Heute gibt es ein Wiedersehen: Aleksandar Temelkov (links), Sturmspitze beim LandesligistenDJK Coesfeld-VBRS, und Johannes Sicking (rechts) vom A-Ligisten Westfalia Osterwick. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Osterwick gegen DJK-VBRS

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick/Coesfeld. Im Achtelfinale des Kreispokals sind die Rollen heute Abend klar verteilt, erzählt Engin Yavuzaslan: „Wir sind der Außenseiter, DJK Coesfeld ist der Favorit!“

Zweimal sind sich beide Mannschaften in der Vorbereitungsphase begegnet: beim Sparkassen-Cup und beim Seifer-Cup. „Beide Male haben wir verloren“, erinnert sich der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, „aller guten Dinge sind drei. Irgendwann müssen wir ja mal gewinnen, und das wollen wir auch.“

Deshalb kündigt er eine offensive Marschroute an: „Wir werden munter mitspielen und uns nicht stur hinten reinstellen.“ Er hofft auf ein Weiterkommen. „Und sollten wir wirklich rausfliegen, nehme ich das auch keinem übel.“
Sebastian Scheinig ist ein wenig zwiegespalten. „Mir persönlich passt dieses Pokalspiel von der Terminierung überhaupt nicht in die Planung“, erklärt der Coach des Landesligisten DJK Coesfeld-VBRS, „unsere Jungs sind dagegen heiß auf diese Partie, sie wollen Selbstvertrauen tanken für die kommenden Aufgaben in der Meisterschaft.“

Na klar kennt er den Gegner von den beiden Begegnungen in diesem Sommer. „Das ist eine sehr gut eingestellte Mannschaft, mit frühem Pressing und schnellem Konterspiel“, lobt er den Gastgeber, „auch wenn der Termin nicht ganz glücklich ist, so ist dieses Pokalspiel eine tolle Vorbereitung für Sonntag, wenn wir auf Eintracht Ahaus treffen.“

So kann seine Abwehr schon mal den Ernstfall proben: „Es ist gut, wenn wir hinten unter Druck gesetzt werden. Das können wir im Training gar nicht so darstellen.“

Personell muss er weiter auf André Dumpe (Knieverletzung) verzichten. Aleksandar Temelkov und Hendrik Schüer sind immerhin wieder einsatzbereit. „Üppig sieht anders aus“, sagt er und denkt an den dünnen Kader.
Auch Engin Yavuzaslan fehlt eine Stammkraft: Benny Raabe, sein Angreifer, der ebenfalls Probleme mit dem Knie hat. Hinter Daniel Richter (Muskuläre Probleme) und Jan Kröger (Sprunggelenk) stehen zwei dicke Fragezeichen.
Dass sie zweimal in rascher Folge gegen DJK Coesfeld-VBRS spielen, heute gegen die erste und am Sonntag gegen die zweite Mannschaft, findet Yavuzaslan auch nicht so schön. „Wir nehmen es, wie es kommt“, meint er, „Fußball ist kein Wunschkonzert.“

| Anstoß: Heute, 19 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Naturrasen, Im Kleining

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Das frühe 0:1 durch Frank Maruhn (6. Minute) für den Gast DJK Dülmen nahm Engin Yavuzaslan auf seine Kappe. „Mein Fehler", gab der Osterwicker Spielertrainer zu, „ich hab' ein Luftloch geschlagen." In der Folgezeit erspielten sich seine Kadetten Chancen über Chancen. „Wie vergangene Woche in Olfen", so Yavuzaslan, „nur haben wir diesmal auch getroffen." Timo Mevenkamp (29.), der Abwehrmann, und Florian Richters (45.), der Angreifer, drehten die Partie und sorgten für eine 2:l-Pausenführung. Wiederum Mevenkamp (65.) und Jan Kröger (84. machten das 3:1 und 4:1. „Wir sind überglücklich", berichtete Engin Yavuzaslan, „allerdings hat sich Jan Kröger kurz vor Schluss verletzt. Sein Sprunggelenk war dick angeschwollen. Das sah nicht gut aus."

| Westfalia Osterwick DJK Dülmen 4:1; Tore: 0:1 Niklas Maruhn (6.), 1:1 Timo Mevenkamp (29.), 2:1 Florian Richters (45.), 3:1 Timo Mevenkamp (65.), 4:1 Jan Kröger (84.)

GEGNER: DJK Dülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Naturrasen

ZUM SPIEL: Die Dülmener sind in einer komfortablen Situation. „Als Tabellenvierter kommen sie ganz gelöst und tiefenentspannt", erklärt Engin Yavuzaslan, der mit seiner Osterwicker Mannschaft im Schlussdrittel angesiedelt ist, „wir müssen endlich die volle PS-Zahl, die wir haben, auf den Platz bringen." Die Leistung in Olfen sei gut gewesen. „Allerdings müssen wir im Sechzehner cool bleiben und unsere Chancen eiskalt verwerten." Er vertraut seinen jungen
Büllekes. „Es gibt so Tage! Sie werden wieder ihre Tore machen." Benny Raabe fehlt. Angeschlagen sind Daniel Richter und Hannes Grams.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Engin Yavuzaslan fühlte sich auf den Arm genommen. „Ich dachte schon, hier würde ein neuer Streich für Versteckte Kamera gedreht", meinte der Osterwicker Spielertrainer nach der überraschenden 1:2-Pleite in Olfen, „doch das war leider kein Gag, sondern bittere Realität." Seine Mannschaft habe gefühlte 95 Prozent Ballbesitz gehabt. „Bis zum Strafraum haben wir Landesliga-Fußball gezeigt", berichtete er, „doch vorm Tor fehlte unseren Jungs, die ein Durchschnittsalter von 19, 20 Jahren haben, die nötige Abgezocktheit. Da müssen sie sich jetzt durchboxen." Mit „einem Abseitstor" (O-Ton Yavuzaslan) sind die Hausherren in Führung gegangen. Max Müller (34. Minute) war der glückliche Schütze. Julian Wilhelm (80.) erhöhte auf 2:0. Kurz darauf verkürzte Nils Borgert (82.) auf 1:2. „Diese Niederlage ist sehr ärgerlich", wetterte Yavuzaslan, „dabei hatten wir Chancen über Chancen, die wir aber im Fünf-Minuten-Takt vergeben haben."

| SuS Olfen - Westfalia Osterwick 2:l; Tore: l:0 Max Müller (34.), 2:0 Julian Wilhelm (80.), 2:1 Nils Borgert (82.)

Kein Durchkommen in dieser Szene: Tobias Lanfers (Mitte), der das Tor des Tages vorbereitete, wird von den SG'lern Jan-Frederik Tendiek (links) und Philipp Jacobs gestoppt. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia feiert ersten Saisonsieg gegen SG 06

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick/Coesfeld. Mit Zauberfußball waren die beiden Kontrahenten schon vorher sehr sparsam umgegangen, aber in der Schlussphase rollte die Kugel nahezu gar nicht mehr. Viele Fouls und Unterbrechungen, Diskussionen inklusive Rudelbildung – wenn die Teams in den Strafräumen häufiger dieses Engagement gezeigt hätten, wäre es ein Leckerchen geworden. So war es ein schmuckloses 1:0, das sich für Westfalia Osterwick aber extrem wertvoll anfühlte. „Ein dreckiger Sieg“, gab Engin Yavuzaslan nach dem Erfolg gegen die SG Coesfeld 06 zu. „Aber den nehmen wir gerne mit.“

Weiterlesen: Mit Kampf und dem Gesetz der Serie

Im vierten Punktspiel soll endlich der erste Sieg verwirklicht werden: Engin Yavuzaslan (rechts), hier im Zweikampf mit dem Holtwicker Andreas Schulenkorf, hofft auf einen Dreier. Foto: az

Engin Yavuzaslan will Vollgas geben

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Es ist ein Geduldsspiel. „Es wird langsam Zeit, dass wir einen Dreier holen“, sagt Engin Yavuzaslan vorm Heimspiel gegen den alten Rivalen SG Coesfeld 06, „aber das wird schwer, sehr schwer sogar, denn die Coesfelder haben mit sieben Punkten einen super Start hingelegt. Sie kommen garantiert mit einem Mega-Selbstvertrauen, auch zurecht.“

Andererseits kann er sich nicht erinnern, wann die Osterwicker letztmals gegen die Coesfelder verloren haben. „In meiner Amtszeit jedenfalls nicht“, erzählt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, „unter Zoui Allali auch eher selten.“

"Es wird langsam Zeit, dass wir drei Punkte holen."
Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick

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Wer kann höher? Johannes Dönnebrink (links) und Tobias Paschert (Mitte) beim Luftkampf. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Kreisliga A: Derby der Enttäuschten

Allgemeine Zeitung -uh- Rosendahl. Auf einen Sieg, den ersten in dieser verflixten Saison, hatten beide Mannschaften gehofft. Mit einem Unentschieden mussten sie sich begnügen. „Zu wenig“, meinte Engin Yavuzaslan, der Gäste-Coach aus Osterwick, nach Spielende. „Mit einem Punkt fängt man leider nichts an“, stimmte ihm sein Holtwicker Trainerkollege Ahmed Ibrahim zu.

Das Aufeinandertreffen, das trotz aller Rivalität sehr fair verlaufen ist, war auch ein „Derby der Enttäuschten“. Hoch gehandelt, sind beide in der Tabelle tief gefallen. „Jetzt stehen wir dort, wo uns keiner erwartet hat“, sagte Engin Yavuzaslan und staunte selbst, dass sein Personal aktuell auf dem vorletzten Platz der Kreisliga A dümpelt. „Wir kommen da unten raus. Ganz sicher! Das gilt auch für die Holtwicker.“

Laufduell 1: Oliver Abel (links), Innenverteidiger aus Holtwick, attackiert Jan Kröger (rechts).

Weiterlesen: Hoch gehandelt, tief gefallen

Endstation: Oliver Abel (links) klärt rigoros vor dem Osterwicker Jan Kröger (2. von links). Foto: az

Kreisliga A: Schwarz-Weiß Holtwick und Westfalia Osterwick trennen sich 1:1

Allgemeine Zeitung -uh- Rosendahl. Das Pünktchen hilft keinem. „Man muss das Positive sehen“, meinte Engin Yavuzaslan, der knie-geplagte Spielertrainer von Westfalia Osterwick, nach dem 1:1-Unentschieden in Holtwick, „beide haben nicht verloren.“ Nach zwei Niederlagen in den ersten zwei Begegnungen war’s der erste Teilerfolg für die Osterwicker und die gastgebenden Holtwicker. „Absolut gerecht“, sagte Ahmed Ibrahim nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Thomas Wielens und lieferte dann den Spruch des Tages: „Wenn einer einen Euro gesetzt hätte, dass diese beiden Mannschaften ganz unten in der Tabelle stehen würden, wäre er jetzt Millionär.“

Weiterlesen: Ein Pünktchen für beide

Der Flieger: Mit lang gestrecktem Bein hechtet Jan Kröger dem Ball entgegen. Foto: Ulrich Hörnemann

Engin Yavuzaslan prophezeit eine offensive Marschroute / Noch wartet sein Team auf das erste Tor

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die Tabelle lässt er links liegen. Denn ein kurzer Blick lohnt nicht. „Am Sonntag prallen zwei Gegner aufeinander, die vorher auch nicht gedacht hatten, dass sie nach den ersten beiden Spielen null Punkte haben würden“, staunt Engin Yavuzaslan selbst am meisten über die karge Ausbeute, „aber eins kann ich jetzt schon garantieren: Beide Mannschaften werden am Ende der Saison nicht mehr da unten stehen.“

Weiterlesen: „Wir setzen auf die Karte Sieg“

Oben von links: Trainer Richard Schüer, Betreuer Frank Blaschke, Alex Thesing, Alexander Hülsken, Lukas Werschmöller, Jonas Boll, Andre Scheipers, Florian Tembrockhaus, Ralf Borgert, Sven Thiäner, Hyundai Verkaufsberater Dennis van Deenen, Jürgen Boll ( Sponsoring Vorstand); unten von links: Daniel Steiner, Benjamin Steiner, Kevin Leipelt, Jens Averkamp, Philipp Kröger,Yannik Lammers, Tobias Wiggers, Pichit Phandet, Sebastian Brambrink. Es fehlen: Lukas Schönnbeck, Jens Roesmann, Lennart Feldmann, Patrick Eggemann, Andre Weßling und Mike Graute.

Allgemeine Zeitung Auf den ersten Sieg im neuen Trikotsatz wartet noch die zweite Mannschaft von Westfalia Osterwick. Dennis van Deenen, der Hyundai-Verkaufsberater, übergab die Garnitur im Namen des Autohauses Tönnemann zur Freude der Fußballer aus Osterwick. Jürgen. Boll vom Vorstand bedankte sich mit einem kleinen Präsent für die Unterstützung. Im dritten Meisterschaftssiel am kommenden Sonntag gegen SuS Hochmoor sollen nun auch die ersten Punkte eingefahren werden.

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Engin Yavuzaslan wollte die neuerliche Niederlage nicht schönreden. „Wir haben verdient verloren", stellte der Osterwicker Spielertrainer fest, „Legden hatte mehr Torchancen als wir, darum geht der 1:0-Sieg in Ordnung." In der ersten Halbzeit stellten die Gäste die gefährlichere Mannschaft, doch trafen sie genauso wenig ins Ziel wie die Hausherren. „Im zweiten Durchgang gab es kaum noch Möglichkeiten", berichtete Yavuzaslan, der nach seinem Innenbandriss ein 45-minütiges Comeback feierte, „eigentlich sah es nach einem typischen 0:0-Spiel aus, als dann dieses duselige Eiertor fiel."

Julius Effkemann (64. Minute) schoss auf die Bude von Florian Prause. Er parierte, doch bekam Prause den Ball dann ans Knie. Von dort flipperte er ins Netz. In der letzten halben Stunde bemühten sich die Gastgeber um den Ausgleich. Allerdings kam dabei wenig Produktives heraus. „Das war ideenlos", kritisierte Yavuzaslan den Spielaufbau, „Legden hat das Glück erzwungen und den Dreier erarbeitet." Nun hoffen die Osterwicker auf ein Erfolgserlebnis im „Derby der Enttäuschten" gegen den Rivalen SW Holtwick.

Westfalia Osterwick SuS Legden 0:1; Tore: 0:1 Julius Effkemann

GEGNER: SuS Legden

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Naturrasen, Im Kleining

ZUM SPIEL: Engin Yavuzaslan muss nicht viel erzählen. „Die Jungs wissen selbst, dass sie in Billerbeck den größten Mist gespielt haben, seit ich in Osterwick Trainer bin." Die Defensivleistung war unterirdisch. „Wenn man alle gewonnen Zweikämpfe unserer Viererkette zusammenzieht, dann kommt man vielleicht auf zehn Prozent", erklärt der Westfalia-Coach, „aber lieber einmal richtig was auf die Schnauze kriegen als viermal hintereinander 0:1 zu
verlieren." Mit SuS Legden kommt am Sonntag ein spielstarker Gegner. Ob Yavuzaslan selber aufläuft, steht noch in den Sternen.

"Verstehen kann ich das nicht: Du gehst mit einem Muskelfaserriss zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt und bis dann auf wundersame Art und Weise geheilt"
Engin Yavuzsalan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, zur Blitzheilung von Benny Raabe, der vorm Auswärtsspiel in Billerbeck noch über muskuläre Probleme geklagt hatte

Autsch: Lars Knipper (links) bringt den Billerbecker Niklas Kuhlage zu Fall. Klare Sache: Strafstoß. Foto: az

Allgemeine Zeitung -uh- Billerbeck. Nach dem 4:0-Erfolg hatte Steffen Szymiczek alle Mühe, seine Spieler zu erden. Im Glücksgefühl waren einige schon wieder auf Wolke Sieben davon geflogen. „Ich bin heilfroh, dass wir nicht noch ein viertes oder fünftes Tor erzielt haben, was ja möglich gewesen wäre, wenn der Schiri nicht zweimal fälschlicherweise auf Abseits entschieden hätte“, sagte der strahlende Billerbecker Coach und hielt den Ball flach, „wir müssen den Dom im Dorf lassen.“ Er blieb auf dem Boden der Realität.

Engin Yavuzaslan zog derweil ein Gesicht, als sei ihm eine Laus über die Leber gejoggt. „Die Billerbecker wollten den Sieg, sie waren viel präsenter als wir, sie waren geil auf jeden Zweikampf und vor der Bude ungemein effektiv“, lobte der kniegeplagte Spielertrainer aus Osterwick den Gastgeber und stellte seiner Truppe damit kein gutes Zeugnis aus.

Weiterlesen: „Wir lassen den Dom im Dorf“

Mr. 100 Prozent: Engin Yavuzaslan, Spielertrainer beim A-Kreisligisten Westfalia Osterwick, gibt immer alles. Halbe Sachen sind nicht sein Ding. Ob er am Sonntag spielt, ist noch unklar. Foto: Frank Wittenberg

Engin Yavuzaslan strahlt Zuversicht aus

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Die Osterwicker können’s kaum erwarten. „Alle scharren schon mit den Hufen“, erzählt Engin Yavuzaslan, Trainer und Heißmacher in einer Person, „mit Billerbeck wird uns gleich ein dicker Brocken vorgesetzt, einer der Topfavoriten in dieser Liga.“ Er schätzt den Gegner hoch ein: „Eine Spitzenmannschaft, die sich noch weiter verstärkt hat“, erklärt Yavuzaslan, „Philipp Daldrup, den Neuzugang, kenn’ ich nur vom Hörensagen, er ist sicher eine absolute Bereicherung im Offensivbereich.“

Aber der Westfalia-Coach geht ganz unaufgeregt in diese Begegnung. „Meine Jungs sind super drauf“, verkündet er voller Zuversicht, „die Vorbereitung war okay, nun kann es losgehen. Wir sind bereit!“

Weiterlesen: „Die Jungs sind super drauf“

In der Spitzengruppe will Westfalia Osterwick auch in der Saison 2017/18 mitmischen: (oben von links) Tobias Paschert, Bartlomiej Kijas, Tobias Lanfers, Florian Richfers, Nils Borgert; Mitte von links: Spielertrainer Engin Yavuzaslan, Torwart-Trainer Steffen Warneke, Daniel Richter, Luis Lammers, Benjamin Raabe, Jan Kröger, Tobias Schönnebeck, Co-Trainer Roland Kortüm, Betreuer Dennis Alferink; unten von links: Florian Göbel, Jan-Simon Wilmer, Timo Mevenkamp, Florian Prause, Lars Knipper; es fehlen: Sebastian Sicking, Niklas Weßeling, Ulrich Wirtz, Hannes Grams, Szymon Szmigielski und Co-Trainer Thomas Blakert.

Engin Yavuzaslan will seine Spieler weiterbringen und nimmt selbst eine Entwicklung

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Natürlich will er vor allem seinen Jungs etwas beibringen. Taktik, Einstellung, fußballerisches Vermögen - aber Weiterbildung ist keine Einbahnstraße, lächelt Engin Yavuzaslan: „Ich lerne auch immer mehr dazu." Denn bei der Westfalia ist er nicht nur Trainer, sondern auch Kopf des Teams, Freund, Psychologe ...

Was hat er nicht alles erlebt. Über 150 mal ist er in  der Oberliga aufgelaufen, hat unter anderem für den VfL Bochum, SpVgg. Erkenschwick und VfB Hüls die Schuhe geschnürt. „Ich war Kapitän, sportlicher Leiter", blickt er zurück. „Aber Trainer, das ist noch einmal eine ganz andere Geschichte." Den Schritt in diese Position, den er im Sommer 2015 vollzogen hat, musste er keine Sekunde bereuen. „Das war eine absolute Wundertüte." Aber in Osterwick, wo er seine erste Station angetreten hat, geht er nun in sein drittes Jahr: „Das war sicher nicht zu erwarten." Auch ein Verdienst seines tollen Trainerstabes, betont er: Thomas „Blacky" Blakert, Roland Kortüm und Torwart-Trainer Steffen Warneke sind voll eingebunden, bringen ihre eigenen Ideen mit und werden gehört.

Engin Yavuzaslan, der Heißsporn, ist ruhiger geworden. Ein Entwicklungsprozess - allerdings ist der 36-Jährige nach wie vor froh, nach jedem Spiel und Training noch 40 Minuten im Auto zu sitzen. „Mein Lenkrad muss eine Menge durchmachen", grinst er. „Ich haue oft drauf, weil ich mich über mich selbst ärgere." Wenn er aber daheim angekommen ist in Recklinghausen bei Tochter Tanem ( 7) und Ehefrau Yeliz, dann hat er sich selbst heruntergefahren.

Zwei neue Stützen für Engin Yavuzaslan: Florian Richters (links) und Bartlomiej Kijas (rechts).

Westfalia setzt auf den Nachwuchs

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Vornehmlich auf Kicker aus den eigenen Reihen setzt Engin Ya vuzaslan. Einziger externer Neuzugang ist Florian Richters, der vom A-Liga-Absteiger SuS Hochmoor zur Westfalia stößt. Aus der eigenen Jugend rücken Bartlomiej Kijas und Szymon Szmigielski nach, zwei Kandidaten für das Mittelfeld. Und aus der zweiten Mannschaft beordert der Spielertrainer Hannes Grams in den Kader. Lars Knipper, den wegen seiner aggressiven Spielweise alle nur „Frettchen" nennen, ist eigentlich auch ein neuer Mann aus der A-Jugend - er, war als Frühsenior aber in der vergangenen Saison in vielen Partien schon eine feste Größe.

Kader Westfalia Osterwick

  • Abgänge: Pascal Leipelt (aufgehört), Sebastian Graute, Davide Recker (beide Beruf/Studium).
  • Neuzugänge: Florian Richters (SuS Hochmoor), Hannes Grams (II. Mannschaft), Bartlomiej Kijas, Szymon Szmigielski (beide eigene Jugend).
  • Tor: Florian Prause, Jan-Simon Wilmer.
  • Abwehr: Nils Borgert, Florian Göbel, Lars Knipper, Timo Mevenkamp, Tobias Paschert, Tobias Schönnebeck, Sebastian Sicking.
  • Mittelfeld: Hannes Grams, Bartlomiej Kijas, Jan Kröger, Tobias Lanfers, Daniel Richter, Florian Richters, Szymon Szmigielski, Niklas Weßeling, Ulrich Wirtz, Engin Yavuzaslan.
  • Angriff: Luis Lammers, Benjamin Raabe.
  • Trainer: Engin Yavuzaslan (3. Jahr).
  • Co-Trainer: Thomas Blakert und Roland Kortüm. Torwart-Trainer: Steffen Warneke.
  • Betreuer: Dennis Alferink.

Der Kapitän geht voran: Tobias Paschert organisiert die Defensive der Osterwicker. Foto: az

Mit vielen jungen Wilden und einigen Häuptlingen will Engin Yavuzaslan in der Spitzengruppe der Kreisliga A mitmischen

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Lamentieren ist nicht sein Ding. Dabei hätte er allen Grund dazu: erst Niklas Segbers weg, jetzt auch noch Pascal Leipelt. Zwei Top-Torjäger, die jahrelang im Westfalia-Trikot Angst und Schrecken verbreitet haben. „Uns ist eine Riesenqualität verloren gegangen, aber wir brauchen nicht trauern und nach Ausreden suchen.“ Engin Yavuzaslan packt es an. Er setzt auf seine jungen Wilden – auf seine „Rohdiamanten“, die er schleifen und formen will, damit sie für Westfalia Osterwick zu echten Schmuckstücken werden.

Über die Eigengewächse freut er sich riesig, aber allein mit ihnen funktioniert es nicht. Es ist das Prinzip der Indianer und Häuptlinge, das der Trainer gerne bemüht: „Wir brauchen auch die Leute, bei denen ich die Messlatte höher legen kann.“ Einen Timo Mevenkamp oder Tobias Paschert zum Beispiel, auch einen Tobias Lanfers oder Benny Raabe. Gestandene Kicker, die den Youngsters den Weg weisen. „Die jungen Wilden laufen im Spiel 15 Kilometer“, lächelt Yavuzaslan. „Aber davon sind vielleicht 14 Kilometer verkehrt.“

"Wir wollen oben mitmischen. Aber die Konkurrenz ist sehr groß, allen voran VfL Billerbeck, SG Coesfeld 06 und SW Holtwick."
Engin Yavuzaslan

Weiterlesen: Vom Rohdiamant zum Schmuckstück

Luis Lammers nimmt Maß: Mit einem Kracher unter die Latte besorgte der 19-Jährige im Pokalspiel gegen Eintracht Ahaus den 3:1-Endstand und verdiente sich ein Ü-Ei. Fotos: fw

Fußball: Engin Yavuzaslan ist stolz auf seine Youngster – und auf seine Häuptlinge

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Die jungen Wilden in der Abteilung Attacke wirbelten den Gegner in der zweiten Halbzeit in Grund und Boden. Bartlomiej Kijas, gerade 19 Jahren jung, markierte das 2:1. Luis Lammers, ebenfalls erst 19, legte das 3:1 nach. Nur Jan Kröger, der den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert hatte, machte den Schnitt kaputt – er ist schon 20. Die Aktion „Jugend trifft“ verhalf Westfalia Osterwick zum 3:1-Sieg im Pokal gegen Eintracht Ahaus. Entsprechend stolz war Engin Yavuzaslan auf seine Youngster: „Beim nächsten Training bekommen sie zur Belohnung ein Kinder-Überraschungsei . . .“

Weiterlesen: Aktion „Jugend trifft“

Sein Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich brachte die Westfalia auf Kurs: Jan Kröger (rechts), attackiert von David Farwick. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Westfalia siegt nach deutlicher Steigerung 3:1 gegen Eintracht Ahaus und steht im Achtelfinale

Allgemeine Zeitung -fw- Osterwick. Als Leisetreter ist Engin Yavuzaslan nicht bekannt, diesmal aber war er nicht zu hören. Restlos entspannt saß er am Seitenrand auf der Bank und verfolgte das Geschehen – was ihn an einen Filmklassiker erinnerte. „Ich habe bestimmt schon acht Mal mit meiner Frau Dirty Dancing gesehen“, grinste der Westfalia-Spielertrainer. „Da darf ich immer schweigen und genießen.“ Und so fühlte sich gestern auch die zweite Halbzeit an, als die Osterwicker die Partie gegen Eintracht Ahaus noch umbogen und 3:1 gewannen – ein Genuss.

Weiterlesen: Der Trainer schweigt und genießt

Schwer zu stoppen war einmal mehr DJK/VBRS-Torjäger Aleksandar Temelkov (links) – hier versucht es Lars Knipper vergeblich. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Gehaltener Elfer in der 90. Minute beschert der DJK-VBRS das 4:3 gegen Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung -fw- Coesfeld. Acht Tore waren vor fünf Tagen zwischen diesen beiden Teams gefallen – am Freitagabend hingegen „nur“ sieben. Nummer acht verhinderte Julian Medding in der 90. Minute: Der Keeper der DJK Coesfeld-VBRS hielt einen Handelfmeter von Timo Mevenkamp und rettete seiner Mannschaft den 4:3-Sieg gegen Westfalia Osterwick. Eine Niederlage, mit der Engin Yavuzaslan aber besser umgehen konnte als mit dem Sieg gegen Turo Darfeld (1:0) am Abend zuvor. „Das war eine ganz andere Einstellung“, lobte der Westfalia-Trainer sein Personal. „Diese Antwort wollte ich sehen.“

Weiterlesen: Julian Medding rettet den Sieg

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