut aufgestellt. 

Die 1. Mannschaft von Westfalia Osterwick bietet ab dem 23. März einen Einkaufsdienst für hilfsbedürftige Osterwicker an.

So funtkioniert's

Montag und Mittwoch von 17-20 Uhr unter 01769/2111476 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Der Einkauf und die Auslieferung erfolgt am Dienstag und am Donnerstag.

Wichtig: Um Infektionen zu vermeiden wird ausschließlich  auf Rechnung gezahlt. Die Nutzer müssen lediglich auf einem Überweisungsträger ihre Kontonummer eintragen und unterschreiben.

Wollen sich mit der ehrenamtlichen Einkaufshilfe solidarisch zeigen: (v.l.) Benjamin Steiner, Lars Knipper, Tobias Paschert und Willy Steiner. Foto: leg

Westfalias 1. Mannschaft bietet ehrenamtliche Einkaufshilfe an

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (leg). Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass die Gesellschaft weiter zusammenrückt. Nun will auch die 1. Mannschaft von Westfalia Osterwick ihren Teil dazu beisteuern: „Wir bieten ab nächster Woche eine ehrenamtliche Einkaufshilfe an", verrät Trainer Tobias Paschert. „Das bedeutet konkret, dass uns Hilfsbedürftige kontaktieren können und unsere Spieler gehen dann für sie einkaufen." Der Service soll dabei erst einmal auf Osterwick begrenzt werden. „Quasi von Osterwickern für Osterwicker", lächelt Paschert.

Bei Willy Steiner vom gleichnamigen Edeka stoßen die Fußballer auf offene Ohren. „Es ist eine wirklich tolle Idee, ältere Menschen, die es in dieser Zeit schwer haben, so zu unterstützen", freut sich Steiner über das Ehrenamt. Er stellt den Spielern zur Hilfe einen Lieferwagen zur Verfügung.

Doch wie ist die Idee überhaupt entstanden? „Durch den Trainingsausfall kam die Idee auf, diese Zeit auf anderem Wege wertvoll zu nutzen", erklärt Westfalia-Kapitän Lars Knipper. „Sonst kommen so viele treue Fans zu unseren Spielen - da wollen wir uns in schwierigen Zeiten solidarisch zeigen und ihnen etwas zurückgeben."

| So funktioniert die ehrenamtliche Einkaufshilfe: Ab kommender Woche sind die Spieler am Montag und Mittwoch von 17 bis 20 Uhr telefonisch unter Tel. 017692111476 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Dienstags und donnerstags wird dann eingekauft und ausgeliefert. Kurz vor der Auslieferung bekommen die Kunden einen Anruf, dass die Bestellung bald da ist. Gezahlt wird nicht per Bargeldaustausch, um potenzielle Infektionen weiter zu verringern. Stattdessen wird auf Rechnung eingekauft. Die Nutzer müssen lediglich auf einem Überweisungsträger ihre Kontonummer eintragen und unterschreiben. Den Rest erledigen die ehrenamtlichen Helfer.

Kreisliga A: Später Ausgleich für SG 06 gegen Westfalia Osterwick Schürmann rettet einen Punkt Coesfeld. Die Uhr tickte unbarmherzig herunter. In noch keinem einzigen Saisonspiel war die SG Coesfeld 06 ohne eigenen Treffer geblieben, gestern Abend aber drohte eine bittere Premiere – bis eine Standardsituation half und Cedric Schürmann per Kopf zuschlug: Spät, aber nicht zu spät rettete er immerhin einen Punkt und stellte das 1:1 gegen Westfalia Osterwick sicher. Einen Zähler geholt, zwei liegenlassen im Titelrennen – bleibt abzuwarten, wie sehr das noch schmerzt. Von Frank Wittenberg Samstag, 07.03.2020, 06:59 Uhr  So groß sich Jannis Pier (rechts) auch macht, gegen die vielbeinige Osterwicker Defensive um Johannes Sicking hatte die SG 06 gestern Abend einen schweren Stand. Foto: az

Kreisliga A: Später Ausgleich für SG 06 gegen Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Coesfeld. Die Uhr tickte unbarmherzig herunter. In noch keinem einzigen Saisonspiel war die SG Coesfeld 06 ohne eigenen Treffer geblieben, gestern Abend aber drohte eine bittere Premiere – bis eine Standardsituation half und Cedric Schürmann per Kopf zuschlug: Spät, aber nicht zu spät rettete er immerhin einen Punkt und stellte das 1:1 gegen Westfalia Osterwick sicher. Einen Zähler geholt, zwei liegenlassen im Titelrennen – bleibt abzuwarten, wie sehr das noch schmerzt. 

Die Männer in den roten Trikots wussten derweil nicht so recht, ob sie sich freuen oder ärgern sollten. „Das späte Gegentor ist natürlich etwas enttäuschend“, wurmte Tobias Paschert der Ausgleichstreffer in der 85. Minute. Unter dem Strich zeigte sich der Westfalia-Spielertrainer aber sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. „Spielerisch war das sicherlich keine Glanzleistung“, gab er zu. „Aber das war nach der mittelmäßigen Vorbereitung auch nicht zu erwarten.“ Was sein Personal aber an Leidenschaft und Aggressivität auf den Kunstrasen gelegt habe, begeisterte ihn schwer.

Bei miesen äußeren Bedingungen mit drei Grad und Regen zeichnete sich schnell ab, dass es für die SG 06 ein hartes Stück Arbeit werden würde. Denn die Osterwicker verteidigten mit Mann und Maus, doppelten bei jeder Gelegenheit und machten die Räume entsprechend eng. „Jeder hat mitgemacht, selbst die Stürmer“, lobte Paschert. Und sie setzten die eigenen Nadelstiche wie in der zehnten Minute, als Lars Knipper nach Doppelpass mit Leon Eggemann aufs Tor zielte und Florian Richters den Ball am langen Pfosten zum 0:1 über die Linie drückte. Ein Rückstand, der den Coesfeldern nicht gut bekam. Die Mannschaft von Zoui Allali und Christoph Klaas machte zwar ordentlich Dampf, kam auch häufig ins letzte Drittel, dann aber fehlte der entscheidende Pass, um wirklich gefährlich zu werden.

Den einzigen Vorwurf, den sich die Osterwicker gefallen lassen mussten: Sie machten das zweite Tor nicht. „Da müssen wir unsere Konter besser ausspielen“, dachte Tobias Paschert an die Chance von Leon Eggemann, der das Abspiel in die Mitte verpasste und noch von Marius Wiesmann gestört wurde (41.). Noch dicker war das Ding von Luca Patte, der in der 43. Minute von einem SG-Fehlpass profitierte, dann aber zu lange zögerte und an Tim Herbstmann scheiterte. Pech hatte der Youngster in der 50. Minute, als sein Schuss an den Pfosten krachte. Und die Gastgeber? Die steckten nicht auf und wurden in der 85. Minute belohnt, als Timo Grabowsky einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum schlug und Cedric Schürmann zum 1:1-Ausgleich vollendete.

| SG Coesfeld 06 – Westfalia Osterwick 1:1; Tore: 0:1 Florian Richters (10.), 1:1 Cedric Schürmann (85.).

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/LETTE. Tobias Paschert, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, war mit dem 1:1-Remis gegen Vorwärts Lette, gar nicht zufrieden. „Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, nur leider keine zwingenden Torchancen", sagte er, „der eine Punkt ist zu wenig, da wäre mehr drin gewesen." Mit einem perfekten Freistoß, der oben im Giebel einschlug, hatte Julian Balzer (20. Minute) die Gäste auf direktem Wege in Führung geschossen.

Doch dauerte es nicht lange, dann veredelte Florian Richters (32.) die Vorlage von Leon Eggemann zum 1:1. Den Ausgleich steckten die Letteraner prima weg. „Kämpferisch und läuferisch hat unsere Mannschaft eine super Leistung geboten", zollte Coach Frank Stening seinem Personal ein dickes Lob, „schade, dass wir einige Kombinationen nicht besser ausgespielt haben, da fehlte dann der letzte Tick." Er konnte mit dem einen Zähler viel, viel besser leben als Kollege Paschert. „In der Schlussphase hatten wir noch Glück bei einem Kopfball von Pascal Leipert", erzählte Stening. „Den hat 'Passi' lerider nicht gut getroffen", erklärte Paschert. Einen Elfer hätte sein Team wenig später auch noch kriegen können. Der Schiri pfiff allerdings nicht.

| Westfalia Osterwick - VorwärtsLette 1:1: Tore: 0:1 Julian Balzer (20.), 1:1 Florian Richters (32.)

GEGNER: Vorwärts Lette

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: In personeller Hinsicht ist die Vorbereitung nicht so gut gelaufen. „Leider haben wir einige längerfristige Ausfälle von Leistungsträgern", bedauert Tobias Paschert die Verletzungen von Timo Mevenkamp (Knieprobleme) sowie Uli Wirtz und Luis Lammers, die sich beide an der Leiste verletzt haben. Auch Tobias Schönnebeck musste wegen Stress mit dem Knie kürzertreten und ist noch fraglich: „Hoffentlich klappt das bis Sonntag." Trotz aller Sorgen ist sich der Spielertrainer sicher, dass sie morgen eine sehr gute Startelf aufs Feld schicken werden - und die soll einen guten Start hinlegen. „Vorwärts Lette ist nicht einfach zu bespielen", weiß Paschert aus Erfahrung. Aber wir wollen die drei Punkte behalten, gerade auch weil es ein Heimspiel ist." Zudem steht schon am kommenden Freitag (6. 3.) das schwere Auswärtsspiel beim Titelanwärter SG Coesfeld 06 auf dem Terminkalender.

Vorbericht Vorwärts Lette

ZUM SPIEL: Wo sie genau stehen, das wissen sie nicht. „Aber so geht es doch allen Mannschaften nach der Wintervorbereitung", zuckt Frank Stening mit den Schultern. Die Wahrheit liegt auf dem Platz - und zwar am Sonntag bei Westfalia Osterwick, wo die Letteraner zu gerne punkten würden, um sich weiter vom Tabellenende abzusetzen.

Dazu werden sie sich aber steigern müssen, sagt der Trainer angesichts der jüngsten Ergebnisse in den Testspielen. „Leider haben wir am Ende nicht das Selbstvertrauen getankt, mit dem wir am Sonntag in Osterwick auf den Platz gehen sollten." Dennoch: Verstecken wollen sie sich beim Favoriten nicht und ausruhen auf ihren 18 Punkten schon gar nicht. „Das sind noch zwölf Spiele bis zum Saisonende",, warnt Stening. „Wir müssen jetzt vom ersten Spieltag an wach sein und vernünftig arbeiten."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). So schlimm, wie es der Eintrag bei fussball.de scheinen ließ, war es dann doch nicht. „2:4, nicht 1:5-, korrigierte Tobias Paschert den Endstand. Verloren hat Westfalia Osterwick das letzte Testspiel der Wintervorbereitung, aber dennoch gegen den SV Heek, immerhin Tabellenführer der Ahauser Kreisliga-Staffel, eine ordentliche Leistung gezeigt. "Das war noch einmal eine richtig gute Einheit", berichtete der Spielertrainer. Zumal sein Kader wie so oft in den vergangenen Wochen dünn besetzt war. „So hatten aber andere Spieler noch einmal die Gelegenheit, sich zu zeigen."

Unter anderem spielte der A-Jugendliche Timo Fedders 90 Minuten durch, zur zweiten Halbzeit kam mit Niklas Boll ein weiterer Youngster ins Team. Die Führung der Gäste glich Tobias Paschen aus. Das 2:1 für die Osterwicker entstand durch ein Eigentor, kurz vor der Pause glich der SV Heek zum 2:2 aus - und legte dann im zweiten Durchgang noch zwei Treffer zum 2:4-Endstand nach.

| Westfalia Osterwick - SV Heek 2:4; Tore: 0:1 Rainer Hackenfort (13.), 1:1 Tobias Paschert (18.), 2:1 Eigentor (33.), 2:2 Robin Kersting (45.), 2:3 Rainer Hackenfort (66.), 2:4 Robin Kersting (88.).

Westfalia Osterwick, hier Kapitän Lars Knipper, freut sich am Wochenende über zahlreiche französische Gäste. In zwei Freundschaftsspielen treffen dann jeweils die Ersten Mannschaften und Alten Herren aus Entrammes und Osterwick aufeinander. Foto: Frank Wittenberg

Franzosen aus Entrammes kicken gegen die Fußballer aus Osterwick

Allgemeine Zeitung Von Leon Eggemann Osterwick/Entrammes. Im August vergangenen Jahres kam ihnen im Signal-Iduna-Park in Dortmund die Idee – warum nicht einen sportlichen Austausch zwischen Entrammes und Osterwick organisieren? „Der Vorschlag kam von unseren französischen Freunden, der Familie Pelé, als wir uns Nun ist es soweit: Insgesamt 29 Spieler und langjährige Mitglieder des Sportvereins US Entrammes machen sich auf den Weg nach Rosendahl, um im Sinne der Freundschaft ein gemeinsames Wochenende in Osterwick zu verbringen. Höhepunkte sind dabei die zwei Freundschaftsspiele, in denen die ersten Mannschaften und Alten Herren von US Entrammes und Westfalia Osterwick aufeinandertreffen. „Wir werden sie morgen um 18 Uhr am Osterwicker Sportplatz empfangen“, verrät Marie Schräder. „Anschließend wird es im Clubheim ein kleines Abendprogramm geben.“ Schlafen und Frühstücken werden die französischen Gäste bei den Spielern der Ersten Westfalia-Mannschaft und Osterwicker Bekannten. „Mittag- und Abendessen werden alle zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen“, fügt Marie Schräder hinzu. „Schließlich soll die deutsch-französische Freundschaft weiter ausgebaut werden.“

Auch Tobias Paschert, Trainer der Ersten Mannschaft von Westfalia Osterwick, zeigt sich begeistert von dem anstehenden Wochenende: „Solche Aktion im Sinne der Freundschaft sind wirklich super.“ Neben dem kulturellen Austausch sei die Begegnung auch auf sportlicher Ebene interessant. „Entrammes ist ja in einer ähnlichen Liga wie wir. Da geht es natürlich um Prestige“, lacht Paschert. „Gerade im Jubiläumsjahr des Partnerschaftsvereins soll der Pott natürlich in Osterwick bleiben.“ Gleichzeitig hofft er auf viele Zuschauer, die die Spiele verfolgen: „Wir wollen unseren Gäste ein tolles Umfeld bieten.“ Nach dem Programm am Sportplatz folgt ein großes gemeinsames Essen mit anschließender Party. Am Sonntag heißt es „Au Revoir“ – für die Franzosen geht es wieder in die Heimat.

Bereits 1986 reiste eine Fußballmannschaft aus Entrammes nach Osterwick, ein Jahr darauf waren die Rosendahler zu Gast in Frankreich – dieses Erlebnis soll nun wieder aufgelebt werden. „Der gemeinsame sportliche Austausch soll erhalten bleiben“, hofft Marie Schräder. So ist ein Gegenbesuch bereits in Aussicht. 

| Stattfinden werden die Spiele am Samstag um 14 Uhr (Alte Herren) und 15.30 Uhr (Erste Mannschaften) im Westfalia-Stadion.

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Allgemeine Zeitung GESCHER/OSTERWICK. Ein frühes Eigentor machte letztendlich den Unterschied - im Gastspiel bei Westfalia Osterwick hat sich der SV Gescher mit 1:0 durchgesetzt. „Das war genau der Test, den wir haben wollten", freute sich Matthias Efsing, Co-Trainer der Gescheraner. „Wir sind heute auf einen wirklich guten Gegner getroffen." Ziel sei es gewesen, möglichst früh anzulaufen. „Das ist uns gerade in der ersten Hälfte gelungen", lobte Efsing. Westfalia-Trainer Tobias Paschert sah das genauso: „Gescher war in der ersten Häfte besser. Da haben sie gut Druck gemacht." So zappelte bereits nach zwei Minuten der Ball im Netz. Nach einen strammen flach geschossenen Freistoß hielt der Osterwicker Tobias Lanfers den Fuß hin - unhaltbar schlug der Ball vom Pfosten im Westfalia-Gehäuse ein. Es sollte das einzige Tor des Tages bleiben. „Super, dass wir das Spiel zu Null beendet haben", meinte Efsing. „Auch, wenn die Osterwicker in der zweiten Halbzeit ein paar Chancen hatten." Da seien diese besser ins Spiel gekommen. „Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung. Gescher hat uns gut laufen lassen", erklärte Paschert. „Trotzdem ein Lob an meine Truppe. Wir haben die Zweikämpfe angenommen, der Wille war da." Freuen durfte sich der Osterwicker Trainer über einen Debütanten:- - A-Jugendlicher Timo Fedders lieferte in seinem ersten Spiel eine starke Leistung.

| Westfalia Osterwick SV Gescher 0:1; Tor: 0:1 Tobias Lanfers (2., ET)

Gut gemacht: Luka Patte (links), einer von den jungen Wilden. Foto: Ulrich Hörnemann

Fußball: Westfalia Osterwick bezwingt den FSV Ochtrup mit 3:1

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die Notelf von Westfalia Osterwick hat die Aufgabe gegen den FSV Ochtrup sehr gut gelöst. „Und das ohne die Platzhirsche“, wie Co-Trainer Jens Frieling sagte, „die Jungen haben den Etablierten Feuer unterm Hintern gemacht.“ Denn mit dem 3:1-Erfolg haben die „Büllekes“ eindrucksvoll bewiesen, zu welchen Leistungen sie fähig sind, wenn sie nur dürfen.

„Nach dem 0:5 in Laer am Dienstagabend war das eine schöne Wiedergutmachung“, bemerkte Frieling, der Tobias Paschert, der sich bei einem Junggesellenabschiede vergnügte, gewohnt zuverlässig vertreten hat.

Die Entscheidung pro Osterwick besorgte Leon Eggemann, der die gegnerische Abwehr mit zwei sauberen Kontertoren filetierte. Originalton Frieling: „Das hat er klasse hinbekommen.“ 

| Westfalia Osterwick - FSV Ochtrup 3:1; Tore: 1:0 Hannes Grams (9.), 1:1 Mohammed Sylla (53.), 2:1, 3:1 Leon Eggemann (72., 84.)

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Zu Gast bei TuS Laer musste Westfalia Osterwick im ersten Testspiel des neues Jahres gleich fünf Gegentreffer hinnehmen. „Da passte noch nicht viel zusammen, was kein Beinbruch ist", wusste Jens Frieling, Co-Trainer der Westfalia, die Partie allerdings einzuordnen. „Wir haben noch genug Zeit bis zum Auftakt gegen Lette." Bereits nach drei Minuten bahnte sich mit dem ersten Gegentor die Niederlage des Kreisliga-A-Ligisten an. Vier weitere Gegentreffer ließ der Gastgeber noch in der ersten Halbzeit folgen: 0:5 - gleichzeitig auch das Endergebnis.

„Nach Umstellungen in der zweiten Halbzeit haben wir uns gefangen und zumindest Fußball gespielt", räumte Frieling ein. Persönlich habe ihn das Comeback von Benny Raabe nach langer Verletzungspause gefreut. Hinzu kam das gute Debüt von A-Jugend-Keeper Laurenz Galle, der zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und die Null hielt.

| TuS Laer - Westfalia Osterwick 5:0; Tore: 1:0 Marcel Exner (3.), 2:0 Leon Konermann (22.), 3:0 Marcel Exner (23.), 4:0 Leon Konermann (39.), 5:0 Steffen Köhler (43.)

Der Spielertrainer bekommt Verstärkung: Tobias Paschert arbeitet ab dem Sommer im Duo mit Mario Worms. Foto: az

Fußball: Mario Worms freut sich auf Westfalia und die Zusammenarbeit mit Tobias Paschert

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick. Ein paar Anfragen gab es, ob er denn nicht als Spielertrainer einsteigen möge. Wirklich beschäftigt hat er sich damit aber nicht – bis das Gespräch mit Westfalia Osterwick kam. „Das ist für mich eine besondere Sache“, lächelt Mario Worms. Alte Verbundenheit eben. „Ich kenne und schätze die Verantwortlichen und weiß, dass es im Verein sehr familiär zugeht.“ Beste Voraussetzungen also für den 28-Jährigen, tatsächlich voll ins Trainergeschäft einzusteigen, und das im Duo mit dem aktuellen Spielertrainer Tobias Paschert. 

Erfüllte und geplatzte Wünsche

Fußball: Die Zwischenbilanz der A-Ligisten zur Winterpause

Die Bilanz: Platz 6, 33 Punkte, 36:23 Tore.

Das sagt der Trainer: „Insgesamt sind wir gut zufrieden, nachdem wir uns im Sommer neu aufgestellt haben", urteilt Tobias Paschert. Allerdings habe die Mannschaft wohl sechs Punkte zu wenig geholt. „Die holen wir uns in der weiteren Rückrun- de wieder." 

Die Vorgabe vor der Saison: Wieder oben mitmischen wollte die Westfalia, gerne Platz zwei aus dem Vorjahr bestätigen.

Das neue Ziel: Für einen der Spitzenplätze wird es wohl nicht reichen, dafür ist der Abstand schon zu groß. „Möglichst viele Punkte holen", gibt der Westfalia-Trainer vor. „Vielleicht können wir noch Platz drei angreifen."

So geht es weiter: Ohne jedes Hallenturnier sollen sich die Spieler ausruhen und ab dem 24. Januar wieder anpacken. Schon vier Tage später ist der TuS Laer der erste Testspielgegner. Um Punkte geht es am 1. März gegen Vorwärts Lette.

Die neue Saison: Gespräche gab es noch nicht, sollen aber Anfang Januar folgen.

Der Doppelpacker: Florian Richters trug mit zwei Treffern zum Osterwicker Derbysieg bei. Fotos: Frank Wittenberg

Fußball: Derbysieg zum 30. Geburtstag

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). So ganz genau hatte sein Personal den Wunschzettel für das letzte Spiel vor Weihnachten dann doch nicht gelesen. Ein Derbysieg gegen Holtwick stand drauf - erledigt. Als Ergebnis sollte ein 3:0 her - nicht geklappt. „Ein Geschenk an den Gegner haben wir dann doch verteilt", dachte Tobias Paschert an den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich, der höchst vermeidbar war. Das Wunschergebnis war dahin, das der Westfalia-Spielertrainer gerne als nachträgliches Geburtstagsgeschenk gesehen hätte. Denn am Nikolaustag ist er 30 Jahre jung geworden - „da hätte ein 3:0 doch ganz gut gepasst."

„Wir hätten gerne einige Punkte mehr. Aber das war ein guter Abschluss.”
Westfalia-Spielertrainer Tobias Paschert

Youngster unter sich: Timon Schüer (links), der nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Lars Knipper die Kapitänsbinde übernommen hat, stoppt den Holtwicker Torschützen Moritz Wagner. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia gewinnt Derby gegen SW Holtwick 3:1

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Rosendahl. Diese gelbe Karte gönnte er sich. Die Erleichterung musste raus beim Torschützen, deshalb zog sich Leon Eggemann das Trikot über den Kopf – endlich war der Derbysieg in trockenen Tüchern in dieser Minute 90.+3. „Wir haben den Gegner lange im Spiel gelassen, weil wir besonders in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht genutzt haben“, atmete Tobias Paschert durch. So blieb das Rosendahler Derby spannend bis fast zur letzten Sekunde – am Ende mit einem unter dem Strich verdienten 3:1-Sieg für Westfalia Osterwick gegen SW Holtwick. 

GEGNER: SW Holtwick

ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL Fünfter gegen Zehnter - seiten zuvor hat sich das Rosendahler Derby in diesen Tabellenregionen abgespielt „Beide Mannschaften stehen sicherlich nicht da. wo sie sich es erhofft hatten", gibt Tobias Paschert zu. „Trotzdem ist die Motivation riesig." Denn mit einer Derbyniederlage will gewiss keiner in die rund zweieinhalbmonatige Winterpause gehen. Deshalb will und muss die Westfalia vor dem Duell gegen SW Holtwick die Ausfälle von Timo Mevenkamp, Johannes Sicking und Tobias Schönnebeck wegstecken. Leon Eggemann und Hannes Grams sind angeschlagen. ,"Deshalb kommt uns die Winterpause gelegen", erklärt der Spielertrainer. Aber vorher wollen wir diese drei Punkte einfahren." Die sind gut für die Tabelle, gut für das eigene Gemüt - und für die abendliche Feier, die sich an das Spiel anschließen soll. Zudem will die Mannschaft nach dem Abpfiff den Fans als Dank für die Unterstützung in diesem Jahr 30 Liter Getränke spendieren.

Vorbericht SW Holtwick

ZUM SPIEL: Der letzte Derby-sieg gegen Westfalia Osterwick liegt lange zurück. „Muss vor meiner Zeit gewesen sein", zuckt Mario Beeke mit den Schultern. Höchste Zeit. dass wir das ändern." Tatsächlich 'ist den Holtwickern im Oktober 2012 letztmalig ein Sieg in der Meisterschaft gegen den Ortsrivalen gelungen. Nach dem 3:1 gegen TSG Dülmen II gehen die Schwarz-Weißen mit Rückenwind in die letzte Partie des Jahres. „Das war zwar nicht Weltklasse, macht uns aber Mut", erklärt der Trainer, der unter der Woche bereits deutlich gespürt hat, dass dieses Derby Gesprächsthema ist. Mit einem Sieg könnte sein Team rechtzeitig vor der Winterpause auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern. _Wir sind natürlich mit unserer Platzierung nicht zufrieden, aber wir kennen die Gründe", betont Beeke. In der Winterpause werden wir uns wieder aufstellen."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Sauer war er. Jens Frieling redete Klartext. „Ein Sommerkick im Winter", meinte der Osterwicker Co-Trainer nach der 2:2-Punkteteilung in Seppenrade, „ein gerechtes Remis von zwei schwachen Mannschaften." Auf dem schwer bespielbaren Kunstrasen, der teilweise recht glatt und rutschig war, hat das Westfalia-Team im Kollektiv eine schwache Vorstellung geboten. „Wir waren viel zu sorglos und haben die Zweikämpfe nicht angenommen", schlug Frieling kritische Töne an, „fürs Derby gegen Holtwick am kommenden Sonntag werden die Karten neu gemischt. Die, die heute gespielt haben, müssen sich im Training reinhängen." Den 0:1-Rückstand durch Bastian Blechinger (64. Minute) egalisierte Hannes Grams, wunderbar freigespielt vom eingewechselten Pascal Leipelt, mit einem abgefälschten Knallbonbon aus 18 Metern, der im Giebel einschlug. „Dann spielen wir wieder Harakiri", so „und kriegen das 1:2." Finn Arns (73.) war der Schütze. Mit einem Fernschuss, ebenfalls abgefälscht, markierte Leipelt (88.) das 2:2.

| Fortuna Seppenrade Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 1:0 Bastian Blechinger (64.), 1:1 Hannes Grams (69.), 2:1 Finn Arns (73.), 2:2 Pascal Leipelt (88.)

GEGNER: Fort. Seppenrade

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Seppenrade, Kunstrasen

ZUM SPIEL: Zum kommenden Gegner sieht Westfalia-Trainer Tobias Paschert Paralellen. „Seppenrade spielt eine eher durchwachsene Saison, ähnlich wie wir", erklärt er. „Mal haben sie wirklich gute Spiele, teilweise aber auch schlechte Spiele." Für das Gastspiel erwartet Paschert eine schwierige Partie. „Wir haben uns schon im Hinspiel schwer getan", erinnert er sich gut an den ersten Spieltag. Da hieß es nach 90 Minuten 2:2. Dennoch: „Unser Ziel sind drei Punkte, deshalb fahren wir nach Seppenrade", gibt der Trainer die Marschroute vor. „Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen." Für die Mission Auswärtssieg kann Paschert auf einen großen Kader zurückgreifen. „Fast alle Mann an Bord", freut er sich. Lediglich auf Johannes Sicking und Pascal Leipelt muss er verzichten.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die drei Punkte gehen an Westfalia Osterwick dank eines 3:1 in Rorup. Doch Tobias Paschert war keineswegs zufrieden. „Der Sieg ist sicherlich verdient", stellte der Spielertrainer fest, „über die Leistung müssen wir allerdings noch reden." In der ersten Hälfte hatten die Gäste zwar viel Ballbesitz. „Da haben wir aber nicht konsequent nach vorn gespielt", kritisierte er, „und hinten haben wir einmal nicht aufgepasst." Lukas Wortmann nutzte diesen Blackout der Gäste-Abwehr mit der überraschenden 1:0-Führung (15. Minute) für das Kellerkind der Kreisliga A. „Nach der Pause", fügte Paschert hinzu, „wurden wir besser." Auf Flanke von Timo Mevenkamp köpfte er selbst den 1:1-Ausgleich (58.). Ulrich Wirtz startete gleich darauf ein grandioses Solo über den halben Platz und besorgte das 2:1 (60.) Und das war noch nicht alles, denn Luis Lammers erhöhte nach Vorarbeit von Luka Patte auf 3:1 (70.). Tobias Paschert lobte vor allem Wirtz und Patte: „Beide haben ein Riesenspiel gemacht." Von den Hausherren, die durch diese Niederlage vom vorletzten auf den letzten Platz abgerutscht sind, war er überrascht: „Dass sie so weit unten stehen, wundert mich nach diesem engagierten Auftritt. Sie haben versucht mitzuspielen. Vorn fehlt jedoch die Durchschlagskraft

| Brukteria Rorup-Westfalia Osterwick 1:3; Tore: 1:0 Lukas Wortmann. (15.), 1:1 Tobias Paschert (58.), 1:2 Ulrich Wirtz (60.), l:3 Luis Lammers (70.)

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 14.30 Uhr, August- WermelingPlatz (Asche), Birkenweg 45 in Dülmen

ZUM SPIEL: Die Favoritenrolle nehmen sie an.,,Wir sollten die drei Punkte auch holen", fordert Tobias Paschert mit Blick auf die Tabelle. „Denn wir wollen den Anschluss nicht ganz verlieren." Dazu müssen sie bei einem angeschlagenen Gegner auf Asche bestehen: Brukteria Rorup hat zuletzt zwei 0:3-Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller, SV Gescher II und TSG Dülmen II, kassiert und ist auf den vorletzten Platz abgerutscht. „Die kämpfen ums Überleben", ahnt der Westfalia-Spielertrainer. „Diesen Kampf müssen wir annehmen und unsere fußballerische Qualität einbringen." Personell sieht es besser aus bei den Osterwickern, die vor einer Woche bei der 0:1-Niederlage gegen SuS Legden auf mehrere Spieler verzichten mussten. Davide Recker ist zwar nach wie vor verletzt und Timon Schüer angeschlagen, ansonsten steht Tobias Paschert aber voraussichtlich der gesamte Kader zur Verfügung.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die Niederlage sei sehr unglücklich gewesen, berichtete Tobias Paschert, Trainer von Westfalia Osterwick. „Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel", meinte er nach der knappen 0:1-Niederlage daheim gegen SuS Legden, „wir standen hinten sehr gut, und ich hatte insgeheim auf den 'lucky punch' kurz vor Schluss gehofft." Aber die Gäste erzielten den Treffer des Tages und leider nicht seine Mannschaft. Till Dresemann (83.) versuchte es mit einem Freistoß, der normalerweise eine sichere Beute von Keeper Dominik Chmieleck geworden wäre. Dummerweise wurde der Schuss von der Mauer abgefälscht, sodass der Ball ins andere Eck flog. Mit diesem Billard-Tor entführten die Legdener den Dreier aus dem Westfalia-Stadion. Denn in der restlichen Zeit blieb den Hausherren der Ausgleich verwehrt. „Ärgerlich", betonte Paschert, „wir sind heute nicht zum Abschluss gekommen, weil uns die letzte Konsequenz fehlte." Bis auf drei Chancen von Luis Lammers (1) und Leon Eggemann (2) kamen sie nicht gefährlich in den gegnerischen Strafraum.

| Westfalia Osterwick SuS Legden 0:1; Tor: 0:1 Till Dresemann (83.)