Die ersten drei Spiele der Rückrunde waren für die Damen der Westfalia sehr erfolgreich. Nach dem Derbysieg ging es für die Mädels erst nach Gronau. Das Hinspiel in Osterwick endete 1:5, weshalb die Mannschaft sehr defensiv anfing. Durch diese Spielweise kam das Team immer wieder zu sehr guten Chancen durch Konter, die nur leider nicht genutzt wurden. Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatte Marie Schräder in der 20. Minute. In der 32. Minute nutzte die Stürmerin der Gegner den Platz, den die Osterwicker Abwehr ihr ließ, um die Führung zu erzielen. Für Nathalie Cooper im Tor war der Ball nicht zu halten. Nach dem 1:0 kam Gronau besser ins Spiel und zu mehr Chancen. Mit diesem Ergebnis konnten die Osterwicker allerdings trotzdem zufrieden in die Pause gehen, in der Trainer Kevin Cooper an das Spiel gegen Holtwick erinnerte und forderte, auch in diesem Spiel nicht nachzulassen.

Nach der Pause hat die Mannschaft sehr gut ins Spiel zurückgefunden. Das Spiel fand fast ausschließlich nur noch in der Hälfte der Gronauer statt. Nach guten Chancen von Julia Hermeler und Anna Sengenhorst fiel der verdiente Ausgleich in der 90. Minute. Julia Hermeler setzte sich auf der rechten Seite gegen ihre Gegenspielerin durch, lief auf das Tor zu und spielte Tamara Gustke an, die den Ball nur noch über die Linie bringen musste.

Nach dem Sieg im Derby und dem hart erkämpften Punkt in Gronau stand am letzten Wochenender der nächste schwere Gegner an - Oeding 2, Tabellenführer. Doch die Westfalia startete stark in die Partie. Bereits in der 5. Minute schoss Julia Hermeler das 1:0 zur Führung. Unbeeindruckt von der Führung kam Oeding besser ins Spiel. Viele Torchancen gab es jedoch nicht, da die Abwehr um Larissa Clasvogt sicher stand. Nach einem klasse Spielzug der Westfalia Damen erhöhte Julia Hermeler mit ihrem 7. Saisontor auf 2:0. Jetzt war Oeding endgültig wach und verlangte den Damen alles ab. In der 30. Minute glänzte Torwärtin Nathalie Cooper mit einer klasse Parade als sie den Ball über die Latte lenkte.

Nach einer Unaufmerksamkeit der Westfalia Abwehr und einem daraus resultierenden Elfmeter verkürzte Oeding auf 2:1. Noch vor der Halbzeit brachte der immer noch hohe Druck der Gäste den verdienten Ausgleich zum 2:2. Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild kaum. Oeding war weiter am drücken. Die Osterwickerinnen konzentrierten sich voll auf das Kontern, was Elisa Miehle in der 62. Minute nutzte und den Führungstreffer erzielte.

Am Ende vergaben die Damen die endgültige Entscheidung noch durch einen Schuss von Anna Sengenhorst. Die Führung konnte dennoch gehalten werden, auch auf Grund tollen Paraden der Westfalia Schlussfrau. Die drei Punkte waren überraschend, aber auch hart erkämpft.

Nach den super Ergebnissen der letzten drei Spiele (7 Punkte; 10:6 Tore) geht es nach Ostern gegen den dritten der Tabelle Union Lüdinghausen. "Nach den super Ergebnissen brauchen wir uns wirklich nicht mehr verstecken", so Cooper.