Kreisliga A: Osterwick schlägt überforderte Hausdülmener mit 7:1

Allgemeine Zeitung Von Mats Wittenberg OSTERWICK. „Eine reife und abgezockte Leistung", so lautete das Fazit von Westfalia-Spielertrainer Mario Worms nach dem dominanten 7:1-Sieg gegen ein überfordertes Team von GW Hausdülmen „Da war ein hochverdienter Sieg."

Tatsächlich schnürten die Osterwicker ihren Gegner von Beginn an in der eigenen Hälfte ein. Folgerichtig fiel bereits in der neunten Minute das 1:0 für den Gastgeber: Nach einer Freistoß-flanke von Mario Worms kam der Ball zu Timo Mevenkamp. Seinen Schuss konnte Hausdülmens Torhüter Michael Johrden noch parieren, beim Abstauber von Hannes Grams hatte er keine Chance mehr. Nur drei Minuten später erhöhte die Westfalia durch Mario Worms, der flach ins Tor traf.

Auf diesen Doppelschlag fanden die Gäste noch die passende Antwort. Sebastian Abel verkürzte per Handelfmeter in der 16. Minute. Anschließend rannten die Osterwicker weiter an, Hausdülmen verteidigte aber leidenschaftlich und musste lediglich bei einem Schlenzer an den Pfosten von Mario Worms kurz zittern. Akzente in der Offensive waren aber bei den Gästen nicht zu erkennen.

Ab der Mitte der zweiten Hälfte hielt die Defensive der Hausdülmener dem Gäste dem Druck der Osterwicker nicht mehr stand. In Minute 68 legte Worms zurück auf Luca Thiäner, der den Torwart auf dem falschen Fuß erwischte und ins kurze Eck zum 3:1 traf. Nur fünf Minuten später war es wieder Worms, der sich mit einer Willensleistung durch die Hausdülmener Abwehr kämpfte und auf den eingewechselten Leon Eggemann gab, der nur noch den Fuß hinhalten musste.

Damit war noch längst nicht Schluss: In der 79. Minute erreichte Niklas Boll eine Flanke von Pascal Leipelt und drückte den Ball zum 5:1 über die Linie. Die Osterwicker spielten sich in einen Rausch - so war es wieder Mario Worms, der in den Strafraum eingedrungen war und anschließend von Tobias Joemann umgerissen würde. Den fälligen Elfmeter jagte er höchstpersönlich unter die Latte. Eine Minute vor Schluss. war , nochmal Chaos im GW-Strafraum. Nach einigem Rumgestocher fiel der Ball vor die Füße vom Leon Eggemann, der sein zweites Tor zum 7:1-Endstand markierte. „Das war heute wirklich ein gutes Spiel, wir waren läuferisch stark und haben immer wieder die Lücken gefunden", lobte Worms sein Team. Abheben ist aber nicht angesagt:. „Wir wollen den Sieg aber nicht überbewerten, da Hausdülmen mit Sicherheit noch nicht auf dem Level angekommen sind, auf dem sie eigentlich sein wollen."

| Westfalia Osterwick - GW Hausdülmen 7:1; Tore: 1:0 Hannes Grams (9.), 2:0 Mario Worms (12.), 2:1 Sebastian Abel (16.), 3:1 Luca Thiäner (68.), 4:1 Leon Eggemann (73.), 5:1 Niklas Boll (79.), 6:1 Mario 'Worms (86.), 7:1 Leon Eggemann (89.)