GEGNER: Vorwärts Lette

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Ernsting's-family-Sportpark in Lette, Rasen

ZUM SPIEL: Den Gegner kennt Jens Frieling bereits aus der Vorbereitungsphase. „Im Seifer-Cup haben wir schon gegen Lette gespielt", erinnert sich der Co-Trainer von Westfalia Osterwick. „Schon früh haben wir da geführt und das Spiel für uns entschieden." Endergebnis war letztlich 4:0. Doch davon will Frieling jetzt nichts mehr wissen.

„Lette scheint sich nach dem 11:0 gegen Turo Darfeld am ersten Spieltag gefangen zu haben", erklärt er. „Das ist eine Mannschaft, die mit viel Kampf und Leidenschaft agieren wird." Doch auch seine Mannschaft bereite sich gut auf das bevorstehende Match vor. „Die Jungs haben in dieser Woche eine andere Mentalität im Training gezeigt", so Frieling. ,,Wir haben auf jeden Fall einen Plan, wie wir Lette knacken wollen." Personell müssen die Osterwicker allerdings auf mehrere Urlauber verzichten. Dafür kommt mit Tobias Paschert der Cheftrainer aus dem Urlaub zurück.

„Tobi muss sich aber erst einmal hinten anstellen", stellt Frieling klar und schmunzelt: „Da muss der Trainer auf jeden Fall Ersatzbank-Fett mitbringen."

Vorbericht Lette

ZUM SPIEL: Für Vorwärts-Trainer Frank Stening ist es ein erfreuliches Wiedersehen. „Ich war selbst eine Zeit in Osterwick tätig", erklärt er. „Da kommen viele bekannte Gesichter zu Besuch." Punkte schenken will er den Rosendahler Gästen aber trotzdem nicht. „Osterwick ist noch nicht unsere Kragenweite", gibt er zu. „Aber wir arbeiten immer weiter an uns." Mit Disziplin und Entschlossenheit wollen er und seine Letteraner gegen die Gäste auftreten. „Wir wollen das Spiel aktiv mitgestalten und mit Fußball spielen", gibt Stening vor. Hinten reinstellen will er sich nicht. „So würden wir nur auf ein Gegentor warten", meint Stening. „Vielmehr müssen wir eigene Torchancen kreieren und diese auch nutzen." Mit Mut und Spielwitz soll also der Favorit geärgert werden. Dabei spiele der Kader für Frank Stening keine Rolle. „Ich bin kein Fan davon, über die Kadersituation zu sprechen", verrät Stening. „Es geht darum, was die einzelnen Spieler als Mannschaft auf dem Platz zeigen." Eine Ausrede dürfe es nicht geben. So soll im zweiten Heimspiel der Saison etwas Zählbares geholt werden.