Allgemeine Zeitung von Tom-D. Rademacher Osterwick. Für den Titelverteidiger blieb so gut wie keine Chance: Die Nachbarn vom Wiedel/Schoppenbusch (WieSchopp), die sich im vergangenen Jahr noch gegen ihre Rivalen aus den anderen Osterwicker Nachbarschaften hatten behaupten können, schieden diesmal bereits in der Gruppenphase aus. 

Die perfekte Gelegenheit also für eine neue Siegermannschaft: Den obersten Platz auf dem Treppchen sicherten sich beim Nachbarschaftsturnier von Westfalia Osterwick die Nachbarn vom Brink. Auf Platz zwei verbannten sie damit das Konkurrenz-Team „Kleining“. Platz drei ging schließlich an die Hobby-Fußballer vom Klockenbrink.

"Tolle Lichtverhältnisse und ein toller Rasen - perfekte Bedingungen"

Jürgen Patte

Insgesamt acht Mannschaften haben für den Titel und den begehrten Pokal ihren Hut in den Ring geworfen und während der zwölfminütigen Partien alles gegeben. Nach einem 0:0-Gleichstand gegen die Kontrahenten vom HSV/Brock, einen 1:1-Gleichstand gegen den Kleikamp und schließlich einem deutlichen 4:0-Sieg im Spiel gegen das Team vom Lion-Weg und Jakob-Rose-Weg war die Aufwärmphase für die Sieger des Abends beendet - torreich ging es weiter im ersten Halbfinale mit einem 2:1-Sieg über die Nachbarn vom Klockenbrink.

Gute Stimmung herrschte bei Aktiven und Zuschauern während des Nachbarschaftsturniers Foto: Tom-D. Rademacher

Das große Finale des Abends dominierten die Sportler vom Brink gegen Kleining knapp, aber mit vielen spannenden Torchancen, mit 4:3. Im Spiel um den dritten Platz konnte sich der Klockenbrink vor dem HSV/Brock noch mit einem 3:2-Sieg auf das Podest retten.

„Hinsichtlich der Zuschauerzahlen haben wir heute Abend sogar mehr Besucher begrüßen dürfen, als in der vergangenen Zeit, als wir das Turnier nachmittags durchgeführt haben“, so Dieter Wilger, Vorsitzender von Westfalia Osterwick.

In den vergangenen Jahren sei das Turnier zudem immer außerhalb der Saison veranstaltet worden. „Wegen ihres Trainings ist unsere erste Mannschaft jetzt nicht mit dabei. Das schafft fairere Bedingungen für alle Hobbyfußballer.“

Den Eindruck hat auch Jürgen Patte: „Wir haben sehr ausgeglichene Partien verfolgen können, bei denen sich Jung und Alt wunderbar gemischt haben.“

Die neue Startzeit in der Dunkelheit sei aber auch einem besonderen Umstand geschuldet: „Zum ersten Mal kommt bei dem Turnier jetzt unsere neue Flutlichtanlage zum Einsatz“, erzählt Jürgen Patte. „Durch das helle Licht einfach super Bedingungen zum Spielen und auch der Rasen ist in einem top Zustand.“

Auf der gesamten Zuschauertribüne hatten sich daher die Besucher versammelt, um das sportliche Spektakel zu verfolgen und ihre Mannschaft beim Ringen um den Sieg anzufeuern.

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