Hoch die Tassen: Tobias Paschert (rechts) freut sich über die jungen Kräfte, die den Osterwicker Kader bevölkern. Leon Eggemann (Mitte) und Bartlomiej Kijas (links) scharren mit den Hufen.

Kreisliga A: Spitzenreiter spielt daheim gegen die Reserve von Grün-Weiß Nottuln

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (uh). Prima Klima in Osterwick vorm Heimspiel gegen die Reserve von Grün-Weiß Nottuln. „Die Stimmung ist super-positiv", erklärt Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan, „diesen Rück müssen wir mitnehmen, um einen weiteren Sieg zu landen." Er ist ganz optimistisch, dass ein weiterer Dreier eingefahren wird: „Meine Jungs sind total erfolgshungrig! Sie haben sich in dieser Saison enorm weiterentwickelt. Das ist bombastisch!"

Weiterlesen: Stimmungshoch in Osterwick

Allgemeine Zeitung Darup/Osterwick (uh). Engin Yavuzaslan war schwer begeistert. „Mein Team hat überragend gespielt“, sagte der Osterwicker Trainer und strahlte mit dem Flutlicht um die Wette, „wir sind genauso gallig aufgetreten wie gegen Vorwärts Lette. Nur haben wir diesmal die Tore gemacht. Das war der entscheidende Unterschied!“ Sieben Mal haben seine Kadetten eingenetzt und nur einen Gegentreffer auf dem Daruper Aschegeläuf kassiert. Die Borussen waren chancenlos. Heimvorteil hin, Heimvorteil her, sie wurden vom neuen Spitzenreiter der Kreisliga A geradezu überrollt. „Westfalia Osterwick war eine Klasse besser“, erklärte Micky Gravermann, der wegen einer Leistenblessur zuschauen musste, „von den 90 Minuten haben wir vielleicht eine Viertelstunde gut mitgespielt.“

Weiterlesen: Darup ohne Chance – Osterwick gewinnt 7:1

Duell der Kapitäne: Jonas Böller (Vorwärts Lette, links) spitzelt Tobias Paschert (Westfalia Osterwick, rechts) den Ball vom Fuß. Foto: az

Kreisliga A: Westfalia Osterwick gastiert heute in Darup / DJK Vorwärts Lette will weiter punkten

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Lette. Auch am Tag danach war er noch immer sprachlos. Engin Yavuzaslan, normalerweise eine Plaudertasche vor dem Herrn, suchte nach Gründen für die Nullnummer gegen den Aufsteiger DJK Vorwärts Lette. „Alle Chancen haben wir komplett verballert“, kritisierte er das unerklärliche Abschlussversagen, „das Tor war zugepflastert.“

Weiterlesen: Komplettversagen vorm Tor

Lang gemacht: Ulrich Wirtz (rechts), der Neuner aus Osterwick, fliegt nach einem Duell mit Lars Beckmann über die Grasnarbe.

Kreisliga A: DJK Vorwärts Lette erkämpft sich ein torloses Remis in Osterwick

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick / Lette. Der Druck wurde in der zweiten Halbzeit immer größer. „Doch der Kessel ist nicht geplatzt“, sagte Frank Stening, Trainer von DJK Vorwärts Lette, und strahlte nach dem Schlusspfiff wie früher zu Schulzeiten, als er mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen ist. „Aber ich will hier nicht um heißen Brei Reden: Hätte Osterwick 3:0 oder 4:0 gewonnen, wäre das auch okay gewesen.“ Dennoch freute sich „Stele“ tierisch über die Nullnummer beim Titelaspiranten.

Weiterlesen: Die Null muss stehen

Backen aufblasen und mit Tempo die nächste Aufgabe angehen: Florian Richters (Westfalia Osterwick). Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia Osterwick empfängt den Aufsteiger Vorwärts Lette

Allgemeine Zeitung von Leon Eggemann OSTERWICK/LETTE. Die Favoritenrolle schiebt Frank Stening, Trainer der DJK Vorwärts Lette, gleich dem Gegner zu. Damit hat Engin Yavuzaslan kein Problem. „Wir nehmen das gerne an", sagt der Spielertrainer von Westfalia Osterwick, warnt aber zugleich sein Personal: „Wir werden auf einen hochmotivierten, laufstarken Gegner treffen, der heiß sein wird, unsere Serie kaputt zu machen."

Stening erwartet ein äußerst schwieriges Auswärtsspiel: „Osterwick wird uns stark unter Druck setzen. Diesem Druck müssen wir standhalten und versuchen, solche Situationen spielerisch zu lösen." Obwohl der Vorwärts-Trainer in dem Tabellendritten den klaren Favoriten sieht, geht er optimistisch in die Partie am Sonntag. „Wir werden das Spiel als Lernfaktor für unseren Entwicklungsprozess ansehen", kündigt er an. Es gebe zwar einige Verletzte, jedoch habe er einen großen Kader und könne eine starke Mannschaft stellen. Letztlich habe sein Team in Osterwick nichts zu verlieren.

Dieser Meinung ist auch Yavuzaslan, der zugleich lobende Worte für den Gegner findet: „Lette hat als Aufsteiger viele gute Leistungen gezeigt und verdient auch ordentlich Punkte geholt." Seine Mannschaft müsse hochkonzentriert in das Spiel gehen und jeden Zweikampf gegen die physisch starke Mannschaft aus Lette annehmen. Ansonsten komme es erneut zu einer Leistung wie zuletzt im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Brukteria Rorup: „Dort haben wir in der zweiten Halbzeit zu arrogant gespielt und die Roruper so zurück ins Spiel gebracht."

Bei der Personallage sieht Yavuzaslan wieder „Licht im Tunnel". Bereits gegen Rorup kam Jan Kröger wieder zum Einsatz, und auch Johannes Sicking kann wieder eingesetzt werden. Dennoch haben die Osterwicker noch ein paar Langzeitverletzte in ihren Reihen, was Yavuzaslan jedoch nicht verzweifeln lässt: „In unserem Kader hat jeder den Anspruch zu spielen und wird vollen Einsatz zeigen."

| Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Westfalia-Stadion in Osterwick.

Ein Vulkan auf dem Platz: Engin Yavuzaslan stand gestern Abend kurz vorm Ausbruch. Foto: az

Kreisliga A: Osterwick müht sich zum 3:2

Allgemeine Zeitung -uh- Osterwick. Der Mann war gefährlich wie eine Ladung Dynamit. Als gestern Abend kurz vor 22 Uhr im Westfalia-Stadion der Abpfiff ertönte, hatte er die Faxen dicke. Engin Yavuzaslan nahm Reißaus, verschwand in der Kabine und überließ seinem Co-Trainer das Wort. „Engin ist geladen“, meinte Roland Kortum, „den sollte man jetzt lieber nicht ansprechen. Sonst explodiert er.“

Der 3:2-Arbeitssieg gegen Schlusslicht Brukteria Rorup hatte dem Chef gar nicht gefallen. „Der Dreier ist auch nicht verdient“, sagte „Co“ Roland Kortüm, „die Roruper haben stark dagegen gehalten, gerade in der zweiten Halbzeit, da waren wir viel zu ängstlich.“ Mit einer Ausnahme, wie Kortüm betonte: Lars Knipper, ganze 18 Jahre jung, zeigte den Älteren, was Einsatz und Kampfgeist bedeuten. Er wurde dem Beinamen „Frettchen“ gerecht.
Nach zwei Toren von Luis Lammers (17. Minute) und Hannes Grams (42.) sowie „Chancen für drei weitere Treffer“ (O-Ton Kortüm) waren die Osterwicker im zweiten Durchgang so schwach, als hätte einer in der Kabine den Stecker gezogen.

Mit einem Doppelschlag von Alexander Albers (51. und 54.) schafften die Gäste den Ausgleich. Timo Mevenkamp (87.) schlug dann kurz vor Schluss vom rechten Flügel einen Freistoß in den Sechzehner, der irgendwie den Weg ins Netz fand. 

| Westfalia Osterwick - Brukteria Rorup 3:2; Tore: 1:0 Luis Lammers (17.), 2:0 Hannes Grams (42.), 2:1, 2:2 Alexanders Albers (51., 54.), 3:2 Timo Mevenkamp (87.)

(Foto: Florian Richters)

Allgemeine Zeitung Nach einer imposanten Siegesserie ist der A-Kreisligist Westfalia Osterwick  auf den dritten Tabellenplatz vorgeprescht. Nur drei Zähler mehr hat der Spitzenreiter Vif Billerbeck. Morgen Abend treffen die Osterwicker vor heimischer Kulisse auf das Schlusslicht Brukteria Rorup. „Ein Dreier muss her", redet Spielertrainer Engin Yavuzaslan Klartext, „wir sind gut drauf und wollen unseren Fans eine ordentliche Vorstellung bieten."

| Anstoß: Donnerstag, 20 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion

Luis Lammers, Stürmer von Westfalia Osterwick. Foto: Ulrich Hörnemann

Kreisliga A: Osterwick gewinnt 2:0

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Nach dem 2:0-Erfolg in Hausdülmen machte er seiner Notelf ein dickes Kompliment. „Von der Grundeinstellung war das allererste Sahne“, stellte Engin Yavuzaslan fest, „den einzigen Vorwurf, den ich den Jungs machen kann, ist die Abschlussschwäche: Drei Tore mehr hätten wir erzielen müssen!“ Wegen „der mega-langen Verletztenliste“, wie der Osterwicker Spielertrainer bemerkte, hatte er einige A-Jugendliche in den Kader berufen: „Sie haben ihren Job ganz hervorragend erledigt.“

Weiterlesen: Pflichtaufgabe locker gelöst

Bis zum Saisonende will sich Engin Yavuzaslan (rechts), hier im Duell mit SG-Kapitän Philipp Jacobs, für Westfalia Osterwick zerreißen – dann sucht der 36-Jährige nach drei Jahren bei dem A-Ligisten eine neue Herausforderung. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: Engin Yavuzaslan verlässt Westfalia am Saisonende schweren Herzens

Allgemeine Zeitung Von Frank Wittenberg Osterwick. An sein letztes Spiel im Westfalia-Trikot im nächsten Frühsommer mag er noch gar nicht denken. „Wenn ich nur nach dem Herz gehen würde, müsste ich in Osterwick einen Rentenvertrag unterschreiben“, sagt Engin Yavuzaslan. Aber der Kopf sagt, dass am Ende der Saison der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung gekommen sein wird – deshalb wird der Spielertrainer den A-Ligisten nach dann drei Jahren verlassen.

Weiterlesen: Zeit für Veränderung

GEGNER: GW Hausdülmen

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Hausdülmen, Hartplatz

ZUM SPIEL: Angst hat er nicht, hat er nie, aber ein wenig Respekt ist diesmal schon dabei. „Hausdülmen ist ein richtig schwerer Brocken: a) weil wir auf einem Hartplatz ran müssen, b) weil das ein unbequemer Gegner ist", prophezeit Engin Yavuzaslan, „gerade die Offensive ist stark besetzt. Christoph Brockmann führt auch die Torschützenliste an." Sein Trainerkollege Güven Sivgin mache einen tollen Job. „Aber egal", wischt der Osterwicker Coach
alle Zweifel beiseite, „wir wollen unsere Serie fortsetzen. Bis zur Winterpause dürfen wir uns keine Niederlage mehr erlauben."

Der Greifer: Florian „Flo“ Prause (2. von links), Torwächter aus Osterwick, boxt die Kugel aus dem eigenen Sechzehner. Tobias Paschert (1. von links), sein Mitstreiter, geht sogleich in Deckung. Foto: az

Kreisliga A: Westfalia Osterwick sieht sich als Nr. 1 / Turo Darfeld muss fünf bittere Tore schlucken

Rosendahl. Verdammt stolz war er auf seine Bande. „Nun haben wir klare Verhältnisse geschaffen, wer in Rosendahl die Nummer eins ist“, frohlockte Engin Yavuzaslan nach dem 5:1-Heimsieg über den Ortsrivalen Turo Darfeld, „und das war auch die Quittung für die 3:6-Niederlage, von der hier immer wieder erzählt wird.“ Damals war er noch gar nicht in Amt und Würden, den Trainerjob übte Zoui Allali aus, der einige Wochen später doch noch den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht hat.

Weiterlesen: Klare Verhältnisse in Rosendahl

 Doppeltreffer: Leon Eggemann, der Rohdiamant, mit Mentor Engin Yavuzaslan (kleines Foto).

Kreisliga A: Zwei Tore des Osterwicker „Rohdiamanten" beim 5:1 gegen Turo Darfeld

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL Von Ulrich Hörnemann. Mit seinem Doppelpack in einer turbulenten Schlussphase war Leon Eggemann der Held des Tages. Engin Yavuzaslan, sein großer Förderer, staunte Bauklötze. Als „Maschine" titulierte er den jungen Burschen, dessen Alter er nicht mal wusste. „Ich glaub' der Leon ist gerade 14 geworden", scherzte der Osterwicker Trainer nach dem glatten 5:1-Derbysieg über den Ortsrivalen Turo Darfeld. „18 ist er", korrigierte „Co" Roland Kortüm seinen Chef.

Weiterlesen: Eggemann, geh' du voran!

Autsch! Der Darfelder Sven Bednarz (links) tritt dem Osterwicker Spielertrainer Engin Yavuzaslan (Mitte) ohne Absicht auf den Knöchel. Für ihn war das Derby frühzeitig vorbei. Foto: Frank Wittenberg

Kreisliga A: Westfalia Osterwick und Turo Darfeld kennen und schätzen sich / Respekt vorm Gegner

Allgemeine Zeitung -uh- Rosendahl. Die Derbies haben immer hohen Unterhaltungswert. „Das letzte Treffen in Osterwick endete 1:1“, blickt Turo-Trainer Markus Lindner zurück, „da hätten wir zur Pause schon 3:0 führen müssen, damals sind die Osterwicker gut weggekommen.“ Stimmt! „An dieses Spiel habe ich keine so schönen Erinnerungen“, erzählt Engin Yavuzaslan, „da habe ich mir eine Knöchelverletzung zugezogen und bin dann einige Wochen ausgefallen.“

Weiterlesen: Keine Geheimnisse vorm Derby

Kreisliga A: Westfalia Osterwick siegt 4:0

Allgemeine Zeitung Osterwick (uh). Ja ist denn schon Winter? Engin Yavuzaslan fühlte sich wie beim Eislaufen. „Der Kunstrasen in Dülmen geht gar nicht“, moserte der Osterwicker Spielertrainer, „der ist so glatt wie eine Schlittschuhbahn.“ Auch auf diesem Belag zeigte seine Mannschaft, was sie drauf hat: Mit einem klaren 4:0-Sieg bei der TSG-Reserve wurde der nächste Dreier perfekt gemacht. „Absolut verdient“, betonte der Coach in aller Zufriedenheit, „das war eine ganz souveräne Abendvorstellung.“

Allerdings mussten die Gäste bis kurz vorm Pausenpfiff warten, dann spielte Frank Lanfers den Dosenöffner, Mit gnadenloser Effektivität bombte er den Ball ins gegnerische Gehäuse.

Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhte Hannes Grams auf 2:0. Florian Richters ließ alsbald das 3:0 folgen. Luis Lammers besorgte den 4:0-Endstand.

„Die Jungs haben sich das freie Wochenende verdient“, freute sich Yavuzaslan, „sie sollen Gas geben und mich bloß nicht enttäuschen.“

| TSG Dülmen II - Westfalia Osterwick 0:4; Tore: 0:1 Frank Lanfers (44.), 0:2 Hannes Grams (65.) 0:3 Florian Richters (76.), 0:4 Luis Lammers (83.)

A-Liga: Billerbeck und Osterwick auf Torejagd

Allgemeine Zeitung Billerbeck/Osterwick. Heute Abend legen sie vor: Die beiden A-Ligisten VfL Billerbeck (Tabellenfünfter) und Westfalia Osterwick (Siebter) haben ihre Meisterschaftsspiele vorgezogen.

Die Billerbecker erwarten SuS Olfen, aktuell Dritter. Bei einem Heimsieg würden die Hausherren den Rivalen überholen. Die Osterwicker sind Favorit bei TSG Dülmen II. Alles andere als ein Dreier wäre eine Enttäuschung.

| TSG Dülmen II - Westfalia Osterwick; Anstoß 19:30 Uhr; Dülmen, TSG Stadion, Naturrasen

Reinhauen bei der Westfalia: Die Spieler um Trainer Eingin Yavuzaslan und Kapitän Tobias Paschert spendierten gestern den Nachwuchskickern eine große Lage Pizza. Foto: fw

Fußball: Westfalia Osterwick wählt eine besondere Art des Strafenkatalogs - zur Freude der Kinder

Allgemeine Zeitung OSTERWICK (fw). Die Nachwuchskicker setzten zum Sturm auf die Pappkartons an so wie sie sonst auf des Gegners Kasten stürmen. Pizza für alle - die erste Mannschaft von Westfalia Osterwick macht es möglich. „Das ist doch gut angelegtes Geld", lächelte Kapitän Tobias Paschert angesichts der Aktion, bei der die Kinder auf Kosten der „Großen" reinhauen durften. Aus einem einfachen Grund: „Ich ärgere mich immer darüber, wenn die Jungs bei Standardsituationen nicht entschlossen verteidigen", erklärte Spielertrainer Engin Yavuzaslan. Deshalb habe er mit dem Mannschaftsrat die Strafe eingeführt: 50 Euro aus der Kasse pro kassiertem Standardtor. Lange ging das gut, aber am ersten Spieltag in Billerbeck klingelte es drei Mal auf diese Weise. Gut für alle Pizzafreunde - „und sollte das wieder passieren, spenden wir gerne auch für andere Aktionen."

Allgemeine Zeitung OSTERWICK/GESCHER. Nach dem glatten Sieg über die Reserve vom SV Gescher hatte der Osterwicker Spielertrainer den Schalk im Nacken. „5:0 gewonnen, fünf Tore Engin", tönte Yavuzaslams Stimme aus dem Handy, „hört sich doch gut an." Das Ergebnis stimmte, doch die Tore gingen auf das Konto von Luis Lammers. (2), Johannes Sicking (2) und Tobias Lanvers. „Mit der Leistung in der ersten Halbzeit war ich gar nicht einverstanden", moserte der Chef auf dem Platz, „nach dem Seitenwechsel haben wir einen Gang hochgeschaltet und unsere Chancen eiskalt verwertet", erklärte er, „ein großes Kompliment auch an Gescher, die von Anfang bis Ende wie die Löwen gekämpft haben." Doch der Ertrag blieb ihnen versagt. „Die defensive Grundordnung war bis zur Pause recht gut" berichtete Coach Marco Streuff, „das 0:1 spielte dem Gegner in die Karten, nach dem 0:2 zum psychologisch falschen Zeitpunkt gingen bei uns die Köpfe runter." Zwei Möglichkeiten durch Kapitän Alex Höing wurden nicht genutzt.

| Westfalia Osterwick - SV Gescher II 5:0; Tore: 1:0 Luis Lammers (38.), 2:0, 3:0 Johannes Sicking (47., 65.), 4:0 Luis Lammers (73.), 5:0 Tobias Lanfers (80.)

GEGNER: SV Gescher II

ANSTOSS: Sonntag, 15 Uhr, Osterwick, Westfalia-Stadion, Naturrasen

ZUM SPIEL: Die Abteilung Attacke schiebt Extraschichten. „Wir sind in der richtigen Spur und schießen wieder Tore", freut sich Spielertrainer Engin Yavuzaslan vorm Heimspiel gegen die Reserve des SV Ge-scher, „manchmal hatte ich fast den Eindruck, als hätten wir Angst vor der gegnerischen Bude." Mit Gescher II kommt nicht gerade der Lieblingsgegner der Osterwicker. „Die unbequemste Mannschaft der Liga, die uns überhaupt nicht liegt", sagt Yavuzaslan, „ein galliger Gegner, der momentan mit dem Rücken zur Wand steht. Das wird mega-schwer!"

Vorbericht SV Gescher II

ZUM SPIEL: Der Aufschwung in Osterwick passt ihm gar nicht. „Der Gegner hat zum falschen Zeitpunkt sein Formtief überwunden", stellt Marco Streuff fest, „und will jetzt zeigen, dass die Konkurrenz wachsam sein muss." Deshalb fordert der Trainer des SV Gescher II von seiner Mannschaft ein Höchstmaß an Disziplin, Kampfgeist, Laufbereitschaft und geistiger Frische. „Wir werden die Grundtugenden abrufen." Personell muss Streuff auch einige Probleme lösen. „Ich habe definitiv acht Ausfälle und lass mich überraschen, wen ich überhaupt aufstellen kann", fügt er hinzu, „die letzten aufrechten Krieger müssen ihre Kräfte bündeln."

Auf und davon: Bartlomiej Kijas entwischt seinen Bewachern der DJK-VBRS II.	Foto: Frank Wittenberg

Allgemeine Zeitung COESFELD/OSTERWICK (fw). Als die Osterwicker ins Rollen kaum, gab es kein Halten mehr. „Bis zum 0:l haben wir es ihnen sehr schwer gemacht", war Ralf Tendiek mit den ersten 25 Minuten zufrieden. „Dann haben wir aber in der Höhe verdient verloren." Diese Niederlage fiel für die DJK-VBRS II mit 0:7 ordentlich aus.

Die sieben Tore machten Westfalia-Spielertrainer Engin Yavuzaslan Spaß, ebenso aber der Auftritt seines Personals. „Mental war das nach dem tollen Pokalsieg gegen die erste DJK-Mannschaft sehr schwierig", gab er zu. „Aber die Jungs haben die Motivation hochgehalten und dreckige Meter gemacht." Timo Mevenkamp brach in der 24. Minute den Bann. Florian Richters erhöhte nach Mevenkamp - Vorarbeit, Tobias Paschert besorgte per Kopf nach einer Ecke das 0:3. „Dabei hatten wir genau das alles vorher besprochen", ärgerte sich Tendiek, dass seine Warnungen offenbar ungehört blieben. Richters, Tobias Lanfers und Luis Lammers (2) legten zum 0:7 nach und stimmten Yavuszaslan zufrieden: „Gute Einstellung, aber sonst hätte ich nach dem Spiel trainieren lassen."

| DJK Coesfeld-VBRS II Westf. Osterwick 0:7; Tore: 0:1 Timo Mevenkamp (24.), 0:2 Florian Richters ( 30.), 0:3 Tobias Paschert ( 41.), 0:4 Florian Richters ( 51.), 0:5 Luis Lammers ( 57.), 0:6 Tobias Lanfers ( 73.), 0:7 Luis Lammers ( 82.).

Kein Durchkommen: Gegen die gallige Westfalia-Defensive um Kapitän Tobias Paschert (rechts) fanden Aleksander Temelkov und die DJK-VBRS kaum eine Lücke. Foto: Frank Wittenberg

Fußball: 4:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den Landesligisten DJK Coesfeld-VBRS

Allgemeine Zeitung -fw- OSTERWICK/COESFELD. Einen Vorwurf machte Engin Yavuzaslan seinem Personal dann doch. „Dass wir über 120 Minuten gehen mussten, ärgert mich etwas", stellte der Westfalia-Spielertrainer fest, musste aber dabei ein wenig grinsen. Viel zu stolz war er, um seine Mannschaft wirklich kritisieren zu wollen. Einen starken Auftritt hatten die Osterwicker gestern Abend hingelegt, sich spät belohnt, das aber umso eindrucksvoller: Mit einem 4:1 nach Verlängerung warf der A-Ligist die favorisierte DJK Coesfeld-VBRS aus dem Pokal.

Diese zwei Klassen Unterschied machten sich zu keiner Zeit bemerkbar, im Gegenteil. „Der Gegner war über 120 Minuten galliger auf den Sieg", sprach Sebastian Scheinig von einem verdienten Erfolg der Osterwicker. Vielleicht zu hoch, letztlich aber auch das Resultat eines wenig geschlossenen Auftritts des Landesligisten. „Wir haben uns als Mannschaft nicht gut präsentiert", gab der Trainer zu. „Jeder kocht sein eigenes Süppchen."

Kaum Torszenen gab es in der ersten Halbzeit, in der die Coesfelder versuchten, den Gegner früh zu attackieren. Das gelang aber höchst selten. „Wir haben kaum Zugriff bekommen", erklärte Scheinig - immer wieder gelang es der Westfalia, sich mit spielerischen Mitteln zu befreien.

Nach der Pause nahm das Übergewicht der Gastgeber immer mehr zu, und das teilweise mit großen Chancen: Einen Schlenzer von Luis Lammers wehrte DJK-Torwart Jannik Rafael stark ab (49.), auch Florian Richters per Kopf ( 74.) und Tobias Lanfers im Fallen aus fünf Metern (81.) verfehlten den Kästen knapp. Verlängerung war angesagt!

Und die kam der Westfalia entgegen. „Wir waren von der Fitness her, aber auch taktisch die bessere Mannschaft", urteilte Yavuzaslan. Hinzu kam eine gelb-rote Karte gegen Dusan Temelkov - in Unterzahl brach die DJK-VBRS dann auseinander. Luis Lammers fand nach Vorarbeit von Hannes Grams und Florian Richters den Dosenöffner (96.), Tobias Lanfers legte das 2:0 nach (103.). Damit nicht genug: Florian Richters erhöhte nach einer feinen Einzelleistung mit einem satten Schuss ins kurze Eck auf 3:0 (110.), dann sorgte Timo Mevenkamp mit einem Strahl  in den Winkel für das Tor des Tages (117.). Der Ehrentreffer von Aleksander Temelkov aus 30 Metern war nur noch Makulatur. „Zu hoch, aber nicht unverdient", benannte Sebastian Scheinig die Niederlage. Und sein Trainerkollege Engin Yavuzaslan sah sich wieder einmal bestätigt: „Gegen höherklassige Mannschaften spielen wir einfach noch besser."

| Westfalia Osterwick - DJK Coesfeld-VBRS 4:1 n. V.; Tore: 1:0 Luis Lammers (96.), 2:0 Tobias Lanfers ( 103.), 3:0 Florian Richters (110.), 4:0 Timo Mevenkamp ( 117.), 4:1 Aleksander Temelkov ( 119.).

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