Er leitete den Sieg mit dem Führungstreffer ein und setzte auch den Schlusspunkt: Florian Richters (links) stellte mit einem Doppelpack erneut seine Torjägerqualitäten unter Beweis. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia schlägt DJK Dülmen mit 3:0

Allgmeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick. Ein Feuerwerk brannten sie diesmal nicht ab, aber es ist ja nicht jede Woche Gala-Derby-Sonntag. Im Kreisliga-Alltag muss seriöse Arbeit abgeliefert werden, möglichst fehlerlos, mit viel Geduld. „Und das haben die Jungs super gemacht“, zeigte sich Jürgen Meier restlos zufrieden. „Wir haben die Ruhe bewahrt und wieder zu Null gespielt.“ Zweites Spiel, 3:0-Erfolg gegen DJK Dülmen – erneut durfte der Trainer sein Personal nach dem Abpfiff zum Siegertänzchen bitten.

Diesmal ließ der Dosenöffner länger auf sich warten als noch eine Woche zuvor in Darfeld. Eine gute Stunde mühte sich der Favorit ohne Ertrag. „Wir hatten ja unsere Chancen“, stellte Meier fest, der nie daran zweifelte, dass seine Mannschaft den Gegner in die Knie zwingen würde. „Ein Spiel dauert ja 90 Minuten“, bemühte er eine alte Weisheit. Wann die Tore fallen, ist egal.

Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Die 100 Prozent, die sie benötigen, sind noch nicht erreicht. „Manchmal erkennen wir die Situation nicht richtig, dann unterlaufen uns zu einfache Fehler", schüttelte Andreas Medding den Kopf. "So bringen wir uns um mögliche Punkte." Auch gestern im Gastspiel bei Westfalia Osterwick II, wo SW Beerlage am Ende klar mit 1:4 unterlag. Mit einem Handelfmeter brachte Tobias Wiggers die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung. In der 52. Minute gelang Christian Kalvelage der Ausgleich. „In der Phase waren wir gut drin im Spiel", berichtete der Trainer. „Aber dann wird ein technischer Fehler gleich mit dem 1:2 bestraft." Florian Tembrockhaus gelang der Treffer, dem Yannik Lammers per Doppelpack das 4:1 folgen ließ.

| Westfalia Osterwick II SW Beerlage 4:1; Tore: 1:0 Tobias Wiggers (42., HE), 1:1 Christian Kalvelage (52. ), 2:1 Florian Tembrockhaus (55.), 3:1 und 4:1 Yannik Lammers (68., 85.).

GEGNER: DJK SF Dülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Selbstbewusst werden die Osterwicker, nach dem 4:0-Derbysieg über Darfeld, auf den Platz gehen. Trainer Jürgen Meier erwartet im Heimspiel gegen DJK Dülmen einen defensiven Gegner. „Die Dülmener haben ihr erstes Spiel verloren und werden sich wahrscheinlich hinten reinstellen", erklärt Meier. „Es könnte mit weiteren Siegen öfter dazu kommen, dass sich die Gegner defensiver aufstellen", ergänzt er. Darauf müssten sich seine Spieler einstellen. Personell werden Kapitän Tobi Paschert und Johannes Sicking urlaubsbedingt fehlen. Dazu wird Hannes Grams (Bänderriss) ausfallen. Hinter Ullrich Wirtz (Knie) steht ein Fragezeichen.

Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Passend zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft aus Osterwick kehrt Trainer Andreas Medding heute aus dem Urlaub zurück. Lennart Götte, sein Vertreter, erwartet ein enges Spiel. „Es ist ein kleines Derby, da wir seit Jahren gegen Osterwick in der B-Liga spielen und uns sehr gut kennen", erklärt Götte.

Er erwarte ein sehr emotionales Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft. Personell kann das Team aus Beerlage aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Neuzugang Altergott ist weiter angeschlagen. „Nach den verpatzten Start müssen wir in Osterwick Zähbares mitnehmen", meint Götte und fügt hinzu: „In den letzten Spielen mit Osterwick waren wir meist nicht sehr erfolgreich. Die Osterwicker werden uns alles abverlangen."

| Anstoß: Sonntag, 12.45 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

Lust und Frust: Ausgelassen feiern die Spaßfußballer aus Osterwick den klaren 4:0-Sieg im Rosendahler Derby, während „Hubi“ Roling (vorn), Co-Trainer bei Turo Darfeld, die Niederlage erst mal verdauen muss. Foto: az

Kreisliga A: Mit den schnellen Osterwicker Sturmspitzen ist nicht zu spaßen

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Das Rosendahler Derby endete mit einem Viererpack für die gefrusteten Darfelder. 0:4 verloren gegen den Rivalen Westfalia Osterwick – Markus Lindner zog hinterher ein Gesicht, als sei ihm eine Laus über die Leber gekrochen. „Spielerisch war das gar nicht so schlecht, was unsere Jungs geboten haben“, meinte der Turo-Coach, „doch fehlte uns vorn die Durchschlagskraft.“ 

Schon früh musste er seine Formation wohl oder übel umbauen. Philipp Jacobs, der wie „Hubi“ Roling die Aufgaben des Co-Trainers wahrnimmt, humpelte in der 19. Minute vom Rasen. „Oberschenkelzerrung“, so seine Selbstdiagnose, „da geht nix mehr.“ Simon Gövert, der Nachwuchsmann, kam für Jacobs. Er spielte nun den Sechser für Roling, der Jacobs als Innenverteidiger neben Kapitän André Uphaus vertrat.

Die Darfelder Defensive wurde direkt danach zweimal von Luis Lammers auf die Probe gestellt. Als Uphaus (20.) den Ball vertändelte, semmelte ihn Lammers über den Querbalken, Wiederum Lammers (24.) scheiterte kurz darauf an Keeper Jan Reuter, der reaktionsschnell parierte.

Der Dosenöffner: Leon Eggemann (rechts) rennt Marius Röttgering (links) davon und bereitet mit klugem Querpass die Osterwicker 1:0-Führung vor. Foto: az

Kreisliga A: Osterwick schlägt den Derby-Rivalen Darfeld 4:0

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Der erste Aufreger geschah schon weit vorm Anpfiff. „Der Schiri hat keine Hose mit“, staunte Markus Lindner, Trainer von Turo Darfeld, „das ist Kreisliga A – live und in Farbe.“ Melanie Feldkamp, seine Herzdame, scherzte spontan: „Ich hätte noch eine mit. Aber ob ihm die passt?“ Leonard Render beschaffte sich jedoch Ersatz und musste nicht unten ohne pfeifen. Von Ulrich Hörnemann

Für den zweiten Aufreger sorgten dann die Osterwicker, die mit ihrem Tempofußball den Derby-Gegner Turo Darfeld förmlich überrannt haben. „Das war ein tolles Aufbauspiel meiner Mannschaft“, lobte Westfalia-Coach Jürgen Meier seine Rasselbande, „wir haben brutale Fähigkeiten nach vorn. Ob Leon Eggemann, Luis Lammers oder Florian Richters – unsere schnellen Spitzen sind von keinem zu halten. Folgerichtig fielen dann auch die Tore.“

Leon Eggemann, am Mittwoch zuvor 19 geworden, eilte in der 27. Minute Marius Röttgering davon und legte auf für „Flo“ Richters, der diese Maßvorlage mühelos verwandelte.

Leon Eggemann, Luis Lammers und Tobias Lanfers bereiteten in der 32. Minute das 2:0 vor. Richters war wiederum der Schütze. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Lammers auf 3:0. „Osterwick war gnadenlos effektiv“, lobte Markus Lindner die gegnerische Offensivreihe, „wir wurden im eigenen Stadion ausgekontert.“ Florian Richters gelang in der 77. Minute auch noch das 4:0, als er die Turo-Abwehrleute kurzerhand zum Tanzkurs einlud und alle kräftig verladen hat. „Das war ein schöner Anfang“, meinte Jürgen Meier und drohte: „Keine Bange: Wir können es noch besser.“ 

| Turo Darfeld - Westfalia Osterwick 0:4; Tore: 0:1, 0:2 Florian Richters (27., 32.), 0:3 Luis Lammers (45. +1), 0:4 Florian Richters (72.)

Torschützen unter sich: Florian Richters (links) und Luis Lammers (rechts)

Packendes Duell: Westfalia-Kapitän Tobias Paschert (links) und Marius Röttgering im Rückspiel der Vorsaison. Foto: az

Kreisliga A: Darfeld gegen Osterwick

Allgemeine Zeitung Rosendahl (uh). Das gleiche Derby hat es vor 15 Jahren auch schon gegeben. „Damals war es auch der Saisonauftakt und gleichzeitig mein erstes Spiel für Westfalia Osterwick“, erinnert sich Jürgen Meier, der alte und neue Trainer, „es war auch bullenheiß, und die Partie endete unentschieden.“

Die Torfolge im Sommer 2003 weiß er noch genau. „Darfeld lag 2:0 vorn. Dann haben wir das Spiel auf den Kopf gestellt und sind 3:2 in Führung gegangen. Fraundörfer erzielte schließlich noch den Ausgleich.“ Das Ergebnis sei gerecht gewesen. „Das war in Darfeld, genau wie diesmal“, fügt er hinzu, „nur haben beide Teams in der Bezirksliga gespielt und nicht in der Kreisliga A.“

"Die Vorbereitung war okay, bis auf die Resultate - und die interessieren eh keinen"

- Markus LIndner (Turo Darfeld)

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die erste Halbzeit sei nicht so gut gewesen, die zweite dafür umso besser. ,,Das war alles in allem eine runde Sache, bilanzierte Jürgen Meier, Trainer des A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, nach dem 2:0-Erfolg beim Klassen-Konkurrenten Grün-Weiß Hausdülmen, „bis zur Pause waren wir stets Herr der Lage, haben aber zu wenig Druck nach vorn entwickelt." Dennoch gelang seinem Team auf Vorarbeit von Florian Richters und Leon Eggemann die 1:0-Führung (45. Minute) durch Goalgetter Luis Lammers. „Nach dem Seitenwechsel haben wir dem Gegner durch ständiges Pressing den Nery gezogen."

Die Hausherren, die ihr Heil nur durch lange Bälle auf Christoph Brock-mann suchten, mussten in der 81. Minute das 0:2 einstecken. Nach einer weiteren Kombination über Richters und Eggemann war Lammers zu Fall gekommen. Timo Mevenkamp nutzte den Strafstoß zum 2:0-Endstand. „Das war eine Art Konzessionsentscheidung", so Meier, „denn in der ersten Hälfte wurde Eggemann klar gefoult."

| Grün-Weiß Hausdülmen - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Luis Lammers (45.), 0:2 Timo Mevenkamp (81., FE)

Der Torschütze zum 1:0: Leon Eggemann (rechts) hat in dieser Szene kurz vor Schluss die Entscheidung auf dem Fuß, trifft den Ball aber nicht richtig. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Platz drei für Westfalia

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die Rechnung ohne acht ging auf, und das machte Jürgen Meier mächtig stolz. „Plötzlich waren wir nur noch zwölf"', blickte er auf sein Häuflein der Aufrechten. Aber die vielen urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfälle steckte Westfalia Osterwick prima weg und gewann gestern Abend das Spiel um Platz drei im Seifer-Cup gegen FSV Ochtrup mit 2:1.

Die dünne Besetzung erwies sich nicht als Nachteil, aber genau darauf hatte der Trainer auch gehofft. „Wir sind ein Team, in dem jeder für den anderen arbeitet", stellte er zufrieden fest. Zudem packten sie teilweise schöne Spielzüge aus wie beim 1:0, als Uli Wirtz mit einem langen Ball Florian Richters auf die Reise schickte. Der nahm Tempo auf, passte in die Mitte, und dort vollstreckte Leon Eggemann zum l:0 (23.).

Im zwei ten Durchgang erlaubte sich Tobias Paschen ein Foul im Strafraum - den fälligen Elfer nutzte Martin Ahlers zum Ausgleich. Auf der anderen Seite ging Florian Richters im Duell mit Philipp Jesewski zu Boden: Bartlomiej Kijas legte sich den Ball auf den Punkt und verwandelte sicher zum 2:1-Siegtreffer für die Osterwicker, die am Sonntag im Pokal bei GW Hausdülmen gefordert sind.

| Westfalia Osterwick - FSV Ochtrup 2:1; Tore: 1:0 Leon Eggemann (23.), 1:1 Martin Ahlers (37., FE), 2:1 Bartlomiej Kijas (45., FE).

Die Verstärkungen und die Verantwortlichen: (oben von links) Sportlicher Leiter Udo Mester, Co-Trainer Roland Kortüm, Luca Thiäner, Leon Eggemann, Co-Trainer Tobias Paschert, Trainer Jürgen Meier; unten von links: Ralf Borgert, Torwarttrainer Tobias Smolinski, Julian Medding, Justin Günther.

Youngster drängen in den Kader

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Falsche Bescheidenheit wollen sie nicht an den Tag legen. Zweimal in Folge sind sie Vizemeister geworden - „in der vergangenen Saison mit 70 Punkten, das ist ja brutal", schüttelt Jürgen Meier den Kopf. Sich hinstellen und sagen, dass sie diesmal mit Platz sechs zufrieden sind, können und wollen sie nicht. Oben mitmischen will die Westfalia wieder. Wie weit oben, das muss sich zeigen.

Schwer zu stoppen ist die Westfalia, wenn sie ins Rollen kommt: Lars Knipper (links) muss sich dem Trikottest unterziehen. Fotos: Frank Wittenberg Foto: az

Allgemeine Zeitung. Von Frank Wittenberg Osterwick. Neu sind nur ein paar Farben. Aus der roten Asche ist grüner Kunstrasen geworden, die Haare schimmern ein bisschen grauer – „sonst hat sich hier wenig bis gar nichts geändert“, lächelt Jürgen Meier. Der Zusammenhalt, die Herzlichkeit, die gute Resonanz der Zuschauer, für den 50-Jährigen wirkt es ein bisschen wie heimkommen. „Das Verhältnis zu Westfalia Osterwick ist in der Zeit immer super geblieben“, versichert er. Deshalb freut er sich riesig auf seine zweite Amtszeit nach 2002/03. 

Gegangen ist er vor 15 Jahren mit einem Paukenschlag: Nach Platz drei in der Bezirksliga war es ausgerechnet Meier, der den Osterwickern mit seinem Treffer in der 117. Minute zum 3:2 gegen den damaligen Oberligisten SuS Stadtlohn den Sieg im Krombacher-Pokal beschert hat. Knipsen wird er allerdings nicht mehr im Westfalia-Trikot. „Das habe ich Peters Fedders beim ersten Anruf gleich gesagt“, lacht er. „Den Spielertrainer gebe ich mit 50 Jahren nicht mehr.“ Dafür verfügt er mit Tobias Paschert, der ebenso wie Roland Kortüm die Rolle des Co-Trainers übernimmt, seinen verlängerten Arm auf dem Feld.

Mit vollem Einsatz, aber nicht zu stoppen: Tobias Paschert (links) und Hannes Grams (rechts) können den DJK'ler Bastian Domeier nicht aufhalten. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung -fw- Coesfeld/Osterwick. Auf Dauer war die Qualität des Gegner nur schwer zu bändigen. „In der zweiten Halbzeit wurden die Coesfelder immer griffiger“, hatte nicht nur Westfalia-Trainer Jürgen Meier einen starken Auftritt der DJK-VBRS gesehen. Der Bezirksligist drückte auf das Gaspedal, erspielte sich Chancen und traf – und zog mit dem 3:1 gestern Abend in das Finale des Getränke-Seifer-Cups ein, in dem es nun am Freitag um 20.15 Uhr zum Ortsderby gegen Gastgeber SG Coesfeld 06 kommt.

Nein, ein gewöhnliches Spiel war es für Engin Yavuzaslan nicht, das gab der DJK-Spielertrainer zu nach dem schnellen Wiedersehen mit seinem alten Club. Und doch richtete er den Blick auf sein eigenes Personal – das hatte sich ein dickes Lob verdient. „Mario Worms, Andree Dörr und Steffen Warnecke haben einen super Job gemacht“, zeigte sich Yavuzaslan, der erst am Tag zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt war, bestens zufrieden mit dem Zustand seiner Mannschaft. „Wir haben es heute in allen Bereichen richtig gut gemacht.“

Hier scheitert Westfalia-Stürmer Luis Lammers am Ottensteiner Torwart Tobias Schücker – kurz darauf stand er aber goldrichtig und markierte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Die Brechstange blieb bewusst im Koffer. Geduldig agierte die Westfalia bis in die Schlussphase, trotz des Rückstandes nicht kopflos – was Jürgen Meier schwer beeindruckte. „Das ist der nächste Entwicklungsschritt“, stellte der Trainer zufrieden fest. „Wir haben nicht einfach lange Bälle geschlagen.“ Und das wurde belohnt: Mit zwei späten Treffern drehten die Osterwicker die Partie gegen den FC Ottenstein und zogen mit dem 3:2-Sieg in die zweite Pokalrunde ein.

Sein persönliches Geheimrezept zog Meier nach dem Abpfiff des sehr guten Schiedsrichters John Peters aus der Hosentasche: ein scharfes Vivil-Bonbon, gut für die Stimme, denn die kam unablässig zum Einsatz. „Gerade jetzt zu Beginn muss ich die Mannschaft noch viel von außen unterstützen“, lächelte der Trainer, der immer wieder lautstark dirigierte.

Kaum aufzuhalten: Westfalia Osterwick und Florian Richters (links), der hier Oliver Abel entwischt, präsentierten sich gestern Abend im Rosendahler Derby deutlich präsenter. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung (fw) Rosendahl. Die klare Niederlage im prestigeträchtigen Derby war auch „nur“ ein Testspiel, der Auftakt zum Getränke-Seifer-Cup, und doch wurmte Johannes Dönnebrink der Auftritt seines Personals gestern Abend sichtlich. „Das war heute ganz schlecht“, wollte der Spielertrainer von SW Holtwick das klare 0:4 binnen 60 Minuten gegen Westfalia Osterwick nicht schön reden. „Das ist ein Tiefpunkt in der Vorbereitung, den wir uns genommen haben.“

Zumal der Sieg für den Ortsrivalen aus Osterwick restlos verdient war. Jürgen Meier, der direkt nach der Arbeit mit dem Motorrad aus Gelsenkirchen eingeflogen war und die ersten 20 Minuten verpasst hatte, genoss einen entspannten Abend – und eine Partie, in der seine Jungs vieles richtig gemacht haben. „Wir standen wieder sehr kompakt und haben den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, zeigte sich der Westfalia-Trainer zufrieden.

 Das Tor des Tages erzielte Jan Kröger (links) in der 63. Minute nach einer gelungen Kombination über Hannes Grams und Leon Eggemann.

Allgemeine Zeitung Osterwick. Der 1:0-Sieg im Testspiel gegen einen starken Gegner war die eine Sache – mindestens ebenso viel Spaß hatte Jürgen Meier an den Reaktionen der Gäste des FC Marokko Herne nach dem Besuch bei Westfalia Osterwick. „Das macht Fußball aus bei solch einer Rückmeldung“, staunte er über die Nachricht der Kicker aus Herne, die er am Abend erhalten hatte und in der sich der FC Marokko für die tolle Gastfreundschaft bedankt, unter anderem mit den Worten: „Es war eines der schönsten Freundschaftsspiele in den zwölf Jahren – und das Ergebnis war zweitrangig, wenn man so tolle Menschen kennenlernt.“

Ein guter Härtetest war die Partie gegen den Vizemeister der Kreisliga A obendrein. „Wir haben Ball und Gegner gut laufen lassen und nach den drei Wochen Training schon ein sehr gutes Umschaltspiel ausgezogen“, zeigte sich Meier begeistert von seiner Mannschaft. Trotz einiger Wechsel und Systemänderungen habe es die Westfalia jederzeit geschafft, hinten stabil zu stehen und nach vorne für Gefahr zu sorgen. Das Tor des Tages erzielte Jan Kröger (links) in der 63. Minute nach einer gelungen Kombination über Hannes Grams und Leon Eggemann. Und neben dem Sieg nahmen die Osterwicker gerne die Eindrücke mit, auch menschlich voll auf einer Wellenlänge gelegen zu haben. Meier: „Und das, wenn man bedenkt, was momentan im DFB und überhaupt los ist . . .“

| Westfalia Osterwick – FC Marokko Herne 1:0; Tor: 1:0 Jan Kröger (63.).

Jürgen Meier, Trainer der Ersten Mannschaft, konnte für Sonntag noch einen Gegner organisieren:

Um 13 Uhr steigt an diesem Sonntag (22.07.) das Testspiel gegen den FC Marokko Herne im Westfalia-Stadion. 

Das 3:0 für die Westfalia: Florian Richters (rechts) köpft ein, Tim Schlüter kommt zu spät. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Westfalia siegt in Hochmoor

Allgemeine Zeitung HOCHMOOR/OSTERWICK (fw). Die gefühlt 80 Prozent Ballbesitz für den Gegner hatte er einkalkuliert. „Wir wollten gegen einen starken Gegner defensiv gut stehen und wenig zulassen", erklärte Sebastian Scheinig. „Das ist uns bis auf fünf schwache Minuten in der ersten Halbzeit sehr gut gelungen." SuS Hochmoor verlor das Testspiel gegen Westfalia Osterwick zwar mit 0:5, aber der neue Trainer, der ab sofort gemeinsam mit Andreas Kersten für den B-Ligisten verantwortlich ist, hatte viele gute Sachen gesehen.

Allgemeine Zeitung Osterwick. Nach dem internen Spiel gegen die eigene zweite Mannschaft steht für Westfalia Osterwick am Donnerstagabend der erste „echte“ Test auf dem Programm: Tobias Paschert und Co. treten beim B-Ligisten SuS Hochmoor an. Anstoß ist um 19.30 Uhr. „Darauf freuen wir uns“, sagt Trainer Jürgen Meier, der allerdings ein kurzfristiges „Loch“ in seinem Plan beklagen muss: Der FSV Ochtrup, eigentlich Gegner am Sonntag (22.7.), hat abgesagt. „Jetzt suchen wir händeringend nach einer anderen Mannschaft, die gegen uns spielen möchte“, sagt Meier. „Wir wollen unbedingt an diesem Tag eine Partie austragen. Auch am 17. Juli würden wir gern spielen.“ Für diesen Dienstagabend suchen die Osterwicker einen Gegner.

Mit der DJK-VBRS hat Julian Medding höherklassig gespielt - jetzt steht er bei Westfalia Osterwick zwischen den Pfosten. Foto: fw

Neuverpflichtung in Osterwick

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die letzte Baustelle, die noch Sorgenfalten bereitete, hat er abgeschlossen - und wie: Julian Medding wird künftig beim A-Ligisten Westfalia Osterwick zwischen den Pfosten stehen. „Darüber sind wir sehr froh", sagt Trainer Jürgen Meier mit Blick auf den Schnapper, der bei der DJK Coesfeld-VBRS in der Westfalen- und: Landesliga gespielt hat. „Juli hat schon einen sehr guten Eindruck gemacht."

„ÜberJulian Medding habe ich auch von befreundeten Trainern nur Gutes gehört" 

- Westfalia-Trainer Jürgen Meier über seinen Neuzugang.

Jürgen Meier, alter und neuer Trainer des A-Ligisten Westfalia Osterwick Foto: az

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Den Vertrag hat er bereits am Freitagabend unterschrieben. Jürgen Meier wird neuer Trainer beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick. „Ich kenn’ den Verein, war ja schon in der Saison 2002/2003 als Spielertrainer dort tätig“, erzählt er, „mit den Verantwortlichen habe ich sehr gute Gespräche geführt, wir sind auf einer Wellenlänge – das passt.“ Meier, ein agiler Fünfziger, der gestern Abend der Mannschaft vorgestellt wurde, freut sich auf „eine sportlich reizvolle Aufgabe“.

Dr. Moses Dimoh, Arzt und Allgemeiner Chirurg aus Coesfeld (linkes Foto, rechts),

Allgemeine Zeitung In Freetown, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Sierra Leone, wird künftig in Trikots von Westfalia Osterwick gekickt: Dr. Moses Dimoh, Arzt und Allgemeiner Chirurg aus Coesfeld (linkes Foto, rechts), hat vor seinem Besuch vor Ort einen Container zusammengestellt und dafür unter anderem drei vollständige und gut erhaltene Trikotsätze von der Westfalia erhalten - die wurden in Osterwick nicht mehr verwendet, weil die Fußballer der A- bis C-Jugend mit Turo Darfeld in einer Spielgemeinschaft kicken und mit entsprechenden JSG-Garnituren ausgestattet wurden. Auch einige neue Bälle sind mit auf die Reise nach Sierra Leone gegangen, wo es gerade für Nachwuchsfußballer immer schwierig ist, an geeignetes Material zu kommen. Entsprechend groß war die Freude bei der Übergabe durch Dr. Dimoh.

Auch einige neue Bälle sind mit auf die Reise nach Sierra Leone gegangen, wo es gerade für Nachwuchsfußballer immer schwierig ist, an geeignetes Material zu kommen. Entsprechend groß war die Freude bei der Übergabe durch Dr. Dimoh.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die Startphase war eher verhalten. „Nur schleppend sind wir ins Spiel gekommen“, berichtete Engin Yavuzaslan, der seinen letzten Auftritt als Spielertrainer von Westfalia Osterwick absolvierte, „doch dann gab es ein paar aggressiv geführte Zweikämpfe, da haben wir dann einen Gang zugelegt.“ Auf einmal war Tempo in den Aktionen der Gäste. Florian Richters sorgte erst für den 1:0-Pausen und dann mit einem lupenreinen Hattrick für einen 4:0-Vorsprung.

„Die Tore haben wir ganz hervorragend herausgespielt“, freute sich Yavuzaslan, „der ‘Flo’ hat natürlich eine Super-Leistung zeigt.“ Richters war von seinen Gegenspielern nie zu packen und war der Matchwinner in dieser Partie, die auf dem kleinen Nottulner Kunstrasen ausgetragen wurde. Den letzten Treffer besorgte Jan Kröger zum 5:2-Erfolg..

| Grün-Weiß Nottuln II - Westfalia Osterwick 2:5; Tore: Florian Richters 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 (30., 56., 60., 62.), 1:4 Linus Sonneborn (69.), 2:4 Florian Feitscher (72.), 2:5 Jan Kröger (79.)

GEGNER: GW Nottuln II

ANSTOSS: Sonntag, 13 Uhr, Nottuln, Kunstrasen

ZUM SPIEL: Drei Jahre sind rum. „Westfalia Osterwick war meine erste Trainerstation", erzählt Engin Yavuzaslan vorm Auswärtsspiel in Nottuln, „die schöne Zeit geht jetzt zu Ende. Aufregende Momente habe ich mit meinen Jungs erlebt, wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen. Auf die letzten 90 Minuten mit ihnen freu' ich mich, und ich glaube, dass ich ihnen was geben konnte." Schon beim Seifer-Cup der SG Coesfeld 06 in der Vorbereitungsphase wird es ein Wiedersehen geben. „Ich habe viel gelernt in Osterwick und den Verein in mein Herz geschlossen", dankt er den Verantwortlichen ein letztes Mal, „ich hoffe, dass mein Nachfolger die Motivation hoch halten wird."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/DARUP. Es war ein 2:1-Arbeitssieg ohne Glanz und Gloria. „Die Daruper haben uns viel abverlangt und die Räume verdammt eng ge- ' macht", sagte Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, und lobte vor allem Florian Richters, den Zehner im Westfalia-Team, „der 'Flo' hat das Spiel seines Lebens gezeigt." Er war die Lebensversicherung der Hausherren und sorgte mit zwei Toren in der 39. und 73. Minute für den Dreier. Kurz vor der Pause hatte Jan Ahlers aus dem Gewühl heraus für die Borussen den 1:1-Ausgleich besorgt. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment erteilen", betonte Coach Micky Gravermann, „sie hat eine gute Leistung abgeliefert und ist leider nicht belohnt worden für ihren Einsatz. Schade." Auch im zweiten Durchgang hielten die Gäste prima mit. Dennoch blieb ihnen ein Punktgewinn verwehrt, weil der Tabellenzweite einen Florian Richters in seinen Reihen hatte. „Die Luft ist einfach raus", stellte Yavuzaslan fest, „bloß gut, dass auf 'Flo' Verlass war. Ohne ihn hätten wir heute alt ausgesehen." Richters hat ihnen in der Tat den Pfingstmontag gerettet mit seinen beiden Treffern.

| Westfalia Osterwick Borussia Darup 2:l; Tore: l:0 Florian Richters (39.), 1:1 Jan Ahlers (43.), 2:1 Florian Richters (73.)

GEGNER: Borussia Darup

ANSTOSS: Montag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Von der Meisterschaft haben sich die Osterwicker verabschiedet. „Billerbeck spielt eine geile und vor allem konstante Saison", lobt Engin Yavuzaslan den Rivalen, der bei einem Sieg in Darfeld den Titel perfekt machen würde, „wir schauen nicht nach Darfeld. Im letzten Heimspiel wollen wir uns vernünftig von unsern Fans verabschieden." Die Mannschaft wird extra ein 30-Liter-Fass (Pils, keine Fanta) spendieren, um nach dem Schlusspfiff mit den Zuschauern die Saison ausklingen zu lassen. „Die Billerbecker sind durch, das lassen sie sich nicht mehr nehmen", sagt der scheidende Westfalia-Trainer, „sicherlich können die Darfelder die Billerbeckrt schlagen, doch kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass am letzten Spieltag Hausdülmen in Billerbeck gewinnt." Seiner Mannschaft bleibt deshalb nur der zweite Platz. „Mit der Punktausbeute vom Vorjahr wären wir diesmal Meister geworden", erklärt er, „egal! Wir werden versuchen, unsere Bilanz noch weiter aufzupolieren."

Vorbericht Borussia Darup

GEGNER: Westfalia Osterwick

ANSTOSS: Montag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Micky Gravermann macht sich nichts vor. „Wir sind nur krasser Außenseiter", sagt der Trainer von Borussia Darup, „Westfalia Osterwick ist haushoher Favorit." Ein Blick aufs Tabellenbild gibt ihm Recht. Osterwick ist Zeiter mit 64 Punkten, Darup Zehnter mit 33. Riesengroß ist der Unterschied, doch die Gäste werden dieses Spiel nicht ohne Gegenwehr ab-schenken. Gravermann weiß auch, wie er die Hausherren ärgern will: „Defensiv gut stehen und vorn die wenigen Chancen, die wir kriegen, eiskalt verwerten." Mit der Torausbeute am vergangenen Sonntag gegen Grün-Weiß Hausdülmen war es allerdings nicht so toll. „Wir hatten viel Ballbesitz, waren vorn aber nicht durchschlagskräftig", erinnert sich Gravermann an die l:2-Heimniederlage, „das muss am Pfingstmontag deutlich besser werden." Schon in der Hinserie, damals daheim auf Asche, haben die Borussen verloren. O-Ton Gravermann: „Das war eine klare Geschichte." Der Kader wird aufgefüllt durch den Offensivakteur Marcel Vormann, der nach wochenlanger Pause sein Comeback feiert.

Kein Vorwurf an Vorwärts Lette: David Vennemann (rechts) und seine Kollegen hängten sich voll rein, aber gegen die Westfalia um Tobias Lanfers war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Foto: fw

Kreisliga A: Westfalia gewinnt 6:0 in Lette

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg LETTE/OSTERWICK. Sie schlossen die Räume, wo es nur eben ging. Nein, ein schlechtes Spiel haben die Letteraner sicher nicht abgeliefert an diesem Nachmittag hatten sie nur das Problem, mit Westfalia Osterwick auf einen Gegner zu treffen, der jede noch so kleine Lücke sah und eiskalt nutzte. Nach 90 Minuten und einem halben Dutzend Tore hatte Engin Yavuzaslan folglich wenig zu kritisieren. „Die Jungs sind die ekligen Meter gegangen", lächelte der Westfalia-Spielertrainer. „Das hat uns die Räume gegeben."

Treffen und auf Ausrutscher des VfL Billerbeck hoffen: Luis Lammers, Offensivmann bei Westfalia Osterwick. Foto: Frank Wittenberg

Kein Punktverlust mehr erlaubt

Allgemeine Zeitung LETTE/OSTERWICK (fw). An die Nullnummer im Hinspiel denkt er mit Schaudern zurück. „Danach brauchte jeder meiner Spieler einen Physio, weil wir so viele Torschüsse abgefeuert haben", schüttelt Engin Yavuzaslan den Kopf. Nur: Keiner fand ins Ziel - „und wir hätten noch drei Tage weiterspielen können." Noch so einen Ausrutscher darf sich Westfalia Osterwick morgen bei Vorwärts Lette nicht erlauben, sonst könnte das Meisterrennen in der A-Liga schon zugunsten des VfL Billerbeck entschieden sein.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Mit dem späten 1:0-Siegtreffer durch Luis Lammers wahrte der Tabellenzweite Westfalia Osterwick seine Titelchancen. „Ein Riesenlob an Brukteria Rorup", machte Engin Yaviuzaslan dem Kellerkind Komplimente, „ich hatte schon im Vorfeld von einem schweren Spiel gesprochen. Dass es allerdings so schwer würde, hätte ich nicht gedacht." Die Hausherren nutzten ihren Heimvorteil und brachten die Gäste bei sommerlichen Temperaturen noch mehr ins Schwitzen. „Die Roruper haben gekämpft wie Gladiatoren", berichtete der Westfalia-Coach, „sie haben uns keine Luft zum Atmen gegeben." Der Abstiegskandidat, der ab der 68. Minute in Unterzahl war, weil ein Akteur Rot bekommen hatte, wehrte sich nach Kräften. „Aber immer fair", betonte Yavuzaslan, „Rorup war geil auf jeden Zweikampf." Als Jan Kröger in der 69. Minute einen Schuss abfeuerte, wurde der Ball geblockt. Lammers traf zum 1:0.

| Brukteria Rorup Westf. Osterwick 0:1; Tor: 0:1 Luis Lammers (69.)

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Rorup, Rasen

ZUM SPIEL: Das Hinspiel war eine zähe Angelegenheit. „Was haben wir uns da einen Zacken aus der Krone gebrochen", schaut Engin Yavuzaslan auf den 3:2-Sieg zurück, „zur Pause lagen wir 2:0 vorn, dann hat Rorup ausgeglichen, kurz vor Schluss hat Timo Mevenkamp noch getroffen." Auch am Sonntag erwartet der Osterwicker Spielertrainer wieder „einen galligen, hungrigen und hochmotivierten Gegner, der uns den Spaß am Fußball nehmen will". Darauf hat er seine Kadetten schon eingestellt. „So viel Glück wie in der zweiten Halbzeit im Hinspiel haben wir bestimmt kein zweites Mal", erklärt Yavuzaslan, der mehrere angeschlagene Spieler in seinen Reihen hat.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Es war ein hartes Stück Arbeit! "Wie erwartet", erzählte Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick, „der Fokus lag diesmal mehr auf unserer zweiten Mannschaft, an die wir fünf Spieler abgestellt haben." Die Reserve feierte dann auch einen 9:5-Sieg gegen die SG Coesfeld 06 III. „Uns reichte ein 1:0", teilte Yavuzaslan mit, „das Tor war ein Geniestreich von Bomber." Engin Yavuzaslan hatte einen langen Ball in Richtung Sechzehner geschlagen. Luis Lammers kam noch kurz dran, dann sah Tobias Lanfers, den alle Bomber rufen, dass Hasudülmens Schnapper Nico Albrink zu weit vor seiner Bude stand. Mit einem Lupfer aus 25 Metern markierte Bomber Lanvers den einzigen Treffer an diesem Tage. Engin Yavuzaslan verglich Gäste-Coach Güven Sivgin noch mit Moderator Werner Hansch: „Der Güven quasselt wie der Hansch", meinte er, „und beim Hansch schalt' ich immer den Ton ab..."

Westfalia Osterwick Grün-Weiß Hausdülmen l:0; Tor: 1:0 Tobias Lanfers (14.)

Unterkategorien