Ralf Borgert (Foto rechts)

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Nach 120 Minuten in der Sommerhitze stand fest: Westfalia Osterwick II spielt auch in der kommenden Saison in der Kreisliga B. Das Team von Spielertrainer Kevin Leipelt setzte sich im Entscheidungsspiel um den dritten Absteiger in die Kreisliga C mit 4:1 nach Verlängerung gegen den Vorletzten der Kreisliga B 1, FC Oeding II durch. Dabei mussten die Oedinger die Partie nach zwei roten Karten mit neun Spielern beenden. Niklas Segbers hatte die Westfalia um Ralf Borgert (Foto rechts) in der 43. Minute per Strafstoß in Führung gebracht. Der FC glich allerdings in der zweiten Halbzeit aus, so dass es auf neutralem Platz in Gescher zur Verlängerung kam. Hier markierte Thomas Löchtefeld die wichtige 2:1-Führung für die Osterwicker. Kevin Leipelt, der das Team zur neuen Saison an Christian Bröker übergibt, legte noch zwei Treffer zum letztlich deutlichen 4:1-Erfolg für die Westfalia-Reserve nach, die damit aufatmen darf. Foto: Archiv

Allgemeine Zeitung Osterwick. Für die zweite Mannschaft von Westfalia Osterwick geht es am morgigen Sonntag um den Klassenerhalt in der Kreisliga B. Im Duell der beiden Vorletzten der B-Ligen müssen die Osterwicker gegen den FC Oeding gewinnen - der Verlierer steigt neben Vorwärts Hiddingsel in die Kreisliga C ab. Durch Rückzug stand zu Saisonbeginn bereits die SG Coesfeld III als weiterer Absteiger fest. Das Entscheidungspiel wird morgen um 15 Uhr im Axa Center-Sportpark am Ahauser Damm in Gescher angepfiffen.

Allgemeine Zeitung Osterwick Westfalia Osterwick II muss um den Klassenerhalt in der Kreisliga B kämpfen: Als Vorletzter trifft das Team im Relegationsspiel auf den Vorletzten der Liga B1, FC Oeding II, Ausgetragen wird die Partie am Sonntag (2.6.) um 15 Uhr beim SV Gescher.

Versetzt: SG-Torschütze Cedric Schürmann (rechts) lässt Tobias Lanfers ins Leere laufen. Foto: Mats Wittenberg

Kreisliga A: SG Coesfeld 06 besiegt Westfalia Osterwick mit 2:1

Allgemeine Zeitung Von Mats Wittenberg COESFELD/OSTERWICK. Mit einer Premiere dankt Patrick Steinberg nach vier Jahren als Trainer der SG Coesfeld ab: „Das war der erste Sieg gegen Westfalia Osterwick überhaupt für mich", lachte er nach dem 2:1 in einem Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Dabei war Osterwick die zunächst tonangebende Mannschaft. Eine Freistoß-flanke in der fünften Spielminute wehrte SG-Torwart Marius Meßing nur mit der Faust ab, sodass Westfalia-Stürmer Jan Kröger aus kurzer Distanz abschloss. Sein Schuss wurde jedoch von Mai rig mit einer starken Parade entschärft. Zehn Minuten später hatte Osterwick die nächste dicke Chance, als Kröger nach einem Pass in die Tiefe auf Niklas Weßeling querlegte, der aber erneut am SG-Torhüter scheiterte.

Anschließend neutralisierte sich das Spiel über weite Strecken mit einigen Möglichkeiten für beide Teams. In der 39. Minute pfiff der Schiri Freistoß aus guter Position für die SG. Nach einer Ablage feuerte Cedric Schürmann aufs Tor und traf rechts oben zur Führung. Mit dem Pausenpfiff erhöhte die SG auf 2:0. Chris Wedel war aus halbrechter Position vor Osterwicks Torhüter Philipp Kröger aufgetaucht und schob souverän ein.

Trotz der Führung begannen die Coesfelder die zweite Halbzeit mit viel Druck. In der 48. Minute traf Julian Neuenstein nach einem Kopfball nur die Latte. In der 53. Minute startete Westfalia einen Entlastungsangriff über die linke Seite, bis SG-Torwart Meßing erneut zweimal stark gegen Jan Kröger parierte. Westfalia-Kapitän Tobias Paschert rettete in der 68. Minute gegen Paul Sieverding, eine Minute später traf der eingewechselte Lukas Vennes nach einem Osterwicker Missverständnis den Pfosten.

Neue Hoffnung für die Westfalia gab es in der 77. Minute: Jan Kröger grätschte in die Freistoßflanke von Hannes Grams und erzielte den Anschlusstreffer. in der Schlussphase riskierten die Osterwicker alles, die SG 06 wusste die Räume aber nicht zu nutzen.

Letztlich lief den Gästen die Zeit weg, wodurch Patrick Steinberg in seinem letzten Spiel den ersehnten einen Sieg feiern durfte: „Ich möchte mich bei allen im Verein für die vier Jahre bedanken. Ich glaube ich hatte zu den meisten immer ein gutes Verhältnis."

| SG Coesfeld 06 - Westfalia Osterwick 2:1; Tore: 1:0 Cedric Schürmann (40.), 2:0 Chris Wedel (44.), 2:1 Jan Kröger (77.).

Szene aus dem Hinspiel: SG-Torjäger Lucas Jacobs (rechts) entwischt Westfalia-Kapitän Lucas Jacobs. Foto: fw

Kreisliga A: SG 06 empfängt Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung COESFELD/OSTERWICK (fw). Eine wichtige Sache fehlt noch auf der To-do-Liste. Ein Häkchen muss er noch machen in seinem letzten Spiel als Trainer der SG Coesfeld 06. „Ich habe in den vier Jahren kein einziges Spiel gegen Westfalia Osterwick gewonnen", schüttelt Patrick Steinberg den Kopf. Das soll sich morgen ändern, wenn die beiden Konkurrenten bereits um 12.45 Uhr aufeinander treffen.

Extrem viel Brisanz steckt diesmal aber nicht drin. Die Osterwicker stehen bereits als Vizemeister fest, die SG benötigt theoretisch einen Punkt, um Platz vier zu sichern. „Vor allem aber möchte ich mich mit einem Sieg verabschieden", betont Steinberg. Fünf Erfolge aus den letzten fünf Spielen hatte er sich gewünscht, vier davon haben seine Jungs bereits geliefert - und morgen? „Wir wollen das packen, auch wenn nur neun Spieler aus meinem eigenen Kader zur Verfügung stehen", berichtet der Trainer, der mit Christoph Klaas wieder ausknobeln muss, wer aus der zweiten Mannschaft Unterstützung leisten kann. „Das hat in den vergangenen Wochen aber super funktioniert und uns stark gemacht."

Personelle Probleme plagen auch Jürgen Meier, der etliche Verletzte ersetzen muss. „Außerdem muss unsere Zweite für den Klassenerhalt gewinnen", will er die Westfalia-Reserve, die anschließend um 15 Uhr bei der SG II antritt, nicht unnötig schwächen. Die gefährliche Offensive der SG 06 mit Top-Torjäger Lucas Jacobs gelte es auszuschalten, um mit einem Erfolgserlebnis in die Pause zu gehen - die glücklicherweise nur fünf Wochen dauere, bis er den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen werde, kündigt Meier an: „Die drei Monate Winterpause waren viel schlimmer."

| Anstoß: Sonntag, 12.45 Uhr, VR-Bank Sportpark Nord in Coesfeld.

 

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/ DARUP. Die beiden Trainer waren mit ihrem Personal zufrieden. „Heute hatten wir große Personalnot. Zwölf Mann sind ausgefallen", erzählte Jürgen Meier, Trainer von Westfalia Osterwick, nach dem 1:1 vor heimischer Kulisse gegen die Daruper, „unsere Jungs haben alles rausgehauen. Den einzigen Vorwurf, den ich ihnen machen kann, ist die schlechte Chancenverwertung." Micky Gravermann, der Borussen-Coach, sprach hinterher von „einer gerechten Punkteteilung". Nachdem die Hausherren gleich zu Beginn fast ein Eigentor produziert hätten, leitete Sven Thiemann die Gäste-Führung in der 3. Minute ein. Seine scharfe Hereingabe in den Fünf-Meter-Raum beförderte Goalgetter Thomas Puhe mit dem Außenrist ins lange Eck. Nur neun Minuten später verwertete Jan Kröger eine Linksflanke von Hannes Grams zum 1:1-Ausgleich. Wiederum Kröger, Luis Lammers und Tobias Lanfers ließen bis zur Pause weitere gute Möglichkeiten ungenutzt liegen. Im zweiten Durchgang besaß Osterwick klare Feldvorteile. Doch Darup hätte die Partie kurz vor Schluss fast noch auf den Kopf gestellt, als Stefan Laakmann seinen Sturmkollegen Puhe abgeschossen hat, wie Gravermann berichtete. Nur knapp segelte der Ball am Pfosten vorbei ins Aus.

| Westfalia Osterwick Borussia Darup 1:1; Tore: 0:1 Thomas Puhe ( 3.), 1:1 Jan Kröger ( 12.)

GEGNER: Borussia Darup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Nein, locker ausklingen soll die Saison nicht, auch wenn das Titelrennen zugunsten des SuS Olfen entschieden ist. „Wir werden alles weiter reinwerfen", setzt Jürgen Meier auf einen Sieg im letzten Heimspiel gegen Borussia Darup. Dass es nicht geklappt hat mit dem Meistertitel, ist schade, aber kein Beinbruch. Offen habe seit der Winterpause acht Siege bei nur einem Unentschieden geholt, also sei der erste Platz verdient. „Leider hat uns in der Rückrunde das Glück verlassen, besonders nach eigener Führung", stellt der Trainer fest.

Viele kleine Komponenten hätten dazu geführt, dass die Ergebnisse nach dem Winter nicht mehr passten. Zudem habe es immer wieder Ausfälle gegeben - „aber das führen wir nicht als Ausrede an." Auch für morgen ist die Situation schwierig, weil neben dem Langzeitverletzten Bartlomij Kijas auch Leon Eggemann, Johannes Sicking, Luca Thiäner, Sebastian Graute und Pascal Leipelt nicht auflaufen können. Zudem ist der Einsatz des angeschlagenen Tobias Lanfers fraglich. „Das wird dünn, aber wir werden alles dafür geben, dieses Spiel zu gewinnen", kündigt Jürgen Meier an - auch um den zweiten Platz in der Endabrechnung endgültig zu sichern. Zumal sich die Mannschaft im Anschluss an die Partie für die treue Unterstützung mit einem 30-Liter-Getränkefass bei ihren Fans bedanken möchte.

Vorbericht Borussia Darup

ZUM SPIEL: Angst vor großen Namen wollen und müssen sie nicht haben. Klar gelte Westfalia Osterwick als Favorit - „wir wollen aber versuchen, da was mitzunehmen", kündigt Micky Gravermann an. „Denn wir wollen unseren achten Platz auch in der Endabrechnung behalten." Die Daruper, die das Hinspiel mit 1:3 verloren haben, wollen sich nicht von der eher durchwachsenen Rückrunde blenden lassen, die die Osterwicker hingelegt haben. „Im letzten Spiel vor eigenem Publikum werden sie sich gut präsentieren wollen", ist sich der Borussia-Spielertrainer sicher. Seine Daruper wollen dagegenhalten, auch ohne Marcel Vormann, der definitiv ausfällt. Max Determann ist angeschlagen, ansonsten stehen wohl alle Spieler bereit. Und die freuen sich mit Micky Gravermann auf zwei spannende Aufgaben: „Erst in Osterwick und dann nächste Woche das Derby gegen GW Nottuln II, das macht doch richtig Spaß."

GEGNER: Borussia Darup ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion
ZUM SPIEL: Nein, locker ausklingen soll die Saison nicht, auch wenn das Titelrennen zugunsten des SuS Olfen entschieden ist. „Wir werden alles weiter reinwerfen", setzt Jürgen Meier auf einen Sieg im letzten Heimspiel gegen Borussia Darup. Dass es nicht geklappt hat mit dem Meistertitel, ist schade, aber kein Beinbruch. Offen habe seit der Winterpause acht Siege bei nur einem Unentschieden geholt, also sei der erste Platz verdient. „Leider hat uns in
der Rückrunde das Glück verlassen, besonders nach eigener Führung", stellt der Trainer fest.
Viele kleine Komponenten hätten dazu geführt, dass die Ergebnisse nach dem Winter nicht mehr passten. Zudem habe es immer wieder Ausfälle gegeben - „aber das führen wir nicht als Ausrede an." Auch für morgen ist die Situation schwierig, weil neben dem Langzeitverletzten Bartlomij Kijas auch
Leon Eggemann, Johannes Sicking, Luca Thiäner, Sebastian Graute und Pascal Leipelt nicht auflaufen können. Zudem ist der
Einsatz des angeschlagenen Tobias Lanfers fraglich. „Das wird dünn, aber wir werden alles dafür geben, dieses Spiel zu gewinnen", kündigt Jürgen Meier an - auch um den zweiten Platz in der Endabrechnung endgültig zu sichern. Zumal sich die Mannschaft im Anschluss an die Partie für die treue Unterstützung mit einem 30-Liter-Getränkefass bei ihren Fans bedanken möchte.
GEGNER: Westfalia Osterwick
ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia -Stadion in Osterwick
ZUM SPIEL: Angst vor großen Namen wollen und müssen sie nicht haben. Klar gelte Westfalia Osterwick als Favorit - „wir wollen aber versuchen, da was mitzunehmen", kündigt Micky Gravermann an. „Denn wir wollen unseren achten Platz auch in der Endabrech-
nung behalten." Die Daruper, die das Hinspiel mit 1:3 verloren haben, wollen sich nicht von der eher durchwachsenen Rückrunde blenden lassen, die die Osterwicker hingelegt haben. „Im letzten Spiel vor eigenem Publikum werden sie sich gut präsentieren wollen", ist sich der Borussia-Spielertrainer sicher. Seine Daruper wollen dagegenhalten, auch ohne Marcel Vor-mann, der definitiv ausfällt.
Max Determann ist angeschlagen, ansonsten stehen wohl alle Spieler bereit. Und die freuen sich mit Micky Gravermann auf zwei spannende Aufgaben: „Erst in Osterwick und dann nächste Woche das Derby gegen GW Nottuln II, das macht doch richtig Spaß."

Kein Elfmeter: Westfalia-Stürmer Jan Kröger (rechts) kommt zu Fall, aber Yannik Ochtinger, Torwart bei Vorwärts Lette, war einen Tick eher am Ball. Foto: fw

Kreisliga A: Weiterer Rückschlag für Vorwärts Lette

Allgemeine Zeitung LETTE/OSTERWICK Von Frank Wittenberg. Die Aufholjagd ist ausgeblieben. „Wenn du kein Tor schießt, ist nichts zu machen", wusste Marco Kleinhölting genau, warum Vorwärts Lette gestern Abend eine weitere Chance vertan hat, doch noch das rettende Ufer zu erreichen. „Leider hatten wir in der gesamten zweiten Halbzeit keine einzige Torchance." Das 0:2 gegen Westfalia Osterwick war so nicht zu vermeiden.

Für die Gäste wiederum fühlte es sich wie ein kleiner Befreiungsschlag an - kein Wunder nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge. Mit dem Dreier wahrten sie die Minimalchance auf den Titel, den SuS Olfen aber am Sonntag mit einem Sieg gegen GW Nottuln II einsacken kann. „Diesmal haben wir endlich wieder eine Führung über die Bühne gebracht", freute sich Trainer Jürgen Meier. „Wir hatten alles im Griff und haben in der ersten Halbzeit gut gespielt."

Schon in der fünften Minute schlug es im Kasten der Letteraner ein: Jan Kröger zündete auf der rechten Sei te den Turbo, schüttelte David Vennemann ab und passte auf den Elfmeterpunkt, von wo Florian Richters flach und eiskalt zum 0:1 verwandelte. In der Folge entwickelte sich auf dem kleinen Kunstrasen ein Spiel mit vielen Zweikämpfen und leider auch vielen Ballverlusten. Die Letteraner hatten ihre Ausgleichschance in der 27. Minute, als ein Freistoß von Jonas Böller im zweiten Versuch bei Andre Wellermann landete, der aber an einer Fußabwehr von Westfalia-Torwart Julian Wensky scheiterte. Ein dickes Ding zum 0:2 verballerte Jan Kröger, als er eine Hereingabe von Hannes Grams frei über den Kasten schaufelte (42.).

Nach der Pause blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Die Westfalia musste nichts riskieren, Lette kam nicht gefährlich in die Box. „Wir haben hinten nichts zugelassen, hatten aber auch keine echten Möglichkeiten", bilanzierte Kleinhölting, der aber mit allen Letteranern in der 85. Minute vergeblich auf einen Pfiff wartete: „Da hätten wir einen Handelfmeter bekommen müssen, aber auch das passt zu unserer Situation." Als die Gastgeber alles riskierten, setzte die Westfalia den Konter und machte mit dem 0:2 erneut durch Florian Richters nach Vorarbeit von Tobias Lanfers und Nils Borgert alles klar.

| Vorwärts Lette - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 und 0:2 Florian Richters (5., 90.+1).

Die Situation beim Trainerteam in Lette ist angespannt. Momentan hält sie nur das Torverhältnis vom letzten Tabellenplatz fern. Foto Streiflichter Sebastian El-Saqqa

Streiflichter Osterwick/Lette. Letzte Chance im Kampf um den Abstieg trifft letzte Chance um die Meisterschaft. Am Donnerstag empfängt Marco Kleinhölting, Co-Trainer von Vorwärts Lette die Westfalia Osterwick um Trainer Jürgen Meier. Für Kleinhölting, der den erkrankten Coach Frank Stening vertritt, könnte es die letzte Möglichkeit sein dem Abstieg noch zu entkommen. Mit fünf Punkten Rückstand auf Rorup und noch drei Spielen im Gepäck, wird die Luft immer dünner. Am Sonntag gab es eine knappe 1:2 Niederlage gegen Schöppingen. Auch bei den Osterwickern ging das Spitzenspiel um die Meisterschaft nicht gut aus. Nach Führung hatte man am Ende das Nachsehen gegen den Spitzenreiter aus Olfen und verlor mit 1:2.

Die knappe 1:2 Niederlage im Auswärtsspiel beim ASC Schöppingen macht es für Lette immer schwieriger noch aus dem Tabellenkeller zu klettern. Co-Trainer Marco Kleinhölting sprach von einer engagierten Leistung bei der bitteren Niederlage. „Es war eine unnötige Niederlage. Wir haben wieder zu einfach zwei Gegentore bekommen. Nach dem frühen Rückstand sind wir gut in die Partie gekommen und haben uns mit dem Anschlusstreffer belohnt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns einige Chancen erspielt. Am Ende hat es leider nicht gereicht.“

Beim kommenden Gegner war es wohl das wichtigste Spiel der Saison. Das direkte Duell zwischen Osterwick und Olfen sollte für die Rot-Weißen die Chance sein, bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heranzurücken. Am Ende überwiegt die Enttäuschung in einem Spiel, was hätte anders ausgehen müssen, so Coach Meier. „Nach den ersten 20 Minuten hatten wir das Spiel komplett im Griff. Nach dem verdienten 1:0 hatten wir vier Großchancen, die der Olfener Torwart einfach sensationell parierte. Nach einer Situation von Eggemann gegen den gegnerischen Keeper musste ich meinen Spieler mit Verdacht auf Muskelriss auswechseln. Wir bekommen in der Situation keinen Elfmeter, was für mich vollkommen unverständlich war. Nach einem Ping-Pong-Ball zum Ausgleich war es dann am Ende der einzige Torschuss den Olfen in der zweiten Halbzeit hatte, welcher das Spiel entscheiden sollte. Unser Spieler bekam den Ball an den Oberkörper und der Schiedsrichter gab Elfmeter wegen angeblichen Handspiels. Uns fehlt einfach momentan das Glück und dann kommen solche Fehlentscheidungen dazu. Sowas kann und darf meiner Meinung nach nicht passieren.“

Die Ausgangslage

Beide Teams haben es in der restlichen Spielzeit sehr schwer noch ihr Ziel zu erreichen. Vorwärts Lette braucht mindestens fünf Punkte aus den letzten drei Spielen um die drohende Relegation zu verhindern. Osterwick muss auf ein kleines Wunder hoffen um die sieben Punkte auf Olfen noch aufzuholen. Bereits vor der Partie sprach Kleinhölting seinen Dank an Osterwick aus, dass das Spiel auf den morgigen Donnerstag verlegt werden konnte. „Osterwick ist klarer Favorit in dem Spiel, sie haben immer noch eine kleine Chance Meister zu werden. Wir stehen ebenfalls unter Druck und brauchen jeden Punkt im Abstiegskampf. Gegen die stärkste Abwehr der Liga müssen wir jede Chance nutzen.“ Auch Jürgen Meier hat noch nicht die Flinte ins Korn geworfen. „Jedes Spiel muss zuerst gespielt werden. Wir werden weiter unser Spiel machen und schauen auf uns. In der Liga ist alles möglich, Lette wird alles geben um dem Abstieg noch zu entkommen.“

Das Personal

„Uns fehlen weiter die langzeitverletzten. Wir werden im Laufe der Woche schauen inwieweit wir uns noch bei der A-Jugend bedienen“, so Marco Kleinhölting. Bei den Osterwickern werden Luis Lammers sowie Sebastian Graute fehlen. Timo Mevenkamp ist fraglich.

Punkte müssen her für Klassenerhalt

Allgemeine Zeitung Lette/Osterwick (fw). Noch ist völlig offen, ob nur eine Mannschaft aus der A-Liga absteigt, eventuell sogar zwei direkt oder der Vorletzte eine Relegation spielen muss. Fakt ist aber: „Es sind noch neun Punkte zu verteilen, von denen müssen wir möglichst viele holen“, betont Marco Kleinhölting. Der Rückstand von Vorwärts Lette auf Brukteria Rorup und den rettenden Rang 14 beträgt bereits fünf Zähler – ein Brett, und umso wichtiger wäre für die Letteraner, Donnerstagabend im vorgezogenen Spiel gegen Westfalia Osterwick zu punkten.

In der Hinrunde setzten sich Johannes Sicking (links) und Westfalia Osterwick mit 3:1 durch. Im vorgezogenen Spiel morgen Abend geht es vor allem für Vorwärts Lette um Lorenz Köhne um wichtige Punkte, wenn der Klassenerhalt geschafft werden soll. Foto: Frank Wittenberg

Die Gäste wiederum müssen nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen SuS Olfen den Meistertitel wohl abhaken. „Das werden die sich nicht mehr nehmen lassen“, gibt sich Jürgen Meier realistisch. „Aber wir wollen beweisen, dass die Luft bei uns noch nicht raus ist.“ Vier Mal in Folge haben sie 1:0 geführt, unter dem Strich aber nur einen Punkt geholt – heute Abend soll es auch ohne Leon Eggemann, Luis Lammers und Sebastian Graute besser laufen. „Lette braucht die Punkte, aber wir haben nichts zu verschenken“, betont der Trainer. „Wir gehen voll auf Angriff!“

Im Lager der Letteraner hoffen sie auf eine Überraschung. „Dazu“, weiß Kleinhölting, „dürfen wir aber nicht so viele Fehler machen.“ Die schwierige Situation haben sie sich selbst eingebrockt. 7 Anstoß: Donnerstag, 20 Uhr, Ernsting’s-familiy-Sportpark in Lette.

Wer ist schneller? Florian Richters (rechts), Angreifer aus Osterwick, im Laufduell mit dem Olfener Dustin Brüggemann (links). Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Kreisliga A: Unverdiente 1:2-Niederlage für Osterwick

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Osterwick. Die bittere 1:2-Niederlage gegen SuS Olfen hatte Spuren hinterlassen. „Meine Jungs haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert“, sagte Trainer Jürgen Meier tief enttäuscht nach dem Abpfiff, „wir können uns bestimmt nichts vorwerfen.“ Mit nunmehr sieben Punkten Rückstand bei noch drei Begegnungen ist der Meisterschaftszug wohl endgültig abgefahren. 

Nach einer starken Startphase der Gäste mit guten Möglichkeiten für Marvin Böttcher und Mamadou Diallo befreiten sich die Osterwicker von dem Druck und kamen in der 21. Minute zur 1:0-Führung. Nach einem weiten Einwurf von Florian Richters beförderte Kapitän Tobi Paschert den Ball ins gegnerische Netz.

Eng ging es im Hinspiel zu: Tobias Paschert (rechts) und die Westfaliaholten in Olfen ein 1:1-Unentschieden. Foto: fw

Kreisliga A: Spitzenspiel steigt in Osterwick

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Ein Spitzenspiel bleibt es - Zweiter gegen Erster, das direkte Duell der beiden besten Mannschaft in der Kreisliga A. Dass aber das ganz große Prickeln ein paar Prozent eingebüßt hat, haben sich die Osterwicker selbst zuzuschreiben. „Schade, dass wir die Position verpasst haben, sie mit einem Sieg überholen zu können", bedauert Jürgen Meier. Dennoch bleibe es eine tolle Konstellation, wenn die Westfalia morgen auf den SuS Olfen trifft und mit einem Sieg das Titelrennen spannend halten will.

Kreisliga A: Nur 1:1 bei GW Nottuln II

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die Chance, wieder richtig Pfeffer in den Titelkampf zu bringen, blieb ungenutzt - dabei hatte der SuS Olfen mit dem 1:1 gegen den ASC Schöppingen eine Steilvorlage geliefert. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, dafür sind wir selbst verantwortlich", räumte Jürgen Meier nach dem 1:1 seiner Osterwicker bei GW Nottuln II ein. Folglich bleibt es vor dem direkten Duell gegen die Olfener am kommenden Sonntag bei vier Punkten Rückstand.

Dabei lief zunächst alles nach Plan: In der fünften Minute schlug Uli Wirft einen langen Ball auf Leon Eggemann, der sich gegen zwei Nottulner behauptete. Jan Kröger beförderte die Kugel  aufs Tor, der Rettungsversuch von Leon Goßling kam zu spät - das 1:0 für die Westfalia. Nur zwei Minuten später war der Vorsprung aber wieder dahin. „Zurzeit werden die Stellungsfehler bei uns sofort bestraft", schüttelte Meier den Kopf. Erst verhinderte seine Mannschaft die Flanke nicht, dann tauchte David Hamm völlig frei am zweiten Pfosten auf und traf zum 1:1.

In der Folge versuchten die Osterwicker, geduldig auf ihre Chancen zu warten. Und die ergaben sich tatsächlich, vor allem in der zweiten Halbzeit. So tauchte Leon Eggemann nach Pass von Florian Richters vor dem Nottulner Kasten auf, scheiterte aber an einer Fußabwehr von GW-Torwart Jan Walter. Timo Mevenkamp kam nach einer Ecke von Hannes Grams aus sechs Metern frei zum Schuss, war aber zu überrascht und zielte daneben. Und schließlich köpfte Joker Luis Lammers aus kurzer Distanz nur ans Außennetz. „Wir hatten unsere einhundertprozentigen Möglichkeiten, haben sie aber nicht genutzt", stellte der Trainer fest. „Dabei haben wir alles probiert und viel riskiert." Die Chance, den Titel wieder aus eigener Kraft eintüten zu können, haben sie mit dem 1:1 in Nottuln nicht genutzt.

| GW Nottuln II - Westfalia Osterwick 1:1; Tore: 0:1 Leon Goßling (5., ET), 1:1 David Hamm (7.).

GEGNER: GW Nottuln II

ANSTOSS: Sonntag, 13 Uhr, Nottuln, Kunstrasen

ZUM SPIEL: Die Ansage ist klipp und klar: „Zweimal in Folge haben wir verloren", verkündet Jürgen Meier, „das sollte kein drittes Mal passieren." Im Hinspiel hatten die Osterwicker knapp mit 2:3 das Nachsehen. „Das war eine von drei Niederlagen in der ersten Serie", erklärt der Trainer aus Osterwick, „in den Osterferien haben wir ganz normal dreimal die Woche trainiert, wie sonst auch." Das spielfreie Wochenende haben sie genutzt, „um unsere Akkus wieder aufzuladen". Denn jetzt gehe es in den Endspurt, so Meier. Die Olfener haben als Spitzenreiter am Donnerstag nur 1:1 gegen Schöppingen gespielt. Bei einem Sieg in Nottuln würden die Osterwicker den Rückstand auf zwei Zähler verkürzen. Eine Woche später kommt Olfen ins Westfalia-Stadion.

Eingewechselt: Sebi Graute kommt früh für Pascal Leipelt aufs Feld.

Kreisliga A: Überraschende 1:2-Pleite

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Der Aufstiegskandidat nimmt sich eine Krise. „Momentan haben wir die Seuche am Fuß", ärgerte sich Jürgen Meier, Trainer von Westfalia Osterwick, über die sensationelle 1:2-Pleite beim Kellerkind Brukteria Rorup, „uns fehlt das Quäntchen Glück." Auf vier Zähler ist der Rückstand auf den Spitzenreiter SuS Olfen fünf Spieltage vor Schluss angewachsen.

Nach einem Blitzstart gingen die Gäste durch Pascal Leipelt (5. Minute) in Führung. Hannes Grams (10.) traf wenig später bloß den Pfosten. Für Leipelt war der Arbeitstag früh beendet, denn nach einem Foul (22.) musste er wieder vom Feld. Es kam noch schlimmer, denn aus klarer Abseitsposition, wie Meier monierte, glückte Julian Muddemann (30.) der 1:1-Ausgleich. Jan Kröger und Florian Richters hatten anschließend das 2:1 auf dem Fuß. Auch im zweiten Durchgang scheiterte Richters am glänzend aufgelegten Torhüter Johannes Bertling. Besser machte es Julian Muddemann ( 56.), als er einen Konter mit dem entscheidenden 2:1 krönte.

Die Hausherren, die fünf Gelbe Karten und eine Ampelkarte (77.) kassierten, verwalteten in Unterzahl den Heimsieg. „Unsere Jungs haben alles rausgehauen", so Meier, „ich mach' ihnen keinen Vorwurf."

| Brukteria Rorup - Westfalia Osterwick 2:1; Tore: 0:1 Pascal Leipelt ( 5.), 1:1, 2:1 Julian Muddemann (30., 56.) 

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, August-WermelingPlatz (Asche), Birkenweg 45 in Rorup

ZUM SPIEL: Den Weg nach Rorup kennen sie bereits. Der erste Versuch vor zehn Tagen schlug fehl, weil das Fluchtlicht nach nur drei Minuten den Geist aufgab. Morgen startet die Westfalia den zweiten Versuch. „Die Roruper wollten das Spiel vorverlegen, weil sie an diesem Wochenende eine Hochzeit haben", erklärt Jürgen Meier. „Dem Wunsch sind wir ja gerne nachgekommen, aber dann kam höhere Gewalt dazu." Folglich muss doch morgen gespielt werden, und das kommt den Osterwickern gar nicht so ungelegen: Nach der 2:3-Heimniederlage gegen den ASC Schöppingen wollen sie mit einem positiven Gefühl in die Osterpause gehen. „Niedergeschlagen ist bei uns aber sowieso keiner", versichert der Trainer. „Wir haben ja nicht schlecht gespielt, der Gegner war an diesem Tag unheimlich effektiv." Mit der 2:1-Pausenführung im Rücken sei sein Team vielleicht zu offensiv in die zweite Halbzeit gegangen. „Und zehn schwache Minuten haben es dann entschieden", bilanziert Meier, für den der Tabellenplatz ohnehin zweitrangig ist: „Es geht ja in erster Linie darum, diese extrem junge Mannschaft weiterzuentwickeln." Mit einem Sieg morgen in Rorup wollen die Osterwicker dem neuen Spitzenreiter SuS Olfen dicht auf den Fersen bleiben. Johannes Sicking fällt aus, Leon Eggemann ( Oberschenkel) und Luis Lammers (Schulter) sind fraglich.

"Hoffentlich zieht es sich am Sonntag nicht so zu, dass wir Licht brauchen"

Westfalia Trainer Jügen Meier ist vorsichtig nach dem Spielabbruch in Rorup, wo die Flutlichtanlage ausgefallen ist. 

Ups! Timo Mevenkamp (rechts), der Filigrantechniker aus Osterwick, hat sich ausnahmsweise fast auf den Ball gesetzt. Foto: Frank Wittenberg

Meier ist die Ruhe in Person

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann OSTERWICK. Die Niederlage gegen den Nachbarn ASC Schöppingen ist längst verdaut. Jürgen Meier hat sich kurz.geschüttelt und die aufgescheuchten Gemüter beruhigt. „Na klar möchten wir jedes Spiel gewinnen", sagt er, ,,aber manchmal lässt der Gegner das nicht zu."

Für den ausgebufften Osterwicker Trainer ist das auch ein Lernprozess, Rückschläge inbegriffen. „Wir haben eine verdammt junge Truppe, der man Fehler zugestehen muss", betont er, „in der Bundesliga ist das ähnlich. Siehe Dortmund! Hätte vorher auch keiner gedacht, dass die Borussen fünf Stück kassieren. Wenn schon die Großen patzen..."

WN.de Von Thomas Austermann Appelhülsen - Kraftlos präsentierte sich Arminia Appelhülsen bei Westfalia Osterwick II. Der um Punkte verlegene Vorletzte Osterwick agierte „frischer, bissiger und robuster in den Zweikämpfen“, was den Ausschlag gegeben habe. „Ähnliche Tugenden haben wir zu keiner Zeit auf den Platz gebracht“, ärgerte sich Thies.

Nach 35 Minuten traf Bartlomiej Kijas zum 1:0 und durfte sich vor dem Torschuss im 16-Meterraum ungestört drehen. Nach 53 Minuten erhöhten die agilen Gastgeber, weil Luka Patte ein sehenswerter Freistoßtreffer gelang. Er drehte den Ball gekonnt um die Mauer herum und ließ Torwart Marc Zimmermann keine Chance.

Die Arminia kam kaum einmal zu Abschlüssen. Einmal verpasste Lennard Bäumer. Thies sah „etliche Fehler im Aufbauspiel“ und eine in der Luft hängende Offensivabteilung. „Wir müssen unseren Kader zu oft verändern“, sagte der Trainer, dessen Elf am Mittwoch (20 Uhr) das vorgezogene Spiel in Billerbeck austrägt.

Zu Fall gebracht: Der zweifache ASC-Torschütze Julius Schmitz (links) stoppt Uli Wirtz unsanft – und am Ende stürzt Westfalia Osterwick sogar vom Spitzenplatz. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Timo Mevenkamp spürte das Unheil heraufziehen. „Das ist zu still hier“, versuchte der Linksverteidiger einen Weckruf an seine Kollegen. „Brust raus, Körperspannung!“ Die fehlte gänzlich in diesen fatalen zehn Minuten zwischen der 55. und 65. Minute. Der ASC Schöppingen bedankte sich, drehte das Spiel zum 3:2 und kippte die Osterwicker vom Thron – zum ersten Mal seit dem 16. September ist die Westfalia nicht mehr Spitzenreiter der A-Liga.

GEGNER: ASC Schöppingen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Die Devise ist ganz klar. „Wir wollen das Hinspiel-Ergebnis unbedingt wieder gutmachen", erklärt Jürgen Meier, Trainer des Spitzenreiters Westfalia Osterwick. Damals ging das Auswärtsspiel in Schöppingen nach einer Führung noch mit 1:2 verloren. „Im Hinspiel haben wir ein gutes Spiel gemacht, aber in der ersten Halbzeit viele Torchancen leider nicht genutzt", erzählt Meier. Am Sonntag müssen seine Spieler effektiver zu Werke gehen. „Toll wäre es, wenn wir frühzeitig in Führung gehen und das Spiel in unsere Richtung lenken", wünscht sich der Osterwicker Coach. Personell hat sich die Ausgangslage im Vergleich zum Hinspiel deutlich verbessert. „Wir hatten damals zwölf Spieler nicht an Bord", erinnert sich Meier. „Das ist jetzt nicht so." Mit Johannes Sicking, Szymon Szmigielski und Bartlomiej Kijas fehlen ihm drei Kräfte. Ansonsten sind alle fit. Zudem dürften die Westfalia-Kicker ausgeruht sein. Schließlich wurde das vorgezogene Spiel am Donnerstag gegen Brukteria Rorup nach drei Minuten aufgrund der defekten Flutlichtanlage abgebrochen. „Jetzt liegt der Fokus voll und ganz auf das Heimspiel gegen Schöppingen", gibt Meier die Richtung vor. „Wir wollen punkten."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Das Last-Minute-Tor mag vom Zeitpunkt her glücklich gewesen sein, aber allemal hochverdient. „Wir haben über 90 Minuten auf knüppelharter Asche ein richtig gutes Spiel gemacht", lobte Jürgen Meier das Personal, das sich mit dem goldenen Tor durch Luis Lammers spät, aber nicht zu spät belohnte und durch das 1:0 bei GW Hausdülmen drei Punkte mit auf die Heimreise nahm. Trotz der schwierigen Platzverhältnisse bemühten sich die Osterwicker durchweg, zu kombinieren. „Der tief stehende Gegner hat allerdings nicht auf Fußball gesetzt", berichtete der Westfalia-Trainer. „Die haben die Bälle nur lang nach vorne geschlagen."

Schon in der ersten Halbzeit besaß die Westfalia einige gute Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Das dickste Ding hatte Jan Kröger auf dem Schlappen, der nach 70 Minuten eine Kopfballvorlage von Tobias Paschert aus einem Meter über den Kasten ballerte. In der 88. Minute schlugen nach Vorarbeit des starken Luca Thiäner die Joker zu: Pascal Leipelt tanzte zwei Gegenspieler aus und passte in die Tiefe zu Luis Lammers, der eiskalt zum Siegtreffer vollstreckte. „Ein hartes Stück Arbeit", atmete Jürgen Meier durch. „Aber das war absolut verdient!"

| GW Hausdülmen Westf. Osterwick 0:1; Tor: 0:1 Luis Lammers (88.).

GEGNER: GW Hausdülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Hausdülmen, Asche

ZUM SPIEL: Ob auf Asche oder Rasen gekickt wird, ist ihm wurscht. „Alles kann, nichts muss", meint Jürgen Meier, „wir sind für alle Böden bestens gewappnet. Ich geh' aber davon aus, dass wir auf Asche pöhlen." Als „kampfstarken Gegner" bezeichnet er den Gastgeber. „Zweimal haben wir in dieser Saison schon gegen Hausdülmen gespielt", erzählt Trainer Meier, „und beide Male gewonnen: 3:2 in der Meisterschaft und 2:0 im Pokal" Es seien enge Spiele gewesen. Er stellt sich wieder auf einen heißen Kampf ein. „Ist doch klar", sagt Meier, „jeder Will den Tabellenführer schlagen." Bis auf Jürgen Sicking, der wegen Achillessehnenproblemen noch länger ausfällt, hat er alle an Bord.

Der Westfalia-Vorstand mit Gästen: (von links) Bürgermeister Christoph Gottheil, Robin Boom (Projekt Kleinspielfeld), Jürgen Boll (Beisitzer), Doreen Wensing (Beisitzerin), Jürgen Patte (2. Vorsitzender), Dieter Wilger (Vorsitzender), Daniel Kramer (2. Vorsitzender), Peter Fedders (Geschäftsführer), Eike Nonhoff (Kassierer), Torsten Merschformann (Beisitzer); es fehlt Beisitzer Carlo Börnhorst. Foto: Ingo Röschenkemper

Westfalia Osterwick wählt und blickt in die Zukunft

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Rosendahl. Die bislang ungenutzte Fläche zwischen dem Kunstrasenplatz und der Tennisanlage im Westfalia-Stadion soll künftig von den kleinsten Fußballern genutzt werden können: Das Projekt „Kleinspielfeld“ stellte Robin Boom in der Generalversammlung des Sportvereins Westfalia Osterwick vor. „Das ist eine tolle Sache, zumal mehrere Aktive aus der Jugendfußballabteilung die Planung und Organisation übernehmen“, lobte der Vorsitzende Dieter Wilger das Engagement.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der ersatzgeschwächte Spitzenreiter rettete kurz vor Schluss einen Zähler gegen die Reserve der TSG Dülmen. Niklas Weßeling (90. Minute), kurz zuvor eingewechselt, nagelte einen Freistoß aus 30 Metern Entfernung in den Giebel. „Einunglaublich tolles Tor, lobte Jürgen Meier, Trainer von Westfalia Osterwick, den Schützen zum 1:1-Ausgleich, „mit Wucht und Geschwindigkeit!" In der ersten Hälfte tauchte Leon Eggemann frei vor der Bude auf. „Da hätte 'Egge' besser quer gepasst zu Flo Richters oder Jan Kröger", berichtete Meier, „stattdessen schob er dem Keeper den Ball in die Arme. Das war eine tausendprozentige Möglichkeit!" Bis zur Pause zeigten die Hausherren eine ordentliche Vorstellung. „Aber nach dem Wechsel haben wir eine richtig schlechte Partie abgeliefert", gab der Coach ehrlich zu, „auf dem holprigen Rasen war ein genaues Passspiel auch sehr schwierig." Die Gäste standen tief und kamen nach zwei gefährlichen Eckbällen mit der dritten Ecke zum 1:0 durch Daniel Ivanovic (78.). Doch die Osterwicker wurden nicht nervös, drängten auf den Ausgleich, den Joker Weßeling erzielte.

| Westfalia Osterwick TSG Dülmen II 1: 1 ; Tore: 0:1 Daniel Ivanovic (78.), 1:1 Niklas Weßeling (90.)

Kreisliga B: Erster Auswärtssieg für SuS Hochmoor

Allgemeine Zeitung HOCHMOOR. Den ersten Auswärtssieg überhaupt in dieser Saison hätten sie auch ganz normal" einfahren können, aber nach einem 0:3-Rückstand wirkt das ja umso beeindruckender. „Für uns Trainer hätte es angenehmer sein können", sprach Sebastian Scheinig nach dem 4:3 des SuS Hochmoor bei Westfalia Osterrwick II auch für seinen Kollegen Andreas Kersten. Zwei Kopfbälle nach Standards führten zum 0:2-Pausenrückstand, direkt nach Wiederbeginn fiel gar das 0:3. „Dann haben wir endlich die Bälle besser in die Spitze gespielt und uns da behauptet", sah Scheinig eine Steigerung. Robin Schultewolter und er selbst verkürzten auf 3:2, dann nutzte Schultewolter einen Elfer nach Foul an Daniel Kloster zum Ausgleich - und traf zwei Minuten später sogar zum 3:4. Scheinig: „Kämpferisch war das gut, aber glücklich!"

| Westfalia Osterwick II SuS Hochmoor 3:4; Tore: 1:0 Ralf Borgert (15.), 2:0 und 3:0 Pascal Leipelt (35., 46.), 3:1 Robin Schultewolter (60.), 3:2 Sebastian Scheinig (63.), 3:3 und 3:4 Robin Schultewolter (76., FE; 78.).

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Mit einem Zähler musste sich der Spitzenreiter zufriedengeben. „Ein verdientes Unentschieden", erklärte Westfalia-Trainer Jürgen Meier nach dem 1:1 in Seppenrade, „in der ersten Halbzeit haben wir zu wenig Druck erzeugt. Da waren wir nicht schnell genug, sonst hätten wir den Gegner an der Physis gepackt." Aber nach einem 0:0 zur Pause hatten die Osterwicker das Match in der zweiten Hälfte komplett im Griff.

,.Nur leider haben wir einmal nicht aufgepasst", so Meier, „und schon war's passiert." Mit einem langen Ball auf Michael Amsmann fiel das 1:0 (75. Minute) für die Hausherren. Doch die Gäste drückten rigoros auf den Ausgleich. Sie mussten eine Viertelstunde warten, bis Jan Kröger in der Endphase das längst fällige 1:1 (88.) gelang. „Weil Seppenrade viel auf Zeit gespielt hatte, ließ der Schiri nachspielen", berichtete Jürgen Meier, „da hatten wir noch drei gute Chancen." Pascal Leipelt, nach knapp einer Stunde eingewechselt, scheiterte an Keeper Jan Hegemann. Toblas Paschert hätte bei den beiden folgenden Eckbällen fast das Siegtor markiert. Ihm fehlte leider das Quäntchen Glück.

| Fortuna Seppenrade - Westfalla Osterwick 1:1; Tore: 1:0 Michael Anismann (75.), 1:1 Jan Kröger (88.)

GEGNER: Fortuna Seppenrade

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Seppenrade (Kunstrasen), Reckelsumer Straße in Lüdinghausen

ZUM SPIEL: Über die Offensivqualitäten des Gegner findet er nur lohende Worte. „Die haben genauso viele Tore geschossen wie wir", sagt Jürgen Meier mit Blick auf die Tabelle. Allerdings hat Fortuna Seppenrade deutlich mehr Gegentore als die Westfalia kassiert - da gelte es den Hebel anzusetzen. „Wir wollen hinten stabil stehen und schnell umschulen", kündigt der Trainer vor dem Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger an. „Auf jeden Fall erwarte ich ein sehr enges Spiel." Ganz frei von personellen Sorgen ist der Tabellenführer nicht, denn Florian Richters ist gesundheitlich angeschlagen, Hannes Grams (Muskelfaserriss) und Johannes Sicking (Achillessehne) fallen sicher aus, ebenso wie Nils Borgert und Bartlomiej Kijas. Trotzdem wollen die Osterwicker in Seppenrade den nächsten Schritt gehen - zehn sind es noch bis zum Saisonende, sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger SuS Olfen, der am viertletzten Spieltag noch zum Showdown ins Westfalia-Stadion kommt. Den Druck verspüren sie nach wie vor nicht, versichert Meier: „Wir freuen uns einfach auf jede Partie und nehmen sie an wie ein Endspiel." Dass sich seine Jungs für den Erfolg zerreißen, daran hegt er ohnehin keinen Zweifel: „Diese Mannschaft hat einen tollen Charakter!"

Unsanft ausgehebelt: Uli Wirtz (rechts) bringt seinen Holtwicker Kontrahenten Timo Fedders zu Fall und holt sich dafür die gelbe Karte von Schiri Holger Derbort ab. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia siegt im Rosendahler Derby

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Rosendahl. Für den meisten Betrieb im Westfalia-Stadion sorgte Eberhard. Das Tief, das über NRW hinwegfegte, machte den Fußballern das Leben mächtig schwer. Eberhard stürmte über den schmierigen Rasenplatz, was das Zeug hielt – aber nur einer traf an diesem Nachmittag, und der hieß Luis Lammers: Er entschied in der 70. Minute das Rosendahler Derby für Westfalia Osterwick gegen den Nachbarn SW Holtwick. Und während die Sieger im Regen über den Platz tanzten, konnte Johannes Dönnebrink es nicht wirklich fassen. „Mindestens einen Punkt hätten wir hier mitnehmen müssen“, schüttelte der SW-Spielertrainer den Kopf.
Ob der Westfalia-Sieg verdient war oder nicht, daran schieden sich die Geister. „75 Minuten lang hatten wir alles im Griff“, stellte Jürgen Meier seinen Osterwicker Jungs ein gutes Zeugnis aus. „Ich denke, dass wir verdient in Führung gegangen sind.“ Mario Beeke, der gemeinsam mit Jojo Dönnebrink für die Holtwicker verantwortlich ist, hatte die dickeren Chancen vor allem nach der Pause bei seiner Mannschaft gesehen: „Vor dem 0:1 schon. Nachher hätten wir es sogar drehen können.“

In der Tat warfen die Schwarz-Weißen in der Schlussphase alles nach vorne und hatten einige Hochkaräter auf dem Schlappen. Allerdings war an diesem Nachmittag kein Vorbeikommen an einem 18-jährigen Schnapper, der sein erstes Spiel in der Kreisliga A absolvierte: Julian Wensky. „Eine ganz tolle Leistung“, strahlte Jürgen Meier, und auch Beeke gab zu: „In einigen Situationen war er heute Weltklasse.“

Zum Beispiel in der 76. Minute, als er einen satten Schuss von Andreas Schulenkorf aus spitzem Winkel zur Ecke klärte. Auch einen langen Freistoß von Tom Kuschel, der auf dem glatten Geläuf noch aufsprang, lenkte Wensky zur Ecke (88.). Schon nach einer Stunde hatte er einen 22-Meter-Schuss des gerade eingewechselten Chris Klöpper noch um den Pfosten gelenkt.

Vorher waren es die Osterwicker, die ihre guten Möglichkeiten hatten: Timo Fedder rettete zwei Mal nach Flanken vor Florian Richters (28.) und Luis Lammers (39.), der Schuss von Tobias Paschert nach einem Richters-Einwurf touchierte den Pfosten (43.). Und kurz nach der Pause rutschte Lammers haarscharf an einer Hereingabe von Leon Eggemann vorbei. Lammers machte es dann in der 70. Minute besser, als er nach Vorarbeit von Uli Wirtz zum Tor des Tages traf – abgefälscht senkte sich der Ball über Christian Meckeler hinweg ins Netz.

Dabei blieb es, auch weil Tobias Voßkamp einen Stolplerer von Julian Wensky nicht nutzte (86.) und Oliver Abel nach der folgenden Ecke von Kai Kohler per Kopf nur den Pfosten traf. „Das war Pech, aber die Jungs haben nie aufgegeben“, musste Jojo Dönnebrink eine aus seiner Sicht unnötige Niederlage schlucken. Jürgen Meier verbuchte derweil den nächsten Derbysieg: „Wieder eine hohe Hürde bewältigt!“

| Westfalia Osterwick – SW Holtwick 1:0; Tor: 1:0 Luis Lammers (70.).

Luis Lammers, Sturmspitze beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick. Foto: az

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). 14 Torchancen hatte er gezählt. „Das Spiel hätte auch 10:2 oder im Optimalfall 14:2 ausgehen können“, meinte Jürgen Meier, „am Ende des Tunnels haben wir 3:2 gewonnen.“

Hochzufrieden war der Trainer des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick mit dem Auftritt seiner Mannschaft, allein die Defizite im Abschluss haben ihm nicht gefallen. „Ansonsten war es ein richtig gutes Testspiel.“ Acht Mal waren seine Schützlinge in der Winterpause im Einsatz. „Wir sind gut vorbereitet auf das Derby gegen Holtwick“, erklärte er, „meine Jungs sind prima in Schuss.“

Ein Extralob bekam Szymon Michal Szmigelski, der das 1:0 erzielt hatte. „Szymon ist ein Gewinner der Vorbereitung“, betonte Jürgen Meier, „er gehört schon seit zwei Jahren zum Kader und hat jetzt drei Schritte nach vorn gemacht.“ Meier wechselte auch gegen Oeding durch. Neun Akteure tauschte er aus. Dazu zählte Timon Schüer, dem das 2:1 gelang. „Hinten hat er seine Sache gut gemacht und vorn getroffen.“ Luka Patte, ein Jungspund aus dem eigenen Talentschuppen, beeindruckte den Westfalia-Coach mit seinem Tempo. „Mannomann“, staunte Meier, „der Patte ist noch schneller als der Egge.“ Und das will was heißen. Leon Eggemann, die andere Rakete, ist derzeit noch angeschlagen und wurde geschont fürs Derby.

| Westfalia Osterwick FC Oeding 3:2; Tore: 1:0 Szymon Michal Szmigelski (28.), 1:1 David Bleker (53.), 2:1 Timon Schüer (62.), 2:2 Tobias Br (65.), 3:2 Timo Mevenkamp (72.)

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Na bitte, es geht doch. Nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Testspielen hat Westfalia Osterwick das Spiel gegen den B-Ligisten SC RW Nienborg mit 7:0 gewonnen. „Im Großen und Ganzen bin ich mit unserem Spiel zufrieden", erklärt Jürgen Meier, Trainer der Westfalia. Bereits nach 14 Minuten stand seine Mannschaft durch die Tore von Szymon Szmigielski und Leon Eggemann mit 2:0 in Front. In der zweiten Halbzeit erhöhten zunächst Niklas Weßeling per Freistoß und Luis Lammers mit zwei Treffern auf 5:0. In den letzten fünf Minuten setzten Luca Thiäner und Jan Kröger mit ihren Treffern den Schlusspunkt der Partie. „Besonders wichtig ist, dass wir zu null gespielt haben", freut sich Meier. Der Gegner aus Nienborg sei sehr offensiv aufgetreten und habe versucht, die Osterwicker dauerhaft anzulaufen. „Das war für uns ein guter Test", so Meier. Am Samstag folgt bereits das nächste Testspiel. Dann ist DJK Dülmen zu Gast im Westfalia-Stadion.

| Westfalia Osterwick SC RW Nienborg 7:0; Tore: 1:0 Szymon Szmigielski (6.), 2:0 Leon Eggemann (14.), 3:0 Luis Lammers (66.), 4:0 Niklas Weßeling (70.), 5:0 Luis Lammers (80.), 6:0 Luca Thiäner (85.), 7:0 Jan Kröger (87.)

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