Stärkste Gruppe bei Westfalia-Radwandertag / Ehrung für Agnes Rottmann und Josef Denkler

Allgemeine Zeitung von Frank Wittenberg Osterwick. Bei der jüngsten Auflage 2015 waren sie noch knapp geschlagen auf Rang zwei gelandet – diesmal aber waren es die Nachbarn aus dem Kleikamp, die zum Westfalia-Radwandertag die meisten Radler in den Sattel brachten. „Insgesamt waren Teilnehmer aus zwölf Nachbarschaften dabei, aber der Kleikamp hat die größte Gruppe gestellt“, bilanziert Dieter Wilger. Deshalb dürfen sich die Sieger für ihr nächstes Nachbarschaftsfest auf ein Spanferkel und ein Fass Bier freuen.

Eigentlich müsste der Münsterland-Giro verlegt werden. Wir waren zuerst da."

Westfalia Vorsitzender Dieter Wilger hofft, dass sich die Veranstaltungen nicht wieder in die Quere kommen. 

Eigentlich sollte der Radwandertag in diesem Jahr in die 20. Auflage gehen, nachdem die Veranstaltung zum 75-jährigen Jubiläum des Sportvereins 1998 ins Leben gerufen worden war. Wegen des Münsterland-Giros, der im vergangenen Jahr durch Rosendahl führte, hatte die Tour allerdings zum ersten Mal ausfallen müssen. Dieser kleine Bruch in der Historie, aber auch das insgesamt kühle Wetter hätten dazu geführt, dass diesmal mit 120 Radlern weniger Teilnehmer als sonst an den Start gegangen seien, stellt der Westfalia-Vorsitzende fest: „Alle, die dabei waren, hatten aber richtig Spaß.“

Im Mittelpunkt der Tour, die einmal mehr Hubertus Söller ausgearbeitet hatte, standen gleich mehrere neue Radwege – so ging es unter anderem über den gerade eingeweihten Bürgerradweg Richtung Billerbeck, über die RadBahn und über den Weg entlang der Kreisstraße 32 in Midlich. Die Kaffeepause stand im Feuerwehrgerätehaus in Osterwick auf dem Programm. „Der Löschzug sichert auch unseren Weg“, zeigte sich Wilger dankbar für die Unterstützung.

Beim Abschluss im Westfalia-Stadion stand fest: Der einstige Seriensieger Kleikamp, der 2015 überraschend von der Brockbauerschaft abgelöst worden war, kehrte auf den ersten Platz zurück. Dahinter kamen der Schoppenbusch auf Rang zwei und die Neue Vredestraße auf Platz drei.

Eine Ehrung gab es auch für die ältesten Teilnehmer: Agnes Rottmann und Josef Denkler durften sich über eine Stärkung aus der Pulle freuen. Und alle gemeinsam blickten sie schon freudig voraus auf 2018 – dann soll tatsächlich die 20. Auflage des Westfalia-Radwandertages steigen.

Ehrung für den ältesten Teilnehmer: Josef Denkler (rechts) erhält ein Präsent von Dieter Wilger. Foto: Ingo Röschenkemper

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