Kreisliga A: DJK-VBRS freut sich auf das Duell mit Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Coesfeld/Osterwick. Wenn der Zweite auf den Neunten trifft, scheint die Favoritenrolle klar verteilt zu sein. Davon will Denis Koopmann aber nichts wissen. „Das sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe“, warnt er ausdrücklich davor, den Ausgang der Partie morgen nur an den aktuellen Eindrücken festzumachen. Die „Ballermänner“ der DJK Coesfeld-VBRS treffen auf die zuletzt schwächelnde Westfalia Osterwick – der DJK-Trainer erwartet dennoch eine echte Standortbestimmung. 

"Marius Borgert ist eine Maschine. Mal sehen, ob wir den Stecker ziehen können."

Westfalia-Spielertrainer Tobias Paschert

Natürlich richten sich alle Augen auf den Knipser der Liga. Marius Borgert, der mit 20 Toren in sieben Spielen, davon allein 14 in den jüngsten drei Partien, auf dem besten Weg ist, alle Rekorde zu brechen, könnte auch morgen den Unterschied machen. „Er hat einen irren Lauf, bekommt die Bälle aber auch super in die Box gelegt“, richtet Koopmann auch ein Lob an die Mitspieler, die Borgert immer wieder gut in Szene setzen können. „Die Osterwicker werden alles daran setzen, es ihm schwer zu machen.“

Das ist der Plan, auch wenn Tobias Paschert ankündigt, „keine drei Leute“ auf den Torjäger ansetzen zu wollen. „Das müssen wir in der Gemeinschaft lösen“, sagt der Westfalia-Spielertrainer. Wie überhaupt auch das Kollektiv nach dem 0:3 bei Adler Buldern und dem 2:5 gegen Borussia Darup eine deutliche Steigerung hinlegen müsse. „Dabei ist der Gegner fast egal“, will Paschert den Blick vor allem auf die eigene Mannschaft richten. „Es liegt jetzt vor allem an uns!“ Nicht mithelfen können der verletzte Lars Knipper und der verhinderte Florian Richters. Johannes Sicking steht wieder zur Verfügung, Luis Lammers befindet sich wieder im Lauftraining. „Für ihn könnte ein Einsatz aber zu früh kommen“, erklärt Paschert.

Bei den Eintrachtlern fehlt nach wie vor Jens Paas (Sehnenreizung in der Schulter), Linus Schultewolter ist angeschlagen. Timo Ebbing kehrt in den Kader zurück und soll dazu beitragen, dass der siebte Sieg im achten Spiel gelingt. Ob es ein Spektakel gibt wie beim 3:3-Unentschieden, das die Teams im Duell beim Sparkassen-Cup hingelegt haben? „Wir haben uns seitdem besser gefunden und gesteigert“, beschreibt Denis Koopmann eine positive Entwicklung. Die wollen sie morgen auch gegen eines der „besten Teams der Liga“ zu gerne fortsetzen.

| Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum West (Naturrasen) am Haugen Kamp.