Jugendfußball: F I-Junioren feiern Sieg beim eigenen Hallenturnier / Nächstes Jahr Jubiläum

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Punktlandung, das trifft es. Zumindest ein Podestplatz für die Gastgeber bei den eigenen Hallenturnieren, das war das Ziel der Jugendfußballabteilung von Westfalia Osterwick – und im zwölften und letztmöglichen Anlauf gelang es tatsächlich. „Und das sogar mit Platz eins“, staunt Turnierkoordinator Dennis van Deenen über den Auftritt der F I-Junioren. „Das war überraschend.“

Dabei hatten die Osterwicker Nachwuchskicker den Auftakt in den Sand gesetzt und mit 0:1 gegen den Ortsrivalen SW Holtwick verloren. Dann aber drehte die Mannschaft des Trainerteams Stefan Kersting, Kevin Hüntemann, Jens Kielmann, Lars Löchtefeld und Nico Graf gehörig auf, schlug in den folgenden Gruppenspielen den SC Greven 09 mit 3:1, TSG Dülmen mit 2:0 und RW Nienborg mit 2:0. Als Gruppenzweiter hinter SW Holtwick zog die Westfalia ins Halbfinale ein, wo sie sich unerwartet mit 1:0 gegen den SV Gescher durchsetzte. Im Finale ließ die F I nichts mehr anbrennen, setzte sich gegen den VfL Billerbeck mit 3:1 durch und schnappte sich die begehrten Siegerpokale.

Ein perfekter Abschluss der drei Turnierwochenenden, an denen das Team um Jugendleiter Jürgen Patte wieder mit zahlreichen Helfern für beste Unterhaltung bei Spielern und Zuschauern gesorgt hatte. Ein kleiner Wermutstropfen sei das Nichtantreten des SuS Stadtlohn II beim Turnier der A-Junioren gewesen, erklärt Dennis van Deenen: „Sonst hat aber alles reibungslos geklappt.“ Zudem komme der Eventcharakter der Turniere bei den Gästen immer gut an, freut er sich: „Wir hatten wieder einige neue Vereine dabei, von denen wir großes Lob bekommen haben.“

Mit dem Abschluss der Wettbewerbe 2016 laufen bereits die Planungen für das nächste Jahr an, und dann wartet ein kleines Jubiläum: 20 Jahre Jugendfußball-Hallenturniere bei Westfalia Osterwick – das soll entsprechend groß aufgezogen werden, kündigt van Deenen an. „Wir werden wieder an drei Wochenenden spielen“, erklärt er. „Und wir wollen daraus ein besonderes Event machen.“