GEGNER: SV Gescher II

ANSTOSS: Sonntag, 16 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Phasenweise war es sehr gut gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus, hin und wieder aber nicht energisch genug. „Wir hatten aber auch eine komplett umgestellte Abwehr, blickt Tobias Paschert auf die 2:5-Niederlage im Pokalspiel am Donnerstagabend zurück. Morgen im Heimspiel gegen den SV Gescher II kehrt Uli Wirtz in den Kader zurück. Auch Pascal Leipelt, der gegen Ahaus geschont wurde, soll wieder dabei sein. Die Verletzung von Timo Mevenkamp, die er sich in Dülmen zugezogen hat, scheint nicht schlimm zu sein: „Trotzdem wird er Sonntag noch nicht spielen", kündigt der Spielertrainer an, der selbst wegen seiner Oberschenkelzerrung passen muss. Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Mario Worms stellt er sich auf einen angeschlagenen Gegner ein, der noch ohne Punkt ist, aber umso mehr alles reinwerfen wird. „Darauf sind wir eingestellt", betont Paschert, der nach dem 2:2-Unentschieden gegen Borussia Darup nun auf den ersten Heimsieg setzt: „Bisher haben wir auf eigenem Platz nicht die schönsten Spiele abgeliefert, aber das soll sich am Sonntag ändern."

Vorbericht SV Gescher II

ZUM SPIEL: Auf ihre Defensivabteilung wird eine Menge zukommen, da macht sich Kay Kloster nichts vor. „Osterwick ist vorne sehr stark besetzt", weiß der Trainer des SV II, der dennoch darauf hofft, dass sein Team auch als Außenseiter dem Offensivdruck standhalten kann. Zumal wir gegen Hausdülmen wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben und dicht dran an einem Punkt waren." Kleinigkeiten hätten den Ausschlag gegeben - und ein abgezockter Spieler wie Christoph Brockmann, der beide Tore erzielt hat. Das Problem ist allerdings die überschaubare Trainingsbeteiligung in dieser Woche, bedingt durch etliche Abmeldungen und auch Abstellungen an die erste Mannschaft. „Das könnte uns am Sonntag auch drohen", weiß Kloster, der definitiv auf Ole Hangen und Julian Koppers verzichten muss. Auch wenn die Favoritenrolle in dieser Partie klar verteilt ist, die Gescheraner wollen alles für den ersten Punkt raushauen: „Auf jeden Fall können wir befreit aufspielen."