Antrag: Flutlichtanlage für Rasenplatz im Westfalia-Stadion

Allgemeine Zeitung Rosendahl. Besonders in der dunklen Jahreszeit geht häufig nichts mehr. Es drubbelt sich auf dem Kunstarsenplatz in Osterwick, weil es schlicht keine Ausweichmöglichkeiten gibt. „Wir haben derzeit 14 Mannschaften, die ganz oder teilweise auf dem Kunstrasen trainieren“, schildert Dieter Wilger, Vorsitzender des Sportvereins Westfalia Osterwick, das Problem, das sich aufgrund der Ganztagsangebote in den Schulen noch verschärft habe, weil die Einheiten weiter in die Abendstunden geschoben werden mussten. 

Eine mögliche Lösung: Auch der Rasenplatz im Westfalia-Stadion soll ein Flutlicht erhalten – mit diesem Ansinnen muss sich der Sport-, Kultur-, Familien- und Sozialausschuss in seiner Sitzung am morgigen Dienstag (29. 1.) beschäftigen.

Es sind nicht nur die Fußhaller, die im wahrsten Sinne im Dunkeln tappen. „Das Westfalia-Stad Ion ist mit der Laufbahn sowie den Wurf-und Sprunganlagen für das Leichtathletiktraining der LG Rosendahl die einzige Sportanlage in der Gemeinde", erklärt Wilger in seinem entsprechenden Antrag.

Hinzu komme der Breitensportbereich: Unter anderem finde im Stadion in Zusammenarbeit zwischen Turo Darfeld und Westfalia Osterwick das Training und die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens statt. Dieses Angebot könne wegen der Lichtverhältnisse aktuell nur bis Ende September aufrecht erhalten werden.

Besonders eng gehe es bei den Fußballern zu, auch wenn in der Jugendspielgemeinschaft mit Turo darauf geachtet werde, dass in beiden Ortsteilen je eine Trainingseinheit pro Woche durchgeführt werde.
Da die Pflichtspiele der Mädchenmannschaften weitestgehend am Freitagabend stattfinden, was in der (dunklen Jahreszeit nur auf dem Kunstrasen möglich sei, führe das wiederum zu Einschränkungen des Trainingsbetriebes. Die erhebliche Beanspruchung des Kunstrasens habe dazu geführt, dass der Belag nach zwölf Jahren und damit bereits früher als erwartet eine hohe Abnutzung aufweise, stellt die Gemeindeverwaltung in ihrer Stellungnahme fest.

Mit einer Flutlichtanlage am Rasenplatz könne die Situation entschärft werden, stellte Dieter Wilger fest: „Der Spielbetrieb der Juniorinnen und das Training der älteren Jugendmannschaften könnten auf dem Rasen stattfinden, parallel zum Trainingsbetrieb der Senioren auf dem Kunstrasen." So soll die Nutzbarkeit der Sportstätten möglichst langfristig erhalten bleiben.

Die Verwaltung hält den Antrag des Sportvereins Westfalia für sinnvoll - und schlägt der Politik vor, für die Installation einer Sechs-Mast-Anlage, die auch die Rundbahn und die Sprunganlagen ausleuchten soll, 100 000 Euro in den Haushalt 2019 einzustellen.

Die Umsetzung könne im Zusammenhang mit dem geplanten Austausch des Belages für den Kunstrasen erfolgen, damit der nicht gleich wieder einer unverhältnismäßig hohen Belastung ausgesetzt sei.

Der Sport-, Kultur-, Familien- und Sozialausschuss diskutiert über das Thema in öffentlicher Sitzung am Dienstag (29. 1.) um 19 Uhr im Rathaus. Beraten wird zudem über den Haushaltsplan 2019.

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