Ein starkes Duo: Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan (links) und Torsten „Toto" Heim, eine Hälfte des früheren Kult-Cop-Duos „Toto und Harry", liefen gemeinsam für die „Ruhrpotthelden" in Emden auf.

Fußball: Westfalia-Trainer bestreitet Benefizspiel mit „Ruhrpotthelden" und Kult-Cop

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). An der Seite von Torsten „Toto" Heim, die eine Hälfte des früheren Kult-Polizei-Duos „Toto und Harry", ging Engin Yavuzaslan zwar nicht auf Verbrecher-, aber immerhin auf Torejagd: Beide zählten zum Team der „Ruhrpotthelden", die zu einem Benefizspiel in den Norden gereist waren und dort gegen die Emdener Legenden antraten. Gemeinsam mit dem Westfalia-Spielertrainer liefen unter anderem Keeper Claus Reitmaier (u. a. VfL Wolfsburg), der Ex-Schalker Ingo Anderbrügge sowie die ehemaligen Bundesliga-Profis Peter Peschel (VfL Bochum) und Ronald „Ronny" Maul (Arminia Bielefeld/Hansa Rostock) auf und siegten mit 5:2. Ob „Toto" Heim als Neuzugang bei der Westfalia gehandelt werden darf, ließ Yavuzaslan noch offen - ebenso, ob sie künftig als „Toto und Engin" im Ruhrgebiet für Recht und Ordnung sorgen ..

Thomas Schräder schickt bereits einen ersten Plan für die Vorbereitung der Ersten Mannschaft. Trainingsauftakt wird am 07. Juli sein mit einer direkt anschließenden Trainingspause über Schützenfest.

Weitere Ergänzungen und Aktualisierungen werden folgen:

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Mit einem Doppelpack nach zwei Eckbällen von Niklas Weßeling, den Trainer Engin Yavuzaslan im zweiten Durchgang eingewechselt hatte, sorgte der Vizemeister der Kreisliga A, Westfalia Osterwick, für die Entscheidung. Erst traf Tobias Lanvers ( 70. Minute ), den Yavuzaslan als besten Spieler auf dem Platz adelte, zum 1:0, dann erhöhte Sebastian Graute (75.) wenig später auf 2:0. „Das war ein Sommergeplänkel bei schönem Wetter", erzählte Yavuzaslan nach dem 2:0-Heimsieg über Grün-Weiß Hausdülmen, „das Ergebnis geht auch in Ordnung." Seine Bilanz am Saisonende fiel positiv aus. „Was die Jungs geleistet haben, kann sich sehen lassen", lobte er seine Belegschaft, „fußballerisch und taktisch haben sich alle enorm weiterentwickelt. Ich bin mega-Stolz auf meine Spieler." Anschließend entließ er sie in die Sommerpause. „Den Urlaub haben sie sich verdient", stellte er fest und schaute bereits in die sportliche Zukunft: „In der kommenden Saison werden wir erneut angreifen."

Westfalia Osterwick - GW Hausdülmen 2:0; Tore: 1:0 Tobias Lanvers ( 71.), 2:0 Sebastian Graute ( 75.)

GEGNER: GW Hausdülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion

ZUM SPIEL: Die Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft hält sich in Grenzen. „Ich bin vielmehr richtig stolz, welche taktische, fußballerische .und körperliche Entwicklung die Mannschaft genommen hat", betont Engin Yavuzaslan. Der Titel wäre machbar gewesen, aber in einigen Situationen habe die Cleverness gefehlt - „aber auch das lernen wir noch." Gegen GW Hausdülmen gelte es, noch einmal voll auf Sieg zu spielen und auf eigenem Platz ungeschlagen zu bleiben. Mit einem robusten und sehr gefestigten Gegner bekommen sie es zu tun, weiß Yavuzaslan. „Aber wir wollen noch einmal gewinnen und die tolle Stimmung mit in die neue Saison nehmen."

Der Joker: Luis Lammers (Mitte), zur Pause eingewechselt, erzielte beim 2:2-Remis in Legden beide Treffer für Osterwick. Foto: Ulrich Hörnemann

Kreisliga A: Vizemeister Westfalia Osterwick will in der Saison 2017/18 wieder angreifen

Allgemeine Zeitung Osterwick. Die Meisterschaft ist verloren. Doch Engin Yavuzaslan will nicht klagen. „Im Gegenteil“, sagte er gleich nach dem 2:2-Remis in Legden, „ich bin mega-stolz auf meine Mannschaft, wie sich präsentiert und weiterentwickelt hat.“ Darauf lasse sich aufbauen. Dass Adler Buldern, der ewige Rivale in dieser Saison, den Titel gewonnen hat, sei ihnen gegönnt. „Glückwunsch noch mal auf diesem Wege nach Buldern“, stellte der Spielertrainer von Westfalia Osterwick fest und schob sodann eine Kampfansage an die Konkurrenz hinterher: „Im nächsten Jahr greifen wir wieder an!“

Weiterlesen: Kampfansage an die Konkurrenz

Doppel-Torschütze: Luis Lammers (rechts). Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Kreisliga A: Westfalia Osterwick spielt nur 2:2 beim SuS Legden

Allgemeine Zeitung Osterwick. Die Meisterträume sind geplatzt. Nach dem Last-Minute-Ausgleich der Legdener können die Osterwicker den Konkurrenten Adler Buldern am letzten Spieltag weder einholen noch überholen. „Herzlichen Glückwunsch nach Buldern“, sagte Westfalia-Trainer Engin Yavuzaslan gleich nach dem Abpfiff, „wer so lange oben steht, wer so lange dem Druck standhält, den wir Sonntag für Sonntag ausgeübt haben, der verdient es auch. Riesenkompliment für Adler Buldern!“

Die Hausherren waren durch einen schnellen Konter von Patrick Franke (34. minute) überraschend in Führung gegangen. Julius Effkemann (41.) wäre fast das 2:0 gelungen, als er den Gäste-Keeper Florian Prause mit einem Weitschuss, abgefeuert in Höhe der Mittellinie, kalt erwischte. Doch der Ball prallte an den Pfosten.

Im zweiten Durchgang kam der große Auftritt von Luis Lammers. Frisch eingewechselt, drehte er die Partie mit einem Doppelpack zum 1:1 (53.) und 2:1 (58.). „Großes Lob an Luis, wie kaltschnäuzig er die Tore erzielt hat“, staunte Engin Yavuzaslan über seinen Youngster, „auch ‘Frettchen’ hat eine starke Partie gemacht.“ Er meinte Lars Knipper, wie Lammers auch einer von den jungen Wilden.

Die Legdener kamen kaum noch zu gefährlichen Entlastungsangriffen. Julius Effkemann (64.) scheiterte mit einem Distanzschuss an Florian Prause. Luis Feldhaus (66.) verfehlte aus gefährlicher Position klar das Ziel. Den Gäste-Angreifern Benny Raabe (73.) und Luis Lammers (88.) fehlte ebefals die Präzision im Abschluss. Alexander Wenker besaß auf der anderen Seite das nötige Glück, er sorgte noch für den 2:2-Ausgleich (90.) und machte Adler Buldern zum Meister der Kreisliga A.

SuS Legden - Westfalia Osterwick 2:2; Tore: 1:0 Patrick Franke (34.), 1:1, 1:2 Luis Lammers (53., 58.), 2:2 Alexander Wenker (90.)

Immer hundert Prozent: Engin Yvuzaslan ist das Mentalitätsmonster aus Osterwick. Foto: Ulrich Hörnemann

Kreisliga A: Keine leichte Aufgabe für Westfalia Osterwick in Legden

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Engin Yavuzaslan blendet den Spitzenreiter Adler Buldern komplett aus. „Wir schauen nur auf uns und wollen die letzten beide Spiele schön und erfolgreich zu Ende bringen“, verkündet der Trainer des Tabellenzweiten Westfalia Osterwick vorm Gastspiel in Legden, „das ist eine Mannschaft, die mutig mitspielt und sich nicht stur hinten rein stellt.“ In der Hinserie landeten die Osterwicker einen 4:1-Sieg. „Damals zeigte Legden eine gute Spieleröffnung“, so Yavuzaslan, „auch taktisch sah das ganz ordentlich aus. Es wird nicht leicht für uns.“

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Legden, Dahliendorfstadion, Nordring

Derby-Fieber in der Gemeinde Rosendahl: Daniel Richter (2. von links) und die Osterwicker freuen sich auf SW Holtwick. Foto: az

Kreisliga A: Westfalia und Schwarz-Weiß kämpfen um den zweiten Tabellenplatz

Allgemeine Zeitung Osterwick / Holtwick. Engin Yavuzaslan freut sich auf diese Partie. „Derby-Time“, sagt er vorm Treffen mit dem Gemeinde-Rivalen Schwarz-Weiß Holtwick, „Derby-Zeit.“ Westfalia Osterwick ist Tabellenzweiter in der Kreisliga A, die Gäste sind Dritter. „Mehr Spitzenspiel geht nicht“, erklärt Yavuzaslan.

Ahmed Ibrahim, der Trainerkollege aus Holtwick, ist auch hochmotiviert. Sein Kompagnon kann’s kaum erwarten. „So ein Derby ist eine feine Sache“, meint Johannes „Jojo“ Dönnebrink, „diese Begegnung sorgt für eine gewisse Spannung, auch von der Platzierung her.“ Hier duellieren sich zwei Mannschaften, „die Fußball spielen können“, bemerkt Dönnebrink, der sich aber nicht vorstellen kann, dass die Osterwicker doch noch Meister werden: „Buldern ist durch, und wer so lange die Tabelle anführt, hat den Titel auch verdient!“

Der Westfalia-Coach hat den noch immer möglichen Titelgewinn komplett ausgeblendet. Er legt den Fokus auf das Spiel gegen Holtwick. „Unser Gegner hat seine Linie gefunden und ist in den vergangenen Wochen sehr konstant aufgetreten. Die Ergebnisse stimmen auch. Da spürt man die Handschrift der beiden Trainer“, lobt Yavuzaslan die Arbeit von Ahmed Ibrahim und „Jojo“ Dönnebrink.

In der Hinserie gab es ein torloses Remis. „Die Holtwicker haben damals auf ihrem kleinen Kunstrasen Beton angerührt, in den wir, trotz aller Bemühungen, keine Löcher reißen konnten“, erinnert er sich an die Punkteteilung.

Der Respekt auf beiden Seiten ist groß. „Westfalia Osterwick hat viele Spieler mit Bezirksliga-Erfahrung“, weiß Ahmed Ibrahim. „Sie sind abgezockter“, fügt „Jojo“ Dönnebrink hinzu, „dafür sind wir einen Tacken jünger.“ Bis auf Ibrahim und Dönnebrink kennen die Holtwicker nur die A-Liga.

Engin Yavuzaslan will in jedem Fall den zweiten Tabellenrang verteidigen. „Das ist unser Ziel“, bestätigt er, „drei Punkte müssen kommen.“ Bei einer Niederlage würden die Holtwicker vorbeiziehen. Noch mal Yavuzaslan: „Das darf nicht passieren.“ Auf Stürmer Pascal Leipelt kann er nicht bauen. „Passi“ hat’s an der Ferse und geht an Krücken.

Die Gäste haben auch ein, zwei Ausfälle. Für Ahmed Ibrahim kein Problem: „Im Derby sind alle total heiß, ganz egal, wen wir aufstellen.“

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Rasen, Im Kleining

"Wo gespielt wird, ist mir egal. Ob auf Naturrasen, Kunstrasen oder auf Asphalt - Ich bin nicht wählerisch, Hauptsache da stehen zwei Tore auf'm Platz."
Engin Yavuzaslan (Westfalia Osterwick) hat keine Vorlieben, ihm ist es absolut schnuppe, wie das Fußballfeld aussieht

Sein Doppelpack leitete den Sieg der Osterwicker bei der SG Coesfeld 06 ein: Pascal Leipelt (links) setzt sich gegen Henrik Mauermann durch. Foto: fw

Kreisliga A: Westfalia setzt sich mit 4:1 bei der SG 06 durch

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg COESFELD/OSTERWICK. Der permanente Druck aufs Gaspedal zeigte seine Wirkung. Die Gastgeber, die lange Zeit sehr gut mitgehalten hatten, gerieten angesichts des Dauertempos der Westfalia immer mehr aus der Spur. „Die Osterwicker wollten es einfach mehr", gab Dirk Lowak, der gestern für den verhinderten Patrick Steinberg bei der SG Coesfeld 06 an der Seitenlinie stand, ehrlich zu. „Und wir haben die Tore zu einfach hergeschenkt." Das 4:l für die Westfalia war sicherlich zu hoch, aber allemal verdient.

Weiterlesen: Konsequent auf dem Gaspedal

Zwei Hauptdarsteller im Zweikampf: SG-Torjäger Lucas Jacobs (links) und Westfalia-Kapitän Tobias Paschert. Foto: az

Kreisliga A: Am Sonntag steigt das Derby in Coesfeld / Anstoß: 15 Uhr

Coesfeld/Osterwick. Die 1:6-Pleite der SG 06 in Hochmoor wirkt nach. „Das Ergebnis ist krass – und nicht gut für uns“, sagt Engin Yavuzaslan, Trainer des Tabellenzweiten Westfalia Osterwick, vorm Gastspiel in Coesfeld, „das war das Schlimmste, was uns passieren konnte.“

Weiterlesen: SG 06 hochmotiviert – Westfalia gewarnt

Allgemeine Zeitung OSTERWICK. Der Dreier bleibt in Osterwick. „In der ersten Halbzeit haben wir schönen, gepflegten Fußball gespielt", lobte Engin Yavuzaslan seine Mannschaft, „da haben wir den Gegenr beherrscht bei 80:20 Ballbesitz." Auf Flanke von Uli Wirz köpfte Pascal Leipelt (33. Minute) die verdiente l:0-Führung für die Hausherren, die im zweiten Durchgang nicjt mehr so dominant agierten. „Die Nottulner wurden auf einmal mutiger, pressten schon in unserer Hälfte. Das haben sie echt gut gemacht. Kompliment!" Doch seine Schützlinge hätten nicht „die Ruhe verloren", dafür haben sie es versäumt, „das zweite oder dritte Tor nachzulegen". Viel zu fahrlässig seien sie im Abschluss gewesen, auch ein wenig arrogant. „Die Konzentration ist flöten gegangen", erklärte der Westfalia-Coach, der sich lange gedulden musste, bis der Erfolg endlich eingetütet wurde. Luis Lammers (90. + 3) erlöste die Osterwicker mit dem 2:0-Endstand in der Nachspielzeit. Nach dem Schlusspfiff ist Engin Yavuzaslan noch rasch nach Dülmen gefahren ist, wo er den 2:1-Arbeitssieg von Adler Buldern gegen die TSG-Reserve miterlebte.

Weiterlesen: Westfalia tütet drei Punkte ein

GEGNER: GW Nottuln II

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion, Naturrasen

ZUM SPIEL: Die Meisterschaft hält er für unrealistisch. „Adler Buldern spielt keinen schönen, aber einen effektiven Fußball", erzählt Engin Yavuzaslan, Spielertrainer des Tabellenzweiten Westfalia Osterwick, „außerdem haben wir das deutlich schwerere Restprogramm." Was ihn und seine Mannschaft daheim gegen GW Nottuln II erwartet, kann er auch nicht vorhersehen. „Das wird nicht leicht. Doch daheim sind wir noch ungeschlagen. Und das soll so bleiben", sagt Yavuzaslan, „in der Hinrunde haben wir in Nottuln deutlich verloren, das war damals auch verdient."

Weiterlesen: Vorberichte zum Heimspiel der Ersten Mannschaft gegen GW Nottuln II

Kreisliga A: Borussia Darup verliert 1:4

Allgemeine Zeitung DARUP/OSTERWICK. Mit einer besseren Chancerverwertung wäre der 4:1-Sieg noch höher ausgefallen. „Das war fahrlässig", haderte Engin Yavuzaslan, Spielertrainer von Westfalia Osterwick, mit seinen Ballermännern, „aufgeregt hab' ich mich ganz besonders über den Gegentreffer in der Nachspielzeit. Wie beim 2:2-Ausgleich von Adler Buldern. Da haben wir auch verteidigt wie früher in der F-Jugend."

Micky Gravermann nahm das deutliche Resultat ganz gelassen. „Osterwick ist im Moment nicht unser Maßstab", meinte der Trainer der Daruper Borussen, „der Gegner war spielerisch und läuferischer überlegen."

Nach der Führung durch Tobias Lanvers (8. Minute) und dem Doppelpack von Luis Lammers (16. und 25.) war der Drops zur Pause schon gelutscht. Tobias Paschert (53.) erhöhte auf 4:0. Wenig später wechselte sich Engin Yavuzaslan ein, obwohl er Gelb-Rot gegen Buldern gesehen hatte. Da die Hinausstellung mehr als zehn Tage zurückliegt, durfte er wieder mitmischen. Jan Ahlers (90. + 1.) sorgte kurz vor Schluss mit dem 1:4 für Ergebniskosmetik.

Borussia Darup - Westfalia Osterwick l:4; Tore: 0:1 Tobias Lanvers (8.), 0:2, 0:3 Luis Lammers (16., 25.), 0:4 Tobias Paschert ( 53.), 1:4 Jan Ahlers ( 90. + 1)

Tobias Lanvers & Co. lassen sich nicht unterkriegen. In Darup peilen sie einen Dreier an.

Kreisliga A: Engin Yavuzaslan will gewinnen / Micky Gravermann ist ganz entspannt

Allgemeine Zeitung DARUP/OSTERWICK (uh). Das Hinspiel endete mit einer faustdicken Überraschung. „Mit Hängen und Würgen haben wir noch ein 2:2 herausgekratzt", schaut Engin Yavuzaslan zurück, ,das war eine schwierige Partie." Obwohl sie Heimvorteil hatten, taten sich die Osterwicker sehr schwer. Micky Gravermann, der in Darup das Kommando hat, kann dazu wenig sagen. Damals war noch Simon Artmann im Amt, mittlerweile ist Gravermann der Chef am Seitenrand. Dass ihnen eine harte Nuss bevorsteht, weiß er auch: „Westfalia Osterwick ist eine der Top-Mannschaften in dieser Liga." Spielerisch sei sie seiner Truppe überlegen. „Deshalb müssen wir 90 Minuten lang hellwach und hochkonzentriert sein", so Gravermann, „nur dann werden wir was Zählbares holen."

Die Daruper Jungs, die trotz Osterpause ganz normal durchtrainiert haben, freuen sich auf diese Begegnung. Michael Gerdes wird fehlen, denn er hat geheiratet. Stefan Laackmann ist angeschlagen. Sein Einsatz steht noch in den Sternen.

Auch Engin Yavuzaslan hat personelle Probleme. „Einige Spieler gehen auf dem Zahnfleisch", erklärt er, „deshalb sind wir momentan in einem kleinen Tief." Vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Adler Buldern bei noch sechs Spielen seien auch nicht vorteilhaft für die Psyche, fügt Yavuzaslan hinzu, „doch es darf nicht ansatzweise passieren, dass wir wie in der Hinrunde wieder zwei Zähler verschenken."

Anstoß: Sonntag; 15 Uhr, Darup, Borussen-Arena, Rasen, Südfeldweg 1

„Ich kann doch jetzt noch nicht sagen, welche Spieler ausfallen. Mal muss einer Trecker fahren. Dann kann ein anderer nicht kommen, weil sein Meerschweinchen Durchfall hat. Oder der Dackel läuft nur auf drei Beinen. Alles schon dagewesen! Ruf mich am Sonntag um 14.45 Uhr an, dann weiß ich, wer aufläuft.”

Engin Yavuzaslan, Trainer von Westfalia Osterwick, über die Aufstellungsprobleme, die er jeden Sonntag lösen muss

 

Ein starkes Duo: Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan und seine Tochter Tanem. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Engin Yavuzaslan feiert nur vier Wochen nach schwerer Fußverletzung sein Comeback

Allgemeine Zeitung (fw) Osterwick. Der Kämpfer war müde. Lange nach Spielschluss schleppte sich Engin Yavuzaslan vom Rasen, begleitet von seinem ganzen Stolz, der siebenjährigen Tanem. Der Fuß schmerzte höllisch, aber das hatte der Westfalia-Spielertrainer zuvor ausgeblendet. „Es war richtig und wichtig, selbst zu spielen“, versicherte er. Um die Titelträume in Osterwick zu wahren, lieferte er ein Blitz-Comeback gegen Tabellenführer Adler Buldern. „Ob es ohne mich besser gelaufen wäre, müssen andere beurteilen“, so der 36-Jährige nach dem 2:2 im Spitzenspiel der A-Liga. „Aber die Mannschaft braucht jemanden, der auf dem Platz die Anweisungen gibt.“

Weiterlesen: Wille besiegt den Schmerz

Torschützen unter sich: Westfalia-Youngster Luis Lammers (rechts) setzt sich gegen den Doppelpacker Omar Mustapha durch. Fotos: fw

Kreisliga A: In Unterzahl kassiert Westfalia Osterwick noch das 2:2 gegen Adler Buldern

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die Big Points lagen schon auf dem Silbertablett. Den Deckel hätten sie nur noch draufmachen müssen, aber die Osterwicker gingen zu fahrlässig mit ihren hochkarätigen Möglichkeiten um. „Trotzdem bin ich megastolz auf meine Jungs", versichert Engin Yavuzaslan - auch wenn die Westfalia in Unterzahl noch den 2:2-Ausgleich gegen Adler Buldern hinnehmen musste und so die große Chance verpasste, den Rückstand auf einen Zähler zu verkürzen.

Weiterlesen: Big Points knapp verpasst

Abteilung Attacke: Daniel Richter soll in der Westfalia-Offensive Akzente setzen. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Yavuzaslan will Titelchance mit Sieg gegen Adler Buldern wahren

Allgemeine Zeitung Osterwick (fw). Der Druck lastet auf ihren Schultern, da sucht Engin Yavuzaslan erst gar nicht nach Ausreden. „Buldern muss nichts riskieren, aber wir“, sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellenführer. Einen Punkt benötigen sie mindestens, besser drei. „Bei einer Niederlage ist der Zug wohl abgefahren“, weiß Yavuzaslan. Dann würde der Rückstand sieben Punkte betragen – kaum mehr aufzuholen.

Weiterlesen: Verlieren verboten für Westfalia

Nur selten setzten sich die Kontrahenten entscheidend durch – hier rangeln Lars Knipper (links) und Lukas Zumbülte um den Ball. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: VfL Billerbeck und Westfalia Osterwick trennen sich in einem eher mauen Spiel 1:1

Allgemeine Zeitung Billerbeck/Osterwick (fw). Dieser Doppelpack, den er geschnürt hatte, fühlte sich gar nicht gut an. Das Wort mit „Sch . . .“ benutzte Tobias Paschert und schüttelte den Kopf. „Vorne hätte ich dieses Ding niemals so sauber getroffen.“ Mit dem Eigentor egalisierte der Westfalia-Kapitän Sekunden vor der Pause seinen eigenen Führungstreffer – und das war’s auch schon in einem etwas seltsamen Spitzenspiel, in dem sich die Billerbecker und die Osterwicker weitgehend neutralisierten.

Weiterlesen: Tobias Paschert trifft auf beiden Seiten

Derby-Fieber: Max Zumbülte (VfL Billerbeck, links) und Pascal Leipelt (Westfalia Osterwick, rechts).

Kreisliga A: Nachbarschaftsduell zwischen VfL Billerbeck und Westfalia Osterwick

Allgemeine Zeitung BILLERBECK/OSTERWICK (uh). Früher sei es „ein schönes Derby" in der Bezirksliga gewesen, sagt Steffen Szymiczek, jetzt treffen sich beide Mannschaften in der Kreisliga A. „Aber das muss kein minderwertiger Aspekt sein", erklärt der Billerbecker Trainer vorm Duell mit Westfalia Osterwick, „in diesem Jahr läuft's bei uns deutlich besser als noch in der Hinserie. Ja, wir haben eine Entwicklungsstufe genommen, aber nicht übersprungen."

Das große Manko seines Personals nennt er auch beim Namen. „Die Chancenverwertung muss besser werden", betont Szymiczek, „und dass ausgerechnet am Sonntag wichtige Angreifer ausfallen, ist nicht gerade von Vorteil." Verzichten muss er auf Kapitän Matthias Schulze-Bisping, Mathias Möllering, Dominik Brinkmann und Jonas Brüggemann. „Deshalb müssen alle anderen ein paar Körner mehr in die Waagschale werfen gegen die beste Abwehr der Liga", fügt er hinzu, „wenn wir diesen starken Gegner schlagen wollen, muss bei uns in den drei Mannschaftsteilen alles hundertprozentig passen."

Der Trainerkollege aus Osterwick hat gehörigen Respekt vor den Billerbeckern. „Wir müssen gegen eins der spielstärksten Teams ran", berichtet Engin Yavuzaslan, der sich noch gut an die Hinserie erinnern kann, „wir waren nicht besser, haben uns aber ein bisschen intelligenter angestellt." Er hält den morgigen Gastgeber für „mega-stark" und will von einer Favoritenrolle seiner Truppe nichts wissen. „Die A-Liga ist nicht konstant. Da kann jeder jeden schlagen."
Wie Steffen Szymiczek plagen auch Engin Yavuzaslan in dieser wichtigen Begegnung personelle Nöte. Vier Mann sind nicht einsatzbereit: Torwächter Florian Prause, Johannes Sicking, Florian Göbel und er selbst. Timo Mevenkamp hat sich gegen TSG Dülmen II eine Gehirnerschütterung zugezogen. Ob er mitwirken kann, ist auch noch fraglich.

Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr, Billerbeck, Sportzentrum, Helker Berg 1

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