Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Jürgen Meier ließ Vorsicht walten nach zwei Pflichtspiel-Niederlage in Folge. „In der ersten halben Stunde haben wir Rorup kommen lassen", erklärte der Osterwicker Trainer seine taktische Marschrichtung, „wir wollten zunächst wieder in den gewohnten Rhythmus kommen." Als die Gäste durch Lukas Wortmann ( 35. Minute ) die 1:0-Führung erzielten, ordnete Meier wieder das gewohnte Pressing an. Siehe da: Kurz darauf glich „Bomber" Tobias Lanfers (37.) zum 1:1 aus. Im Gewühl behielt er die Übersicht und knallte die Kugel ins Netz. Lars Knipper startete kurz vor der Pause einen Flankenlauf, bediente Jan Kröger, dem mit „einem Tor des Monats" (O-Ton Meier) in den Winkel das 2:1 glückte. Im zweiten Durchgang waren die Osterwicker stets Herr der Lage. „Das Spiel haben wir nun komplett bestimmt", berichtete Jürgen Meier, „unser Gegner hat nur in der eigenen Hälfte gestanden und die Bälle lang nach vorn geschlagen." In der Schlussphase packte der Spitzenreiter noch zwei Treffer drauf: Florian Richters (81.) und Uli Wirtz (86.) ließen das 4:0 und 5:0 folgen. Platz eins wurde erfolgreich verteidigt.

| Westfalia Osterwick Brukteria Rorup 4:1; Tore: 0:1 Lukas Wortmann (35.), 1: 1Tobias Lanfers (37.), 2:1 Jan Kröger (41.), 3:1 Florian Richters (81.), 4:1 Uli Wirtz (86.)

GEGNER: Brukteria Rorup

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Das Pokalspiel ist abgehakt. „Vom Ergebnis her war das brutal", bezieht sich Jürgen Meier auf das 0:5 in Ellewick, „jetzt geht's weiter in der Meisterschaft." Brukteria Rorup heißt der Gegner. „Das ist eine andere Konstellation und auch ein anderes Spiel", betont der Osterwicker Trainer, „wir wollen gewinnen, wie immer. 27 Punkte haben wir bislang geholt. Das ist ganz stark!" Aber er weiß auch, dass die Gäste „mit viel Selbstvertrauen" (O-Ton Meier) anreisen, denn: „Sie haben vergangene Woche DJK Dülmen geschlagen." Personell tun sich einige Löcher auf. „Der Kader zählt 23 Mann", so Meier, „aber nur auf dem Papier." Ihm fehlen morgen: Mevenkamp, Schönnebeck, Raabe, Weßeling, Leipelt und beide Borgerts, Nils und Ralf. Fraglich ist der Einsatz von Keeper Medding und Eggemann.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK, Die Fußballabteilung von Westfalia Osterwick hat sich von Richard Schüer getrennt. Schüer, zuvor bei DJK Coesfeld-VBRS im Einsatz, erst als Spieler, dann als Trainer, war bis zum vergangenen Wochenende für die zweite Westfalia-Mannschaft verantwortlich. Als Tabellen-15. liegen die Osterwicker auf einem Abstiegsplatz. Kevin Leipelt, lange Jahre Kapitän, sitzt am Sonntag gegen Rödder auf der Trainerbank.

Einen schweren Stand hatten Jan Kröger und seine Teamkollegen von Westfalia Osterwick gestern beim ASV Ellewick – mit 0:5 fiel die Niederlage deutlich aus. Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick. Das Duell der beiden A-Liga-Spitzenreiter geriet zu einer eindeutigen Angelegenheit. „Dieser Gegner war heute einfach brutal effektiv“, musste Jürgen Meier eingestehen – so effektiv, dass für Westfalia Osterwick die Kreispokal-Reise im Achtelfinale beendet war, und das mit einer klaren 0:5-Niederlage beim ASV Ellewick. 

Den Gastgebern spielte die frühe Führung in die Karten: In der 11. Minute unterlief Tobias Paschert ein Eigentor. Mit diesem 1:0 im Rücken konnten die Ellewicker, die seit dem Sommer vom Gescheraner Jochen Kloster trainiert werden, voll auf ihre Stärken setzen. „Die haben vorne mehrere extrem schnelle Leute“, lobte Jürgen Meier den ASV, der vor dem 2:0 in der 29. Minute allerdings von einem Fehlpass im Westfalia-Mittelfeld profitierte.

Im zweiten Durchgang versuchten die Osterwicker, zu verkürzen und noch einmal ins Spiel zurückzukommen. „Ellewick hat mit der Führung im Rücken auf Konter gesetzt und war damit immer brandgefährlich“, berichtete der Westfalia-Trainer. Mit dem 3:0 in der 61. Minute war die endgültige Entscheidung gefallen – und damit nicht genug: Der ASV legte in den Schlussminuten noch zwei Tore zum 5:0-Endstand drauf.

Schade, aber gewiss kein Drama. „Wir werden das besprechen und dann weitermachen“, kündigte Jürgen Meier an und richtete den Blick voraus: „Bis zum Spiel am Sonntag gegen Rorup werde ich die Jungs wieder aufbauen.“

| ASV Ellewick – Westfalia Osterwick 5:0; Tore: 1:0 Tobias Paschert (11., ET), 2:0 Benedikt Terbrack (29.), 3:0 Tobias Röring (61.), 4:0 Georg Röring (85.), 5:0 Sebastian Weddeling (90.).

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Spitzenreiter Westfalia Osterwick diktierte von Anfang an das Geschehen. Doch die drei Punkte blieben in Schöppingen. „Die Jungs haben alles abgerufen", wollte Trainer Jürgen Meier seinem Personal trotz der 1:2-Niederlage keine Vorwürfe machen, „der Gegner hat sein Glück mit langen Bällen auf Figueiredo versucht."

Nach einer Kombination über Luis Lammers, Jan Kröger und Leon Eggemann fiel das 1:0 (22. Minute) für die Gäste durch „Egges" fünften Streich in dieser Saison.

Doch kurz vor der Pause gelang Julius Schmitz mit einem Sonntagsschuss, der passend im Giebel einschlug, das 1:1 (45.). „In der zweiten Hälfte waren die Schöppinger nur gefährlich bei zwei Flanken", berichtete Meier, „die erste flog an Freund und Feind vorbei, die zweite führte dann zum 1:2." Am zweiten Pfosten lauerte wiederum Schmitz und erzielte das finale 2:1 ( 74.) für die Hausherren.

| ASC Schöppingen Westfalia Osterwick 2:1; Tore: 0:1 Leon Eggemann (22.), 1:1, 2:1 Julius Schmitz ( 45., 74.)

GEGNER: ASC Schöppingen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Schöppingen, Rasen

ZUM SPIEL: Der Gegner wird hochmotiviert sein. So lautet die Prognose des spielenden Co-Trainers „Tobi" Paschert. „Die Schöppinger haben gegen Holtwick vier Dinger gekriegt", weiß er, „dass werden sie nicht auf sich sitzen lassen." Da müsse die Mannschaft vorsichtig sein und sich selbst von der besten Seite zeigen. Fehlendes Selbstbewusstsein werden die Osterwicker nicht haben: Schließlich wurde am Dienstag ein Dreier beim direkten Konkurrenten aus Legden geholt. Dieses Team hatte dem Tabellenführer die bisher einzige Saisonniederlage zugefügt. „Personell werden uns Ulli Wirtz verletzt und Pascal Leipelt urlaubsbedingt fehlen", sagt Käpt 'n Paschert.

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Der Käpt’n hatte an alles gedacht. „Die Pizza wurde vorbestellt und wartet schon in der Kabine“, sagte „Tobi“ Paschert nach dem 1:0-Auswärtssieg der Osterwicker, „die haben wir uns auch verdient.“

Das Tor des Abends bereitete Leon Eggemann vor. Auf dem linken Flügel vernaschte er in der 41. Minute drei Legdener und bediente Luis Lammers, der den butterweichen Pass nur noch ins Netz schieben musste.

Die Hausherren gaben alles, um noch den Ausgleich zu erzwingen. „Legden ist eine Kämpfetruppe“, lobte Paschert den Gegner, „doch diesmal haben wir, anders als noch im Hinspiel, kräftig dagegengehalten.“

Mit „einer abgezockten Leistung“, wie Oldie „Kalle“ Köning feststellte, wurde der Dreier in der zweiten Hälfte nach Hause geschaukelt. 7 SuS Legden - Westfalia Osterwick 0:1; Tor: 0:1 Luis Lammers (41.)

Allgemeine Zeitung Osterwick. Die bislang einzige Niederlage in dieser noch jungen Serie hat Westfalia Osterwick gegen SuS Legden kassiert. „Verdientermaßen“, erinnert sich Tobias Paschert, Kapitän beim souveränen Spitzenreiter der Kreisliga A, „das 0:2 wollen wir natürlich wettmachen.“ Heute Abend bietet sich die Gelegenheit bei der Spätvorstellung im Dahliendorf-Stadion. „Ich denke dabei noch an die vergangene Saison“, schaut Paschert zurück, „da haben wir daheim auch verloren und auswärts gewonnen.“ Darum blickt er optimistisch auf diese Schlagerpartie, wenn der Erste auf den Dritten trifft. Mit voller Kapelle reisen die Gäste an. Auch Uli Wirtz, er sich am Sonntag eine Knöchelblessur zugezogen hat, meldete sich gestern einsatzbereit.

| Anstoß: Heute 19.30 Uhr, Legden Dahliendorf-Stadion, Rasen

Hannes Grams, der „Flankengott" aus Osterwick.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Auftakt war sehr verheißungsvoll. Leon Eggemann legte seinem Osterwicker Sturmpartner Jan Kröger (7. Minute) das 1:0 auf. Nach einer Ecke von „Flankengott" Hannes Grams köpfte Tobias Paschert aufs Tor. Uli Wirtz (16.) stocherte den Ball ins Netz. „Danach haben wir ein wenig den Faden verloren", berichtete Käpt'n Paschert, der für den privat verhinderten Trainer Jürgen Meier das Sagen hatte, „nach dem Anschlusstreffer lief es wieder besser."

Lutz Püttmann (24.) hatte auf 1:2 verkürzt und den Ehrgeiz der Hausherren neu entfacht. Als sich Leon Eggemann gegen drei Mann durchsetzte, wurde er im Strafraum gefoult. Den anschließenden Elfer verwandelte Tobias Paschert (37.) zum 3:1-Pausenstand. Kurz vor Schluss machte Daniel Jansen (90.) noch das 2:3.

| Westfalia Osterwick - Grün-Weiß Hausdülmen 3:2; Tore: 1:0 Jan Kröger (7.), 2:0 Ulrich Wirtz (16.), 2:1 Lutz Püttmann (24.), 3:1 Tobias Paschert (37.), 3:2 Daniel Jansen (90.)

GEGNER: GW Hausdülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Seit dem Pokalspiel (2:0) ist ihm Grün-Weiß Hausdülmen ein Begriff. „Im hinteren Bereich ist unser Gegner sehr stabil", weiß Jürgen Meier, Trainer des Spitzenreiters Westfalia Osterwick, „das ist eine robuste und stabile Mannschaft, die ihre erste Niederlage am Wochenende kassiert hat gegen Schöppingen."Die Osterwicker treffen ohnehin immer auf jene Teams, die zuvor gegen Schöppingen gespielt haben. „Wir kriegen stets die Gegner, denen Schöppingen mehrere Dinger eingeschenkt hat." Stimmt: DJK Coesfeld-VBRS II (7 Gegentore), TSG Dülmen II ( 8 ), GW Hausdülmen (4). „Klar, dass sie gegen uns was gutmachen wollen", erklärt Meier, „darauf sind wir aber vorbereitet." Florian Richters, der Torjäger, dem eine Vier-Spiele-Sperre droht, und Florian Prause sind gesperrt. „Ansonsten sind alle Mann Bord", freut sich Meier über einen üppig gefüllten Kader, „wir werden alles reinhauen, damit wir nicht verlieren und die Führung verteidigen. Selbst in Dülmen haben wir mit nur zehn Mann nicht verloren."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Frohgelaunt kletterte Jürgen Meier nach dem 2:0-Erfolg in Dülmen daheim in die Badewanne. „Ich war durchgeweicht", berichtete der Osterwicker Badewannenkapitän, der anderthalb Stunden offline war; „Das Handy hatte kurzzeitig einen Regenschaden." Mit Verspätung gab er seinen Spielbericht ab: „Es hat geschüttet wie aus Kübeln. ein reines Kampfspiel! Ich bin mächtig stolz auf die Jungs, sie haben eine super Defensivarbeit abgeliefert." Dabei musste der Spitzenreiter eine Stunde in Unterzahl auskommen. Florian Richters hatte den Ball zu Jan Kröger weitergeleitet. wurde gefoult und trat nach. „Auch Kröger wurde weggeflext, sonst wäre er allein durch gewesen", so Meier, „klare Notbremse. Sein Gegenspieler kriegt nur Gelb." Mit einem Mann weniger markierte Lars Knapper per Fernschuss die 1:0-Führung. Mit einem astreinen Konter machte Leon Eggemann das 2:0.

| TSG Dülmen II - Westfalia Osterwick 0:2; Tore: 0:1 Lars Knipper (40.), 0:2 Leon Eggemann (72.)

GEGNER: TSG Dülmen II

ANSTOSS: Sonntag, 13 Uhr, TSG-Stadion, Dülmen, Rasen

ZUM SPIEL: Alles halb so wild! „Natürlich sind wir der Favorit. Macht doch nichts", sagt Jürgen Meier vorm Gastspiel bei der Reserve des Bezirksligisten TSG Dülmen und winkt ab, „das ist ja eine schöne Konstellation: Wir sind Tabellenführer, da ist es normal, dass jeder von uns einen Sieg erwartet." Der Osterwicker Trainer hat die Ruhe weg, dennoch hat er seine Kadetten vorgewarnt: „Dülmen wird sich hinten reinstellen. Da ist es schwer, den Dosenöffner zu finden." Dass die Hausherren in Schöppingen acht Stück kassiert haben, habe wenig zu bedeuten: „Davon lassen wir uns nicht einlullen. DJK Coesfeld II hatte sieben Kirschen bekommen. Dennoch haben wir uns gegen die Coesfelder schwer getan." Das wird ihnen wieder blühen.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Jürgen Meier musste umbauen: „Sieben Mann fehlten mir aus meinem Kader", sagte der Westfalia-Coach, „aber eine Mannscshaft besteht ja nicht nur aus elf, sondern aus 22 Spielern." Die Osterwicker lieferten dann „eine richtig starke Vorstellung von der ersten bis zur letzten Minute", wie Meier betonte, „da gab es nichts zu mäkeln." Mit einem 3:5:2-System waren sie immer „Herr der Lage" (Meier) und erarbeiteten sich bis zur Pause sechs ausgezeichnete Möglichkeiten, von denen sie lediglich eine verwerten konnten. Bartlomiej Kijas (28. Minute) war der erfolgreiche Schütze zur 1:0-Pausenführung. „In der zweiten Halbzeit", so Meyer, „haben wir konsequent weiter gemacht." Käpt'n Tobias Pascher (55.) erhöhte alsbald auf 2:0. Luis Lammers ( 59.) ließ wenig später das 3:0 folgen. Der Drops war gelutscht. „Mit diesem Ergebnis ist Seppenrade noch gut bedient", bilanzierte Jürgen Meier, „denn wir hätten klarer gewinnen müssen." Die Torausbeute war das einzige Manko an diesem Sonntag, der ihnen obendrein Platz eins in der Tabelle beschert hat, weil Olfen ausgerutscht ist.

| Westfalia Osterwick Fortuna Seppenrade 3:0; Tore: 1:0 Bartlomiej Kijas (28.), 2:0 Tobias Paschert (55.), 3:0 Luis Lammers (59.)

GEGNER: Fortuna Seppenrade

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: „Einen bärenstarken Gegner" erwartet Jürgen Meier, Trainer der Westfalia. „Die Seppenrader haben als Aufsteiger 7:0 gegen Mitfavorit Schöppingen gewonnen", weiß Meier. Die Osterwicker sind also gewarnt. Vor allem, weil der Gast nur drei Punkte auf den zweiten Platz der Osterwicker entfernt ist. Aber: „Wir sind im Moment sehr gut drauf", freut sich Meier, „wir haben nach der Niederlage gegen Legden mit den Siegen gegen DJK Coesfeld II und Holtwick eine starke Reaktion gezeigt." In seinem Kader kann sich Meyer über die Rückkehr von Johannes Sicking, Timo Mevenkamp und Tobias Schönnebeck freuen. Allerdings muss er auf Hannes Grams, Pascal Leipelt und Leon Eggemann verzichten.

Kreisliga A: Stimmungslage nach dem Derby

Luca Thiäner (Westfalia Osterwick)Allgemeiine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Als sich der ganze Trubel um den zweifachen Torschützen ein wenig gelegt hatte, haute Jürgen Meier wieder einen seiner typischen Sprüche raus. „Eggemann“, sagte er mit todernster Miene und hob noch mal den Ton an, „Eggemann war heut’ der schlechteste Mann auf dem Platz.“ 

Die Zuhörer schauten ihn an, als stehe der arme Kerl kurz vor der Einweisung in die Klapsmühle. Hallo? Geht’s noch? „Okay, okay“, meinte Meyer und schüttelte sich vor Lachen, „war doch bloß ein Witz.“ Ach so.

"Der Gegner taucht dreimal vor unserer Bude auf, schießt zwei Tore - und wir kein einziges"
- "Jojo" Dönnebrink (SW Holtwick)

Auf und davon: Leon Eggemann (rechts) ist schneller als Abwehrchef Oliver Abel (links) und lässt sich nach seinem 1:0 von seinen Klubkollegen feiern.

Kreisliga A: Leon Eggemann schießt Osterwick zum 2:0 Sieg in Holtwick

Allgemeine Zeitung Rosendahl. Von Ulrich Hörnemann Tags zuvor hat er sich noch die Haare schneiden lassen. Extra fürs Rosendahler Derby! Windschnittig wie ein Ferrari kam Leon Eggemann daher – und genauso schnell raste er über den Holtwicker Rasen. Zwei blitzsaubere Tore, eins in der ersten Halbzeit und noch eins in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte, erzielte der Turbo-Angreifer beim 2:0-Erfolg von Westfalia Osterwick, sodass selbst Oma Gerda, die live dabei war, ihren Enkelsohn beglückwünschte. Von Ulrich Hörnemann

Jürgen Meier, der Trainer, blieb schön auf dem Boden. Abheben wollte er nicht. „Das war gutes Kreisliga-Niveau“, sagte der Gäste-Coach nach dem Abpfiff, „heute wäre ich auch mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, denn die Partie war komplett ausgeglichen.“

GEGNER: Schwarz-Weiß Holtwick

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Holtwick, Rasen

ZUM SPIEL:Jürgen Meier hat Spaß: Jetzt ist Derby-Zeit", betont der Trainer von Westfalia Osterwick, „wir freuen uns auf das Spiel in Holtwick." Aber Vorsicht: Am Samstag ist Dämmerschoppen im Dorfpark. Meier ist ganz zuversichtlich, dass keiner überzieht. „Die Holtwicker werden aggressiv zu Werke gehen", erwartet er einen hochmotivierten Gegner, „in Schöppingen haben sie den ersten Saisonsieg geholt, in Hausdülmen dann aber wieder knapp verloren." Wie auch immer: „Ein Derby hat seine eigenen Gesetze!" Außerdem kann er sich gut vorstellen, „dass Holtwick die 0:4-Niederlage in nur 60 Minuten beim Seifer-Cup wettmachen will." Ob Timo Mevenkamp rechtzeitig fit wird, kann Meier nicht beantworten. Er hat Leistenprobleme.

Vorbericht SW Holtwick

ZUM SPIEL: Für Mario Beeke ist es das erste Rosendahler Derby. Sein Trainerkollege „Jojo" Dönnebrink weiß, welche Bedeutung diese Spiele haben. „Zuletzt gab es drei Unentschieden gegen Osterwick", erinnert er sich, „wir freuen uns auf dieses Match und wollen nach der 0:1-Niederlage in Hausdülmen was gutmachen." Die Holtwicker, die gestern noch einen Mannschaftsabend hatten, wissen, dass sie vor einer Mammutaufgabe stehen. „Osterwick ist gut in der Spur", lobt Dönnebrink den Ortsrivalen, „Jürgen Meier macht einen guten Job." Personell haben Dönnebrink und Beeke keine Sorgen. „Alle sind am Start", gibt Beeke grünes Licht. „Wir werden uns gegenüber dem Spiel in Hausdülmen steigern", verspricht Dönnebrink.

Zerknautschte Mienen: Leon Eggemann (rechts), der Hochgeschwindigkeitsfußballer aus Osterwick, haut den höchsten Gang ins Getriebe. Max Kiffmeyer hat alle Mühe, seinem Gegenspieler zu folgen. Foto: Ulrich Hörnemann

Allgemeine Zeitung von Ulrich Hörnemann Osterwick / Coesfeld. Na bitte! Die Heimpleite gegen SuS Legden hat Westfalia Osterwick schnell verdaut. „Wir waren die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen“, freute sich Jürgen Meier gestern Abend über den 4:1-Erfolg gegen DJK Coesfeld-VBRS II. .Am Ende hätten wir noch höher verlieren können“, gab Denis Koopmann ehrlich zu.

Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr beim Noteinsatz. Mit einem langen Pass schickte Hannes Grams den Flügelflitzer Leon Eggemann auf die Reise. „Egge“, so sein Spitzname, zog nach innen, wie es ihm Jürgen Meier in jeder Trainingseinheit predigt, und versetzte Tim Herbstmann, den Coesfelder Schnappen, mit einem scharfen und platziert Schuss.

„Endlich“, jubelte der Schütze zur 1:0-Führung, die ihm bereits nach nur 92 Sekunden gelungen war, „mein erstes Treffer in dieser Saison!“ Den ganzen Tag über waren seine Gedanken bei dieser Partie. „Wann“, fragte er sich, „wann schieß’ ich mein Tor?“ Jubelnd eilte er Richtung Mittellinie und nahm mit einem breiten Grinsen die Glückwünsche der Klubkollegen entgegen.

GEGNER: DJK Coesfeld II

ANSTOSS: Donnerstag, 19 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Jürgen Meier ärgert die erste Niederlage in dieser Saison gegen Legden noch immer. „Das darf uns nicht wieder passieren", warnt er seine Mannschaft, „wir haben zu viele Fehler gemacht und unnötig verloren."

Jetzt kommt die Reserve von DJK Coesfeld-VBRS nach Osterwick. „Da müssen wir nach vier Tagen alles wieder gerade biegen", so Meier. Er erwartet, im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen, einen etwas offensiveren Gegner. „Coesfeld hat am Wochenende den ersten Sieg geholt.Sie werden mutiger spielen", vermutet er. In seinem Kader muss er weiter auf Justin Günther und Ralf Borgert verzichten. Dazu steht hinter „Flo" Prause ein Fragezeichen. Johannes Sicking weilt dazu noch bis Samstag im Urlaub.

Vorbericht DJK Coesfeld II

ZUM SPIEL: Auch im Rückspiel zwei Wochen nach dem Hinspiel gegen Westfalia Osterwick soll die Taktik bestehen bleiben. „Wir werden unser Spiel ähnlich aufziehen", erklärt Denis Koopmann, „das hat ja auch eine lange Zeit gut funktioniert." Bei der ärgerlichen 0:1-Niederlage konnte Koopmann die Osterwicker genauer beobachten. „Wir müssen unsere ein bis zwei Fehler aufarbeiten und die Räume eng machen" meint Koopmann, „dann bekommen die schnellen Spitzen weniger Platz." Offensiv müsse sein Team gucken, was geht. „Wir werden definitiv nicht mit drei Stürmern spielen", lacht Koopmann. Dennoch soll die Offensive die Defensive möglichst entlasten. „Wenn sich die Chance ergibt, nehmen wir gerne drei Punkte mit."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Die Startphase ist ihnen gründlich misslungen und war dann ein Spiegelbild der gesamten Begegnung. „Wir sind überhaupt nicht in Fahrt gekommen und hatten viele leichtsinnige Abspielfehler", nörgelte Jürgen Meier, Trainer des gestürzten Spitzenreiters Westfalia Osterwick, nach der überraschen 0:2-Heimpleite gegen den Nachbarn

SuS Legden, der 1:0 in Führung ging durch Simon Schmeddes (16.). „Dann hatte Legden auch noch einen Lattentreffer gegen uns." Besser wurde es ab der 20. Minute. „Nun haben wir großen Druck erzeugt", berichtete . Meier, „auf Querpass von Tobias Lanfers erzielte Leon Eggemann ein schönes Tor, das aber nicht zählte." Schiri Mithat Balali hatte Eggemann im Abseits gesehen. „Nie und nimmer", kritisierte Meier die Entscheidung. Noch vor der Pause vergab Florian Richters die Ausgleichschance nach Doppelpass mit Luis Lammers. Jürgen Meier schickte Jan Kröger und Pascal Leipelt aufs Feld. Kröger übersah kurz darauf die frei stehenden Lammers und Richters, war zu eigensinnig und scheiterte am Keeper. Mit einem der wenigen En-lastungsangriffe erhöhte Schmeddes (62.) auf 2:0

| Westfalia Osterwick SuS Legden 0:2; Tore: 0:1, 0:2 Simon Schmeddes (16., 62.)

Bastian Schweinsteiger ist der Fußballgott in München und Hannes Grams der Flankengott in Osterwick.

GEGNER: SuS Legden

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Jürgen Meier erwartet einen ziemlich starken Gegner. „Die Legdener werden nach dem 3:3 gegen Schöppingen euphorisch nach Osterwick kommen", glaubt Meier. Dennoch will der Tabellenführer im Heimspiel den nächsten Sieg einfahren und die weiße Weste behalten. Aber: „Wir sind jetzt die Gejagten", erklärt Meier und ergänzt: „Wir konzentrieren uns nur auf uns selbst." Personell kann der Trainer auf einen ordentlichen Kader zurückgreifen. Einzig und allein Justin Günther und Ralf Borgert werden sicher ausfallen. Dazu weilt Johannes Sicking noch im Urlaub.

Mann des Abends: Tim „Timmi“ Herbstmann hielt, was zu halten war. Florian Richters lieferte sich mit dem Coesfelder Keeper ein Privatduell. Herbstmann war dann kurz vor Schluss machtlos beim 0:1 von Jan Kröger. Foto: az

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Coesfeld / Osterwick. Heiser war er von den vielen Kommandos, die seine Mannschaft auf Erfolgskurs brachten. „Je länger das Spiel dauerte, umso mehr Chancen haben wir kreiert“, meinte Gäste-Coach Jürgen Meier mit brüchiger Stimme, „der Gegner hat nur hinten drin gestanden.“ Mit einem Laste-Minute-Treffer im Flutlichtschein durch „Edeljoker“ Jan Kröger (79. Minute) feierte Westfalia Osterwick noch einen knappen 1:0-Sieg bei DJK Coesfeld-VBRS II.

Die erste Halbzeit ging klar an die Osterwicker. Timo Mevenkamp, der für den Urlauber Tobias Paschert, die Kapitänsbinde trug, schlug nonstop seine Chip- und Diagonalpässe in die gegnerische Hälfte, wo die flotten Spitzen Florian Richters, Luis Lammers und Leon Eggemann lauerten.

Ausgehebelt: Timo Mevenkamp (links), hier im Derby gegen den Darfelder Marius Röttgering (rechts), ist bei seinen Vorstößen schwer zu halten. Der Linksfuß von Westfalia Osterwick ist prima in Schuss.	Foto: uh

Kreisliga A: DJK Coesfeld-VBRS II will Westfalia Osterwick stoppen

Allgemeine Zeitung  von Ulrich Hörnemann COESFELD/OSTERWICK. Zwei Trainer, zwei Meinungen. „Besser geht's nicht", sagt Jürgen Meier ( Westfalia Osterwick ), „zwei Siege haben wir geholt, der dritte soll kommen. So ist der Plan." Denis Koopmann ( DJK Coesfeld-VBRS II), hat noch die deutliche 1:6-Pleite in Schöppingen in seinem Hinterstübchen gespeichert.

„Der dritte Sieg soll kommen. So ist der Plan."
- Jürgen Meier (Westfalia Osterwick)

Er leitete den Sieg mit dem Führungstreffer ein und setzte auch den Schlusspunkt: Florian Richters (links) stellte mit einem Doppelpack erneut seine Torjägerqualitäten unter Beweis. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia schlägt DJK Dülmen mit 3:0

Allgmeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick. Ein Feuerwerk brannten sie diesmal nicht ab, aber es ist ja nicht jede Woche Gala-Derby-Sonntag. Im Kreisliga-Alltag muss seriöse Arbeit abgeliefert werden, möglichst fehlerlos, mit viel Geduld. „Und das haben die Jungs super gemacht“, zeigte sich Jürgen Meier restlos zufrieden. „Wir haben die Ruhe bewahrt und wieder zu Null gespielt.“ Zweites Spiel, 3:0-Erfolg gegen DJK Dülmen – erneut durfte der Trainer sein Personal nach dem Abpfiff zum Siegertänzchen bitten.

Diesmal ließ der Dosenöffner länger auf sich warten als noch eine Woche zuvor in Darfeld. Eine gute Stunde mühte sich der Favorit ohne Ertrag. „Wir hatten ja unsere Chancen“, stellte Meier fest, der nie daran zweifelte, dass seine Mannschaft den Gegner in die Knie zwingen würde. „Ein Spiel dauert ja 90 Minuten“, bemühte er eine alte Weisheit. Wann die Tore fallen, ist egal.

Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Die 100 Prozent, die sie benötigen, sind noch nicht erreicht. „Manchmal erkennen wir die Situation nicht richtig, dann unterlaufen uns zu einfache Fehler", schüttelte Andreas Medding den Kopf. "So bringen wir uns um mögliche Punkte." Auch gestern im Gastspiel bei Westfalia Osterwick II, wo SW Beerlage am Ende klar mit 1:4 unterlag. Mit einem Handelfmeter brachte Tobias Wiggers die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung. In der 52. Minute gelang Christian Kalvelage der Ausgleich. „In der Phase waren wir gut drin im Spiel", berichtete der Trainer. „Aber dann wird ein technischer Fehler gleich mit dem 1:2 bestraft." Florian Tembrockhaus gelang der Treffer, dem Yannik Lammers per Doppelpack das 4:1 folgen ließ.

| Westfalia Osterwick II SW Beerlage 4:1; Tore: 1:0 Tobias Wiggers (42., HE), 1:1 Christian Kalvelage (52. ), 2:1 Florian Tembrockhaus (55.), 3:1 und 4:1 Yannik Lammers (68., 85.).

GEGNER: DJK SF Dülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

ZUM SPIEL: Selbstbewusst werden die Osterwicker, nach dem 4:0-Derbysieg über Darfeld, auf den Platz gehen. Trainer Jürgen Meier erwartet im Heimspiel gegen DJK Dülmen einen defensiven Gegner. „Die Dülmener haben ihr erstes Spiel verloren und werden sich wahrscheinlich hinten reinstellen", erklärt Meier. „Es könnte mit weiteren Siegen öfter dazu kommen, dass sich die Gegner defensiver aufstellen", ergänzt er. Darauf müssten sich seine Spieler einstellen. Personell werden Kapitän Tobi Paschert und Johannes Sicking urlaubsbedingt fehlen. Dazu wird Hannes Grams (Bänderriss) ausfallen. Hinter Ullrich Wirtz (Knie) steht ein Fragezeichen.

Allgemeine Zeitung BEERLAGE. Passend zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft aus Osterwick kehrt Trainer Andreas Medding heute aus dem Urlaub zurück. Lennart Götte, sein Vertreter, erwartet ein enges Spiel. „Es ist ein kleines Derby, da wir seit Jahren gegen Osterwick in der B-Liga spielen und uns sehr gut kennen", erklärt Götte.

Er erwarte ein sehr emotionales Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft. Personell kann das Team aus Beerlage aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Neuzugang Altergott ist weiter angeschlagen. „Nach den verpatzten Start müssen wir in Osterwick Zähbares mitnehmen", meint Götte und fügt hinzu: „In den letzten Spielen mit Osterwick waren wir meist nicht sehr erfolgreich. Die Osterwicker werden uns alles abverlangen."

| Anstoß: Sonntag, 12.45 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen

Lust und Frust: Ausgelassen feiern die Spaßfußballer aus Osterwick den klaren 4:0-Sieg im Rosendahler Derby, während „Hubi“ Roling (vorn), Co-Trainer bei Turo Darfeld, die Niederlage erst mal verdauen muss. Foto: az

Kreisliga A: Mit den schnellen Osterwicker Sturmspitzen ist nicht zu spaßen

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Das Rosendahler Derby endete mit einem Viererpack für die gefrusteten Darfelder. 0:4 verloren gegen den Rivalen Westfalia Osterwick – Markus Lindner zog hinterher ein Gesicht, als sei ihm eine Laus über die Leber gekrochen. „Spielerisch war das gar nicht so schlecht, was unsere Jungs geboten haben“, meinte der Turo-Coach, „doch fehlte uns vorn die Durchschlagskraft.“ 

Schon früh musste er seine Formation wohl oder übel umbauen. Philipp Jacobs, der wie „Hubi“ Roling die Aufgaben des Co-Trainers wahrnimmt, humpelte in der 19. Minute vom Rasen. „Oberschenkelzerrung“, so seine Selbstdiagnose, „da geht nix mehr.“ Simon Gövert, der Nachwuchsmann, kam für Jacobs. Er spielte nun den Sechser für Roling, der Jacobs als Innenverteidiger neben Kapitän André Uphaus vertrat.

Die Darfelder Defensive wurde direkt danach zweimal von Luis Lammers auf die Probe gestellt. Als Uphaus (20.) den Ball vertändelte, semmelte ihn Lammers über den Querbalken, Wiederum Lammers (24.) scheiterte kurz darauf an Keeper Jan Reuter, der reaktionsschnell parierte.

Der Dosenöffner: Leon Eggemann (rechts) rennt Marius Röttgering (links) davon und bereitet mit klugem Querpass die Osterwicker 1:0-Führung vor. Foto: az

Kreisliga A: Osterwick schlägt den Derby-Rivalen Darfeld 4:0

Allgemeine Zeitung Von Ulrich Hörnemann Rosendahl. Der erste Aufreger geschah schon weit vorm Anpfiff. „Der Schiri hat keine Hose mit“, staunte Markus Lindner, Trainer von Turo Darfeld, „das ist Kreisliga A – live und in Farbe.“ Melanie Feldkamp, seine Herzdame, scherzte spontan: „Ich hätte noch eine mit. Aber ob ihm die passt?“ Leonard Render beschaffte sich jedoch Ersatz und musste nicht unten ohne pfeifen. Von Ulrich Hörnemann

Für den zweiten Aufreger sorgten dann die Osterwicker, die mit ihrem Tempofußball den Derby-Gegner Turo Darfeld förmlich überrannt haben. „Das war ein tolles Aufbauspiel meiner Mannschaft“, lobte Westfalia-Coach Jürgen Meier seine Rasselbande, „wir haben brutale Fähigkeiten nach vorn. Ob Leon Eggemann, Luis Lammers oder Florian Richters – unsere schnellen Spitzen sind von keinem zu halten. Folgerichtig fielen dann auch die Tore.“

Leon Eggemann, am Mittwoch zuvor 19 geworden, eilte in der 27. Minute Marius Röttgering davon und legte auf für „Flo“ Richters, der diese Maßvorlage mühelos verwandelte.

Leon Eggemann, Luis Lammers und Tobias Lanfers bereiteten in der 32. Minute das 2:0 vor. Richters war wiederum der Schütze. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Lammers auf 3:0. „Osterwick war gnadenlos effektiv“, lobte Markus Lindner die gegnerische Offensivreihe, „wir wurden im eigenen Stadion ausgekontert.“ Florian Richters gelang in der 77. Minute auch noch das 4:0, als er die Turo-Abwehrleute kurzerhand zum Tanzkurs einlud und alle kräftig verladen hat. „Das war ein schöner Anfang“, meinte Jürgen Meier und drohte: „Keine Bange: Wir können es noch besser.“ 

| Turo Darfeld - Westfalia Osterwick 0:4; Tore: 0:1, 0:2 Florian Richters (27., 32.), 0:3 Luis Lammers (45. +1), 0:4 Florian Richters (72.)

Torschützen unter sich: Florian Richters (links) und Luis Lammers (rechts)

Packendes Duell: Westfalia-Kapitän Tobias Paschert (links) und Marius Röttgering im Rückspiel der Vorsaison. Foto: az

Kreisliga A: Darfeld gegen Osterwick

Allgemeine Zeitung Rosendahl (uh). Das gleiche Derby hat es vor 15 Jahren auch schon gegeben. „Damals war es auch der Saisonauftakt und gleichzeitig mein erstes Spiel für Westfalia Osterwick“, erinnert sich Jürgen Meier, der alte und neue Trainer, „es war auch bullenheiß, und die Partie endete unentschieden.“

Die Torfolge im Sommer 2003 weiß er noch genau. „Darfeld lag 2:0 vorn. Dann haben wir das Spiel auf den Kopf gestellt und sind 3:2 in Führung gegangen. Fraundörfer erzielte schließlich noch den Ausgleich.“ Das Ergebnis sei gerecht gewesen. „Das war in Darfeld, genau wie diesmal“, fügt er hinzu, „nur haben beide Teams in der Bezirksliga gespielt und nicht in der Kreisliga A.“

"Die Vorbereitung war okay, bis auf die Resultate - und die interessieren eh keinen"

- Markus LIndner (Turo Darfeld)

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