Marco Jedlicka in seinem Element — hier bei der Fußballschule im Jahr 2019 in Hiddingsel. Foto: Jürgen Primus

Fußball: Marco Jedlicka gibt seine Erfahrungen gerne weiter

Allgemeine Zeitung OSTERWICK ( fw). Gesehen hat er eine Menge als Spieler und Trainer, aber die Nase voll von Fußball? Nein, nicht bei Marco Jedlicka. „Es macht mir immer noch riesig Spaß, jungen Spielern etwas mitzugeben", sagt der 51-Jährige. Deshalb ist er auch 21 Jahre nach seinem Einstieg bei Westfalia Osterwick immer noch im Trainergeschäft unterwegs, aktuell bei seinem Heimatverein, dem VfB Hüls, wo er im Team mit Elvir Saracevic arbeitet, dem Bruder des Merfelders Edin Saracevic. 

Bunt ist schon seine Karriere als Spieler, die beim VfB Hüls beginnt und ihn anschließend über den TSV Marl-Hüls und die SG Marl zu BW Wulfen führt, wo Willi „Ente" Lippens sein Trainer ist. Zurück beim VfB Hüls gelingt der Oberliga-Aufstieg, dann verschlägt es ihn zur TSG Dülmen, wo er unter Manni Wölpper binnen dreiJahren von der Landes- in die Oberliga aufsteigt. Drei Jahre spielt er anschließend für die SG Wattenscheid 09, verzichtet aber auf einen Profivertrag und wechselt zu Preußen Münster. Nach eineinhalb Jahre geht es erneut zurück zum VfB Hüls, wo er Oberliga-Meister wird.

Dann beginnt Teil zwei seiner Laufbahn: Bei Westfalia Osterwick steigt er ins Trainergeschäft ein, übernimmt anschließend Westfalia Gemen und ist dann fünf Jahre für den FC Epe verantwortlich. „Eine tolle Zeit, ähnlich wie in Osterwick", blickt Jedlicka zurück. Sein Gastspiel beim VfL Billerbeck währt nur ein halbes Jahr: „Das hat nicht gepasst, so etwas kann passieren." Anschließend trainiert er GW Nottuln, fungiert als Sportlicher Leiter beim TuS Haltern und heuert von 2011 bis Herbst 2014 bei der DJK Dülmen an. FC Marl und SF Wanne sind seine jüngsten Stationen, seit dem Sommer heißt seine Heimat wieder VfB Hüls.

Dort ist er übrigens in guter Gesellschaft: Zum Kader zählt auch sein Sohn Philipp, der gerade geboren war, als Marco Jedlicka bei Westfalia Osterwick die Schuhe schnürte. „In der Jugend hat er beim VfL Bochum gespielt", erzählt der Vater. „Jetzt studiert er Lehramt, da ist ihm der Aufwand zu groß geworden." Eigentlich wollte der Sprössling ganz aufhören, aber der Herr Papa hat ihn überzeugt, in Hüls anzupacken.

„Wahrscheinlich musst du den Jungs einen Reißverschluss ins Leibchen nähen." 

Marco Jedlicka ist gespannt, in welchem körperlichen Zustand die Fußballer aus der langen Pause kommen.

Da ist auch jede Unterstützung bitter nötig, denn die aktuelle Tabelle weist den VfL in der Bezirksliga-Staffel 14, in der auch die TSG Dülmen und SF Merfeld beheimatet sind, mit nur zwei Punkten aus sechs Spielen als Vorletzten aus. „Wir haben eine sehr junge Truppe", sagt der Trainer. „Wir sind eigentlich gut genug - leider passten die Ergebnisse nicht zur Leistung."

Ob sie noch auf dem Platz um den Klassenerhalt kicken werden? So recht mag Marco Jedlicka nicht daran glauben. „Wir müssen realistisch sein", schüttelt der 51-Jährige den Kopf. „Wir haben seit Oktober keinen einzigen Trainingstag gehabt." Und das Laufen sei nicht mit Fußball zu vergleichen - die Defizite ließen sich in vier Wochen niemals aufholen. „Wir sollten nicht mehr darüber reden", fordert er. „Viele Menschen leben durch Corona am Existenzminimum. Da sollten wir nicht schreien, dass wir unbedingt die Saison zu Ende spielen wollen."

Wobei natürlich auch der Vollblut-Fußballer Marco Jedlicka lieber heute als morgen auf den Trainingsplatz zurückkehren würde. Gerade die Arbeit mit den jungen Spielern, auf die sie in Hüls setzen, bietet einen großen Reiz. Das passt auch zu seinem Beruf: Einst war er Chemiefacharbeiter, mittlerweile ist er OGS-Gruppenleiter an einer Grundschule. „Das macht unheimlich Spaß", lächelt er. Bisweilen hilft Jedlicka noch in Fußballschulen aus - und liebäugelt damit, künftig im Bereich der Nachwuchsförderung noch aktiver zu werden: „Ich könnte mir auch vorstellen, ein Fördertraining in Vereinen anzubieten."

 

Partystimmung: Bereits am viertletzten Spieltag der Saison 2000/01 feiert Westfalia Osterwick den Meisterttel und den Aufstieg in die Kreisliga A. Fotos: Archiv Foto: az

Fußball: Vor 20 Jahren schafft Westfalia Osterwick den Aufstieg in die Bezirksliga

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Sein allererstes Training im Westfalia-Stadion hat sich eingebrannt. Als sei es gestern gewesen und nicht schon fast 21 Jahre her. „Eike Nonhoff kommt zu spät“, schüttelt Marco Jedlicka den Kopf. „Und Peter Fedders läuft mit einer Schnitte Brot auf dem Platz herum.“ Willkommen in der Kreisliga – für den Mann, der zahlreiche Regionalliga- und Oberliga-Spiele auf dem Buckel hat, beginnt ein Lernprozess. „Das war ein Kulturschock“, muss er heute lachen. Aber sie gewöhnen sich schnell aneinander, der neue Spielertrainer und seine Osterwicker Fußballer. So schnell, dass am Ende der Saison 2000/01 der Aufstieg in die Bezirksliga gelingt.

Verletzungspech: Westfalia-Spielertrainer Tobias Paschert stand in dieser Saison bisher nur 49 Minuten auf dem Platz – seine Erfahrung fehlte in kritischen Situationen. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick. Die Situation nervt in dreifacher Hinsicht. Die Corona-Zwangspause, in der auf ungewisse Zeit der Ball nicht rollen darf – schmerzhaft für jeden Sportler. „Dann schleppen wir diese Derbyniederlage gegen Turo Darfeld mit uns herum, die wir zuletzt kassiert haben“, schüttelt Tobias Paschert den Kopf. Und nicht zuletzt ist da die Zwischenbilanz, die Westfalia Osterwick nach acht Spieltagen aufzuweisen hat: 13 Punkte, satte elf Zähler hinter der Spitze, das ist gewiss nicht das, was sie sich erhofft hatten. Aber der Spielertrainer und sein Kollege Mario Worms richten den Blick voraus. „Wir wissen, woran es liegt“, sagt Paschert. „Und wir werden daran arbeiten.“

So jubelt der Meister 1981 – erstmals in der Vereinsgeschichte hat Westfalia Osterwick den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft: (oben von links) Vorsitzender Ewald Belker, Karl-Heinz Voß, Herbert Sicking, Hans-Jürgen Hübscher, Bernhard Soethe, Dieter van Deenen, Heinz Kersting, Fußballobmann Willi Grüner, Manfred van Deenen, Betreuer Manfred Althoff; unten von links: Kapitän Werner Isfort, Klaus van Deenen, Bernd Wolbeck, Heinz Wolters, Alfred Stening, Jürgen van Deenen, Franz-Josef Weßeling, Franz Averstegge, Spielertrainer Karl-Heiz Reimann. Fotos: Archiv Foto: az

Fußball: 1981 schafft Westfalia Osterwick erstmals den Bezirksliga-Aufstieg

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick. Gewöhnlich kann jeder, nicht aber diese Mannschaft. Wenn schon Meister, dann bitteschön dramatisch, außergewöhnlich, spektakulär. „Unvergessen“, benötigt Werner Isfort nur ein Wort, um das zusammenzufassen, was er im Juni 1981 mit seinen Teamkollegen von Westfalia Osterwick hingelegt hat: Der erste Bezirksliga-Aufstieg in der damals 58-jährigen Vereinsgeschichte war erst nach zwei Entscheidungsspielen vor riesiger Zuschauerkulisse perfekt – und ein ganzes Dorf stand kopf.

"Es hieß vorher, Karl-Heinz Reimann könne ein ganzes Spiel entscheiden. Und das war auch so."

Werner Isfort über den damaligen Westfalia Spielertrainer

Der größte Triumph als Spieler: Mit Westfalia Osterwick gewann Steffen Warneke im Jahr 2015 im Elfmeterschießen gegen die SG 06 den Kreis- liga-Titel und schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga.	Foto: Archiv

Fußball: Von Westfalia Osterwick in die Oberliga - Torwarttrainer Steffen Warneke

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (sak). Er arbeitet fast ausschließlich im Hintergrund. Doch anscheinend macht er seinen Job gut. Die Rede ist von Steffen Warneke, mit dem Oberligist SpVgg Vreden die Zusammenarbeit jetzt bis 2022 verlängert hat.

Dass er einmal Torwarttrainer in der Oberliga sein würde, das hätte Steffen Warneke noch vor ein paar Jahren „niemals gedacht", wie er selbst sagt. Als Spieler hat er stets für Westfalia Osterwick gespielt und seine aktive Laufbahn mit dem Bezirksliga-Aufstieg 2015 (im Entscheidungsspiel gegen den SC Südlohn) beendet. Mit nur 25 Jahren.

Nach dem ersten Corona-Lockdown im Frühjahr bietet die 1. Mannschaft von Westfalia Osterwick erneut eine Einkaufshilfe an. Foto: Archiv

Kicker von Westfalia Osterwick engagieren sich ehrenamtlich

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (leg). Während des ersten Corona-Lockdowns kam das Angebot gut an, deshalb wollen sie auch jetzt wieder ehrenamtlich einsetzen. So bieten die Spieler der 1. Mannschaft von Westfalia Osterwick erneut ihre Einkaufshilfe an. „Hilfsbedürftige können uns gerne kontaktieren und unsere Spieler gehen dann für sie einkaufen", erklärt Westfalia-Trainer Tobias Paschert. Unterstützt wird die gemeinnützige Aktion, wie zu Beginn des Jahres, von Willy Steiner vom gleichnamigen Edeka.

■ So funktioniert die ehrenamtliche Einkaufshilfe: Von nun an sind die Spieler jeweils am Montag und Mittwoch von 17 bis 20 Uhr telefonisch unter Tel. 017692111476 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Dienstags und donnerstags wird dann eingekauft und ausgeliefert. Kurz vor der Auslieferung bekommen die Kunden einen Anruf, dass die Bestellung bald da ist. Gezahlt wird nicht per Bargeldaustausch, um potenzielle Infektionen weiter zu verringern. Stattdessen wird auf Rechnung eingekauft. Die Nutzer müssen lediglich auf einem Überweisungsträger ihre Kontonummer eintragen und unterschreiben. Den Rest erledigen die ehrenamtlichen Helfer.

Der „Kaiser“ im Sandwich: Johannes Sicking (Mitte) versucht, sich im Kopfballduell gegen die beiden Darfelder Gövert-Brüder Felix (links) und Johannes zu behaupten. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Turo gewinnt 2:1 bei Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Rosendahl. Schiri Christian Arends hatte offenkundig richtig Freude an diesem Spiel. Sechs Minuten Nachschlag in Durchgang eins, weitere sechs am Ende der zweiten Halbzeit – das machte 102 Derbyminuten inklusive Kampf, Torchancen, drei Platzverweisen, drei Treffern und einem Helden: Florian Feitscher entschied mit einem Doppelpack das Ortsduell zugunsten der Darfelder, die einen 2:1-Sieg in Osterwick feierten. „Ich muss erst runterkommen“, schüttelte Markus Lindner nach dem Abpfiff den Kopf, um dann den Blick auf das große Ganze zu richten: „24 Punkte nach acht Spielen – Chapeau!“ Oder: besser geht nicht. 

In Nottuln kassierte die Westfalia um Noah Eggemann (links), hier im Zweikampf mit Mirko Schinke, eine 1:4-Niederlage - morgen im Derby gegen Turo Darfeld soll es besser laufen. Foto: Johannes Oetz

Kreisliga A: Turo muss morgen in Osterwick bestehen

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (fw). Acht Punkte liegen in der Tabelle zwischen den beiden Ortsnachbarn: Turo thront makellos mit 21 Zählern an der Spitze, Westfalia liegt mit „nur 13" auf Rang vier. Eine Favoritenstellung im Rosendahler Derby will Markus Lindner für sein Team daraus nicht ableiten. „Die Osterwicker haben einen riesigen Kader und sind gerade in der Offensive bärenstark", sagt der Turo-Trainer. Deshalb hält er das Aufeinandertreffen morgen im Westfalia-Stadion, bei dem leider nur 100 Zuschauer zugelassen sind, für völlig offen.

Bei Tobias Paschert könnte die Vorfreude au! das prickelnde Nachbarschaftsduell größer sein. „Wir sind leider nicht in der Verfassung, die wir uns erhofft haben", gibt der Trainer zu, der gemeinsam mit Mario Worms für die Westfalia verantwortlich ist. „Es kommen im Moment viele Dinge zusammen, die dazu führen, dass ein paar Prozent fehlen." Die Souveränität, die Aufgaben auch gegen vermeintlich schwächere Gegner stressfrei zu lösen, fehle zurzeit - „genau das ist es, was die Darfelder aktuell auszeichnet."

Jammern wollen sie trotzdem nicht, sondern sich der Aufgabe stellen, auch wenn Timo Mevenkamp, Pascal Leipelt, Hannes Grams und aller Voraussicht nach auch Paschert selbst nicht mitmischen können. Dafür kehrt Torwart Dominik Chmieleck in den Kader zurück. Tobias Paschert hegt eine Hoffnung: „Vielleicht hilft es, dass wir mal nicht der große Favorit sind."

Bei Turo fallen morgen Carsten Daldrup und Steffen Lausemann aus, ansonsten kehren auch Spieler wie Julius Fliß zurück, die am Donnerstag im Pokalspiel gegen Ellewick geschont wurden. Für Markus Lindner geht es darum, den Platz an der Sonne zu verteidigen. „Danach haben wir zwei Sonntage spielfrei", blickt er voraus. „Vorher wollen wir in Osterwick einen Punkt mitnehmen, besser drei."

| Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion in Osterwick (Rasen).

| Nach den Corona-Vorgaben lässt Westfalia Osterwick nur 100 Zuschauer auf die Anlage (Maskenpflicht!). Die Tageskasse öffnet um 14.15 Uhr, eine Voranmeldung ist nicht möglich.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die zweite Auswärtsniederlage in Serie brachte für Mario Worms eine deutliche Erkenntnis: „Aktuell reicht es für ganz oben nicht." Bei Westfalia Osterwick müssen sie die Ansprüche herunterschrauben, denn nach der 1:4-Niederlage gestern bei GW Nottuln H ist der Abstand zur Spitze weiter gewachsen. Dabei spielte den Osterwickern erneut die Chancenverwertung einen Streich. „Das hätte auch 5:5 ausgehen können", schüttelte der Spielertrainer, der mit Tobias Paschert für die Westfalia verantwortlich ist, den Kopf. „Nottuln hat die Tore gemacht, wir nicht."

Früh schon brachte Oliver Leiken die Gastgeber in Führung (3.). In der Folge scheiterten unter anderem Mario Worms, Noah Eggemann und Leon Eggemann am starken Torwart Jan Walter. Erst unmittelbar vor der Pause gelang Tobias Schönnebeck nach einem Worms-Freistoß aus dem Gewühl der Ausgleich - „etwas strittig, aber der Schiri hat das Tor gegeben." In der 55. Minute vertändelte Westfalia-Torwart Julian Wensky den Ball und ermöglichte Tom Overmann das 2:1. Erneut Oliver Leifken legte das 3:1 nach (69.). „Wir sind dann angerannt, aber das hat nichts mehr gebracht", berichtete Worms. Vielmehr gelang Sven Reuter noch das Tor zum 4:1 -Endstand.

| GW Nottuln II - Westfalia Osterwick 4:1; Tore: 1:0 Oliver Leiken (3.), 1:1 Tobias Schönnebeck ' (45.+1), 2:1 Tom Over-mann (55.), 3:1 Oliver Leifken (69.), 4:1 Sven Reuter (88.).

GEGNER: GW Nottuln II

ANSTOSS: Sonntag, 12 Uhr, Baumberge-Stadion in Nottuln, Kunstrasen

ZUM SPIEL: Vom Gegner hat er ein klares Bild vor Augen. „Nottuln II ist eine Mannschaft, die mit jungen Leuten Fußball spielen will", weiß Tobias Paschert um die spielerische Qualität der Grün-Weißen. Bestes Beispiel dafür sei der 7:0-Erfolg der Nottulner in Hausdülmen. Hinzukommt, dass das Spiel der ersten Nottulner Mannschaft coronabedingt ausfällt. „Da werden mit Sicherheit einige Spieler aushelfen", vermutet Paschert, der mit Mario Worms das Trainerduo in Osterwick bildet. Stören tut ihn das nicht. „Wir sind gut darauf eingestellt und stark genug, um auf Sieg zu spielen", bleibt Paschert selbstbewusst. Mit einem Auswärtsdreier will die Westfalia weiter Teil der Liga-Spitzengruppe bleiben. Im Duell des Tabellendritten gegen den Viertplatzierten ist also Spannung geboten. ”Für genau solche Spiele spielt man doch Fußball", ist die Vorfreude beim Trainer, der wie Pascal Leipelt und Timo Mevenkamp.verletzt ausfällt, riesig.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK In einem Duell mit einem schwierig zu bespielenden Gegner hat sich Westfalia Osterwick mit 1:0 gegen Brukteria Rorup durchgesetzt. „Wir waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und hatten viel Ballbesitz, aber Rorup hat sehr tief stehend und eng verteidigt", erklärte Westfalia-Trainer Tobias Paschert. Dadurch, dass Rorup immer mit mindestens neun Spielern gegen den Ball verteidigt hat, ist es den Osterwickern über das ganze Spiel hinweg sehr schwer gefallen, eigene Torchancen zu kreieren. Während die Roruper zwar spielerisch nicht mithalten konnten, blieben sie doch immer wieder durch ihr typisches Konterspiel gefährlich wenn sie auch nicht ernsthaft vor das Tor von Julian Wensky gekommen sind. So brauchte es eine Einzelaktion, um die stabile Roruper Defensive zu überwinden: Spielertrainer Mario Worms setzte sich gegen zwei Gegner durch, schloss entschlossen aus 18 Metern ab und erzielte die Führung für den Favoriten in der 58. Minute. Das blieb das einzige Tor in dieser Partie. „Letztendlich war es ein verdienter Sieg gegen eine Mannschaft, die es uns erwartbar schwer gemacht hat", formulierte Paschert sein Fazit. Nächste Woche gibt es dann bei der gut aufgelegten Reserve von GW Nottuln II einen echten Härtetest.

| Westfalia Osterwick Brukteria Rorup 1:0; Tor: 1:0 Mario Worms (58.).

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 16 Uhr, Westfalia-Stadion (Rasen) in Osterwick

ZUM SPIEL: Diese 1:3-Niederlage in Rödder müssen sie abhaken, auch wenn sie schwer zu verdauen ist. „Das tut weh", gibt Tobias Paschert nach dem Favoritensturz beim Aufsteiger zu. „Aber wichtig ist, direkt wieder aufzustehen." Als Warnschuss sollen diese schmerzhaften 90 Minuten dienen: „Wir haben im Kollektiv nicht unsere Leistung abgerufen, dann passiert so etwas." Gegen Brukteria Rorup soll sich das morgen nicht wiederholen, im Gegenteil: Tobias Paschert und sein Trainerkollege Mario Worms setzen auf den Lerneffekt aus dem Rödder-Auftritt. Mit Brukteria Rorup kommt ein Gegnernach Osterwick, der zuletzt regelmäßig gegen den Abstieg gespielt, nun aber schon sieben Punkte gesammelt hat. „Mannschaften von Frank Stening sind immer schwer zu bespielen", weiß Paschert aus Erfahrung - und Erfahrung ist das Stichwort, denn die wird der Westfalia auch am Sonntag wieder reichlich fehlen: Neben dem Spielertrainer selbst werden auch Tobias Schönnebeck, Pascal Leipelt, Timo Mevenkamp und Hannes Grams nicht mitmischen können. Dennoch sind drei Punkte auf dem heimischen rasen das klare Ziel, betont Paschert: „Wir wollen unseren Zuschauern deutlich mehr bieten als zuletzt in Rödder."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Autsch! „Ich weiß auch nicht, was los war", rätselte Mario Worms, Spielertrainer von Westfalia Osterwick mit Tobias Paschert, nach der 1:3-Pleite in Rödder, „ob alle dachten, das Spiel läuft von allein?" Das war dann wohl ein gewaltiger Irrtum. Denn schon zur Pause lagen die favorisierten Gäste 0:3 hinten. Sebastian Mengelkamp (38. Minute) nutzte eine Ecke zum ' 1:0. Luca-Erik Roß (43.) ballerte einen Freistoß auf direktem Wege in den Winkel. Nick Sommer (43.) erhöhte gar auf 3:0. „Wir hatten wenig Passfluss", kritisierte Worms, „und sind häufig in Konter gerannt." Auch in der zweiten Hälfte wurde es kaum besser. „Auf dem tiefen Boden war es schwierig gegen einen tief stehenden Gegner", erzählte Worms, „doch die Platzverhältnisse sollen beileibe keine Entschuldigung sein. Wir haben als Mannschaft komplett versagt. Das ist schon bitter." Aus 16 Metern gelang ihm noch der Anschlusstreffer ( 70.). „Wir haben in der verbleibenden Zeit alles versucht", bemerkte Worms, „doch ein zweites Tor wollte an diesem Tag nicht mehr fallen."

| DJK Rödder - Westfalia Osterwick 3:1; Tore: 1:0 Sebastian Mengelkamp (38.), 2:0 Luca-Erik Roß (43.), 3:0 Nick Sommer (45.), 3:1 Mario Worms (70.)

GEGNER: DJK Rödder

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Rödder (Rasen), Rödder 33 in Dülmen

ZUM SPIEL: Den Aufsteiger wollen sie auf keinen Fall unterschätzen. „Rödder hat bereits zweimal gewonnen und zuletzt auch Hausdülmen mit 4:1 geschlagen, das schafft nicht jeder", lobt Tobias Paschert, der gemeinsam mit Mario Worms das Trainerduo bei Westfalia Osterwick bildet. Gegen eine junge Truppe mit dem neuen Spielertrainer Ahmed Ibrahim ist die Westfalia also gewarnt. „Die Vorgabe ist trotzdem, auswärts drei Punkte einzufahren", erklärt Paschert. Gerade jetzt in der ersten Phase der Saison will sich die Westfalia-Mannschaft bereits früh oben festsetzen. „Dafür brauchen wir einen Sieg", nimmt Paschert kein Blatt vor dem Mund. Er selbst geht davon aus, dass die Partie auf Asche stattfinden wird, angesetzt ist diese aktuell noch auf Rasen. „Der Untergrund sollte uns aber nicht von unserem Ziel abbringen. Wir haben genügend Straßenkicker bei uns in den Reihen", betont Paschert, der aktuell noch mit einer Oberschenkelverletzung zu kämpfen hat und ausfallen wird. Neben ihm werden auch Timo Mevenkamp, Pascal Leipelt und Tobias Schönebeck nicht zur Verfügung stehen. Hinter dem Einsatz von Timo Fedders steht ein Fragezeichen.

Ausgetanzt: Mario Worms ist auch in dieser Szene von der Abwehr des SV Gescher II nicht zu stoppen und trifft zum 4:1 – bereits sein dritter Treffer in dieser Partie. Foto: Mats Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia Osterwick schlägt SV Gescher II mit 4:1

Allgemeine Zeitung Von Mats Wittenberg Osterwick. Lang hielt der Matchplan der Reserve des SV Gescher nicht, denn bereits in der zweiten Minute lag der Ball zum ersten Mal im Netz der Gäste: Noah Eggemann steckte durch für Mario Worms, der vor Geschers Torwart Mike Schöning cool blieb und überlegt einschob. „Wir hatten uns viel vorgenommen. Wenn man dann so ein frühes Gegentor bekommt, ist das natürlich bitter“, erklärte Geschers Trainer Kay Kloster nach der 1:4-Niederlage bei Westfalia Osterwick. 

GEGNER: SV Gescher II

ANSTOSS: Sonntag, 16 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Phasenweise war es sehr gut gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus, hin und wieder aber nicht energisch genug. „Wir hatten aber auch eine komplett umgestellte Abwehr, blickt Tobias Paschert auf die 2:5-Niederlage im Pokalspiel am Donnerstagabend zurück. Morgen im Heimspiel gegen den SV Gescher II kehrt Uli Wirtz in den Kader zurück. Auch Pascal Leipelt, der gegen Ahaus geschont wurde, soll wieder dabei sein. Die Verletzung von Timo Mevenkamp, die er sich in Dülmen zugezogen hat, scheint nicht schlimm zu sein: „Trotzdem wird er Sonntag noch nicht spielen", kündigt der Spielertrainer an, der selbst wegen seiner Oberschenkelzerrung passen muss. Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Mario Worms stellt er sich auf einen angeschlagenen Gegner ein, der noch ohne Punkt ist, aber umso mehr alles reinwerfen wird. „Darauf sind wir eingestellt", betont Paschert, der nach dem 2:2-Unentschieden gegen Borussia Darup nun auf den ersten Heimsieg setzt: „Bisher haben wir auf eigenem Platz nicht die schönsten Spiele abgeliefert, aber das soll sich am Sonntag ändern."

Vorbericht SV Gescher II

ZUM SPIEL: Auf ihre Defensivabteilung wird eine Menge zukommen, da macht sich Kay Kloster nichts vor. „Osterwick ist vorne sehr stark besetzt", weiß der Trainer des SV II, der dennoch darauf hofft, dass sein Team auch als Außenseiter dem Offensivdruck standhalten kann. Zumal wir gegen Hausdülmen wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben und dicht dran an einem Punkt waren." Kleinigkeiten hätten den Ausschlag gegeben - und ein abgezockter Spieler wie Christoph Brockmann, der beide Tore erzielt hat. Das Problem ist allerdings die überschaubare Trainingsbeteiligung in dieser Woche, bedingt durch etliche Abmeldungen und auch Abstellungen an die erste Mannschaft. „Das könnte uns am Sonntag auch drohen", weiß Kloster, der definitiv auf Ole Hangen und Julian Koppers verzichten muss. Auch wenn die Favoritenrolle in dieser Partie klar verteilt ist, die Gescheraner wollen alles für den ersten Punkt raushauen: „Auf jeden Fall können wir befreit aufspielen."

Alles probiert: Davide Recker (links), der in einer Situation stark auf der Linie klärte, wirft sich in den Zweikampf mit dem Ahauser Bryan Reinfeld. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Pokal-Aus nach 2:5 gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus

Allgemeine Zeitung Osterwick Von Frank Wittenberg. Die Chancen, für ein bisschen Spannung zu sorgen, waren da. „Vor der Pause hätten wir das 1:2 machen können und nachher das 2:3“, trauerte Tobias Paschert den vergebenen Möglichkeiten ein wenig nach. Denn so hielt der Favorit die Osterwicker immer auf Abstand – und landete am Ende einen klaren Sieg: Mit 5:2 setzte sich Landesligist Eintracht Ahaus gestern Abend bei der Westfalia durch und zog in die zweite Pokalrunde ein. 

Das Problem war die Anfangsphase. „Wir waren in der Abwehr nicht eingespielt und hatten sicherlich zu viel Respekt“, musste Paschert von der Seitenlinie zusehen, wie die Gäste relativ einfach zu Toren kamen. Nachdem Dominik Chmieleck zunächst stark gegen David Farwick (7.) und Cihan Bolat (10.) gehalten hatte, war er in der 16. Minute geschlagen: Bryan Reinfeld spielte den Ball in den Rücken der Abwehr, wo Simon Lovermann zum 0:1 versenkte. Nur sechs Minuten später erlaubte sich die Westfalia einen Ballverlust am eigenen Strafraum, in dessen Folge Jens Büsker aus 25 Metern zum 0:2 traf. Danach kamen die Osterwicker deutlich besser ins Spiel, zünden wollte es in der Offensive aber noch nicht. Dafür klingelte es hinten: Nachdem Simon Lovermann an einer Rettungsaktion von Davide Recker (41.) und am Pfosten (44.) gescheitert war, erhöhte Cihan Bolat nach Lovermann-Vorarbeit auf 0:3 (45.).

Obwohl scheinbar aussichtslos hinten, gab der A-Ligist nach der Pause Vollgas: Mit einem 20-Meter-Schuss verkürzte Luca Thiäner auf 1:3 (50.). „Dann waren wir richtig gut drin“, lobte Paschert sein Team, das Pech hatte, als Luca Patte nur die Latte traf. Für die Entscheidung musste auf der anderen Seite ein Freistoß herhalten: Jan Honekamp verwandelte direkt zum 1:4 (76.).

Einen Vorwurf mussten sich die Osterwicker nicht gefallen lassen: Sie gaben nicht auf, auch bei diesem Rückstand nicht. Vielmehr verkürzte Mario Worms in der 85. Minute noch einmal auf 2:4. Allerdings fuhren die Gäste postwendend einen Konter, den Cihan Bolat mit 2:5 abschloss. „Unter dem Strich war es aber okay“, zeigte sich Tobias Paschert nicht unzufrieden mit dem Auftritt. Und wer weiß was passiert wäre, hätte der Schiri für ein Handspiel von Eintracht-Torwart Nico Schemmick außerhalb des Strafraums nicht Gelb, sondern Rot gezeigt.

| Westfalia Osterwick – Eintracht Ahaus 2:5; Tore: 0:1 Simon Lovermann (16.), 0:2 Jens Büsker (22.), 0:3 Cihan Bolat (45.+2), 1:3 Luca Thiäner (50.), 1:4 Jan Honekamp (76.), 2:4 Mario Worms (85.), 2:5 Cihan Bolat (86.).

Der Routinier besorgte gestern den Schlusspunkt: Pascal Leipelt erzielte kurz vor Schluss den Treffer zum 7:2-Endstand für Westfalia Osterwick. Foto fw

Kreisliga A: Offensive macht Extraschicht beim 7:2-Sieg bei DJK Dülmen

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Phasenweise war der Gegner restlos überfordert. „Wir haben es gut gemacht", lächelte Mario Worms. Kein Wunder, denn mit sieben auf einen Streich durfte der Spielertrainer von Westfalia Osterwick zufrieden sein - auch wenn ihn die beiden Gegentore beim 7:2-Sieg bei der DJK Dülmen ein wenig wurmten: „Die sind zu einfach gefallen, da dürfen wir nicht so leichtfertig werden."

Angebrannt ist aber nichts. Schon in der achten Minute erzielte Noah Eggemann das 1:0 für die Osterwicker, die allerdings in der 23. Minute den Ausgleich hinnehmen mussten. Mario Worms in der 39. Minute und Florian Richters nur drei Minuten später bescherten der Westfalia die 3:1-Pausenführung - und die bauten sie nach dem Seitenwechsel blitzschnell aus: Erneut Florian Richters und Noah Eggemann benötigten keine drei Zeigerumdrehungen, ehe die Partie mit dem  5:1-Zwischenstand für die Osterwicker endgültig gelaufen war. Mit seinem dritten Tor des Tages erhöhte Richters auf 6:1 (54.), ehe die Gastgeber in der Schlussphase noch einmal verkürzen durften. „Hinten heraus fehlte uns etwas die Kraft", erklärte Mario Worms, der dennoch in der 86. Minute das 7:2 durch Pascal Leipelt bejubeln durfte.

Zwei Wermutstropfen gab es aber: Tobias Paschert musste früh raus, weil seine Oberschenkelverletzung wieder aufgebrochen war. Zudem verletzte sich Timo Mevenkamp am Knie. Worms: „Hoffentlich nichts Schlimmes."
| DJK Dülmen - Westfalia Osterwick 2:7; Tore: 0:1 Noah Eggemann (8.), 1:1 Noah Maximilian Hypki (23.), 1:2 Mario Worms (39.), 1:3 und 1:4 Florian Richters (42., 46.), 1:5 Noah Eggemann (48.), 1:6 Florian Richters (54.), 2:6 Fabrice Egemann ( 78.), 2:7 Pascal Leipelt (86.).

GEGNER: DJK Dülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15.30 Uhr, Sportzentrum Süd (Rasen), Hülstener Straße 121 in Dülmen

ZUM SPIEL: Einen tief stehenden Gegner knacken - kein leichtes Unterfangen, auch nicht für eine so spielstarke Mannschaft wie Westfalia Osterwick. Das haben sie beim 2:2 gegen Borussia Darup vor einer Woche festgestellt, und auf eine ähnlich komplizierte Aufgabe stellt Mario Worms sich auch morgen bei der DJK Dülmen ein. „Das wird wieder ein unangenehmer Gegner", ahnt der Spielertrainer, der gemeinsam mit Tobias Paschert für die Westfalia zuständig ist. Zumal die Kollegen von Turo Darfeld vor zwei Wochen über sehr schlechte Platzverhältnisse in Dülmen klagten. „Trotzdem wollen wir es spielerisch lösen", kündigt Worms an. „Gegen Darup haben wir keine guten Mittel gefunden, aber wir arbeiten daran, dass es immer besser wird." Die Dülmener haben bislang noch keinen Zähler auf dem Konto: Auf das 1:3 gegen Turo Darfeld am ersten Spieltag folgte ein 0:1 bei GW Hausdülmen. Drei Punkte sind das klare Ziel der Osterwicker, auch wenn es personell noch einige Fragezeichen gibt: Der Einsatz von Tobias Paschert ist nach seiner Zerrung weiter fraglich. Auch Hannes Grams plagen noch Probleme. Uli Wirtz befindet sich wieder im Lauftraining, aber ein Einsatz wird wohl noch nicht möglich sein.

Fußball-Ballett unter Flutlicht: Westfalia-Spielertrainer Mario Worms (rechts) und Borussia-Abwehrmann Niklas Grotthoff im Kampf um den Ball. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia holt nur ein 2:2-Remis

Allgemeine Zeitung Osterwick/Darup (fw). Die „Men in black“ ballten begeistert die Fäuste, als gestern Abend um kurz vor 22 Uhr der Abpfiff durch das Westfalia-Stadion tönte. Nein, diesmal war es kein 5:2-Sensationssieg wie vor fast genau einem Jahr, aber dieses 2:2-Unentschieden fühlte sich nicht viel schlechter an. „Klar war Westfalia Osterwick spielerisch deutlich besser als wir“, gab Jan Ahlers, Spielertrainer bei Borussia Darup, ehrlich zu. „Aber wir haben uns diesen Punkt kämpferisch verdient.“ 

Die nächsten drei Punkte fest im Blick: Mario Worms und die Westfalia wollen heute gegen Borussia Darup nachlegen. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Heute Heimspiel gegen Borussia Darup

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/DARUP (fw). Freitagabend, Flutlicht, Rasen „das wird richtig Spaß machen", freut sich Mario Worms auf das Duell heute Abend. Und noch mehr Freude würde es dem Spielertrainer von Westfalia Osterwick bereiten, wenn gegen , Borussia Darup die nächsten drei Punkte eingefahren werden. „Die Chance ist groß, einen guten Saisonstart hinzulegen", lächelt Worms. Auch wenn sie durch den Sieg der Daruper vor einer Woche gegen GW Hausdülmen gewarnt sind.

Und noch in einer anderen Hinsicht sollten bei den Osterwickern die Alarmglocken klingeln: Vor fast einem Jahr ging das Heimspiel gegen die Daruper mit 2:5 verloren. „Damit könnte ich diesmal auch leben", grinst Borussia-Spielertrainer Jan Ahlers. „Allerdings haben wir diesmal andere Voraussetzungen." Denn die Westfalia, die wegen der Hochzeit von Marcel Vormann dankenswerterweise einer Vorverlegung zugestimmt habe, sei aktuell sicherlich stärker unterwegs als noch vor einem Jahr. Einrichten müssen sich die Daruper auf ein komplett anderes Spiel als gegen Hausdülmen, weiß Ahlers: „Dieser Gegner tritt in der Spielanlage ganz anders auf, aber darauf haben wir uns vorbereitet." An der Stimmung soll es beim Außenseiter ohnehin nicht scheitern: Der Kader ist mit 17 Feldspielern und zwei Torhütern gut gefüllt. „Außerdem nehmen uns die drei Punkte aus dem Hausdülmen-Spiel jeden Druck von den Schultern", setzt Jan Ahlers auf die nötige Lockerheit.

Personell gibt es bei der Westfalia noch einige Fragezeichen. Uli Wirtz wird sicher ausfallen, der Einsatz von Hannes Grams (Wade) und Spielertrainer Tobias Paschert (Oberschenkel), der vor einer Woche schon vor der Pause den Platz verlassen musste, ist fraglich. „Wenn wir so auftreten wie in der ersten Halbzeit in Buldem werden wir das packen", ist sich Mario Worms sicher. „Defensiv gut stehen und nach vorne brandgefährlich angreifen."

| Anstoß: heute, 20 Uhr, Westfalia-Stadion (Naturrasen).

Traf nach Vorarbeit seines Bruders Leon zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Westfalia: Noah Eggemann. Foto: fw

Kreisliga A: Osterwick siegt 4:0 in Buldern

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (mw). Das ist ein Ausrufezeichen: Westfalia Osterwick ist mit einem souveränen 4:0-Sieg bei Adler Buldern in die Saison gestartet. „Vor allem die erste Hälfte war sehr gut, wir hatten schöne Kombinationen im Spiel", freute sich Trainer Tobias Paschert. Trotz der Euphorie ärgerte er sich aber auch darüber, „dass wir nicht mehr geschafft haben, in der zweiten Halbzeit nachzulegen."

Seine Mannschaft erwischte einen guten Start und ging bereits nach fünf Minuten durch Leon Eggemann in Führung. Nach einer unübersichtlichen Situation im Bulderner Strafraum behauptete er sich und drückte den Ball über die Linie. Das 2:0 folgte bereits in der 13. Minute: Nach einer Kombination von Pascal Leipelt und Leon Eggemann war es am Ende sein Bruder Noah, der aus zwölf Metern ins Tor traf. In Minute 24 traf Spielertrainer Mario Worms nach einer Einzelaktion im Eins-gegen-Eins. Trotz der bereits deutlichen Führung drückte die Westfalia weiter und sorgte in Person von Leon Eggemann für das 4:0 in der 37. Minute. „In der Halbzeit hat Buldern umgestellt, wodurch sie defensiv stabiler waren", erklärte Paschert, „Insgesamt war es aber ein guter Saisonstart."

| Adler Buldern - Westfalia Osterwick 0:4; Tore: 0:1 Leon Eggemann (5.), 0:2 Noah Eggemann (13.), 0:3 Mario Worms (24.), 0:4 Leon Eggemann (37.)

GEGNER: Adler Buldern

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Buldern, Gewerbestraße 6 in Dülmen

ZUM SPIEL: Mit einem Nackenschlag geht der Gegner in die Partie: Völlig unerwartet unterlag Adler Buldern unter der Woche im Pokalspiel bei SW Beerlage mit 0:1. Dass es den Kontrahenten noch gefährlicher macht, denkt Tobias Paschert aber nicht. „Wir wissen sowieso, dass wir es mit einer starken Mannschaft zu tun bekommen, die immer schwer zu bespielen ist", verweist der Spielertrainer von Westfalia Osterwick auf eine Adler-Mannschaft, die mit erfahrenen Kickern gespickt sei und körperlich robust auftrete. „Da müssen wir dagegenhalten." Wir hart es zur Sache gehen kann, mussten Uli Wirtz und Luka Patte am Dienstag im Training erleben, als sie kurz vor Schluss zusammengerasselt sind. „Beide werden wohl zwei Wochen fehlen", bedauert Paschert, den zudem ärgert, dass die Generalprobe durch die kurzfristige Absage des ASV Ellewick ausgefallen ist. Trotzdem wollen die Osterwicker erfolgreich in die Saison starten - und ihrem zweiten Spielertrainer Mario Worms mit drei Punkten die Krönung des Wochenendes bereiten, denn er hat gestern seine Carolin geheiratet.

Eine Niederlage kassierten Ulrich Wirtz (links) und Westfalia Osterwick gestern. Dienstag folgt noch ein Test gegen ASV Ellewick. Foto: fw

Fußball: Westfalia Osterwick verliert Testpiel mit 1:2 gegen den FSV Ochtrup

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (mw). Mit 1:2 verlor Westfalia Osterwick das Testspiel gegen den FSV Ochtrup - obwohl den Gastgebern schon nach zwei Minuten die Führung gelungen war: Nachdem sich Lars Knipper an der Außenlinie gegen den Verteidiger durchgesetzt hatte, gab er den Ball zu Luis Lammers, der frei vor dem Tor zum 1:0 verwandelte.

In der Folge wurden die Ochtruper deutlich stärker und erzielten in der 37. Minute den Ausgleich durch Arthur Kutzmann. Vorangegangen war ein Missverständnisin der Defensive der Westfalia. Der zweite Ochtruper Treffer ließ nichtIan-gee auf sich warten, im Gegenteil: Nach einemBailver-lustt beim Anstoß ging es schnell - nach einem Pass traf Mohammed Sylla noch in der selben Minute zur-Führung für den A-Ligisten aus dem Fußballkreis Steinfurt. „In der ersten Halbzeit war Ochtrup sehr stark und hatte auch die besseren Möglichkeiten", fasste Westfalia-Trainer Tobias Paschert die erste Hälfte zusammen.

Die zweite Halbzeitgestaltetee Osterwick etwas ausgeglichener, verpasste es jedoch das 2:2 zu erzielen. Paschert: „Ochtrup hat viel gewechselt, das hat uns wieder ins Spiel gebracht, aber wir haben unsere Möglichkeiten dann nicht genutzt." Die Westfalia testet am Dienstag noch gegen Ellewick, bevor am Sonntag die Saison bei Adler Buldern startet.

| Westfalia Osterwick - FSV Ochtrup 1:2; Tore: 1:0 Luis Lammers (2.), 1:1 Arthur Kutzmann (37.), 1:2 Mohammed Sylla (37.).

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Vier eigene Tore, darüber wollte er sich gewiss nicht beklagen. ,,Hinten standen wir aber nicht stabil", gab Mario Worms nach dem 4:3-Sieg von Westfalia Osterwick im Testspiel beim TuS Velen zu. _Allerdings haben uns mit Tobias Paschert und Johannes Sicking auch zwei erfahrene Leute in der Defensive gefehlt." Mit einer 1:0 .Führung für die Velener ging es in die Pause. Aus der kam die Westfalia sehr torgefährlich zurück: Luis Lammers besorgte schnell den 1:1-Ausgleich. Florian Richters zeichnete sich für die 2:1-Führung verantwortlich. Mario Worms, der die erste Halbzeit von der Seitenlinie gesehen hatte, legte zum 3:1 nach. „Dann haben wir aber innerhalb von fünf Minuten die beiden Gegentore zum 3:3 kassiert", berichtete der Spielertrainer. „Das hat Velen sicherlich gut gespielt, wir hätten es aber auch besser verteidigen müssen." Fast in letzter Minute markierte Worms noch das 4:3 und sorgte damit für den nächsten Sieg der Westfalia. Die hat vor dem Saisonstart noch zwei weitere Testspiele vereinbart: Am Sonntag (30. 8.) um 16 Uhr geht es im Westfalia-Stadion gegen den FSV Ochtrup, am Dienstag (1. 9.) um 19.30 Uhr folgt . an gleicher Stelle die Begegnung gegen Bezirksliga-Aufsteiger ASV Ellewick. Zum Saisonauftakt wartet mit dem Auswärtsspiel bei Adler Buldern gleich ein schwerer Brocken. „Nicht verkehrt", lächelt Worms. .Wir wissen, dass wir sofort Gas geben müssen."

| TuS Velen - Westfalia Osterwick 3:4.

Szene mit Symbolkraft: Timo Fedders (rechts) und Westfalia Osterwick brachten dank großen Einsatzes den Bezirksliag-Aufsteiger SV Heek um Christopher Hölscher zu Fall. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: 2:0-Sieg beim SV Heek

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Sie rannten und kämpften, als ginge es um das Finale der Champions League. Immer wieder warfen sie sich dazwischen, gewannen die Zweikämpfe und setzten selbst gefährliche Konter - „wir sind denen richtig auf den Keks gegangen", hatte Mario Worms seinen Spaß am 2:0-Sieg von Westfalia Osterwick beim Bezirksliga-Aufsteiger SV Heek. „Das war klasse!"

Mit sehr dünner Besetzung waren die Osterwicker nach Heek gereist, aber die 13 Kicker zerrissen sich. „Von der ersten Minute an waren die Jungs voll da", berichtete Worms, der Vorgabe gemacht hatte, den Gegner schon sehr hoch anzulaufen. „Dadurch sind die fußballerisch nicht in die Gänge gekommen." Und als nach der Pause der kühlende Regen einsetzte, blieb die Westfalia eiskalt: Nach Foul von Christopher Hölscher an Mario Worms verwandelte Noah Eggemann den Elfmeter zum 0:1 (56.). Neun Minuten später setzte Leon Eggemann SV-Keeper Noel Oellerich unter Druck, schnappte sich den Ball und schob zum 0:2 ein. Dabei bleib es bis zum Ende, weil die Osterwicker keinen Deut nachließen und ihren Spielertrainer mächtig stolz machten: „So eine Einstellung müssen wir immer zeigen", lächelte Worms. „Ich habe durchweg ein Grinsen im Gesicht."

| SV Heek - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Noah Eggemann (56., FE), 0:2 Leon Eggemann ( 65. ).

Westfalia Osterwick will oben mitspielen: (oben von links) Luca Thiäner, Hannes Grams, Timon Schüer, Luca Pane, Leon Eggemann, Jens Große Daldrup, Florian Richters, Niklas Boll; Mitte von links: Betreuer Benjamin Raabe, Ulrich Wirtz, Luis Lammers, Spielertrainer Tobias Paschert, Spielertrai-ner Mario Worms, Tobias Schönnebeck, Lars Knipper, Co-Trainer Roland Kortüm; unten v. li.: Pascal Leipelt, Timo Fedders, Steffen Sicking, Laurenz Galle, Dominik Chmieleck, Julian Wensky, Simon Werschmöller, Noah Eggemann, Davide Recker; es fehlen Timo Mevenkamp, Johannes Sicking.

Tobias Paschert und Mario Worms machen gemeinsame Sache

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Der Zeitpunkt passt, auch wenn er mit der SpVgg Vreden nun in der Oberliga kicken könnte, wo er vor Jahren schon für den SuS Stadtlohn am Ball war. „Ich bin an einem Punkt, an dem ich ganz bewusst diesen Weg gewählt habe", bereut Mario Worms seinen Schritt nicht - raus aus dem höherklassigen Fußball, aber hinein in die Verantwortung. Gemeinsam mit Tobias Paschert will er das junge Team bei Westfalia Osterwick formen: „Ich habe richtig Bock auf diese Aufgabe!"

Der Gejagte: Die Konkurrenz in der Kreisliga weiß um die Qualitäten von Mario Worms – der 29-Jährige mit Oberliga-Erfahrung wird aber nur schwer zu stoppen sein. Fotos: Frank Wittenberg Foto: az

Mit zwei erfahrenen Spielertrainern will Westfalia in der Kreisliga A oben mitmischen

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick. Der Übermut wird ihnen bisweilen zum Verhängnis. Wenn die jungen Wilden von der Leine gelassen werden, ist Spaßfußball programmiert – was aber nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen führt. „In der vergangenen Saison waren wir immer für eine Überraschung gut“, zuckt Tobias Paschert mit den Schultern. „In jeder Hinsicht.“ Positiv wie negativ. Deshalb macht es Sinn, so viel heißem Blut noch einen kühlen Kopf mehr entgegenzusetzen. Diese Erfahrung, die gute Portion Abgezocktheit, das verkörpert Mario Worms, der nun gemeinsam mit Paschert die Verantwortung bei Westfalia Osterwick trägt. 

"Das Ziel muss immer sein, um Platz eins zu spielen. Das wird kein Selbstläufer"

Mario Worms

Noah Eggemann

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Der Neu-Bezirksligist Westfalia Osterwick absolvierte bereits den dritten Test , doch der erste Sieg lässt weiter auf sich warten. Mario Worms und Tobias Paschert; die beiden Trainer, sehen aber keinen Grund zur Sorge. Im Gegenteil: „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, unabhängig von den Ergebnissen", erzählte Worms nach dem 2:2-Unentschiedenbeim Gastgeber TuS Laer, „die Leistungskurve zeigt nach oben. Tobi und ich sind sehr zufrieden mit den Jungs. Ihre Steigerung ist klar erkennbar. Das passt schon." Früh kassierten die Osterwicker das 0:1, weil bei einem Freistoß die Zuteilung in der Abwehr nicht stimmte. In der letzten Viertelstunde vor der Pause folgte eine starke Vorstellung mit sehr guten Chancen, die leider nicht verwertet wurden. Nach einer Stunde traf Uli Wirz zum 1:1. Mario Worms wurde in der Nachspielzeit gefoult. Noah Eggemann gelang per Elfmeter das 2:2. Nur eine Minute später fiel noch der 2:2-Endstand.

| TuS Laer - Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 1:0 (10.), 1:1 Uli Wirz (60.), 1:2 Noah Eggemann (90. + 1, FE), 2:2 (90. + 2)

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